Zum Gruseln in den Wald

„Blair Witch“ geht in die nächste Runde

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Wer kann seit dem Horror-Schocker „Blair Witch Project“ auch nicht mehr seelenruhig in einem Zelt schlafen? Ich, ich, ich! Lauschige Nächte am Lagerfeuer, Camping im Wald oder Aufenthalte in einer kleinen Hütte? Seit diesem Film ist das für Zartbesaitete wirklich undenkbar. Doch haltet euch fest – jetzt gibt es eine Fortsetzung und damit noch mehr Gründe, nicht mehr hinaus in den Wald zu fahren. Oder dies gerade deswegen zu tun...?

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Im Film "Blair Witch" will einer der Hauptdarsteller, James, nach seiner Schwester, der im ersten Film verschollenen Heather Donahue, suchen – selbstverständlich im aus Teil 1 bekannten Wald um den noch immer der Hexen-Mythos kursiert. Man bedenke: Heather ist vor fast 20 Jahren verschwunden! Mit dabei sind James Freunde Peter und Ashley und die Filmstudentin Lisa. Gemeinsam mit zwei Einheimischen wagen sie sich in den Wald. 

Die Verbindung zum Film „Blair Witch Project“ wurde zunächst geheim gehalten. Die Macher drehten heimlich und betitelten ihr Werk als „The Woods“. Der Zusammenhang zum Horrorfilm aus dem Jahr 1999 blieb von einigen Fans aber nicht unentdeckt. Und das schon, bevor Lionsgate bekannt gab, dass es sich tatsächlich um eine Fortsetzung handelt.

Rückblick: The Blair Witch Project

Im Grunde dreht sich in „Blair Witch Project“ alles darum, der Legende der Hexe von Blair im Gebiet Black Hills Forest auf den Grund zu gehen. Dazu machen sich 1994 die drei Filmstudenten Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael C. Williams auf in den Wald, um eine Dokumentation zu drehen. Schauplatz des Ganzen: Burkittsville in Maryland. Den Rest kennt ihr...

Im Jahr 1999 flimmerte der Film über die Leinwände. Nicht aber, ohne zuvor über die Webseite blairwitch.com so einige Schreckensmeldungen zu verbreiten. So wurde behauptet, dass die drei Studenten tatsächlich in den Wäldern verschollen sind und nun die Filmaufnahmen gefunden wurden. Schon war der heutige Begriff „Found Footage“ („gefundenes Filmmaterial“) für dieses Genre geboren. Auch gaben die Macher den Schauspielern die Namen, die die Darsteller im echten Leben haben – gruuuuselig! Die Gerüchte rund um die Blair Witch wurden ebenfalls via viraler Marketingkampagne verbreitet. So ließen die Regisseure gekonnt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. 

Book of Shadows: Blair Witch 2

„Blair Witch 2“ oder „Book of Shadows: Blair Witch 2“ aus dem Jahr 2000 wurde als eher schlechte Fortsetzung bewertet – mit dem gleichen Hintergrund der Hexe und fehlenden Reizen. In jenem Teil kommen Touristen nach Burkittsville. Stephen und seine schwangere Frau recherchieren für ein Buch über die Hexe, Erica ist Anhängerin einer paganischen Vereinigung und Kim ein Medium und Gothic-Fan. Angeführt wird die Truppe von dem ortsansässigen Jeffrey. Auch in dieser Fortsetzung passieren in der Nacht unerklärliche Dinge. Diese bekam gar den Spottpreis „Goldene Himbeere“. Ohje. Hoffen wir, dass Teil drei mehr zu bieten hat.

Eine der wohl bekanntesten Szene aus dem ersten Teil "Blair Witch Project".Schauplatz Burkittsville

Eine der wohl bekanntesten Szene aus dem ersten Teil "Blair Witch Project".

Schauplatz Burkittsville

Besonders der Schauplatz der Filme, Burkittsville in Maryland, ist durch den Horror-Reihe bekannt geworden und schon das Ortsschild im neuen Trailer lässt so manchen Angsthasen zusammenzucken. Bereits damals nahmen die Szenen des Streifens den Zuschauer an die Hand – als wäre auch er mitten im Geschehen, mitten im Wald, mitten im Horror - dank Selfie-Aufnahmen und ruckelnden Szenen. Und dank schleimiger Sekret-Blasen aus Nasenöffnungen in Teil 1 gab es nicht nur angewiderte Gesichter im Kino, sondern auch eine Szene bei Scary Movie.

Fortsetzung: Blair Witch

Doch zurück zu Blair Witch - Teil 3. Der Trailer des neuen Streifens verspricht... Nun – wenn es nach einigen Kommentaren bei Twitter geht, nicht so viel.


Dennoch warten Blair Witch-Fans seit 2000 auf eine Fortsetzung und können sich schon einmal den 6. Oktober 2016 im Kalender ankreuzen.

Und zugegeben: Schon bei dem zweiminütigen Zusammenschnitt können Horrorfilm-Weichlinge und Dunkelheits-Hasser mal eben die Hand vor die Augen halten.

PS: Zum Gruseln ist auch schon die Webseite zum Film. Man weiß nie, was sich hinter der Dunkelheit verbirgt... probiert es aus!

Und hier, für alle, die sich noch immer trauen: Der Trailer!

vik

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