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Miniserie „Chernobyl“: Gruselig, weil es wahr ist

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Die Angestellten des Kraftwerks wurden direkt mit der Katastrophe konfrontiert.

Die Miniserie „Chernobyl“ erzählt den wahren Horror der größten Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie, ohne übertrieben dramatisch zu sein. Obwohl noch nicht mal alle Folgen ausgestrahlt wurden, zählt „Chernobyl“ schon jetzt zu den bestbewerteten Serien aller Zeiten.

„Chernobyl“ ist glücklicherweise keine Action-Serie, es geht nicht nur um den Super-GAU an sich. Der Fokus liegt besonders auf der Katastrophe in der Katastrophe – das Kleinhalten und die Vertuschung des gewaltigen Ausmaßes, die Gefährdung vieler Menschen durch die viel zu späte Evakuierung der nahegelegenen Arbeiterstadt Prypjat.

Die Bewohner der Stadt staunen anfangs über die Flammen, die aus Reaktor 4 in den Himmel steigen, über den seltsamen Regen, der vom Himmel prasselt. Nichts ahnend, dass die radioaktive Hölle sprichwörtlich auf sie herabregnet. 

„Chernobyl“ zeigt den wahren Horror auf unaufgeregte Weise

Solche Szenen machen unglaublich betroffen. „Chernobyl“ zeigt den wahren Horror auf unaufgeregte Weise und bleibt sehr nah an den realen Ereignissen – gerade deswegen könnte die Serie nicht gruseliger und unbehaglicher sein.

Anfangs wurde die Explosion als normales Feuer abgetan.

Die fünfteilige Miniserie ist eine Produktion von HBO und Sky. Seit dem 14. Mai 2019 wird jeden Dienstag eine Folge beim Sender Sky Atlantic HD ausgestrahlt, zudem ist „Chernobyl“ über Sky Ticket abrufbar.

Die Website „IMDb“ (Internet Movie Database) erstellt automatisch Charts zu den bestbewerteten Serien aller Zeiten. Dort thront „Chernobyl“ mit 9,7 von 10 Sternen auf Platz 1, obwohl nicht einmal alle Folgen ausgestrahlt wurden. Das spricht für sich.

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