Der gewaltigste Greifvogel der Welt

Harpyie: Nach einem Dämon benannt und vom Aussterben bedroht

+
Mit der Harpyie möchte man lieber keinen Streit.

Kennt ihr schon den gewaltigsten und stärksten Greifvogel der Welt? Nein? Dann solltet ihr die Harpyie kennenlernen. 

Der Vogel ist in weiten Teilen Mittel- uns Südamerikas beheimatet und kann bis zu einem Meter groß werden. Die Flügelspannweite erreicht sogar bis zu zweieinhalb Metern. Der Greifvogel hat unglaublich kräftige Beine und Zehen sowie bis zu sieben Zentimeter lange Krallen. Damit kann die Harpyie schwere Beutetiere durch die Lüfte transportieren – sie frisst nämlich gerne Affen, Opossums, oder Nasenbären. Auch ein Leguan oder eine Schlange gehen mal als Snack klar.

the Harpy Eagle from r/NatureIsFuckingLit

Puh, zugegeben: Der Harpyie möchte man wohl eher nicht begegnen. Auch der für einen Vogel befremdlich wirkende Körperbau macht den Eindruck, als hätte sich ein Mensch ein Vogelkostüm angezogen. Etwas gruselig. 

Der Name Harpyie kommt übrigens aus der griechischen Mythologie. Dort sind Harpyien vogelähnliche Dämonen des Sturms. Sie hatten den Körper eines Greifvogels, einen Frauenkopf und Vogelflügel. Sie gelten als grausame Ungeheuer, die Nahrung und Kinder stahlen. 

So stellte man sich den Dämon vor. Das Bild ist von 1669 und stammt aus einer Enzyklopädie von Conrad Gessner, einem Naturforscher. Foto: imago


Die mächtige Greifvogel steht auf der Liste der bedrohten Tierarten, da sein Lebensraum durch die Rodung der Regenwälder kontinuierlich zerstört wird.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Kurdenmilizen setzen Abzug aus Nordsyrien fort

Kurdenmilizen setzen Abzug aus Nordsyrien fort

Neues Gerätehaus: Freiwillige Feuerwehr Waffensen feiert Schlüsselübergabe

Neues Gerätehaus: Freiwillige Feuerwehr Waffensen feiert Schlüsselübergabe

Ruderverein Hoya weiht Hochwasserschutzmauer ein

Ruderverein Hoya weiht Hochwasserschutzmauer ein

Freimarkt 2019 - Bilder vom verregneten Sonntag

Freimarkt 2019 - Bilder vom verregneten Sonntag

Meistgelesene Artikel

„Parasite“ im Kino: Kellerkinder der Großstadt

„Parasite“ im Kino: Kellerkinder der Großstadt

„Born in Evin“ im Kino: Das fehlende Bild

„Born in Evin“ im Kino: Das fehlende Bild

Kommentare