Möglicher Vertragsbruch

Disney+: Black Widow-Star Scarlett Johansson verklagt Mutterkonzern Disney

Schauspielerin Scarlett Johansson trägt ein rosa Abendkleid und reißt den Mund auf. Neben ihr ist das Logo vom Streamingdienst Disney+ platziert. Im Hintergrund ist ein Plakat des Marvel-Films „Black Widow“ zu sehen.
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Im Rechtsstreit mit dem Disney-Konzern: Schauspielerin Scarlett Johansson fühlt sich betrogen, weil ihr Film „Black Widow“ nicht exklusiv in den Kinos gezeigt wird, sondern auch beim Streamingdienst Disney+ abrufbar ist. (kreiszeitung.de-Montage)

Der Streit zwischen Scarlett Johansson und Disney ist in vollem Gange. Aufnahme von „Black Widow“ in den Disney+-Katalog regt sie auf. Es kommt zur Klage.

Los Angeles (USA) – Marvel-Heldin „Black Widow“ ist eine toughe Powerfrau – und ihre Darstellerin Scarlett Johansson anscheinend auch. Die Schauspielerin fühlt sich auf den Schlips getreten und reicht eine Klage gegen Disney ein. Sie stört sich daran, dass ihr Superheldinnenfilm zusätzlich zum Kinostart auch beim Streamingdienst Disney+ angeboten wird. Der Mutterkonzern nennt die Klage Johanssons jedoch „unbegründet“.

Action/Abenteuer:Black Widow
Erscheinungsdatum:Juli 2021 (Deutschland)
Direktorin:Cate Shortland
Produktion:Kevin Feige
Erscheinungsjahr:2021

Black Widow: Disney+-Film erhitzt die Gemüter – Hauptdarstellerin Scarlett Johansson verklagt Mutterkonzern Disney

Nach gefühlt unzähligen Verschiebungen ist der Marvel-Blockbuster „Black Widow“ im Juli 2021 in den deutschen Kinos gestartet. Mit mehr als einem Jahr Verzug kann das finale Abenteuer von Natasha Romanoff auf der großen Leinwand genossen werden. Gegen einen satten Aufpreis ist der neueste Film von Scarlett Johansson auch beim Streamingdienst Disney+ zu sehen. Ein Umstand, welcher der Schauspielerin missfällt.

Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, hat Johansson in Los Angeles eine Klage wegen Vertragsbruch eingereicht. Diese richtet sich gegen die gleichzeitige Veröffentlichung von „Black Widow“ sowohl im Kino als auch auf Disney+. Es ist die Rede von Verstößen gegen Vertragsabsprachen. Laut Scarlett Johansson sei ihr eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand zugesagt worden. Ihr Verdienst würde nur auf den Kinoeinnahmen basieren.

Schwere Vorwürfe von „Black Widow“-Darstellerin Scarlett Johansson: Disney-Konzern würde sich auf ihre Kosten bereichern

Nun meldet sich auch der Disney-Konzern zu Wort und wehrt sich gegen die Klage von Scarlett Johansson. In einer Stellungnahme bezeichnet das US-amerikanische Unternehmen die Klage der Schauspielerin als „unbegründet“. Nach Ansicht von Disney seien die vertraglichen Vorgaben genau eingehalten worden.

Vielmehr habe Disney der Hauptdarstellerin durch die Veröffentlichung von „Black Widow“ beim Streamingdienst Disney+ „Möglichkeiten für zusätzliche Einnahmen über die bereits erhaltenen 20 Millionen US-Dollar“ eröffnet. Scarlett Johansson wiederum ist der Meinung, dass sich Disney auf ihre Kosten bereichern würde und lediglich den eigenen Streamingdienst stärken würde.

Rechtsstreit um „Black Widow“ – starker Start auf Disney+, schwerer Stand im Kino

Damit steht Aussage gegen Aussage. Auf der einen Seite ein milliardenschwerer Konzern in Form von Disney, auf der anderen Seite die renommierte und nicht minder mächtige Schauspielerin Scarlett Johansson. Der Ausgang des Rechtsstreits? Noch offen. Klarheit herrscht dagegen beim ersten finanziellen Erfolg von „Black Widow“.

Seit Anfang Juli 2021 ist der Marvel-Blockbuster sowohl im Kino als auch bei Disney+ zu sehen. Laut Insidern belaufen sich die Streaming-Einnahmen nach rund drei Wochen auf circa 60 Millionen US-Dollar. Demgegenüber stehen „nur“ 80 Millionen US-Dollar durch Kinoeinnahmen, die aber vor allem aus dem Start von „Black Widow“ resultieren.

Verständlich, dass Scarlett Johansson ihre Geldbörse noch etwas auffrischen möchte. Wie auch Disney+ mit den neuen Filmen im August 2021. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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