Ressortarchiv: Kultur

Vorwärts in die Vergangenheit

Vorwärts in die Vergangenheit

Bremen - Von Rolf Stein. Mit einer Uraufführung eröffnete das Bremer Schauspiel die neue Spielzeit. „Attentat oder frische Blumen für Carl Ludwig“ von Mehdi Moradpour ist als „humanoide Komödie“ annonciert, was in eine Zukunft weist, in der Maschinen dem Menschen ein Mensch sein werden.
Vorwärts in die Vergangenheit
Schlagabtausch der besonderen Art

Schlagabtausch der besonderen Art

Bremen - Von Markus Wilks. Musik ist Muskelarbeit – insbesondere dann, wenn man so virtuos und kraftvoll drauf haut wie Martin Grubinger, der Star unter den Schlagzeugern in der Welt der klassischen Musik. Er spielte den Solopart in Fazil Says neuem Konzert, danach setzte sich der Komponist an den Flügel und präsentierte Mozart. Und am Pult der Deutschen Kammerphilharmonie machte Alondra de la Parra einmal mehr verständlich, warum sie (nicht nur) vom Bremer Orchester geliebt wird – ein „musikalischer Schlagabtausch“ der besonderen Art.
Schlagabtausch der besonderen Art
Ein Besuch reicht nicht

Ein Besuch reicht nicht

Hannover - Von Jörg Worat. Wenn einer Ausstellung „überwältigende Materialfülle“ zugesprochen wird, mag das eine wohlfeile Floskel sein. Die just in der Kestner-Gesellschaft eröffnete Schau „Wo Kunst geschehen kann – Die frühen Jahre des CalArts“ ist jedoch in der Tat unmöglich bei einem einzigen Besuch zu erfassen. Was nicht nur an der schieren Menge der Exponate von rund 40 Kunstschaffenden liegt, sondern auch daran, dass sich darunter zahlreiche Videos, Interviewmitschnitte und Texte befinden, deren Studium seine Zeit braucht. Nicht zuletzt gilt es dort, öfters einmal um die Ecke zu denken.
Ein Besuch reicht nicht
„Es geht ja nicht um Therapie“

„Es geht ja nicht um Therapie“

Bremen - Der unvergessene Harry Rowohlt hat einmal in einem Interview gesagt, Polyneuropathie (PNP) sei „eine Krankheit, die ich nur empfehlen kann. Erstens merkt man nicht mehr, wenn man kalte Füße hat, und zweitens kann man wunderbar Benefizveranstaltungen abblocken“. Das mit den kalten Füßen liegt daran, dass die Polyneuropathie vor allem die Nerven in den Extremitäten schädigt. Das mit den Benefizveranstaltungen hat damit zu tun, dass die Betroffenen keine Lobby haben. Es seien aber viele Kreative darunter, sagte Rowohlt im gleichen Interview.
„Es geht ja nicht um Therapie“
Gesichter einer Künstlerin

Gesichter einer Künstlerin

Bremen - 142 – so viele Menschen folgen aktuell dem Instagram-Account der Museen Böttcherstraße. In Zeiten, in denen sich Tausende sogenannter Influencer mit Selfies vor einem Millionenpublikum möglichst ästhetisch inszenieren, eine ohne Frage überschaubare Zahl. Allerdings geht es beim Kanal der Museen eben nicht darum, die eigene Existenz zu überhöhen, in dem man das Gesicht höchst ästhetisch in die Kamera hält. Nein, hier gilt die Werbung einer Frau, die bereits seit 112 Jahren tot ist – und deren Werk so gefragt wie nie ist.
Gesichter einer Künstlerin
Shakespeare ist zurück im Theater am Leibnizplatz

Shakespeare ist zurück im Theater am Leibnizplatz

Nach einer Saison ohne echte Shakespeare-Neuinszenierung ist der Hausautor der Bremer Shakespeare Company jetzt wieder im Geschäft: Als erste Premiere der Spielzeit ist sein „Coriolanus“ am Leibnizplatz zu sehen, im Winter folgt ein „Wintermärchen“.
Shakespeare ist zurück im Theater am Leibnizplatz
Hochbegabt unter Männern

