Umfrage:

Wenn meine Eltern mal alt und krank sind, werde ich...

Du ziehst zurück und pflegst Mama und Papa, egal, wo Du gerade wohnst? Du organisierst einen professionellen Pflegedienst, der einmal am Tag ins Haus kommt? Ihr habt eine Großfamilie, und irgendjemand kümmert sich garantiert sowieso immer? Oder wäre das Altersheim die beste Lösung?

 Kimberley Kirchmann aus Kirchweyhe wollte wissen: Was passiert, wenn Deine Eltern mal alt und krank sind?

(20) aus Kolumbien und gerade Praktikant in Bremen:

Jhony Ruiz

„.Dann werde ich mich natürlich selbst um sie kümmern. Für mich kommt es gar nicht in Frage, sie in irgendeine Einrichtung abzuschieben, denn aus Kolumbien bin ich es gewöhnt, dass die Familie noch sehr eng zusammenlebt und und Oma und Opa auch im Haus wohnen, bis Gott sie zu sich nimmt. Das Gleiche habe ich mit meinen Eltern vor. Ich würde auf alle ihre Wünsche eingehen, egal was es kosten möge, und dafür sorgen, dass sie nicht leiden müssen, dass es ihnen an nichts mangelt und sie den Rückhalt ihrer Familie haben. Familie gehört für mich in guten und in schlechten Zeiten zusammen.“

Kerstin Hansmann

 „Ich werde versuchen, sie so gut wie möglich ohne irgendwelche Hilfe zu pflegen. Aber wenn sie eine rund-um-die-Uhr-Betreuung bräuchten, würde ich mir Hilfe suchen – Pflegepersonal, das zu uns nach Hause kommt. Oder vielleicht auch nach einem schönen, gemütlichen Altersheim bei uns in der Nähe gucken, weil eine vollständige Pflege meiner Eltern zusammen mit meinem Berufsleben und meiner eigenen Familie sehr schwer umzusetzen wäre. Trotzdem liebe ich beide sehr und würde mein Bestes geben, alles miteinander zu koordinieren. Ich würde es mit meinen Eltern absprechen und versuchen, ihnen klar zu machen, dass es die sicherste, beste und vielleicht auch komfortabelste Lösung im Alter wäre, wirklich das Altersheim in Betracht zu ziehen, im wirklich schweren Fall.“

(20) aus Bremen-Nord:

Yannick Sachße

 "Je nach Pflegebedarf werde ich meine Eltern soweit versorgen, wie ich es kann. Wenn ich nicht mehr helfen kann, würde ich auch die Hilfe und Pflege in einem Altersheim annehmen. Das wird oft viel schlimmer gesehen und dargestellt als es ist. Denn es ist schon lange nicht mehr so, dass man dort alleine sitzt und auf seinen Tod wartet. Vielmehr ist man von Leuten seines Alters umgeben, und es gibt viele schöne Aktivitäten, speziell für ältere Menschen ausgerichtet. Der Preis würde überhaupt keine Rolle für mich spielen, denn ich würde alles für meine Eltern tun. Es gibt ein Sprichwort: Meine Eltern haben meine Hand gehalten, als ich klein war, und ich halte ihre, wenn sie alt sind. Da stehe ich vollkommen hinter.

(15) aus Heiligenfelde:

Gina Sophie Lohmann

 „Ich werde meine Eltern auf keinen Fall in Pflege geben. Sie haben mich großgezogen, sich um mich gekümmert, und genau das habe ich vor, ihnen im Alter zurückzugeben. Wir haben ein großes Haus mit ausreichend Platz, und sollte ich später mal woanders wohnen, würde ich im Notfall zu meiner Familie zurückkehren. Dort würde ich die letzten Jahre auf jeden Fall mit ihnen zusammen verbringen wollen. Ich bin sowieso ein Familienmensch und ich fände es schön, wenn meine Kinder mit Oma und Opa um sich herum aufwachsen. Ich würde sie pflegen mit so viel Liebe und Zeit, wie es nur geht. Vielleicht würde ich mir als Unterstützung jemanden ins Haus rufen, der für sie da ist, wenn ich auf der Arbeit bin.“

(19) aus Bremen:

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