Ressortarchiv: Kultur

Eröffnung von „Tanztheater International“ hinterlässt zwiespältigen Eindruck

Eröffnung von „Tanztheater International“ hinterlässt zwiespältigen Eindruck

Hannover - Von Jörg Worat. Lavinia Francke ist die Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen. Wenn sie zum Auftakt des Festivals „Tanztheater International“ öffentlich bekannt gibt, die Stiftung und andere Förderer dächten über eine deutliche Etaterhöhung nach, hat das also einiges Gewicht. Und ist nicht zuletzt dadurch von Bedeutung, dass die weit über Stadt- und Landesgrenzen hinaus renommierte Veranstaltungsreihe seit Jahren mit derselben Summe, rund 350 000 Euro, auskommen muss – bei ständig steigenden Ausgaben.
Eröffnung von „Tanztheater International“ hinterlässt zwiespältigen Eindruck
Musikfest: Marko Letonja und die Bremer Philharmoniker in der Glocke

Musikfest: Marko Letonja und die Bremer Philharmoniker in der Glocke

Bremen - Von Wolfgang Denker. Es war ein sehr gemischtes Programm, mit dem die Bremer Philharmoniker sich unter dem neuen Generalmusikdirektor Marko Letonja beim Musikfest präsentierten: Offenbach, Bruch und Prokofjew – oder anders ausgedrückt: Operette, Doppelkonzert und Ballettmusik.
Musikfest: Marko Letonja und die Bremer Philharmoniker in der Glocke
Kunstpreis für Arne Schmitt

Kunstpreis für Arne Schmitt

Bremen - Die Jury des Kunstpreises der Böttcherstraße in Bremen hat entschieden: Arne Schmitt (vorgeschlagen von Eva Schmidt, Museum für Gegenwartskunst Siegen) erhält in diesem Jahr den mit 30 000 Euro dotierten Preis. Der Kölner Künstler setzte sich mit seiner Arbeit „Der heiße Frieden“ gegen neun weitere Nominierte durch.
Kunstpreis für Arne Schmitt
Edith-Russ-Haus zeigt Arbeiten von Shirin Sabahi

Edith-Russ-Haus zeigt Arbeiten von Shirin Sabahi

Oldenburg - Von Radek Krolczyk. Die Münchner Fotografin Beatrice Minda hat vor wenigen Jahren einen beeindruckenden Bildband veröffentlicht, sein Titel: „Iran Interrupted“. Darin findet sich eine Sammlung von Fotografien aus dem heutigen Iran. Sie zeigen private Räume, die nach der Ausrufung der islamischen Republik 1979 verwahrlost sind oder im Geheimen weiter existieren. Zu sehen sind Aufnahmen von Salons, Festsälen und Gärten. Es sind Orte, die von einer sekulären Vergangenheit des Landes zeugen und seinen neuen Machthabern nicht in die ideologische Agenda gepasst haben. Minda nimmt zwar nicht an der Ausstellung „Borrowed Scenery“ teil, diese bestreitet die iranische Künstlerin Shirin Sabahi alleine. Mindas Buch allerdings berührt gleich mehrere Momente der Ausstellung, und es lohnt deshalb, kurz darauf einzugehen.
Edith-Russ-Haus zeigt Arbeiten von Shirin Sabahi
Kunsthalle Bremen zeigt Computergrafiken

Kunsthalle Bremen zeigt Computergrafiken

Bremen - Von Rolf Stein. Dass die Bremer Kunsthalle einige Schätze ihr eigen nennt, das erweist sich in schöner Regelmäßigkeit. Seit gestern beispislweise sind dort wichtige Werke der frühen Computerkunst zu sehen, von denen die Kunsthalle eine exquisite Sammlung besitzt. Anlass für die Ausstellung „Programmierte Kunst. Frühe Computergrafik“, die gestern Abend eröffnet wurde, ist der 50. Jahrestag zweier Ausstellungen, die für die Computerkunst konstituierend waren.
Kunsthalle Bremen zeigt Computergrafiken
27 Konzerte an einem Abend: Musikfest Bremen eröffnet mit „Großer Nachtmusik“

