Autohersteller buhlen mit Rabatten

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Chancen auf Schnäppchen beim Autokauf

Duisburg - Autokäufer in Deutschland haben es gut. Nach einer neuen Marktstudie geben Hersteller wieder höhere Rabatte auf Neuwagen. Um den Markt anzukurbeln gibt's Preisnachlass bis zu 4.000 Euro.

Vor allem die Nachlässe im Handel sowie die Zahl der Kurzzulassungen hätten sich erhöht, teilte das CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen am Mittwoch mit. Mit einem Nachlass von mehr als 32 Prozent war der Fiat Panda das Auto mit dem höchsten Rabatt vor dem Citroen Berlingo mit gut 31 Prozent.

Die durchschnittlichen Händler-Rabatte bei Internetvermittlern für die 25 verkaufsstärksten Modelle stiegen im Dezember um 0,2 auf 15,9 Prozent, wie es in der Studie des Experten Ferdinand Dudenhöffer weiter hieß.

Mit 76.730 Zulassungen auf Hersteller und Handel lag die Quote der taktischen Zulassungen bei 28,5 Prozent; demnach mehr als jedes vierte neue Auto. Wagen mit diesen Kurzzulassungen, kommen dann oft nach wenigen Tagen billiger auf den Markt.

2012: Da rollt was auf uns zu

JANUAR - Opel Zafira Tourer: Der sportliche Van ist auf 4,66 Meter gewachsen und punktet mit seiner flexiblen zweiten Rückbank. Der Neue aus Rüsselsheim startet bei 22.950 Euro. © Hersteller
Für viele das Traumauto schlechthin: Im März bringt Porsche den neuen 911 auch als Cariolet zum Händler. In nur 13 Sekunden öffnet sich das Stoffdach, das auch hochgeschwindigkeitstauglich sein soll. Ab 100.532 Euro. © Hersteller
Mini Roadster: Er sorgt für Gokart-Feeling unter freiem Himmel: Im März läutet der zweisitzige Roadster von Mini die Cabriosaison ein. Das schwarze Verdeck ist manuell zu öffnen, dafür fährt der Heckspoiler automatisch aus. Los geht es preislich bei rund 22.000 Euro © Hersteller
 © Hersteller
So ähnlich wird die A-Klasse aussehen - hier eine Studie. © Hersteller
Der macht Spaß! Der kleine Italiener bekam ein komplett neues Design verpasst. Jetzt bietet der Winzling jede Menge Platz und punktet mit witzigen Details und deutlich weniger Durst. Auch der Geldbeutel hat seine Freude: ab 10.000 Euro. © Hersteller
Hyundai i30: VW-Chef Martin Winterkorn war begeistert: „Da scheppert nix“, bescheinigte er dem flotten Koreaner. Das Kompaktmodell ist sparsam und mit Preisen ab etwa 16.000 Euro günstig. © Hersteller
Mazda CX-5: Mit seinem markanten, formschönen Allrader will Mazda dem VW Tiguan den Kampf ansagen. Das Raumwunder kostet ab 23 500 Euro. © Hersteller
PEUGEOT 208: Kürzer und leichter als der aktuelle 207 soll der schlanke Löwe dem VW Polo Konkurrenz machen und die Straßen erobern. Dazu kommen ein frisches Design und sparsame Motorisierungen – so lässt sich echtes Savoir-vivre genießen. Preislich steigt er bei etwa 12.500 Euro ein. © Hersteller
Seat Mii © Hersteller
VW CC © Hersteller
FEBRUAR - Der Mittelklässler, der mit drei Zentimetern zusätzlicher Bodenfreiheit, Allrad und bulliger Optik zum SUV wurde. Soll die Lücke zwischen Variant und Tiguan schließen. Ab 33.450 Euro. © Hersteller
MÄRZ - Mini Roadster: Er sorgt für Gokart-Feeling unter freiem Himmel: Im März läutet der zweisitzige Roadster von Mini die Cabriosaison ein. Das schwarze Verdeck ist manuell zu öffnen, dafür fährt der Heckspoiler automatisch aus. Los geht es preislich bei rund 22.000 Euro © Hersteller
Kia Optima: Knackig und geräumig – Ex-VW-Designer Peter Schreyer verpasste dem Koreaner neues Profil. Gibt es ab 24.490 Euro. © Hersteller
BMW 3er: Mehr Komfort, Platz, neue Sportlichkeit und gesunkener Verbrauch – ziemlich verführerisch, was die Münchner da im kommenden Frühjahr auffahren. Besonders bemerkenswert ist der Fahrerlebnisschalter, der das Ansprechverhalten des Motors, die Schaltvorgänge und die Lenkung je nach Bedarf des Fahrers – komfortabel, sparsam oder sportlich – anpasst. Den eleganten Bayern gibt es ab 35.350 Euro. © Hersteller

Deutliche Signale für allgemeine Schwäche des Marktes

Laut Studie ist auch der traditionell rabattscheue Volkswagen-Konzern immer mehr betroffen. So werden laut Dudenhöffer etwa der Skoda Fabia und Oktavia mit 29 beziehungsweise 25 Prozent Rabatt über Internetvermittler verkauft, und die Marke VW bezahle ihren Händlern bis zu 700 Euro zusätzliche Prämie für den VW Polo bei Erreichen der Verkaufsziele. Auch Luxushersteller wie BMW und Mercedes können sich laut Dudenhöffer von den Rabattaktionen nicht mehr abkoppeln.

Der Experte kommt zu dem Schluss, der deutsche Automobilmarkt „wird im Jahre 2012 daher nur mit viel Mühe und Geld in Bewegung gehalten werden können“. Der Beitrag des deutschen Markts zu den Unternehmensgewinnen im Jahr 2012 werde sinken.

Auch die Internetbörse MeinAuto.de berichtet über hohe Preisnachlässe. So werde der Seat Ibiza aus dem VW-Konzern mit 32 Prozent oder 4.063 Euro Nachlass angeboten.

dapd/dpa

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