Hochbegabt unter Männern

Syke - Von Michael Pitz-grewenig. Am 19. März 1981 beschloss der Zentralbankrat der Bundesrepublik Deutschland die Ausgabe einer neuen Banknotenserie. Auf den Scheinen sollten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte zu sehen sein. Und so kam es, dass Clara Schumann (1819 bis 1896) auf dem 100-DM-Schein erschien, auf der Rückseite ihr Flügel aus dem Jahr 1838 und eine Stimmgabel. Mit der Einführung des Euro war es mit der Abbildung von Persönlichkeiten vorbei. Heute zieren Baustile verschiedener Epochen die Scheine. Aber Clara Schumann ist nicht vergessen. Heute feiert die Musikwelt ihren 200. Geburtstag.
Hochbegabt unter Männern
Verbrechen unter den Wellen

Verbrechen unter den Wellen

Syke - Von Jan-Paul Koopmann. Von Kapitän Nemo über Aquaman bis zu Sponge Bob: Die Ozeane sind auch unter der Wasseroberfläche Schauplatz abenteuerlicher Erzählungen. An den unerforschten Ecken und ihren sonderbar fremdartigen Bewohner mag das liegen, vielleicht auch an der entdeckermäßig inzwischen doch eher ausgeforschten Oberfläche. Dass mit klaustrophobischen Unterwasserfahrzeugen und den undurchsichtigen Tiefen des Meeres gleich zwei menschliche Urängste für Spannung sorgen, kommt noch obendrauf.
Verbrechen unter den Wellen
Streitgespräch: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov beim Musikfest Bremen

Streitgespräch: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov beim Musikfest Bremen

Bremen - Die Spannung war groß: Würde sie wirklich kommen? Schließlich hatte Sie vor Kurzem zwei Auftritte abgesagt. Sie, das ist keine Geringere als die Sopranistin Anna Netrebko. Sonst tritt sie eher an der Met in New York oder bei den Salzburger Festspielen auf. Oder in der Elbphilharmonie. Ein Weltstar eben.
Streitgespräch: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov beim Musikfest Bremen
Das Festival „Tanzthater International“ geht nicht nur auf Nummer sicher

Das Festival „Tanzthater International“ geht nicht nur auf Nummer sicher

Hannover - Von Jörg Worat. 90 Prozent Auslastung und rund 3 000 Besucher: „Tanztheater International“ hält seinen Standard. Und festigt den Ruf Hannovers als Tanzstadt, zumal Christiane Winter, Leiterin der Veranstaltungsreihe, keineswegs immer nur die sichere Schiene fährt und es fast immer neben großer Begeisterung auch, zumindest im Einzelfall, entschiedene Ablehnung gibt. Bei der diesjährigen Ausgabe beides sogar am selben Abend: Pere Fauras „Sweet Tyranny“, eine selbstironische, sehr laute und sehr lange Aneignung von Meilensteinen des Tanzfilms zwischen „Grease“ und „Flashdance“, führte teils zu vorzeitiger Massenflucht, teils zu Jubelstürmen.
Das Festival „Tanzthater International“ geht nicht nur auf Nummer sicher
Männer sind ein Schwein

Männer sind ein Schwein

Hamburg - Haben Sie den Schock verarbeitet? Die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg? Dann können wir ja nun vielleicht zu den wichtigen Fragen kommen. Woher kommen diese Wut, diese Radikalisierung, diese Sehnsucht nach einem Gestern, das es freilich so kaum je gab? Klar, es mag schon auch eine spezifische, ostdeutsche Gemütslage geben. Aber die erklärt ja auch die Rassemblement National nicht, die in Frankreich die Wutbürger einsammelt.
Männer sind ein Schwein
Das Ende der Naivität