27 Konzerte an einem Abend: Musikfest Bremen eröffnet mit „Großer Nachtmusik“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Gerade hat Teodor Currentzis mit der Wiedergabe aller Sinfonien Ludwig van Beethovens bei den Salzburger Festspielen traditionelle Spielweisen ebenso aus den Angeln gehoben wie beim Publikum eine vollkommen veränderte Rezeption provoziert. Am Samstag eröffnete sein 2004 gegründetes Orchester „Musicaeterna“ aus Perm (Ural) in der Glocke mit der Wiedergabe von drei Beethoven-Sinfonien das diesjährige Musikfest und lieferte ein Erlebnis, das lange nachwirken wird.
27 Konzerte an einem Abend: Musikfest Bremen eröffnet mit „Großer Nachtmusik“
Nominiert für den „Buxtehuder Bullen“: Die Autobiografie des Neonazis Timo F.

Nominiert für den „Buxtehuder Bullen“: Die Autobiografie des Neonazis Timo F.

Syke - Von Katia Backhaus. Timo ist ein ehrgeiziger Junge. Er büffelt wie verrückt, um die Gymnasialempfehlung zu schaffen, ein Psychologe hält ihn für hochbegabt. Und dann entdeckt Timo eine ganz andere Welt, in der er seinen Ehrgeiz ausleben kann: Mit 16 wird er NPD-Funktionär.
Nominiert für den „Buxtehuder Bullen“: Die Autobiografie des Neonazis Timo F.
„KLANK“ feiert Zehnjähriges

„KLANK“ feiert Zehnjähriges

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist bei Bands oft ein bisschen schwer zu sagen, wann sie einmal angefangen haben zu existieren. Als relativ gesichert gelten darf allerdings laut Reinhart Hammerschmidt, unter anderem Bassist des Ensembles „KLANK“, dass die vier Gründungsmitglieder im Januar 2008 zum ersten Mal miteinander musizierten. Es sei danach der Satz gefallen: „Jungs, haben wir eigentlich eben eine Band gegründet?“
„KLANK“ feiert Zehnjähriges
In Bremen nehmen junge Theatermacher Roland Schimmelpfennig unter die Lupe

In Bremen nehmen junge Theatermacher Roland Schimmelpfennig unter die Lupe

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist heiß, eine improvisiert wirkende Konstruktion lässt unter anderem an einen Dachboden voller Wäscheleinen denken, ab und zu hört man einen Zug, der ganz in der Nähe vorbeifährt. Sommer in der Stadt, drinnen wir draußen. Drinnen, das ist die große Halle der Spedition, Off-Spielstätte auf dem Gelände des alten Bremer Güterbahnhofs.
In Bremen nehmen junge Theatermacher Roland Schimmelpfennig unter die Lupe
Schwankhalle Bremen stellt Programm der neuen Spielzeit vor

Schwankhalle Bremen stellt Programm der neuen Spielzeit vor

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Ein vielfach gelobtes Programm und selbst stabile Besucherzahlen nützen wenig, wenn einem die Spielstätte auseinanderfällt. Ganz so schlimm ist es in der Bremer Schwankhalle am Buntentorsteinweg zwar noch nicht, aber schon ein kurzer Blick hinter die Kulissen belegt eindrucksvoll den Handlungsbedarf: seit 15 Jahren bespielte Böden, splitternde Trennwände und eine Bühnentechnik, die einschließlich Computer auf dem Stand von 2003 vor sich hin modert.
Schwankhalle Bremen stellt Programm der neuen Spielzeit vor
Ausstellung über Künstlerpaar Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker

Ausstellung über Künstlerpaar Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker

Bremen - Von Rolf Stein. Die Idee ist so naheliegend, dass sie eigentlich in den vergangenen 100 Jahren irgendjemand schon einmal hätte haben müssen. Und es mag auch durchaus schon jemandem eingefallen sein, die Werke der Worpsweder Otto Modersohn und Paula Becker parallel zu zeigen. Beide waren lange ein Paar, beide malten, beide malten sich auch gegenseitig oder saßen vor dem gleichen Motiv.
Ausstellung über Künstlerpaar Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker
Jeder Generation ihre Klassiker

