Kunsthalle Bremen bringt Computerspiel für Kinder heraus

Mit der Maus zur Malerei

BREMEN (rb) · Wer das junge Publikum gewinnt, sichert seinem Haus die Zukunft. Deshalb investieren Museen nicht nur aus Bildungseifer in Museumspädagogik. Zudem haben sie gelernt, dass sich Kinder und Jugendliche vor Bildern und Skulpturen ungern als Objekt von Erziehungsmaßnahmen sehen. Da bieten sich schon eher Maßnahmen an, die junge Gäste bei ihren medialen Gewohnheiten abholen.

Das jüngste Projekt der Kunsthalle Bremen hört sich deshalb erfolgversprechend an. Als „erstes Museum in Deutschland“, so die Pressemitteilung, bringt das derzeit im Umbau befindliche Haus ein Computerspiel für Kinder heraus, das „Kunst spielerisch vermittelt“.

Dabei kooperiert das Museum mit dem Kindermagazin „GEOlino“. Im Sommer soll das Spiel an den Start gehen. Im Januar schon können es Interessierte testen und Meinungen und Ideen einbringen. Auf http://www.GEOlino.de gelangen die Kinder zum Spiel, dem folgende Idee zu Grunde liegt: Während eines Familienbesuches in der Kunsthalle wird der Spieler auf ein Bild aufmerksam, aus dem flüsternde Stimmen zu hören sind. Unmittelbar zieht ihn jenes Gemälde in eine magische Welt voller Bildwerke aus der Kunsthalle. Dort findet er Hinweise und Gegenstände, die ihn durch eine abenteuerliche Welt leiten und ihn letztendlich zurück zu seiner Familie führen. Angesprochen werden mit dem Spiel Kinder ab acht Jahren.

In der Testversion haben die Spieler 15 Minuten Zeit, um das Spiel auszuprobieren. Wer danach einen Fragebogen ausfüllt, dem winkt als Belohnung ein Wochenende im März in Bremen: Fünf Kinder werden ausgewählt, die die Spielentwicklung mit ihren Anregungen besonders beeinflussen. Außerdem verlost die Kunsthalle Bremen unter den Testern fünf Computerspiele in Verbindung mit einer Familienkarte für die Kunsthalle Bremen.

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