ADAC-Autokostenvergleich

Welches Elektroauto lohnt sich wirklich?

Ein reinrassiges Elektroauto hat keinen Verbrennungsmotor oder einen Range Extender.
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Ein reinrassiges Elektroauto hat keinen Verbrennungsmotor oder einen Range Extender.

Anschaffungspreis, Wertverlust und Unterhalt - lohnt sich der Kauf eines Elektroautos? Zahlen sich Steuervorteile oder eine Kaufprämie aus?

Wer ein Elektroauto kauft, fährt künftig weiterhin steuerfrei und soll von Sonderparkplätzen, niedrigeren Parkgebühren und eventuell von Busspuren profitieren.

Bei den Autokosten pro Kilometer sind viele Elektro-Modelle trotz der angekündigten Kaufprämien aber immer noch teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner. So lautet das Ergebnis eines aktuellen ADAC-Autokostenvergleichs.

Zwölf verschiedene E-Modelle von Audi, Citroen, Ford, Kia, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Renault, Tesla und Volkswagen hat der Automobilclub dafür untersucht.

Kommt die Kaufprämie von 4.000 Euro wirklich, fahren laut Urteil der Tester nur zwei Stromer pro Kilometer günstiger:

Der Mercedes B 250 e (minus 3,6 Cent/km gegenüber Benziner) und der Kia Soul EV (minus 0,9 Cent/km gegenüber Diesel, minus 0,6 Cent/km gegenüber Benziner).

Bei allen übrigen E-Autos zahlt der Verbraucher immer noch zwischen vier und zehn Cent pro Kilometer drauf.

Der Grund: die vergleichsweise bescheidenen Ergebnisse der

Kostenvergleich: Zehn von zwölf E-Modellen im Unterhalt immer noch teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner – Mercedes und Kia vorne.

Elektroautos sind laut ADAC der höhere Anschaffungspreis, trotz Kaufprämie. Dazu rechnen sich bei kürzeren Strecken (Reichweiten-Problem) die E-Autos trotz Stromkostenvorteile nicht. Selbst die günstigsten E-Modelle, der Citroen C-Zero Tendance (Grundpreis 19.390 Euro) und der Peugeot iOn Active (19.390 Euro), kosten den Verbraucher 4,3 Cent bzw. 6,2 Cent mehr pro Kilometer als ein konventioneller Antrieb. Grundlage des ADAC-Autokostenvergleichs sind Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- bzw. Stromkosten, Werkstatt- und Reifenkosten sowie Steuern und Versicherung – bei einer Haltedauer von vier Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern.

tz

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