„So ein bisschen in Til Schweigers Füßen“

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Unser Dschungelkönig Joey Heindle (Mitte)

Von Schaben geplagt, von Bohlen beleidigt – Joey Heindle hat alles erreicht, was man für eine erfolgreiche Karriere als B-Promi braucht. Bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat er mitgemacht und ist Fünfter geworden. „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ hat er gewonnen und ist seitdem der amtierende Dschungelkönig.

Und gerade hat der 19-Jährige auch noch ein Album veröffentlicht. Unsere chili-Reporterinnen Nina von Eyß (19) und Nadine Bultjer (17) aus Twistringen wollten wissen, was Joey für ein Mensch ist. Und? „Mindestens genauso sympathisch und authentisch, wie wir ihn uns vorgestellt haben!“, war das Ergebnis ihres Interviews. Den Rest lest Ihr hier:

Na, Joey – Dschungelstrapazen gut überstanden?
„Ja klar! Ich hab zwar noch immer einen Jetlag, der geht irgendwie nicht weg. Aber wenn ich mal ein Wochenende ein bisschen mehr schlafe, dann bin ich wieder startbereit. Aber Dschungelkönig zu sein in der größten Fernsehproduktion, die RTL hat, ist eine coole Sache! Ich kann es immer noch nicht glauben. Ich fühle mich, als wär ich noch im Dschungel in der Hängematte (lacht).“
Was war das Erste, das Du nach Deiner Rückkehr aus dem Dschungel gemacht hast?
„Ich bin zur Tankstelle gefahren und hab mir ‘n Snickers gekauft. Meine Freundin hat voll gelacht.“
Hast Du noch Kontakt zu Deinen Dschungel-Mitbewohnern?
„Ja klar! Zu Olivia ist der Kontakt gut, und auch mit Patrick Nuo. Mit dem hatte ich gestern ein stündliches Telefonat. Er besucht mich bald in Köln. Er hat einen schönen Satz zu mir gesagt: Dass ich wie ein kleiner Bruder für ihn sei. Das finde ich echt toll. Und er meinte, er könne von mir noch viel lernen. Krass! Ich meine: Meine Sprüche, die braucht man ja echt nicht lernen (lacht). Aber als er das sagte, standen mir die Kullertränen in den Augen. Aber ich kann genauso was von ihm lernen und seiner Musikerfahrung in den letzten 100 Jahren.“
Kanntest Du von den anderen Dschungelcampern vorher jemanden persönlich?
„Nur aus dem Fernsehen. Es waren aber auch viele dabei, die ich noch nie gesehen hatte – zum Beispiel Georgina oder Claudelle oder Fiona.“
Was hat dich rückblickend mehr geprägt: Deine Teilnahme bei DSDS oder beim Dschungelcamp?
„Dschungelcamp auf jeden Fall! Das hat mir echt den Durchbruch gebracht.“
Würdest Du noch mal wieder ins Camp gehen?
„Einmal und nie wieder! Das war echt der absolute Horror! Ich bin froh, dass ich das alles überlebt habe und wieder gesund daheim bin. Trotzdem war’s die beste Entscheidung, da rein zu gehen. Sonst würde ich ja jetzt auch nicht mit Euch telefonieren! (lacht)“
Wo siehst Du Dich in zehn Jahren, Joey?
„Vielleicht bin ich da mehr so in der Filmbranche, so ein bisschen in Til Schweigers Füßen. Ich hab ja jetzt auch so Filmsachen am Laufen dieses Jahr. Ich werde mit Helmut Berger einen Kinofilm drehen, da spiele ich ihn als jungen Mann. Im März drehe ich dann einen richtigen TV-Spielfilm für SAT1, Pro7, ARD oder ZDF.“
Gerade ist Dein erstes Album „Jeder Tag zählt“ erschienen. Was erwarten uns für Songs auf der CD?
„Es ist ein abwechslungsreiches Album mit vielen deutschen Balladen, Rock- und Popsongs. Die Texte sind sehr emotional, bis jetzt kam nur positives Feedback. Das Album hat es echt gebracht! Es schlägt gerade ein – hätte ich nicht gedacht. Ich hab mir echt Mühe gegeben, wir haben viel überlegt und uns Zeit genommen. Es sollte die Menschen berühren.“
Nachdem Du Dschungelkönig geworden bist, wolltest Du Deiner Freundin einen Heiratsantrag machen. Irgendwie hat’s aber nicht geklappt. Hast Du den Antrag schon nachgeholt?
„Nein, das war eine der krassesten Kurzschlussreaktionen meines Lebens. Ich hab mich hingekniet und dann gedacht: ,Scheiße, Du hast ja gar keinen Ring! Was soll ich denn jetzt machen?’ Das war lustig, aber auch peinlich, weil ich wusste: ,Hilfe, das sieht ja ganz Deutschland!’ Aber ich will jetzt nicht alles überstürzen, ich muss meine Produktionshaube im Kopf mal wieder anschalten und alles planen: Wo und wie und was – und dieses Mal nicht wieder im Dschungel!“
Denkst Du, dass ein paar Mädchen in Deutschland traurig sind, weil Du nicht mehr zu haben bist?
„Ja. Ich denke schon, dass ein paar vielleicht traurig sind. Wenn sie mich wirklich als Mensch mögen, dann sind es richtige Fans. Wenn sie mich nur wegen meines Aussehens mögen, nicht.“
Was ist Dein Plan B, falls es mit der Musik nicht klappt?
„Die Schauspielerei. Ich bekomme jetzt noch meine eigene Fernsehsendung bei RTL. Sowas wie Daniela Katzenberger. Nur eben Joey Heindle. Das ist schon cool.“
Was denkst Du, warum mögen Dich die Leute so?
„Weil ich einfach so geblieben bin, wie ich bin. Ich verstelle mich halt nicht und spiele nicht irgendeine Rolle. So bin ich jetzt und in den nächsten 100 Jahren noch!“

Von Nina von Eyß (19) und Nadine Bultjer (17) aus Twistringen

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