Im Alltags-Test

Seat Tarraco 2.0 TDI: Ein Raumschiff in der Stadt

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Der Seat Tarraco hat einen wahren Power-Motor.

Zack, zack, zack kommen die SUV bei Seat zum Händler – nach Ateca (2016) und Arona (2017) steht nun der Tarraco im Showroom, der Größte des Trios. Wir haben den Spanier – der in Wolfsburg gebaut wird – in der Version Xcellence 2.0 TDI 4Drive einem Alltagstest unterzogen.

Funktionell, übersichtlich und aufgeräumt sind Fahrerplatz und Instrumentarium auf der Mittelkonsole. Im Cockpit ist Hightech-Spielerei angesagt: Per Knopfdruck bietet es drei verschiedene Ansichten auf Drehzahlmesser, Tacho und Navi – mal mit klassischen Rundinstrumenten, mal halbkreisförmiger Anzeige oder mit digitaler Anzeige und mehr Platz für die Navi-Ansicht.

Seat Tarraco 2.0 TDI: Lob für den Power-Motor

Der Touchscreen ist gut zu sehen und gut zu bedienen. Der 2-Liter-TDI mit 190 PS ist für dieses Mittelklasse-SUV ein echtes Powerpaket. Das maximale Drehmoment von 400 Nm liegt zwischen 1750 und 3250 U/min an, also in dem Bereich, in dem man meist unterwegs ist. Neben den gängigen Fahrmodi hat der Tarraco noch Snow- und Offroad-Modi an Bord, er soll also tatsächlich für alle Wege und für jedes Wetter gerüstet sein. Das relativ straff abgestimmte Dämpfersystem lässt einen aber mit dem Seat gerne auf guten Wegen bleiben – weil's so schön bequem ist. Als sehr angenehmes Ausstattungsdetail empfanden wir die Sitzheizung vorn, die per Fernbedienung aktiviert werden kann. Und Passagiere auf der geräumigen Rückbank freuten sich darüber, dass auch sie einen warmen Hintern bekommen können.

Video: Test & Fahrbericht zum neuen Seat SUV Tarraco 2.0 TDI

Ein Raumschiff in der Stadt

In der Stadt fährt man angesichts der üppigen Dimensionen des Raumschiffs (4,74 Meter lang, 1,84 Meter breit) trotz diverser Assistenzsysteme nicht ganz entspannt. Auf der Autobahn reagierten die elektronischen Helferlein allerdings manchmal etwas übereifrig, indem sie in Baustellenbereichen und bei unklaren Fahrbahnmarkierungen voreilig einschreiten wollten. Da war besondere Aufmerksamkeit gefragt. Und billig ist er auch nicht.

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Das kostet der Tarraco

Der Basispreis für die von uns gefahrene gut ausgestattete Version beträgt 43.899 Euro, diverse Sonderausstattungen hoben den SUV-Preis letztlich auf stolze 55.085 Euro. Der Verbrauch ist gerade noch akzeptabel: 8,2 Liter Diesel genehmigte sich unser Tarraco auf 100 Kilometer.

Fazit zum Seat Tarraco 2.0 TDI

Der Seat Tarraco ist eine feine Alternative zu den Konzern-SUV und zu den Fahrzeugen der Mitbewerber, vor allem dank seiner Power und der guten Ausstattung.

Lesen Sie auch diesen Fahrbericht: Mitsubishi Outlander PHEV Top 4WD: Souveränes Fahren - mit ein paar Haken.

Volker Pfau

Über das Für und Wider von SUVs

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Constantin Hack arbeitet beim Auto Club Europa. Foto: Angelika Emmerling/ACE/dpa-tmn © Angelika Emmerling
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Arthur Kipferler ist Partner bei der Beratungsfirma Berylls Strategy Advisors. Foto: Berylls Strategy Advisors/dpa-tmn © Berylls Strategy Advisors
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