Internationaler Tag des Bieres

Ein kühles Bier, das gönn‘ ich mir!

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Prost!

Ich behaupte mal, Bier mag einfach jeder. Um dem flüssigen Gold auch die entsprechende Ehre zu gebühren, gibt es den internationalen Tag des Bieres - und zwar immer am ersten Freitag im August. Wer feiert mit?

„Feierabend, wie das duftet - kräftig, deftig, würzig, gut – Pommer“…Moment mal. Heute geht‘s doch gar nicht um die Wurst. Obwohl… irgendwie doch. Denn: Immer am ersten Freitag im August ist ein besonderer Tag. Es ist internationaler Tag des Bieres. Wenn das mal nicht ein bedeutender Grund zum Feiern ist. Am besten mit einem Leberwurstbrot dazu. Oder wonach auch immer euch ist.

Bier-Kultur in Deutschland

Warum aber sollten wir diesen Tag zelebrieren? Ganz einfach: Bier ist nicht nur ein Getränk, es ist eine Kultur, um nicht zu sagen - ein Lifestyle. Nicht umsonst prangen sich zahlreiche Lobhudeleien ums Bier. Und zwar auf der ganzen Welt. So hat der Schriftsteller Charles Edouard Duboc sein „Lied vom Hopfen“ im 19. Jahrhundert verfasst. Ein anderer unbekannter Autor schrieb seinerzeit einen Liebesbrief. „Wie gärt es dir? Ich hopfe gut!“, heißen die ersten zwei Zeilen. 

Deutschland ist in Sachen Bier-Kultur als Vorreiter zu nennen. Nicht nur was die Brauereidichte angeht, nein – auch an Biergärten ist Deutschland reich bestückt. Im weltweiten Vergleich findet man hierzulande die meisten. Sobald die ersten Sonnenstrahlen nach langer Winterzeit ein schüchternes „Hallo“ sagen, sind die ersten Leute im Biergarten anzutreffen. Zwar mit Wollmantel und Mütze, aber egal! Sonne und Bier gehören einfach zusammen wie Bibi und Tina oder Max und Moritz.

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Aber nicht nur ein Biergarten ist ein toller Ort, um ein kühles Blondes zu genießen. Stell dir vor, es ist ein sommerlicher Freitag im August. Zum Beispiel heute. Der Tag neigt sich langsam dem Ende. Was tust du? Du schnappst dir deine liebsten Freunde und radelst an den See. Mit dabei: das Bier. Ob es nun ein amerikanisches Steambeer, ein belgisches Abteibier oder ein heimisches Pils ist. Ganz egal. Die Auswahl scheint unendlich. Jede Sorte ist auf ihre Art und Weise liebenswert. 

Man könnte annehmen, das Bier sei das graue Mäuschen der Getränkekarte. Neben fancy Cocktails wie dem weltberühmten Cosmopolitan, dem berauschenden Long Island Iced Tea oder dem klassischen Sex on the Beach mag das Bier für manch einen doch etwas eingestaubt wirken. Doch damit tut man ihm Unrecht: das flüssige Gold ist doch viel mehr der All-Time-Favorite, der Everybody‘s Darling. Neben abendlichen Ausflügen im Sommer darf es auch bei kuscheligen Küchen-Partys im Winter nicht fehlen. Ob als Genussmittel oder Mittel zum Zweck (aka Druckbetankung) bei der nächsten Vatertagstour – Bier funktioniert immer.

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Das Bier hat einige tolle Eigenschaften. Es macht aus uns die schönsten und schlausten Gäste auf Partys. Uns fallen die smartesten Anmachsprüche ein und wenn der DJ dann noch „Thriller“ von Michael Jackson auflegt gehört der Dancefloor uns. Damit nicht genug: Bier beschert uns die besten Einfälle. Die Dusche – der Ort, der bisher der unausgesprochene Titelverteidiger der spontanen Gedankenblitze war, kann sich warm anziehen. 

Treue Begleiter: Bier-Anekdoten

Ich erinnere mich an einen feucht-fröhlichen Abend in der Küche meiner Eltern. Wir schreiben das Jahr 2012. Dort sitzen wir mit fünf Leuten an einem Tisch, plaudern über Gott und die Welt. Und über die Hunde der Nachbarschaft. „Wie heißt eigentlich der Hund von Linderkamps?“, fragt einer der Trunkenbolde. „Das ist doch die Luzi!“, weiß ein anderer. „Ah ja, stimmt! Und der von Bargemanns?“ Sein Name ist Balou. Und so sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass die Anfangsbuchstaben der Hunde-Vornamen analog zu den Anfangsbuchstaben der Herrchen-Nachnamen sind. Der Witz mag bescheiden klingen, aber wir können uns noch heute darüber amüsieren. Herrlich. 

Ohne Bier wären uns dieser und viele weitere Running-Gags wahrscheinlich nicht auf den Tisch gekommen. Da wo eben auch das Bier hin gehört – „...so ist‘s der Brauch.“ In diesem Sinne: Prost zum internationalen Ehrentag des Bieres. Vielleicht gebührt der Leberwurst künftig auch ein Feiertag. Verdient hätte sie es allemal!

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