Das Ende der Naivität

Bremen - Nervosität liegt in der Luft, am Wochenende in der Schwankhalle in Bremen. Auf dem Programm steht, neben der Installation „Stricken“ von Magda Korsinsky, eine Podiumsdiskussion über den „Kulturkampf von rechts“. Eingeladen hat die Schwankhalle gemeinsam mit der Gruppe AfD Watch. Vorsorglich weisen die Veranstalter daraufhin, man werde gegebenenfalls vom Hausrecht Gebrauch machen. Rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen würden nicht geduldet.
Das Ende der Naivität
Festgefahren im Genre

Festgefahren im Genre

Hamburg - Von Jan-Paul Koopmann. Am einfachsten ist noch das mit dem rückwärtige Ausnüchtern: also erst schwitzend und verkatert in der Ecke liegen, dann zu viel trinken und gegen Ende einen guten Grund dafür haben. Mit der Chronologie ist es so eine Sache in David Czesienskis Theateradaption von „Stalker – Picknick am Wegesrand“. Vor allem, weil im Stück gar nicht durchgehend rückwärts erzählt, sondern mit den Plotfragmenten wild jongliert wird. Die Figuren hängen in einer Zeitschleife, in deren andauernde Wiederholungen sich immer neue Abweichungen und Fehler einschleichen – und wo sich vielleicht irgendwo auch ein Weg hinaus auftut.
Festgefahren im Genre
Yaron Herman: Dosierte Überraschungen

Yaron Herman: Dosierte Überraschungen

Bremen - Von Ulla Heyne. Überraschungen hat sich das Format „Musikfest Surprise“ auf die Fahnen geschrieben, das sich am Freitag, dem vierten und letzten Abend, den Pianisten Yaron Herman in die Überseestadt holte. Der Franco-Israeli war nach langjährigen Wanderungen auf Solopfaden im BLG-Forum mal wieder in Trioformation zu erleben. Überrascht dürften allerdings nur diejenigen gewesen sein, die sich vorher noch nicht mit dem aktuellen Album „Songs of the Degrees“ beschäftigt hatten. Das stand – wie zu erwarten – im Vordergrund bei dem mit gerade mal 90 Minuten eher komprimierten Auftritt des Trios in klassischer Besetzung mit Bass und Schlagzeug. Was dem Konzertgenuss im BLG-Forum allerdings keinen Abbruch tat, nehmen sich die subtil in das Werk des Franko-Israelis einfließenden Genres doch so vielfältig aus, dass man getrost in dieser Schaffensphase verhaftet bleiben darf. Wer mochte, konnte nicht nur Anklänge an Keith Jarrett erkennen, sondern in rascher Abfolge auch an Bachs Kunst der Fuge, Bluesphrasierungen oder Referenzen an das traditionelle Liedgut seiner Heimat Israel sowie das ein oder andere Liebäugeln mit Pop.
Yaron Herman: Dosierte Überraschungen
Perfekter Einklang

Perfekter Einklang

Bremen - Von Wolfgang Denker. Sie gehört zu den derzeit international erfolgreichsten deutschen Opernsängerinnen, er steht als Harfenist weltweit an allererster Stelle. Die Rede ist von Diana Damrau und Xavier de Maistre. Bereits 2012 sollten beide einen Liederabend beim Bremer Musikfest gestalten. Doch Damraus Schwangerschaft machte damals einen Strich durch die Rechnung, dafür trat dann Mojca Erdmann an ihre Stelle. Aber diesmal hat es geklappt.
Perfekter Einklang
Zwischen Orient und Okzident im BLG-Forum

Zwischen Orient und Okzident im BLG-Forum

Bremen - Von Wolfgang Denker. Seit Jahren ist es ein Markenzeichen des Bremer Musikfestes, neben den groß besetzten Abenden auch veritable Überraschungen anzubieten: Dafür steht die Reihe „Musikfest Surprise“, am Donnerstag unter dem Motto „Avital meets Sollima“ mit einem mitreißenden Konzert von Avi Avital, Giovanni Sollima und Itamar Doari.
Zwischen Orient und Okzident im BLG-Forum
Stellt tausend Tische auf!

