Smartphones, Schreiblernstifte und Zahnbürsten

Digitaler Schulalltag

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Ganz viel Spaß am Morgen verspricht die Zahnbürste von Playbrush, die auch als Controller eingesetzt werden kann. 

Von Jörg Heinrich. Das neue Schuljahr ist in vollem Gange. Und dabei spielt die Technik eine immer größere Rolle: In vielen Schulen (oder zumindest zu Hause) lernen die Kinder am Smartphone oder am Tablet. Wir stellen Technik für Schüler und Eltern vor.

Der Schreiblern-Füller von Lamy ist jetzt auch für Tablets verfügbar und reagiert sehr präzise auf Bewegungen.

- Smartphone und Tablet: „Normales Handy ab neun Jahren, Smartphone ab elf oder zwölf“ – das empfiehlt Kristin Langer vom Elternratgeber schau-hin.info. Sie rät dazu, dass die Kinder zunächst mit einem klassischen Handy wie dem Nokia 105 (nur 18 Euro) den Umgang mit ihrem Minutenbudget lernen. Als erstes eigenes Smartphone sind das Huawei Ascend Y330 (69 Euro), das Wiko Sunny (70 Euro) oder das Microsoft Lumia 550 (85 Euro) top. Ein gutes Tablet für den Start ist das Fire Kids Edition von Amazon (120 Euro) mit Spielen, Filmen und Lernprogrammen für Schüler, das sich später auch im ganz normalen Erwachsenenmodus betreiben lässt. Wenn das Tablet kaputtgeht, auch durch eigenes Verschulden, gibt es zwei Jahre lang kostenlosen Ersatz von Amazon.

- WhatsApp-Alternative: Der Messenger ist nicht umsonst erst ab 16 Jahren freigegeben. Denn dort erleben Kinder viel zu häufig Mobbing, Spam und fragwürdige Anmache. Damit Eltern und ihr Nachwuchs ungestört miteinander Kontakt halten können, gibt es Alternativen wie Familonet aus Hamburg. Die App für iOS und Android ist eine Art geschlossenes WhatsApp nur für Familie oder Freunde und macht die Kommunikation kinderleicht. Wenn sie sich bedrängt fühlen, schicken die Kinder einen Alarm mit automatischer Ortsangabe an ihre Eltern (Gratis mit In-App-Käufen).

Playbrush: Wenn die Kinder morgens nicht aus den Federn wollen, dann hilft es sehr, wenn im Badezimmer eine Menge Spaß wartet. Die Playbrush-Zahnbürste (29 Euro) ist auch ein Spiel-Controller fürs Smartphone. Links putzen und das Monster hüpft nach links. Nach oben schrubben und das Flugzeug hebt ab. Die Putzzeit wird so garantiert eingehalten (playbrush.com/de).

Lamy abc digi Schreiblern-Stylus: Den Schreiblern-Füller von Lamy kennen viele Kinder in Deutschland. Nun gibt es einen Schreiblern-Stift im ganz ähnlichen Design. Mit dem Lamy Stylus (9,50 Euro) können Schulanfänger oder auch noch Vorschüler per Smartphone- oder Tablet-App die Buchstaben und Zahlen lernen. Der Stift funktioniert wie ein Finger, arbeitet aber viel exakter. Zur Belohnung wird dann aus einem Buchstaben ein animiertes Tier.

GPS-Überwachung: Für besonders ängstliche Eltern gibt es die Armbanduhr „Wo ist Lilly?“ (159 Euro) für Kinder von vier bis 12 Jahren, die per GPS ständig nach Hause meldet, wo sich die kleinen Racker gerade herumtreiben. Ein Notrufknopf und eine Telefonfunktion sind integriert. Und per GPS können die Eltern sogar Gebiete definieren, die das Kind nicht verlassen darf. In den USA ist diese Art der Kinderkontrolle enorm angesagt. In Deutschland warnen Experten vor der Rundumüberwachung, die Kindern einen Teil ihrer Selbstständigkeit nimmt.

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