Unser Test der neuen Funktion

Hallo "Instagram Story"

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Am Dienstag wurde sie vorgestellt und schon am Mittwochmorgen ist sie da: Die "Instagram Story". Wir von kreiszeitung.de haben uns die neue Funktion schon angesehen - doch so neu kommt uns das digitale Tagebuch gar nicht vor...

Das System ist einfach: Auf ihrer Instagram-Startseite haben die Nutzer jetzt oben links in der Ecke ein Plus. Wer dort drauf klickt sieht

 erst einmal sich selbst. Denn sofort springt die Selfie-Kamera am Smartphone oder Tablet an. Für einen Schnappschuss wird der Button am unteren Ende des Bildschirms einmal kurz getippt. Wer ein Video von sich machen möchte, hält diesen Knopf länger gedrückt - schon wird eine Linie rund um den Knopf gezeichnet. Sobald diese einmal rund herum gelaufen ist, hört die Aufnahme auf.

Wem das jetzt bekannt vor kommt, dem geht es wie uns. Denn die

Der Farbverlauf-Filter gefällt uns sehr!

Aufnahmen der neuen Instagram-Funktion sind genauso aufgebaut wie bei Snapchat. Und genauso wie beim Vorreiter mit dem Geist ist ein Video nicht länger als zehn Sekunden. Ähnlich verhält es sich auch bei der anschließenden Bearbeitung. Streicht der Daumen auf dem Bildschirm von rechts nach links, werden Filter über das Bild oder das Video gelegt. Hier ist die Auswahl allerdings etwas größer, als bei Snapchat. Besonders gut gefällt uns der Farbverlauf im Instagram-Style. Das ist mal etwas Neues.

Außerdem lässt sich ein Text einfügen und auf den Aufnahmen können die Nutzer malen. Neu für uns ist hier die Auswahl zwischen

 verschiedenen Stiften. Neben dem klassischen Pinsel gibt es eine Art Textmarker. Ein echter Hingucker ist ein Tool, das weiß zeichnet, jedoch einen bunten Schein um die Linien setzt.

Wenn der Nutzer mit seinem Story-Teil fertig ist, kann er diesen hochladen. Wie lange ein Foto zu sehen ist, lässt sich bei Instagram (anders als bei Snapchat) nicht einstellen - es verschwindet nach etwa vier Sekunden. Nacheinander werden die Schnipsel zusammengefügt. So entsteht das digitale Tagebuch, das - wie beim Vorbild - 24 Stunden online ist. Dann verschwinden die einzelnen Posts wieder nacheinander.

Übrigens lassen sich einzelne Posts überspringen beziehungsweise abkürzen. Dafür genügt ein Tippen auf die aktuelle Aufnahme. Außerdem könnt ihr eure Story vor bestimmten Abonnenten verbergen und einzelne Sequenzen können auch wieder gelöscht werden.

Auch Bilder aus der Handy-Galerie lassen sich in die Story einfügen. Im Aufnahme-Modus müsst ihr dafür mit dem Finger nach unten wischen. Schon werden euch die Fotos der vergangenen 24 Stunden vorgeschlagen. Diese können dann ebenso wie die spontanen Aufnahmen bearbeitet werden.

Die Kreiszeitung bei Instagram

Ihr findet die "Instagram Stories" eurer Freunde, wenn ihr auf ein Profilbild tippt. Bei uns drückt ihr also auf unseren blauen Snapchatgeist - wie passend. Außerdem werden euch Geschichten auf der Startseite angezeigt, in Form von Kreisen über den aktuellen Posts. Wir vermuten, dass dort aktuelle Stories stehen, allerdings sehen wir bisher erst einen Vorschlag an dieser Stelle. Die Funktion ist schließlich noch ganz neu.

Unser erstes Fazit: Die Handhabung der "Instagram Story" ist sehr

simpel. Bild oder Video aufnehmen, bearbeiten und hochladen. Wer eine Geschichte ansehen möchte, tippt einfach auf das Profilbild seines Freundes. Damit schlägt Instagram eindeutig Snapchat, die Bedienung dieses sozialen Netzwerkes fällt vielen Nutzern schwer. Unübersichtlich sei es und nicht intuitiv. Da scheint Instagram einfach zu sein. Vielleicht sind wir aber auch schon so an die Nutzung durch Snapchat gewöhnt.

Ob wir jedoch diese Funktion auch bei Instagram brauchen ist fraglich. Bisher war das Foto-Netzwerk ja geprägt von perfekten Bildern von schönen Landschaften und perfekt inszenierten Aufnahmen. Eine "Story" wie wir sie von Snapchat bereits kennen, ist jedoch eher spontan und ungeplant. Und auch bei Instagram lassen sich die Posts im Nachhinein nicht bearbeiten oder verschieben. Zumindest haben wir diese Möglichkeit bei unserem Test nicht entdeckt.

Typisch für Instagram ist dann wiederum, dass auch Bilder aus der Galerie gepostet werden können - vielleicht wird es dann doch nichts mit den spontanen Posts.

Klar wird: Facebook, das Instagram gekauft hat, will mitmischen und sich von Snapchat nicht vom Markt verdrängen lassen. Eine Übernahme kurz nach dem Start des Geister-Netzwerkes scheiterte. Nun wurde kopiert. Gut finden wir diese Aktion nicht, doch gerne beobachten wir, wie sie sich entwickelt. Und ein bisschen Konkurrenz schadet Unternehmen in der Regel nicht.

Was uns fehlt

Bisher haben wir keine Sticker gefunden, die auf die Aufnahmen gepinnt werden können. Auch die bei Snapchat so beliebten Linsen - also die Filter, die uns wie Tiere aussehen lassen - fehlen. Solche Spielereien gibt es bei Instagram nicht. Hier wird das Leben etwas natürlicher gezeigt, naja soweit es die Nutzer zulassen.

Reaktionen zu "Instagram Stories"

"Instagram Story": Die Bildbearbeitung

Das Original © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Filter 1 © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Filter 2 © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Filter 3 © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Filter 4 © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Filter 5 mit Farbverlauf © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Die neue Textmarker-Funktion © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Ein ganz neues Mal-Erlebnis © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Text © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)
Einen Graustufenfilter gibt es auch! © Mediengruppe Kreiszeitung / Instagram (kreizeitung.de)

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