Elektroautos: Chancen für "No-Name-Hersteller"

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Tankstelle für Elektroautos.

Duisburg - Für potenzielle Käufer eines Elektroautos spielt der Herstellername eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind den zahlungsbereiten Kunden schnelle technische Entwicklungen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Center für Automobil-Management (CAMA) der Universität Duisburg-Essen. Demnach würden Käufer eines Elektrofahrzeuges bis zu 2500 Euro mehr in einen “No-Name-Wagen“ investieren als in das Fahrzeug eines etablierten Herstellers. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass die technischen Merkmale erheblich über dem Standard der Markenmodelle liegen.

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Für die Studie wurden insgesamt 900 Menschen in deutschen Großstädten befragt, von denen sich 522 den Kauf eines Elektroautos vorstellen können. “Sorge machen vor allem die Reichweite und die Ladezeiten“, sagte Thomas Martin Fojcik, der an der Studie mitgearbeitet hat: 49 Prozent der möglichen Käufer warteten mit der Anschaffung, bis Reichweiten von rund 200 Kilometern alltäglich seien und es Verbesserungen bei den Ladezeiten gebe. Die Angst, mit dem Auto liegen zu bleiben oder nicht flexibel genug zu sein, äußerten 78 Prozent der Interessenten.

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Erhöhte Marktchancen sehen die Wissenschaftler für die kleineren Hersteller: “Relativ unbekannte Marken haben die einmalige Chance, durch schnelle technische Fortschritte eine hohe Zahlungsbereitschaft abzuschöpfen“, erklärte Fojcik. Maximal 21 500 Euro wäre den Kunden ein E-Mobil eines Markenherstellers laut Studie wert. Im Durchschnitt dürfte ein batteriebetriebenes Fahrzeug sogar nur 15 000 Euro kosten. Die Preise alltagstauglicher Elektroautos liegen derzeit weit höher.

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dpa

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