Gebürtiger Kölner wird 2016 neuer Intendant in Luzern

Opern-Chef Benedikt von Peter verlässt Bremen

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Benedikt von Peter sorgte mit außergewöhnlichen Inszenierungen im Bremer Theater für Furore. 

Bremen - Von Mareike Bannasch. “La Bohème“, „La Traviata“, „Die Meistersinger von Nürnberg“: Mit seinem außergewöhnlichen Inszenierungen sorgt Benedikt von Peter seit 2012 als Leiter des Musiktheaters für Furore und die ein oder andere Diskussion. Außerdem erhielt er in diesem Jahr den Kurt-Hübner-Preis.

Doch die Zeiten umstrittener Inszenierungen aus von Peters Feder sind schon bald vorbei: Der gebürtige Kölner wird am 1. Juli 2016 neuer Intendant des Luzerner Theaters und verabschiedet sich damit von der Weser. Wie der Stiftungsrat am Donnerstag mitteilte, bekommt von Peter in Luzern einen Fünf-Jahres-Vertrag und setzte sich gegen 80 weitere Bewerber durch. Er tritt die Nachfolge von Dominique Mentha an, der das Haus nach zwölf Spielzeiten verlässt.

Laut Kurt W. Meyer, Präsident des Stiftungsrates, ist die Entscheidung der siebenköpfigen Findungskommission einstimmig gefallen. Immerhin komme mit Benedikt von Peter einer der gefragtesten Opernregisseure des deutschsprachigen Raums nach Luzern.

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