Geguckt & gedruckt: "Transformers"

chili-Autorin Rike.

Bremen – In amerikanischen Filmen bedeutet das erste eigene Auto die große Freiheit. Auch wenn die Karre ein Schrotthaufen ist, trauen sich die schüchternsten Burschen nach dem Kauf plötzlich, tolle Mädels anzusprechen.

So ist das auch in „Transformers“. Sam (Shia LaBeouf, schöner Typ) will Mikaela (Megan Fox) mit einem Auto beeindrucken, das scheinbar seinen eigenen Willen hat. Die Türen gehen auf, wenn man über den Wagen schimpft, und die Musik im Radio stellt sich auf die Situation ein. Was Sam nicht weiß: Es ist ein Autobot.

Die Autobots sind, genau wie die Deceptions, Maschinenwesen („Transformers“) von einem fremden Planeten. Auf der Erde nehmen sie das Aussehen von Lastwagen, Panzern, Kampfflugzeugen und Autos an. Während die bösen Decepticons die Menschheit versklaven wollen, möchten die guten Autobots die Bevölkerung beschützen. Die „Transformers“ suchen eine Brille, die mal Sams Großvater gehörte. Darin sind die Koordinaten des Allsparks eingraviert. Das ist ein geheimnisvoller Gegenstand, mit dessen Hilfe die Deceptions die Macht übernehmen wollen.

Einige Szenen sind fast übertrieben komisch. Etwa, wenn sich die riesigen Roboter plötzlich draußen ducken, als Sams Eltern aus dem Fenster gucken. Witzig ist auch die Erklärung, warum ein Autobot mit merkwürdigem Ghetto-Slang redet: Seine Sprachkenntnisse hat er aus dem Internet...

Zuerst trudelt die Story vor sich hin, dann beschleunigt sie ziemlich schnell. Den gut gemachten Action-Szenen zu folgen, ist aber schwierig, weil man bei Robotern mit kaum erkennbarem Gesicht schlecht sagen kann, wo grad oben und unten ist. Einen anderen Kritikpunkt können die männlichen Zuschauer wohl nicht verstehen: die total übersexte Hauptdarstellerin Megan Fox. Dieses lüsterne Ding ist ein „total normales“ High-School-Mädchen – ja klar! Dass sie sich in den harmlosen kleinen Sam verknallt, kauf ich ihr nicht ab. Glaubhafter wäre es, wenn sie einen großen Roboter um den Finger wickeln würde. Aber wozu gibt es Fortsetzungen?

Rike Schockenhoff (23 Jahre) aus Bremen

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