Kompaktwagen

Kia Ceed und Sportage: Koreaner mit hessischen Anstrich

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Der Kia Ceed GT soll dem ehemaligen Golf-Rivalen neues Leben einhauchen.

Die Zeiten, als Kia der europäischen Konkurrenz weit hinterherhechelte, sind längst vorbei. Die Südkoreaner haben qualitativ aufgeholt und setzen optisch mitunter Ausrufezeichen.

Das zeigt sich aktuell vor allem im kecken Sportwagen Stinger. Dabei tragen alle Autos einen hessischen Anstrich: Das Entwicklungszentrum für den europäischen Markt befindet sich in Rüsselsheim (gemeinsames mit Hyundai), die Europazentrale in Frankfurt.

Kia Ceed: Wiederbelegung des Golf-Rivalen

Und dort wird fleißig daran gewerkelt, sich weiter auf dem Kontinent zu etablieren. Aktuell hat Kia nicht nur seinen SUV Sportage mit einem weiteren Diesel-Motor aufgefrischt. Der 1.6 CRDi mit 136 PS kostet in der Basisversion mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe 28.490 Euro und kommt mit dem 1,65-Tonner gut zurecht. In unserem Test haben wir 6,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht.

Den Kia Sportage  gibt es nun mit einer weiteren Diesel-Variante.

Bei seinem Kompaktmodell Ceed hat Kia eine sportliche Variante auf den Markt gebracht: Der "GT" soll dabei helfen, dass der Golf-Rivale wieder etwas auflebt. Denn von seinen besten Zeiten ist der Ceed weit entfernt: Im Jahr 2009 wurden in Deutschland gut 20.000 Modelle verkauft, 2018 waren es rund die Hälfte. Der GT will Kia-typisch mit vernünftigen Preisen bei recht guter Ausstattung locken. Es gibt ihn nur mit einem Motor, einem 204-PS-Benziner. Kombinierbar mit Sechs-Gang-Schaltung (ab 28.590 Euro) oder Sieben-Gang-Automatik (ab 30.590 Euro).

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Kia verspricht jede Menge Fahrspaß

Wir haben das Doppelkupplungsgetriebe getestet und waren angetan, wie flott der 1.6 T-GDI in höheren Drehzahlen beschleunigt. Der Vierzylinder-Turbo dreht zwar nach dem Kaltstart im Leerlauf unnötig hoch, beruhigt sich aber nach ein paar Minuten und ist dann recht laufruhig. Wir kamen auf einen Testverbrauch von 7,9 Litern auf 100 Kilometer – und mit dem Frontantriebler auf eine Menge Fahrspaß. Durch Tastendruck auf die "Sport"-Taste wird der Motorsound kräftiger, was durch eine Klappenauspuffanlage geregelt wird. 

Insgesamt bietet der 4,33 Meter lange Fünftürer erstaunlich viel Platz im Innenraum, wo durch ausgeformte Sitze mit "GT"-Emblem, gelochte Pedale und abgeflachtem Lenkrad der Sportsgeist zu spüren ist. Ach ja: Das maximale Drehmoment beträgt 265 Nm bei 1.500 bis 4.500 U/min, von Tempo 0 auf 100 dauert es 7,5 Sekunden und in der Spitze schafft der Ceed GT 225 km/h.

Auch interessant: Der T-Cross gefällt durch Preis und Größe – weniger durch seinen Dreizylinder-Motor.

joi

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