Stellt tausend Tische auf!

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist die eine Sache, von der Freiheit der Kunst zu sprechen, von den segensreichen Auswirkungen ihrer Zweckfreiheit – und andererseits zu verlangen, dass sie sich dem Betrachter einfach so hinzugeben hätte. Ein bisschen Nachdenken darf sie schon verlangen.
Stellt tausend Tische auf!
Nachruf auf Peter Lindbergh: Echte Momente in der Welt der Supermodels

Nachruf auf Peter Lindbergh: Echte Momente in der Welt der Supermodels

Peter Lindbergh porträtierte seine berühmten Motive so ungewöhnlich, dass man manchmal zweimal hinschauen musste. Ein Nachruf auf den Fotografen.
Nachruf auf Peter Lindbergh: Echte Momente in der Welt der Supermodels
Yazz Ahmed: Gegenbewegung zum Brexit

Yazz Ahmed: Gegenbewegung zum Brexit

Bremen - Von Rolf Stein. Dass der Jazz derzeit in Großbritannien neu erfunden wird, mag mit dem Brexit unmittelbar wenig zu tun haben, außer dass die Musiker von der Insel mit den Konsequenzen leben müssen. Wenn ein Künstler wie Shabaka Hutchings karibische Stile adaptiert und mit südafrikanischen Kollegen zusammenarbeitet oder Yazz Ahmed ihre bahrainischen Wurzeln produktiv macht, ist das derweil durchaus als Gegenentwurf zum Isolationismus und als Plädoyer für geistige Offenheit zu verstehen.
Yazz Ahmed: Gegenbewegung zum Brexit
Skandal mit Ansage? Liegt ihr nicht

Skandal mit Ansage? Liegt ihr nicht

Hannover - Von Jörg Worat. „Ich war ein Engel in einem Krippenspiel“, erinnert sich Laura Berman an einen sehr frühen Bühnenauftritt. „Und ich hatte die größten Flügel von allen.“ Im übertragenen Sinn ist dies immer noch so, allerdings hat in Sachen Spannweite ein Seitenwechsel stattgefunden: Seit 1. September hat der Ex-Engel, zuletzt als Operndirektorin in Basel tätig, die Intendanz an der hannoverschen Staatsoper inne.
Skandal mit Ansage? Liegt ihr nicht
Fast wie die Queen

Fast wie die Queen

Bremen - Von Mareike Bannasch. Weit oben schwebt die Kamera über dem Speicher XI, geht in den Sturzflug und saust an der metallenen Geigerin vorbei. Wer auf seinem Weg ins BLG-Forum die Augen zugemacht oder aus einem anderen Grund abgelenkt war, dem wird direkt vor dem Auftritt von Shayna Steele geholfen. In einem kurzen Film zeichnet das Musikfest Bremen an der Bühnenwand noch einmal den Weg ins Gebäude nach, inklusive Musikfest-Logo – falls noch Fragen aufgekommen sein sollten, wo man da gelandet ist.
Fast wie die Queen
Stürmische Liebeswirren

Stürmische Liebeswirren

Bremen - Von Markus Wilks. Wenn Teodor Currentzis dirigiert, kommt das einer Achterbahnfahrt durch die Partituren gleich: Himmlisch schöne Momente und Adrenalin pur prägten denn auch die konzertante Aufführung der Mozart-Oper „Così fan tutte“ in der Bremer Glocke; einen Tag nach der Verleihung des Musikfest-Preises an den Dirigenten. Und das Musikfest-Publikum? Erneut stehende Ovationen.
Stürmische Liebeswirren
Von wegen herzig: „Kind“ von „Peeping Tom“

