Mit Plakaten geht es los

Bremer Museen öffnen Schritt für Schritt wieder für ihre Besucher

Ein Plakat aus der Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus. Foto: Günther Rambow
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Ein Plakat aus der Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus.

Bremen – Die Zwangspause ist beendet: Nach fast zwei Monaten corona-bedingter Schließung öffnen die Bremer Museen wieder für ihre Besucher. Natürlich nicht alle auf einmal. Im Folgenden ein Überblick über die einzelnen Häuser:

Den Anfang macht bereits heute um 10 Uhr das Wilhelm-Wagenfeld-Haus. Dort ist direkt zum Start die neue Ausstellung „100 beste Plakate 18. Deutschland Österreich Schweiz“ zu sehen. Um die Sicherheit von Besuchern und Personal zu gewährleisten, können aber nur 30 Personen gleichzeitig einen Blick in die Schau werfen. Außerdem gibt es ein Leitkonzept, das verhindern soll, dass sie sich zu nahe kommen.

Morgen beginnt dann der Betrieb in der Weserburg auf dem Teerhof. Allerdings erst mal auf Sparflamme. Um auszuprobieren, wie die Maßnahmen greifen, können Kunstinteressierte zunächst einmal nur die Ausstellung auf der dritten Ebene betreten. „Birgit Jürgenssen. Ich bin.“ ist die erste umfassende Werkpräsentation der Künstlerin in Mittel- sowie Norddeutschland und war bis jetzt noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem Testlauf ist dann das ganze Haus ab Dienstag geöffnet – natürlich wie überall mit Mundschutz und dem nötigen Sicherheitsabstand.

Einen Tag später beginnt der reguläre Betrieb im Museum gegenüber, und zwar in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst.

Pünktlich zum Wochenende beendet morgen auch die Kunsthalle ihre Zwangspause. Allerdings mit geänderten Öffnungszeiten: Das Haus hat erst mal dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie jeden letzten Dienstag im Monat von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Damit der Corona-Schutz gewährleistet werden kann, werden maximal 120 Personen zeitgleich in die Ausstellungen gelassen.

Am Dienstag, 12. Mai, endet auch die Pause im Gerhard-Marcks-Haus. Dort gibt es eine Ausstellung zu sehen, die ebenfalls noch niemand in Augenschein nehmen konnte: „Robert Schad – Bremen vierkant“. Außerdem warten „Martin Koroscha – stream“ und „Jussuf Abbo – Auf Augenhöhe“ auf Besucher. Allerdings können aufgrund der offiziellen Vorgaben nur maximal 20 Personen gleichzeitig ins Gebäude. „Vielleicht müssen wir auch auf 15 runter gehen. Wir werden gucken, wie das Sicherheitskonzept anläuft“, sagte Pressesprecherin Bettina Berg auf Nachfrage. Außerdem gibt es keine Veranstaltungen oder Führungen, allerdings eine kurze Einführung zur Robert-Schad-Ausstellung für höchstens zehn Personen gleichzeitig, donnerstags (17 Uhr) und sonntags (12 Uhr). Damit aber trotzdem alle Interessierten die Möglichkeit haben, die Ausstellungen zu sehen, sind sie verlängert worden – und zwar bis 11. Oktober.

Mit zeitgleich weniger Besuchern müssen auch die Museen Böttcherstraße auskommen, wenn sie ebenfalls am Dienstag wieder ihre Türen öffnen. „Wir können 25 Personen gleichzeitig ins Paula-Modersohn-Becker-Museum lassen“, erklärte Direktor Frank Schmidt dazu gestern. Außerdem sind die Öffnungszeiten angepasst, auf dienstags bis sonntags, 11 bis 17 Uhr.

Nachlesen

Ausführlichere Infos gibt es auf den Internetseiten der Museen.

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