„Ich mache mein Ding“

Ivy Quainoo (19) ist zuversichtlich, dass sie auf Dauer erfolgreich bleibt.

Berlin – Zu den Favoriten gehörte sie erst nicht, aber nach und nach wurde die 19-Jährige zum Geheimtipp. Am Ende hat Ivy Quainoo aus Berlin die Castingshow „The Voice of Germany“ gewonnen. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme beeindruckte sie die Zuschauer.

Dabei wirkt sie ganz normal, wie das Mädchen von nebenan. Rebecca Göllner aus Holtrup hat die Sängerin für Euch interviewt.

Ivy, wie geht es Dir?

Mir geht es gut. Es sind jetzt ein paar Wochen seit dem Finale vergangen, langsam bekomme ich Routine beim Trubel um meine Person.

Vor einer Woche ist Dein erstes Album „Ivy“ erschienen. Was bietest Du den Fans?

Da ist für jeden etwas dabei. Viel Soul, aber auch Pop-Musik und typische Chart-Hits. Manche Songs bringen die Fans bestimmt auch zum Staunen, weil sie so etwas nicht erwartet haben.

Deine erste Single „Do you like what you see“ klingt sehr nach James Bond. Magst Du diesen Stil?

Klar, das gefällt mir, aber nicht nur das. Meine Songs sind alle sehr unterschiedlich.

„Do you like what you see“ ist gleich auf Platz zwei der Charts geschossen. Hattest Du das erwartet?

Nein, erwartet hatte ich nicht, dass es so einschlägt. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut.

Viele Casting-Acts sind nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwunden. Warum glaubst Du, dass es bei Dir anders sein wird?

Ich habe da ein gutes Gefühl und hoffe, dass mich die Leute weiterhin hören werden. Ich mache einfach mein Ding und glaube, dass es weitergeht.

Was hättest Du gemacht, wenn es „The Voice of Germany“ nicht gegeben hätte?

Ich hätte wahrscheinlich Gesang studiert. Vielleicht tue ich das auch noch, aber im Moment mache ich Musik. Was dann passiert, steht noch in den Sternen.

Was war DER Moment bei „The Voice“ für Dich?

Auf jeden Fall der Auftritt mit Florence von „Florence and the machine“. Das Duett „Shake it out“ war schon was sehr Besonderes für mich.

In der „Harald Schmidt Show“ meintest Du, dass Florence und Du Euch vielleicht wiederseht. Hast Du da schon was geplant?

(lacht) Das hoffe ich ganz stark. Es gibt da auch schon Überlegungen. Vielleicht unterstütze ich „Florence and the machine“ bei ihrer Tour.

Stört es Dich, dass Du als dunkelhäutige Frau, die auf der Bühne steht, von vielen Menschen noch immer als „Exotin“ wahrgenommen wirst?

Nein, das stört mich nicht. Ich hatte nie Probleme damit. Mir ist das aber auch nicht so wichtig. Klar komme ich als Exotin rüber, aber in Berlin und Deutschland allgemein war das nie ein Thema für mich.

Wie gehst Du mit Kritik und mit Lob um?

Ich kriege nicht alles mit, ich lese nicht alles, was über mich geschrieben wird. Ich nehme mir das aber auch nicht mehr so zu Herzen. Zu Beginn war das noch schlimmer. Jeder hat seine Meinung, das gehört eben dazu.

Was steht in den nächsten Tagen bei Dir an?

Viele Termine, viel Promo für mein Album. Ich bin immer unterwegs.

Begleitet Dich Deine Familie dabei?

Nein, die müssen ja auch alle arbeiten. Das wäre zu viel verlangt. Meine Schwester studiert in Bremen, da kann man nicht einfach mal für ein paar Wochen weg. Aber sie unterstützen mich alle, und wir telefonieren sehr viel.

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