iPhone-Chefdesigner geht

Der lange Abschied von Apples Design-Guru Sir Jonathan Ive

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Apples Chefdesigner Jonathan Ive verlässt den Konzern.

Diese Nachricht hat die Tech-Welt kalt erwischt: Apple hat überraschend bekanntgegeben, dass Chefdesigner Jonathan Ive das Unternehmen nach 27 Jahren verlässt.

Der 52-Jährige Engländer, seit 2011 offiziell Sir Jonathan Ive, startet in Kalifornien sein eigenes Designbüro „LoveFrom“, zu dessen Kunden auch Apple zählen soll. Ive hat sämtliche Apple-Produkte seit 1998 federführend entworfen – vom ersten bunten iMac über iPod, iPhone, iPad und Apple Watch bis hin zu zahlreichen Mac-Computern. Seine kühle, reduzierte Ästhetik hat die weltweite Designsprache der letzten 20 Jahre geprägt.

Die vielleicht treffendste Analyse zum Ive-Abschied stammt vom renommierten Apple-Blogger John Gruber. Er sieht die goldene Ära des Designers ohnehin schon seit dem Tod seines großen Förderers, Apple-Gründer Steve Jobs, 2011 als beendet an: „Ive ohne Jobs war wie Paul McCartney ohne John Lennon.“ Gruber kritisiert die manische Obsession des Engländers für immer flachere und minimalistischere Geräte: „Deshalb sind die MacBooks heute schönere, aber auch schlechtere Computer als früher.“ 

Davon könnte sich Apple jetzt befreien. Laut Insiderberichten soll sich Ive bereits seit 2015 nach und nach von Apple zurückgezogen haben – auch wegen des offensichtlichen Desinteresses von Jobs-Nachfolger Tim Cook an Design und neuen Produkten.

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