Jeder Generation ihre Klassiker

Bremen - Von Rolf Stein. In diesem Sommer ist es ziemlich genau 30 Jahre her, dass Joe Raposo das erste Mal auf einer Bremer Bühne stand. Die Bühne gibt es nicht mehr, das Wehrschloss ist heute ein Wirtshaus, aber Joe Raposo ist immer noch dabei.
Jeder Generation ihre Klassiker
Birgit Weyhe und Sylvia Ofili legen deutsch-nigerianisches Comic vor

Birgit Weyhe und Sylvia Ofili legen deutsch-nigerianisches Comic vor

Syke - Von Jan-Paul Koopmann. Schuluniformen, heimliche Pyjamapartys und Freundschaften für die Ewigkeit: Man kennt diese Internatsgeschichten in- und auswendig, weil es tatsächlich Geschichten sind – ein hochgradig populäres Genre obendrein.
Birgit Weyhe und Sylvia Ofili legen deutsch-nigerianisches Comic vor
Welches Europa wollt ihr?

Welches Europa wollt ihr?

Bremen - Von Rolf Stein. Relativ genau kann Renate Heitmann von der Bremer Shakespeare Company und eine der Initiatoren des Projekts „Sehnsucht Europa“ den Beginn dessen datieren, was ab dem 1. September in einem gut einwöchigen Festival gipfelt. 2015, die sogenannte Flüchtlingskrise und Merkels „Wir schaffen das“ bilden den Hintergrund für die Frage, wie Europa zukünftig aussehen könnte.
Welches Europa wollt ihr?
Andreas Neuenkirchen berichtet als Neubürger aus der größten Stadt der Welt

Andreas Neuenkirchen berichtet als Neubürger aus der größten Stadt der Welt

Syke - Von Rolf Stein. Dass Andreas Neuenkirchens Buch „Happy Tokio“ kein mehr oder weniger nüchternes Städteporträt ist, geht freilich schon aus dem Untertitel hervor: „Mein neues Leben in Japans hässlich-schönster Stadt“.
Andreas Neuenkirchen berichtet als Neubürger aus der größten Stadt der Welt
Marius Müller-Westernhagen zieht in Bremen erfolgreich den Stecker

Marius Müller-Westernhagen zieht in Bremen erfolgreich den Stecker

Bremen - Von Mareike Bannasch. Einfach mal den Stecker ziehen und seine Songs zu unverstärkter Begleitung vor Tausenden singen: Eine Vorstellung, die Marius Müller-Westernhagen vor gut 20 Jahren noch Angst machte. So viel Angst, dass er Nein sagte.
Marius Müller-Westernhagen zieht in Bremen erfolgreich den Stecker
Der Abstand, den man zum Denken braucht

Der Abstand, den man zum Denken braucht

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. In der Galerie K’ wird Kunst zerstört. Einige von den Künstler selbst, andere dokumentieren den Schaden nur – aber zu Bruch geht überall was in den Arbeiten der zum Sommerfest am Samstag eröffnenden Interims-Ausstellung. Doch dafür, dass das Thema schon ziemlich knallt, muss man mitunter doch sehr genau hinsehen, um die Schäden zu besichtigen.
Der Abstand, den man zum Denken braucht
88. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover: Kein normaler Spielverlauf

88. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover: Kein normaler Spielverlauf

Hannover - Von Jörg Worat. Schöne Schnapszahlen: Seit 111 Jahren richtet der Kunstverein Hannover seine Herbstausstellung aus, gestern Abend ist die 88. Ausgabe eröffnet worden. Die gewaltige Schau umfasst 53 Positionen an fünf Ausstellungsorten, die in fußläufiger Entfernung voneinander liegen.
88. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover: Kein normaler Spielverlauf
Ein Lob der Freundschaft

Ein Lob der Freundschaft

Bremen - Von Rolf Stein. Wie passen das Online-Spiel Minecraft, griechische Mythologie, der Kreuzritterorden und das Aalto-Hochaus im Bremer Stadtteil Vahr zusammen? Sagen wir so: Es braucht schon einen ausgewachsenen Kriminalfall dazu. Einen, wie ihn die Bremer Autorin Gabriele Wiesenhavern in ihrem Romandebüt „Codewort Goldvlies“ erzählt.
Ein Lob der Freundschaft
Clemens J. Setz lässt seine Texte sprechen

