Sundance-Festival

Deutsche Filmemacher räumen bei Festival ab

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Tinatin Gurchiani freut sich über ihren Preis.

Park City - Filmemacher aus Deutschland haben beim Sundance-Festival in Park City (Utah) kräftig mit abgesahnt. Sundance gilt als das weltweit bedeutendste Filmfest für Produktionen, die unabhängig von Hollywoods großen Studios gedreht werden.

So wurde Tinatin Gurchiani von der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" für die deutsch-georgische Dokumentation "Maschine, die alles verschwinden lässt" mit einem Regiepreis gekürt. Die Verleihung fand in der Nacht zum Sonntag in dem Rocky-Mountains-Skiort statt.

Der mit deutscher Beteiligung gedrehte Spielfilm "Circles" gewann den Sonderpreis der Sundance-Jury für Dramen aus aller Welt. Er erzählt die Geschichte eines Soldaten im Bosnienkrieg 1993. Der Film ist das vierte Gemeinschaftswerk der Neuen Mediopolis Filmproduktion (Deutschland) und der serbischen Bas Celik. Die in London tätige Darmstädterin Eva Weber bekam für ihr Filmprojekt "Let the Northern Lights Erase Your Name" einen mit 10 000 Dollar (etwa 7430 Euro) dotierten Förderpreis verliehen.

Sundance gilt als das weltweit bedeutendste Filmfest für Produktionen, die unabhängig von Hollywoods großen Studios gedreht werden. In diesem Jahr schafften es 113 Spielfilme und Dokus aus 32 Ländern aufs Programm, darunter auch eine erste Filmbiografie ("jOBS") über den gestorbenen Apple-Gründer und -Chef Steve Jobs mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle.

dpa

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