„King Kong“: Mehr als Popcorn-Kino. Eine Wucht

chili-Autor Philipp.

Wietzen - Peter Jackson. Lassen wir den Namen kurz noch einmal nachhallen in unseren Köpfen. Peter Jackson. Vielleicht liegt es an dem ganzen Schnee, der in letzter Zeit fiel, oder daran, dass ich alleine bin, aber irgendwie finde ich, wir sollten einen Moment besinnlich werden.

Hach, ist das schön. Peter Jackson, den wirklich jeder kennen sollte, hat nach der „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die wirklich jeder gesehen haben sollte, einen anderen Film gemacht, den sich jetzt jeder angucken sollte. Die Rede ist von „King Kong“.

Ich mag Regisseure, die Filme machen, weil sie sie lieben. Denn wenn sie wirkliche Fans von der Geschichte sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass der Film kein Murks ist. „King Kong“ ist – um die Spannung zu nehmen – absolut kein Murks, sondern ein wunderschöner Film mit einer glorreichen Besetzung. Adrien Brody, ein absolut unheldenhafter Typ. Jack Black, der beweist, dass er mehr kann als nur Klamauk. Dazu die liebreizende Naomi Watts, ein Haufen harter Seefahrer und der gigantische Affe. Ja, ich zähle den Affen zur Besetzung. Schließlich wird der auch gespielt, und zwar von keinem geringeren als Andy Serkis, der schon dem Gollum in „Der Herr der Ringe“ seine Körpersprache schenkte. Hach, ich gerate schon wieder ins Schwärmen.

All diese Leute besuchen also die Insel „Skull“. Regisseur Carl Denham (Jack Black) will dort einen Film drehen, um seinen Hals zu retten, denn er hat sich mit seinem letzten Film ein wenig verschätzt. Mit allerlei Lügen schafft er es, die Schauspieler und seinen Freund, den Drehbuchautoren Jack Driscoll (Adrien Brody), aufs Schiff zu locken. Sie stechen in See. Als sie nach ein paar Scherereien auf der Insel ankommen, werden sie von einer Horde Eingeborener überrascht und fast hingerichtet. Die Eingeborenen entführen Ann Darrow (Naomi Watts), um sie ihrem Gott zu opfern, Kong! Bis zum Film hat man von dem Affen wenig gesehen, gut gehütet wurde er im Trailer nur angedeutet. Mittlerweile kann man sich vermutlich jedes Haar einzeln im Internet angucken. Lohnt sich auf jeden Fall. Der Affe ist eine Wucht, und der Film auch.

Peter Jackson hat sich nicht damit begnügt, einfach nur so viele Bilder wie möglich am Computer zu erstellen, sondern auch mit realen Hintergründen gearbeitet. Sehr schön anzuschauen. Es gibt außer Kong nämlich noch eine Menge anderer Gefahren auf der Insel. Ja, „King Kong“ wurde nicht zum ersten Mal verfilmt. Aber die bisher jüngste Version, „King Kong lebt“ aus dem Jahr 1986, war nun wirklich alt genug. Man muss dem Publikum etwas Neues bieten können. „King Kong“ kann das allein schon wegen der Effekte – keine peinlichen Menschen in Gummianzügen mehr. Dafür danke ich Peter Jackson.

Außerdem danke ich ihm dafür, dass er für seinen Film einfach mal so 32 Millionen Dollar selbst berappt hat, weil das 307-Millionen-Dollar-Budget nicht ausreichte. Ein weiterer Beweis dafür, dass ihm der Streifen am Herzen lag. „King Kong“ ist für mich mehr als Popcorn-Kino. Und jetzt schmeiß ich meine Spielkonsole an und zocke das „King Kong – The Movie“-Spiel.

Philipp Schockenhoff aus Wietzen

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