Clemens J. Setz lässt seine Texte sprechen

Bremen - Von Jens Laloire. Er ist vermutlich einer der eigenwilligsten jüngeren Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur – der Österreicher Clemens J. Setz. Nach eigener Aussage war er als Teenager ein kompletter Computer-Nerd, der irgendwann vom exzessiven Zocken am PC zum exzessiven Lesen von Büchern übergangen ist – und dann zum exzessiven Schreiben von Texten. Das vorläufige Ergebnis sind neben einigen kleineren Werken je ein Gedicht- und Erzählungsband sowie vier Romane, für die er einige renommierte Preise eingeheimst hat – unter anderem 2010 den mit 20 000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis.
Clemens J. Setz lässt seine Texte sprechen
Postpunk-Band Protomartyr tritt im Tower in Bremen auf

Postpunk-Band Protomartyr tritt im Tower in Bremen auf

Bremen - Von Frank Schümann. Es ist das Schauspiel des Abends: Immer wieder befühlt Sänger Joe Casey seine Sakko-Tasche, ob die auch gut gefüllt ist – mit einer schönen Flasche Bremer Bieres. Eine weitere hat er stets in der Hand. Spannend wird es, wenn der Wechsel ansteht: Etwas linkisch stellt Casey dann die ausgetrunkene Flasche ab, holt sich die nächste aus der Tasche und öffnet sie während der Songs, was nicht ganz einfach ist – denn in der anderen Hand hat er das Mikro. Der große Schluck, der dann folgt, wirkt erlösend.
Postpunk-Band Protomartyr tritt im Tower in Bremen auf
Robert Packeiser zeigt Einblicke in sein Playmobil-Universum

Robert Packeiser zeigt Einblicke in sein Playmobil-Universum

Hannover - Von Jörg Worat. Da ist Martin Luther und hält eine Schriftrolle mit den berühmten Thesen in der Hand. Unweit davon tut sich ein riesiges Märchenpanorama auf, in dem allein Aschenputtel dreimal vertreten ist. Und wieder ein paar Ecken weiter stehen die Mitglieder der Kommune 1 nackt an der Wand. Wo man derart unterschiedliche Welten auf engstem Raum vereint finden kann? In einem hannoverschen Hinterhof-Gebäude: Dort nämlich hat Robert Packeiser sein ganz eigenes Universum geschaffen – aus Playmobil-Figuren. Und zumindest einen Teil davon kann man ab dem 21. August im Historischen Museum sehen, vereint mit rund 70 Exponaten aus der hauseigenen Sammlung.
Robert Packeiser zeigt Einblicke in sein Playmobil-Universum
Weltklasse-Schlagzeuger Alexej Gerassimez gastiert bei den Musiktagen

Weltklasse-Schlagzeuger Alexej Gerassimez gastiert bei den Musiktagen

Lauenbrück - Besondere Konzertformate, ungewöhnliche Spielstätten, hochkarätige Künstler mit einmaligen Programmen: Diese Elemente wollen die 32. Niedersächsischen Musiktage vereinen und ihrem Publikum zum Thema „Beziehungen“ präsentieren. Das Festival startet am 1. September in Wolfsburg, Fallersleben und Gifhorn und endet am 30. September im NDR-Landesfunkhaus in Hannover. Mit Lauenbrück ist auch ein Spielort aus dem Landkreis dabei.
Weltklasse-Schlagzeuger Alexej Gerassimez gastiert bei den Musiktagen
Outsider-Art im Haus im Park: Kunst statt Diagnose

Outsider-Art im Haus im Park: Kunst statt Diagnose

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Der verrückte Künstler und das wahnsinnige Genie: vertraute Figuren aus Film und Literatur, die zwar meist nicht unsympathisch sind, aber doch bis heute beitragen zur Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen in psychischen Krisen. Dass es sie wirklich gibt, diese Kunstproduzenten mit Diagnose, macht es nicht besser. Im Gegenteil bedient das wachsende Interesse an der Outsider-Art zunächst einmal voyeuristische Gelüste: dem Wahnsinnigen in den Kopf zu gucken.
Outsider-Art im Haus im Park: Kunst statt Diagnose
„Titanic“ in Hamburg: Zerplatzende Hoffnungen

