Neues Barockorchester gegründet

Mehr Alte Musik für Bremen

Neu am Start: das Bremer Barockorchester.
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Neu am Start: das Bremer Barockorchester.

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Bremen hat einen neuen Klangkörper. Im Haus der Wissenschaft wurde gestern das „Bremer Barockorchester“ gegründet. Ein Ensemble, das sich „speziell und ausschließlich der Interpretation der barocken und klassischen Orchestermusik im Sinne der historischen Aufführungspraxis widmete“ habe in der Stadt bislang gefehlt, hieß es gestern in einer Mitteilung. - Von Johannes Bruggaier.

Die Musiker des Orchesters seien professionelle Spezialisten für Alte Musik, einige lebten in Bremen, andere reisten für die jeweiligen Projekte aus dem Bundesgebiet oder auch dem Ausland an. Zu den Grüundungsmitglieder gehören Néstor Fabián Cortés Garzón (Cello/künstlerische Leitung), Martin Jaser (Fagott/Geschäftsführung), Motoko Matsuda-Jaser (Oboe), Nadine Remmert (Cembalo) sowie aus Swantje Tams Freier, die seit einigen Jahren das Ensemble „Los Temperamentos“ leitet. Organisiert werde das Ensemble „aus sich selbst heraus“, die Gesellschaftsform sei eine GbR, in der die organisatorische Arbeit sowie die notwendigen Entscheidungen demokratisch geregelt werden. Darüber hinaus werde es einen gemeinnützige Verein geben, der das Orchester bei Konzerten und anderen Veranstaltungen unterstützt.

Vorbild sei die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, ihre strukturelle Aufstellung wie auch ihren Erfolg wolle man für die eigene Arbeit zur Richtschnur nehmen. Im Bereich der historischen Aufführungspraxis wolle man sich dagegen am Freiburger Barockorchester oder auch an der Akademie für alte Musik in Berlin orientieren. Mit Vertretern dieser Orchester gebe es auch Berührungspunkte.

Das erste Konzert wird es am 20. März (20 Uhr) in der Bremer Unser Lieben Frauen Kirche geben, angekündigt ist eine Hommage an Johann Sebastian Bach. Weitere Konzerte finden am 12. Juni im Bremer Sendesaal, am 9. Oktober in der St. Pauli Kirche Bremen sowie am 21. November wieder in der Unser Lieben Frauen Kirche statt (jeweils 20 Uhr). Die vierteiligte Konzertreihe nennt sich „Barock & umzu“ und soll als „Empfehlung für weitere Konzerte im norddeutschen und bundesdeutschen Raum“ dienen: „irgendwann einmal auch auf den internationalen Bühnen“.

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