Kunde als Opfer

Elektroauto von General Motors brennt ab – zahlen soll aber der Besitzer

Chevrolet Bolt EV, fahrend (Symbolbild)
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Wegen Brandgefahr zurückgerufen: der Chevrolet Bolt EV (Symbolbild)

Nachdem ein elektrischer Chevrolet Bolt ausgebrannt ist, bleibt sein Besitzer auf 12.000 US-Dollar Schaden sitzen. Kann Opel-Fahrern Ähnliches passieren?

Miami – Er bezeichnet sich selbst als EVangelist: Als Autofahrer, der auf sein EV, also sein Electric Vehicle, schwört. Scott, so der vom US-Blog Electrek veröffentlichte Name des Mannes aus Miami, liebte besonders seinen Chevrolet Bolt EV. 21.000 Meilen, also 34.000 Kilometer, hatte der 2016 vom General-Motors-Konzern präsentierte Stromer auf dem Tacho, als Scott es ein Jahr nach dem Kauf für eine Lack-Ausbesserung in die Werkstatt brachte. Dort jedoch begann der elektrische Kompakt-Van, wahrscheinlich ausgehend vom Akkupack, zu brennen. Die Feuerwehr, offenbar noch ungeübt bei Bränden mit Lithium-Ionen-Batterien, löschte den Wagen nur unzureichend, sodass die Flammen später noch einmal loderten. Das Ergebnis: Ein völlig ausgebranntes Auto.

Bei General Motors war die Brandgefahr durch vollständig geladene Akkus im Bolt EV durchaus bekannt. Doch zunächst hatte man gehofft, das Problem mit einem Software-Update lösen zu können. Erst im November 2020, und somit gut drei Monate nach dem Miami-Brand, entschloss man sich dann doch zum Rückruf von weltweit rund 69.000 Autos (51.000 in den USA), um den Akku zu tauschen. Trotzdem ging der Autoriese bei Scott auf Konfrontationskurs: Weder GM selbst noch der zuständige Autohändler antworteten auf Scotts Anrufe. Die achtjährige Akku-Garantie half dem Mann ebenso wenig wie seine Autoversicherung: Am Ende des Tages blieb er auf 12.000 US-Dollar Schulden für das kreditfinanzierte Fahrzeug, etwas mehr als 10.000 Euro, sitzen.

Fahrer eines Opel Ampera-e dürften nun ganz genau ihre Versicherungs-Unterlagen studieren. Denn dieses Elektroauto stammt aus der Zeit, als die Rüsselsheimer noch zu General Motors gehörten und ist mit dem Bolt technisch identisch. Allerdings wechselte Opel kurz nach dem Verkaufsstart zu PSA (heute: Stellantis) und die Partnerschaft mit den Amerikanern wurde gestoppt, sodass es hierzulande nur 1.500 Ampera-e gibt. Die aktuellen E-Modelle wie der Mokka-e haben technisch übrigens nichts mehr mit General Motors zu tun. Die komplette Geschichte zum ausgebrannten Chevrolet Bolt EV und den Schaden für den Besitzer lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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