Düstere Dystopie auf Netflix

„Black Mirror“: Die Serie fürs Scheiß-Gefühl

Schöner Netflix-Abend auf dem Sofa, danach selig ins Bett gehen und friedlich einschlafen. Nicht mit „Black Mirror“. Die Serie ist so dermaßen unangenehm, dass sich ein dicker, fetter Kloß im Hals breit macht. Trotzdem kann man sich den bösen Zukunftsversionen der einzelnen Folgen nicht entziehen.

Black Mirror, der schwarze Spiegel - von ihm werden wir jeden Tag den ganzen Tag überallhin begleitet. Gemeint sind die schwarzen Bildschirme von Smartphones, Tablets, Fernsehern und Co. 

Die Digitalisierung schreitet voran, bringt viele Vorteile mit sich, macht das Leben einfacher, bietet mehr Möglichkeiten, ABER.

Mit dem großen „Aber“ beschäftigt sich „Black Mirror“. Die Serie dreht die negativen Begleiterscheinungen der immer stärker werdenden Digitalisierung, medialen Abhängigkeit und Vernetzung ins Unglaubliche, ins Unerträgliche.  

In der Folge „Das transparente Ich“ (Staffel 1, Folge 3) geht es beispielsweise um ein Implantat, das Zugriff auf alle Erinnerungen und Erlebnisse eines Menschen hat. Die Erinnerungen können auf Monitoren abgespielt werden. Dass das auch böse Folgen haben kann, ist klar.

Krank, trostlos, hoffnungslos und böse

In jeder Folge wird eine verstörende Dystopie gezeichnet. Was passiert bei totaler Überwachung, Kontrolle und Vernetzung? Was in „Black Mirror“ erst wie eine wirre Sci-Fi-Vision klingt, ist gar nicht so weit von der Zukunft entfernt, wie man erst meinen könnte.

Die technisierte Zukunft - sie könnte sehr krank, trostlos, hoffnungslos und böse sein. Und so sitzt man nach jeder Folge „Black Mirror“ auf dem Sofa, starrt kritisch in den „schwarzen Spiegel“, hofft, dass das alle niemals Wirklichkeit wird und dass man ohne Alpträume schlafen kann. Mit dem unguten Gefühl, dass viele der verstörenden Visionen bereits Fuß in der Realität gefasst haben...

Die britische Serie gibt es bereit seit 2011, doch erst als Netflix 2016 die dritte Staffel zur Verfügung stellte, bekam „Black Mirror“ ein großes Echo. Seit Dezember 2017 ist auch die vierte Staffel abrufbar. 

Es handelt sich um eine Anthologie-Serie, das bedeutet, dass jede Folge in sich abgeschlossen ist, ein anderes Thema in den Fokus nimmt und Schauplätze sowie Darsteller immer wieder variieren.

mas

Rubriklistenbild: © Netflix

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