„Titanic“ in Hamburg: Zerplatzende Hoffnungen

Hamburg - Von Wolfgang Denker. Der Untergang der „Titanic“, bei dem rund 1 500 Menschen ums Leben kamen, liegt schon über hundert Jahre zurück, ist aber bis heute ein besonderer Mythos geblieben. Unzählige Filme und Bücher hat es dazu gegeben – und auch das Musical „Titanic“ von Maruy Yeston. Es wurde 1997 in New York uraufgeführt und ist seitdem erfolgreich in aller Welt gespielt worden, auch 2002 in Hamburg in der Neuen Flora.
„Titanic“ in Hamburg: Zerplatzende Hoffnungen
Das „Affentor“ - ein Monument des Scheiterns

Das „Affentor“ - ein Monument des Scheiterns

Bremen - Von Radek Krolczyk. Das „Affentor“ am Brill ist nur der Rest einer seltsamen kulturpolitischen Bremer Episode: Die meterhohe Bronze des Künstlers Jörg Immendorff wurde in dessen Todesjahr 2007 vor der Sparkasse aufgestellt – unweit der Weserburg, die ihm im selben Jahr eine große Ausstellung widmete.
Das „Affentor“ - ein Monument des Scheiterns
„chi sa chi sa chi sa“ im Vorwerk: Irrgarten im Kopf

„chi sa chi sa chi sa“ im Vorwerk: Irrgarten im Kopf

Syke - Von Jan-Paul Koopmann. Diesen direkten Draht, den die Kunst zum Unbewussten hat, kennt ja jeder. Das nagende Irgendwas im Hinterkopf, das sich vielleicht nicht immer erklären lässt, aber trotzdem unmissverständlich klar macht: selbst dieses abstrakte Bild da hat irgendwas mit mir zu tun.
„chi sa chi sa chi sa“ im Vorwerk: Irrgarten im Kopf
Literatur-Nobelpreisträger V. S. Naipaul gestorben

Literatur-Nobelpreisträger V. S. Naipaul gestorben

Der Schriftsteller V.S. Naipaul war nirgendwo ganz zu Hause: Auf Trinidad geboren, mit indischen Wurzeln und britischem Pass. Nun ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.
Literatur-Nobelpreisträger V. S. Naipaul gestorben
Erweiterung des Blicks

Erweiterung des Blicks

Bremen - Von Rolf Stein. Queer – das versteht sich schon ganz wörtlich stets in einem abweichenden Verhältnis zu etwas anderem – in diesem Fall zu den mehrheitlich gelebten Formen von Liebe, Sex und Partnerschaft, in kritischen Kreisen gern „Heteronormativität“ genannt. Die Ausstellung „Psicotropical queer Visions“ im Raum 404 zeigt Arbeiten von Rurru Mipanochia und Xueh Magrini Troll, die sich auf verwandte Weise mit grenzüberschreitender Sexualität und der Infragestellung von Geschlechterbildern beschäftigen.
Erweiterung des Blicks
Städtische Galerie feiert dreifache Eröffnung

Städtische Galerie feiert dreifache Eröffnung

Bremen - Von Rolf Stein. Angeblich soll ja schon die Beschäftigung mit kühlen Sujets Linderung bei Hitze bringen. In diesem Sinne ist die Videoarbeit „Sketches“ von Nathalie Grenzhaeuser, die von Samstag an bis zum 14. Oktober in der Städtischen Galerie zu sehen ist, eine kluge Setzung.
Städtische Galerie feiert dreifache Eröffnung
Die Hamburger Kulturfabrik Kampnagel feiert Sommerfestival

Die Hamburger Kulturfabrik Kampnagel feiert Sommerfestival

Hamburg - Von Rolf Stein. Der Hinweis durfte wohl nicht fehlen: dass dieser Sommer ob seiner Sommerhaftigkeit nicht nur erfreulich ist – auch abgesehen davon, dass beispielsweise und vor allem körperliche Arbeit eine rechte Last sein kann. Amelie Deuflhard, künstlerischer Leiterin von Kampnagel, deutete an, dass die Hitze durchaus etwas Beängstigendes habe.
Die Hamburger Kulturfabrik Kampnagel feiert Sommerfestival
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen blickt auf das Werk von Anni Albers

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen blickt auf das Werk von Anni Albers

