Historisch: Autos fahren allein nach China

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Nach einer 13.000 Kilometer langen Fahrt von Italien nach China haben die Test-Fahrzeuge am Donnerstag das Gelände der Weltausstellung Expo in Shanghai erreicht.

Shanghai - Durch Osteuropa, Russland, Kasachstan und die Wüste Gobi - vier selbstständig fahrende Elektroautos sind auf den Spuren des Entdeckers Marco Polo um die halbe Welt gereist.

Nach einer 13.000 Kilometer langen Fahrt von Italien nach China haben die Test-Fahrzeuge am Donnerstag das Gelände der Weltausstellung Expo in Shanghai erreicht.

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Verrückter Trip: Ohne Fahrer nach China

Die High-Tech Fahrzeuge suchten sich selbstständig ihren Weg. Sensoren analysierten ständig die Umgebung, ein Computersystem wertete die Informationen aus und steuerte das Lenkrad. Die Autos waren zudem mit Videokameras und Scannern bestückt, die Daten für Studien des Europäischen Forschungsrats sammelten.

High-Tech Bus: Ohne Fahrer nach China

High-Tech Bus: Ohne Fahrer nach China

High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Aus dem Piaggio-Kleinbus ist ein High-Tech Mobil geworden: Laserscanner, Stereokameras, GPS-Einheit und Solaranlage. Ohne einen Fahrer hinterm Steuer sollen die Autos 13 000 Kilometer zurücklegen. © ap
High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Das Auto fährt elektrisch: Die Reichweite beträgt bei einer Durschnittsgeschwinigkeit von Tempo 60 cirka 100 Kilometer. Dann müssen die Batterien mit Hilfe von Stromgeneratoren wieder aufgeladen werden. © ap
High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Bodenwellen, Schlaglöcher oder auch Fußgänger: Laserscanner und Kameras lenken die Kleinbusse durch Stadtverkehr oder Wüste. © ap
High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Vollautomatisch sollen die Autos 13 000 Kilometer zurücklegen. © ap
High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Drei Monate soll der Trip von Italien bis nach Shanghai dauern. © ap
High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Die Tour ist historisch: Es soll die erste interkontinentale Fahrt eines autonomen Fahrzeugs werden. © ap
High-Tech Bus: Tour ohne Fahrer
Professor Alberto Broggi von Universität Parma und sein Team haben sich zwei Jahre auf die Mammut-Route vorbereitet. © ap

“Wir kannten die Strecke nicht. Wir wussten nicht, wie die Straßenverhältnisse oder die Witterungsbedingungen sein würden und wie sich die anderen Verkehrsteilnehmer verhalten würden“, sagte Ingenieurin Isabella Fredriga.

Die Ergebnisse des Experiments sollen helfen, die Automobiltechnik und die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. “Die Route führte durch unterschiedliche Kontinente, unterschiedliche Klimazonen und durch Regionen mit unterschiedlichen Verkehrsbedingungen. So konnten wir das System in verschiedenen Situationen testen“, sagte der Leiter des Projekts, Alberto Broggi.

Wissenschaftler als Beifahrer

Nach zwei bis drei Stunden Fahrzeit mussten die Elektroautos acht Stunden lang aufgeladen werden. Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge beträgt 60 Kilometer pro Stunde.

Die Wagen fuhren zwar selbstständig, transportierten aber einige Wissenschaftler als Beifahrer. Diese mussten manchmal eingreifen, beispielsweise an Mautstationen oder während eines Staus in Moskau.

Die Fahrzeuge benutzten keine Straßenkarten und durchquerten häufig abgelegene Gebiete wie in Sibirien und China. Einmal nahm ein Auto einen Anhalter mit.

dapd

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