Selbstversuch: Spanisch lernen

„Spanish or vanish!“ – das Image der Duolingo-Eule im Netz

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Die grüne Duolingo-Eule ist das Maskottchen des Online-Tools. 

Wie viel Spanisch kann man eigentlich mithilfe eines einzigen Online-Tools lernen? Im Selbstversuch komme ich einer Antwort auf diese Frage immer näher. Doch welches Image hat das Maskottchen der Anwendung – eine grüne und latent nervige Eule – eigentlich im Netz?

Seit einigen Wochen lerne ich nun schon die Sprache Spanisch mithilfe des Online-Tools Duolingo. Auch viele andere verwenden das Tool, um neue Sprachen zu lernen. Denn neben Spanisch bietet Duolingo auch Übungen für andere Sprachen. Mittlerweile nutzen insgesamt mehr als 300 Millionen Menschen die Anwendung.

Dementsprechend bekannt ist Duolingo auch im Netz geworden. Sowohl im offiziellen Forum der Website sowie in anderen sozialen Netzwerken tauschen sich viele Nutzer über das Online-Tool aus. Doch bei diesen Gesprächen geht es nicht nur um die angebotenen Übungen oder die gemachten Fortschritte, sondern auch um das Image der grünen Eule, dem Maskottchen von Duolingo.

Anders als das süße und knuffige Aussehen der Eule vermuten lässt, ist ihr Image – insbesondere auf Instagram – nicht gerade das beste. Gibt man bei der Instagram-Suche #Duolingo oder #Duolingomemes ein, erscheinen unter anderem Bilder wie:

oder 

Doch wieso ist das so? Ich muss zugeben, auch ich habe bereits gestutzt, als mir per Duolingo neulich eine Erinnerungsmail zugeschickt wurde. Natürlich ist nichts Schlimmes daran, den Nutzer an seine täglichen fünf Minuten lernen zu erinnern, aber vielleicht ist die Formulierung der E-Mail einer der Gründe, warum das Image der Eule so zwiegespalten ist:

Diese E-Mail erinnert mich an meine tägliche Runde Spanisch. 

„Hi Lisa! Halte Duo bei Laune!“ – eine Aussage, bei der ich mir sofort die Frage stelle: „Was passiert denn, wenn ich sie nicht bei Laune halte?“ Bis jetzt schien ich die Eule bei Laune halten zu können, dennoch ist nichts passiert. Darauf ankommen lassen möchte ich es zugegebenermaßen allerdings nicht.

Trotz dieser auffordernden Formulierung ist es jedoch nicht gegeben, dass der Nutzer seine Übungen macht. Viel zu leicht ist es, die Benachrichtigung einfach zu ignorieren. Das haben auch die Mitarbeiter von Duolingo festgestellt und ein Video veröffentlicht, in dem sie eine neue Art der Benachrichtigung anwerben: Duolingo Push.

Nun ist das Video natürlich scherzhaft gemeint. Trotzdem ist die Vorstellung, dass mir eine übergroße Eule überall hin folgt, sofern ich meine Übungen nicht mache, durchaus beängstigend. Dem müssen sich auch die Betreiber von Duolingo bewusst gewesen sein, denn auch das Teaser-Image, das vor Veröffentlichung des Videos bei Twitter geteilt wurde, ist alles andere als… beruhigend:

Es ist schön zu sehen, dass auch Duolingo selbst sich auf die Schippe nehmen kann und mit dem zweiseitigen Ruf der Eule gut umgeht. Immerhin ist es ja nur ein süßes grünes Maskottchen, das mich zum Spanischlernen motivieren soll, richtig…?

Nun aber genug getextet, eben kam die nächste Erinnerungsmail. Ich bin dann mal, muss ja schließlich die Eule bei Laune halten...

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