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Dreadlocks und kulturelle Aneignung: Das Problem ist nicht die Frisur, sondern der Begriff

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Von: Jana Stäbener

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Maimouna Jah und Ronja Maltzahn: Nach einer Aktion von Fridays for Future diskutiert Deutschland über kulturelle Aneignung bei Dreadlocks.
Maimouna Jah (links) findet das Problem ist nicht die Frisur, sondern dass der Begriff „Dreadlocks“ falsch verwendet wird. © privat, Zuzanna Badziong/dpa (Collage)

Seit Tagen diskutieren wir, ob weiße Menschen Dreadlocks tragen dürfen. Eine Expertin für Schwarze Beauty erklärt, warum diese Diskussion über kulturelle Aneignung völlig am Thema vorbeigeht.

Am Mittwoch sorgte ein Screenshot für Aufsehen: Die Sängerin Ronja Maltzahn postet eine Nachricht der Fridays for Future*-Gruppe Hannover auf ihrem Instagram. Darin heißt es, sie könne beim heutigen Klimastreik (25. März 2022) nicht auftreten, denn ihre „Dreadlocks“ seien kulturelle Aneignung. Der Post löst viel Trubel aus.
Maimouna Jah von RosaMag erklärt BuzzFeed.de, warum sie das unendlich nervt.

*BuzzFeed.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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