Google-Suchanfragen steigen

Bubble Tea: Blubbert das Trend-Getränk bald wieder überall herum?

Die Leute wollen wieder Bubble Tea! Erinnert ihr euch noch an das damalige Trend-Getränk, das Anfang der 2010er-Jahre wirklich an jeder Straßenecke zu finden, aber genauso schnell wieder verschwunden war? Der Bubble Tea könnte nun ein Revival erleben.

  • Der Bubble Tea verbreitete sich Anfang der 2010er-Jahre rasend schnell.
  • Aber dann war schnell wieder Feierabend: Bubble Tea sollte krebserregend sein.
  • Nun könnte das Trend-Getränk ein Revival erleben.

Gibt man Bubble Tea in die Google-Suche ein, tauchen sofort etliche Läden in der näheren Umgebung auf, die Bubble Tea anbieten. So hoch waren die Suchtreffer in den vergangenen Jahren allerdings nicht. Wieso? Ein Rückblick.

GetränkBubble Tea
HerkunftTaiwan
Verwandte BezeichnungenPearl Milk Tea oder Boba
InhaltTee, Milch, Fruchtsirup, Kügelchen

2011 blubberte der Bubble Tea an gefühlt jeder Straßenecke herum – die einen vergötterten ihn, die anderen hassten ihn. So richtig appetitlich sah das Tee-Getränk mit den schwarzen Kügelchen, die leicht an Kaulquappen erinnern, auch einfach nicht aus. Trotzdem schien einfach jeder mit Bubble Tea durch die Gegend zu laufen – Starbucks war gestern. Ursprünglich kommt der Bubble Tea aus Taiwan, zwischen 2010 und 2012 erlebte das Getränk seinen Durchbruch in Deutschland. Überall gab es den gesüßten grünen oder schwarzen Tee mit Milch und Fruchtsirup, in dem die farbige Kügelchen aus Speisestärke schwammen, zu kaufen. Alleine die Kette BoboQ, einer der ersten Anbieter und Marktführer von Bubble Tea in Deutschland, betrieb zwischenzeitlich rund 100 Filialen in Deutschland.

Bubble Tea krebserregend? Das Aus für das Trend-Getränk

Doch dann kam mit einem Artikel der Rheinischen Post das Todesurteil für den Bubble Tea: Wissenschaftler der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) warnten darin vor krebserregenden Stoffen in dem Getränk. Diese Nachricht verbreitete sich rasend schnell – ein Bubble-Tea-Laden nach dem nächsten musste wegen katastrophaler Umsätze die Schotten dichtmachen. Kein Wunder: Wer schlürft schon gerne krebserregende Bubbles.

Krebserregende Stoffe im Bubble Tea? Nein! Doch! Ohh!

Allerdings wurde die Erkenntnis der RWTH Aachen nie veröffentlicht. Alles nur ein Gerücht und Panikmache? Das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen konnte bei eigenen Untersuchungen mit 80 Proben nämlich keine gesundheitsschädlichen Stoffe im Bubble Tea nachweisen. Wie sich später herausstellte, war die Untersuchung RWTH Aachen lediglich ein Test für ein neues Messgerät gewesen. Selbst der zitierte Wissenschaftler aus dem Artikel sagte, dass er nie Aussagen über die gesundheitlichen Risiken getroffen habe und das ganze als eine „Verleumdungskampagne“ sehe. 

Eine Zeitlang konnte man sich vor Bubble Tea kaum retten.

Trend-Getränk Bubble Tea: Der Ruf war zetstört

Der Ruf von Bubble Tea war natürlich trotzdem zerstört, niemand wollte das Trend-Getränk mehr trinken. Doch ob giftig oder nicht: Ernährungsexperten haben den Bubble Tea auch wegen seines hohen Kaloriengehalts und dem hohen Zuckeranteil kritisiert. Auch Kinderärzten war der Bubble Tea ein Dorn im Auge. Sie warnten davor, dass sich Kinder an den kleinen Perlen im Tee verschlucken und dadurch ersticken könnten.

Bubble Tea: Suchanfragen nach Trend-Getränk steigen wieder

Aber ist das nun alles Bubble-Schnee von gestern? Seit Anfang des Jahres schießen bei Google die Suchanfragen für Bubble Tea wieder in die Höhe, obwohl sich in den Jahren zuvor kein Mensch für Bubble Tea interessiert hat. Woran das liegen könnte, ist schwer zu sagen. Nach und nach tauchen wieder Bubble-Tea-Läden in den Innenstädten in Deutschland auf und wagen einen Neustart für das einstige Trend-Getränk. In Hildesheim eröffnet zum Beispiel ein Bubble-Tea-Anbieter ein neues Teehaus.

Bubble-Tea-Revival wegen Corona?

Vielleicht gibt auch Corona dem Bubble Tea einen Aufschwung: Die Menschen denken viel nach, die Menschen haben mehr Zeit – tja, und manchmal fallen einem Dinge aus vergangenen Zeiten ein. Wenn das Bananenbrot backen im eigenen Zuhause während Corona zum Hype wird, könnte ja auch der Bubble Tea wieder aufblubbern. Vielleicht will uns der Bubble Tea ja wirklich nichts Böses – jeder hat schließlich eine zweite Chance verdient. Wer weiß, welche Trends dieses Jahr noch zurückkehren Wir haben ja lange nichts von Pokemon Go gehört...

Rubriklistenbild: © makidotvn via www.imago-images.d

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