Kennt ihr die Codes?

Fünf Tipps für ein noch besseres Netflix-Erlebnis

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Das Heimkinoerlebnis auf der Couch ist gemeinsam am besten. Wenn Paare mal getrennt sind, können sie Netflix aber auch zeitgleich streamen.

Netflix will gelernt sein. Während die Funktionen beim normalen Fernsehen überschaubar sind, gibt es beim Streamingdienst zahlreiche Tricks, mit denen Filme und Serien noch mehr Spaß machen. Wir liefern die fünf besten Tipps zum „Netflixen“, vom schärferen Bild bis zur besseren Programmauswahl.

Von Jörg Heinrich.

Bildqualität festlegen: Generell sorgt Netflix automatisch für die bestmögliche Bildauflösung. Nutzer können aber in ihrem Konto oder in den App-Einstellungen festlegen, ob sie gerade bei der mobilen Nutzung lieber Daten sparen wollen, oder ob sie – auf Kosten ihrer Flatrate – die bestmögliche Bildqualität sehen möchten. So lässt sich auch die Qualität der Downloads festlegen. Wer allzu großzügig ist, bringt seine Flatrate aber schnell ans Limit. Denn Full HD verschlingt bei Netflix bis zu drei Gigabyte (GB) pro Stunde, bei 4K-Qualität sind es sogar sieben GB. Diese Einstellungen sind also nur per Wlan zu empfehlen.

Inhalte speichern: Wer unterwegs, zum Beispiel im Flugzeug, keine Internetverbindung hat oder wer sich seine Flatrate aufsparen will, der kann Netflix-Inhalte herunterladen und später offline anschauen. Bis zu 100 Serienfolgen oder Filme lassen sich so speichern. Das klappt allerdings nicht im Browser, sondern nur in den Netflix-Apps für iOS, Android und Windows 10. Das Download-Symbol findet sich direkt neben dem Titel des Films oder der Serienfolge. Die maximale Speicherdauer hängt jeweils von der Lizenz ab, die Netflix für den Inhalt hat.

Auch getrennt gemeinsam schauen: Keine Frage, am meisten Spaß macht Netflix gemeinsam auf der Couch. Wenn das mal nicht klappt, weil Paare oder Freunde vielleicht Tausende von Kilometern voneinander getrennt sind, können sie trotzdem gemeinsam das gleiche Netflix-Programm sehen. Die Fern(seh)-Beziehung funktioniert mit den kostenlosen Erweiterungen „Netflix Party“ oder „Showgoers“ für den Chrome-Browser oder mit der App „Rabbit“ für iOS und Android. Sie sorgen dafür, dass bei allen Beteiligten der gleiche Netflix-Stream immer parallel läuft – inklusive Lachen und Lästern per Chat.

Kritiken lesen: Was taugt ein Film oder eine Serie? Bei Netflix ist das nicht immer einfach zu durchschauen. Weil selbst geschriebene Kritiken der Nutzer viel Arbeit machen, erlaubt der Dienst nur noch „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“. Die Chrome-Erweiterung „Netflix Enhancer“ (Deutsch: „Netflix-Verbesserer“) sorgt für bessere Informationen. Denn sie bindet die Kritiken aus den Wertungsportalen „IMDB“ und „Rotten Tomatoes“ ein.

Netflix-Codes nutzen: Das Riesenangebot von Netflix zu durchschauen, ist nicht immer ganz einfach. Und zahlreiche Perlen bleiben für immer unentdeckt. Für mehr Übersicht sorgen die internen Codes, die Netflix weltweit verwendet, um seine Inhalte zu ordnen. Um die Codes nutzen zu können, geben Kunden die Webadresse netflix.com/browse/genre/xx in den Browser ein und ersetzen dabei das „xx“ durch die Nummer des Codes. Alle Zahlenkombinationen sind zu finden auf der nützlichen Webseite netflix-codes.com.

Hier sind einige Beispiele der gängigen Genres aufgelistet: Action-Thriller 43048 / Romantische Komödien 5475 / Musicals 13335 / Kriminaldramas 6889 / Vampirfilme 75804 / Science-Fiction-Thriller 11014 / Gangsterfilme 31851 oder auch Deutsche Filme 58886.

Infos: Netflix im Ausland nutzen

Im EU-Ausland lässt sich Netflix seit März 2018 uneingeschränkt nutzen. Seit dem Wegfall des sogenannten „Geoblockings“ sehen deutsche Netflix-Kunden in anderen Ländern der Europäischen Union die gleichen Inhalte mit den gleichen Optionen für Sprache und Untertitel wie zuhause. 

Außerhalb der EU sind dagegen nur die dortigen Inhalte verfügbar. Wer Netflix vor einem längeren Auslandsaufenthalt kündigen will, kann dies immer zum Ende seines monatlichen Abrechnungszeitraums tun. Netflix speichert Nutzereinstellungen wie die Lieblingsfilme aber trotz Kündigung für zehn Monate – ideal, um später wieder einzusteigen.

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