Von wegen herzig: „Kind“ von „Peeping Tom“

Hannover - Von Jörg Worat. Eine Produktion namens „Kind“: Geht es da beim Festival „Tanztheater International“ einmal so recht herzig zu? Weit gefehlt – das war allerdings auch nicht zu erwarten, wenn „Peeping Tom“ ihre Finger im Spiel haben. Die belgische Truppe hat in ihrer Familien-Trilogie schon die Themenblöcke „Vater“ und „Mutter“ jeglicher Romantik beraubt und fährt jetzt beim Blick auf den Nachwuchs im Schauspielhaus Hannover die ganz finstere Schiene.
Von wegen herzig: „Kind“ von „Peeping Tom“
„Dieses Theater wird weiblicher“

„Dieses Theater wird weiblicher“

Hannover - Von Jörg Worat. Die Mutter Krankenschwester, der Vater in der Finanzbehörde tätig, und auch ansonsten glänzt in der Familie das berühmte schwarze Künstlerschaf durch Abwesenheit: „So genau“, rätselt Sonja Anders, neue Intendantin am Schauspiel Hannover, „kann ich gar nicht sagen, was mich ursprünglich zum Theater hingezogen hat. In der Schule habe ich zwar Darstellendes Spiel gewählt und beim Germanistik-Studium einen Schwerpunkt ,Theater und Medien‘. Aber das Schlüsselerlebnis war 1988 ein Praktikum am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Ab da wusste ich – das ist es.“
„Dieses Theater wird weiblicher“
Opernabend mit Gefälle

Opernabend mit Gefälle

Oldenburg - Von Erik Hermann. Das Oldenburgische Staatstheater hat seine Kompetenz in Sachen Barockoper in den vergangenen Jahren mit Werken von Händel, Hasse oder Rameau wiederholt bewiesen. Dabei ging es immer um bedeutende Werke. Das war bei der Eröffnungspremiere der neuen Saison im Kleinen Haus nicht unbedingt der Fall.
Opernabend mit Gefälle
Heimat Bühne

Heimat Bühne

Bremen - Von Frank Schümann. Er war ein gefallener Engel in Elfriede Jelineks „Tod.krank.doc“, mannschaftsdienlicher Zuspieler in der Bremer Straßenoper, der getriebene Titelheld in Joachim Lottmanns „Endlich Kokain“ und nicht zuletzt Kaiserin Sissi in der Operette „Im weißen Rößl“. Klar, dass sich die Liste noch länger fortsetzen ließe, doch die kleine Auswahl an Rollen zeigt bereits, dass Matthieu Svetchine ein besonderer Schauspieler ist – einer, mit dem sich sehr viel machen lässt, aber auch einer, der sehr viel will – und der viel zu geben bereit ist.
Heimat Bühne
Überall Emotionen

Überall Emotionen

Bremen - Von Markus Wilks. Das an Höhepunkten wahrlich nicht arme Musikfest Bremen ist um einen Fixstern reicher: Nicole Chevalier. So souverän und unter die Haut gehend wie die Sopranistin die Titelpartie in Verdis Oper „La traviata“ interpretierte – das bleibt lange unvergessen. Aber auch die übrigen Solisten, der Musikfest-Chor (Einstudierung: Detlef Bratschke) und das Orchester Le Cercle de l‘Harmonie unter Leitung von Jérémie Rhorer machen in der Glocke aus der konzertanten Darbietung ein Erlebnis.
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Handarbeit am Klassiker

Handarbeit am Klassiker

Bremen - Von Jan-paul Koopmann. Das Metropole Orkest und Chefdirigent Jules Buckley zählen nicht nur zu den langjährigen Konstanten des Musikfests Bremen, sondern vor allem auch zu seinen absoluten Publikumslieblingen. Nicht erst seit die Künstler mit dem Musikfest-Preis geehrt wurden, zieht das Format „Musikfest Goes Overseas“ zuverlässig wahre Besucherscharen raus zum BLG-Forum in die Überseestadt – und entlässt sie in der Regel begeistert. So war es dann auch in diesem Jahr, mit einer auf (immer noch stattliche) 17 Mitglieder verknappten Big-Band-Besetzung. Und mit den beiden Stargästen natürlich.
Handarbeit am Klassiker