Geguckt & Gedruckt: „Zehn Dinge, die ich an Dir hasse“

chili-Autor und Film-Fan: Philipp.

Wietzen – Zehn Dinge, die ich an dem Film „Zehn Dinge, die ich an Dir hasse“ liebe.

Erstens: Die Unterwäsche- und Bademodenposen von Joey.

Zweitens: Das Zitat „Die Kacke dampfet gar sehr... dortens.“ von David im Shakespeare-Outfit.

Drittens: Die Parodie aus dem grottenschlechten Streifen „Nicht noch ein Teeniefilm“: „Janie hat ‘ne Knarre!“ – Massenpanik!!!

Viertens: Die effektivste Methode, um den Lehrer abzulenken, seinen Freund beim Nachsitzen rauszuholen und sich nebenbei noch ins Gespräch zu bringen: Einfach mal die Möpse zeigen.

Fünftens: Die unkomplizierte Konfliktlösung. Warum kann man im Leben nicht einfach jeden Streit mit einem Geschenk bereinigen? Heath Ledger schenkt Julia Stiles in diesem Film was, und sie liebt ihn wieder. Warum schicken wir Nordkorea nicht auch eine E-Gitarre, die Taliban bekommen Mp3-Player, und der Weltfrieden ist gesichert. Verdammt, warum kann das nicht alles ein bisschen mehr Hollywood sein?

Sechstens: Der Dialog „Wo ist Deine Schwester?“ – „Trifft sich mit ein paar Rockern. Böse Kerle, voller Sperma!“. Vielleicht werde ich das einfach mal auf ein paar T-Shirts drucken und damit meine Freunde ausstatten. So als Gang-Kleidung.

Siebtens: Die Idee, ein Date auf einem Paintball-Feld stattfinden zu lassen. Das ist wenigstens innovativer als einfach nur besoffen rumzumachen. Andere tolle, spontan zusammengetragene Ideen für Dates wären: Eine Motocrossshow, ein Klärwerk-Besuch, oder man trifft sich im Wald, um ganz romantisch ein paar Eichhörnchen abzuknallen.

Achtens: Heath Ledger! Man spricht nicht schlecht über Tote, außerdem war er so cool als Joker in „Batman“. Hoffentlich nehmen sich alle Bösewichte ein Beispiel an dieser Rolle.

Neuntens: Der Dialog „Man kann überwältigt sein und man kann unterwältigt sein, aber kann man auch einfach nur wältigt sein?“ – „Ich glaube, in Frankreich schon.“

Zehntens: Das Ende. Da spielt eine Band auf dieser Riesenschule. Mitten oben auf dem höchsten Dach. Geiler Scheiß, so muss ein Auftritt aussehen. Das war’s, darum mag ich den Film. Und darum gucke ich ihn immer gerne, wenn er irgendwo läuft.

Philipp Schockenhoff (20 Jahre) aus Wietzen

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