Schmutzige Gläser und dauernd beschlagen

Diese Dinge kannst du nur verstehen, wenn du Brillenträger bist

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Manchmal kann es ziemlich nervig sein, eine Brille zu tragen. Sie rutscht von der Nase, beschlägt im Winter und die Gläser sind ständig schmutzig.

Eigentlich trage ich gern eine Brille und bin von klein auf daran gewöhnt. Trotzdem bin ich manchmal genervt davon. Hier kommen einige Situationen, die nur Brillenträger nachvollziehen können.

Von Ilka-Marie Hagenbücher. - „Oooh, deine Brille ist aber schön, darf ich die mal anprobieren? Ich will auch mal wissen, ob mir sowas steht.“ Diesen Spruch hören wir Brillenträger häufig. Generell spricht natürlich nichts dagegen, wenn jemand unsere Brille anprobieren möchte. Doof ist nur, dass diese Menschen meist zur Gattung der „Nicht-Brillenträger” gehören und somit absolut keinen Plan haben, dass man besser nicht auf die Gläser fasst, wenn man eine Brille aufsetzt. So bekommen wir unsere Brille mit diversen Fingerabdrücken auf den Gläsern wieder.

  • Gut ist dann auch, wenn Freunde sowas sagen wie: „Boah, du siehst aber richtig schlecht!” oder: „Durch deine Gläser kann ich ja gar nichts erkennen.” Du denkst dir dann: „Genau, deshalb ist es ja auch MEINE Brille.”
  • Apropos schmutzige Brille, auch ohne solche Aktionen sind Brillen gefühlt IMMER dreckig. Immer. Egal, wie oft wir sie putzen, das nervt.
  • Regen ist unser Feind, beziehungsweise der unserer Sehhilfe. Die kleinen Wassertröpfchen auf der Brille erschweren nicht nur die Sicht, sondern sorgen leider auch häufig dafür, dass wir unsere Gläser verschmieren, wenn wir versuchen, die Brille wieder schnell trocken zu wischen.
  • Kälte ist ebenfalls ein fieser Widersacher, jeder Brillenträger weiß, was gemeint ist: Man betritt ein beheiztes Gebäude und schon sieht man nichts mehr – außer weißen Nebel.
  • Brillen können sehr störend sein: Auf der Seite liegen und Lesen oder Fernsehen mit einer Brille auf der Nase, kannst du vergessen. Der Bügel sticht unangenehm in die Schläfe und das Gestell drückt schmerzhaft auf der Nase.

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  • Wenn du dir einen Pulli anziehst, denk immer daran, vorher deine Brille abzusetzen, ist besser so – für die Brille und für deine Nase.
  • „Wo ist denn nur meine Brille?” Jeder kennt es, man weiß nicht mehr, wo man seine Brille genau abgelegt hat und sucht hektisch alles ab. Erschwerend kommt dabei ganz klar hinzu, dass wir Brillenträger ohne unsere Brillen natürlich viel schlechter sehen, was die Suche nicht unbedingt leichter macht.

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  • Es kommt sogar zuweilen vor, dass du deine Brille suchst, sie aber eigentlich auf der Nase oder auf dem Kopf hast. Richtig?
  • Jeder Brillenträger hat seine Brille unter Garantie schon einmal in seinem Leben irgendwo im Lokal, am Strand, im Zug oder an anderen öffentlichen Plätzen liegen lassen und nie wieder gesehen.
  • Ständig müssen wir unsere Brillen zurechtrücken, weil sie schon wieder verrutscht sind.
  • Brillen sind Gebrauchsgegenstände und müssen viel aushalten. Natürlich gehen sie daher auch irgendwann kaputt. Ob abgefallene Bügel, rausgefallene Gläser oder verloren gegangene Schrauben, irgendwas davon passiert jedem Brillenträger mal. Dann heißt es: ab zum Optiker. Dort verbringen wir Brillenträger eine Menge Zeit. Ganz zu schweigen davon, wenn mal wieder eine neues Nasenfahrrad fällig wird. Dann muss der Optiker nämlich zuerst unsere aktuelle Sehstärke bestimmen, danach suchen wir uns ein neues Gestell aus und dieses muss am Ende noch separat angepasst werden.

Liebe Brille ich mag dich trotzdem, du hilfst mir beim Sehen, ohne dich wäre ich verloren. Und nebenbei bemerkt, bist du auch noch ein sehr hübsches Accessoire.

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