Düsseldorf - Von Radek Krolczyk. 2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses in Weimar zum 100. Mal. Schon im Vorfeld gibt es natürlich allerlei Bücher und Ausstellungen. Erstaunlich viele davon widmen sich den wenigen Frauen am Bauhaus. Dort wechselten die Schülerinnen oftmals nach ihrem Abschluss in die Position der Lehrerin – ein fließender Übergang. Nun klingen die angekündigten Titel wie „Bauhaus-Frauen“, „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ oder „Die Frauen um Walter Gropius“ so, als handele es sich um ein Spezialthema – kreiiert durch die lange öffentliche Nichtbeachtung.
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen blickt auf das Werk von Anni Albers
Exklusiv: Nobelpreisträger Pamuk liest beim Göttinger Literaturherbst 

Exklusiv: Nobelpreisträger Pamuk liest beim Göttinger Literaturherbst 

Göttingen - Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk ist mit seiner einzigen Lesung in Deutschland zu Gast beim Göttinger Literaturherbst.
Exklusiv: Nobelpreisträger Pamuk liest beim Göttinger Literaturherbst 
Snob Club aus Bremen und Sydney gehen nach 20 Jahren auf ihre erste Tournee

Snob Club aus Bremen und Sydney gehen nach 20 Jahren auf ihre erste Tournee

Bremen - Von Rolf Stein. Es scheint mittlerweile schon als Comeback zu gelten, wenn eine Band nach zwei Monaten ein aus gesundheitlichen Gründen abgesagtes Konzert nachholt. Aber was soll man dann zu diesem Fall sagen: 1998 gegründet, spielte die Band Snob Club, deren Mitglieder zuvor unter anderem in Gruppen wie Party Diktator, Saprize, Suckspeed, Czech aktiv waren, zwei Jahre später ihr erstes Konzert – und wurde dann für neun Jahre auf Eis gelegt, weil ihr Gitarrist nach Sydney zog. Nach einem zweiten Auftritt 2009 wurde das Projekt erneut bis auf Weiteres vertagt.
Snob Club aus Bremen und Sydney gehen nach 20 Jahren auf ihre erste Tournee
Tag vier beim Summer's Tale mit Fury in the Slaughterhouse

Tag vier beim Summer's Tale mit Fury in the Slaughterhouse

Auch am Samstag, dem letzten Tag des "A Summer´s Tale"-Festivals, gaben sich in Luhmühlen bekannte Musiker wie Fury in the Slaughterhouse oder die Editors das Mikro in die Hand.
Tag vier beim Summer's Tale mit Fury in the Slaughterhouse
Vierte Auflage des Boutique-Festivals „A Summer´s Tale“ in Luhmühlen

Vierte Auflage des Boutique-Festivals „A Summer´s Tale“ in Luhmühlen

Luhmühlen - Von Mareike Bannasch und Ulla Heyne. Die vierte Auflage des „A Summer´s Tale“-Festivals in Luhmühlen ist gerade zu Ende gegangen. Was war? Hier die Höhe- und Tiefpunkte:
Vierte Auflage des Boutique-Festivals „A Summer´s Tale“ in Luhmühlen
„Hothouse Flowers“ melden sich beim „A Summer´s Tale“ zurück

„Hothouse Flowers“ melden sich beim „A Summer´s Tale“ zurück

Luhmühlen - Hothouse Flowers – „was machen die denn so?“ Muss man sich bei der Frage der gut 20 Jahre jüngeren Kollegen beim Gang in den Fotograben am dritten „A Summer’s Tale“-Tag Gedanken über sein Alter machen?
„Hothouse Flowers“ melden sich beim „A Summer´s Tale“ zurück
Auch der dritte Tag beim „A Summer's Tale“ überzeugt musikalisch auf ganzer Linie

Auch der dritte Tag beim „A Summer's Tale“ überzeugt musikalisch auf ganzer Linie

Luhmühlen - Von Mareike Bannasch. Ein Festival für die ganze Familie: mit diesem Anspruch startete das „A Summer's Tale“ im Jahr 2015 – und wird ihm bis heute gerecht. Allerdings nicht nur mit Blick auf Kinderbespaßung und frühen Zapfenstreich. Nein, in Luhmühlen können die Kleinen sogar bis ganz auf die Bühne.
Auch der dritte Tag beim „A Summer's Tale“ überzeugt musikalisch auf ganzer Linie
Tag drei beim Summer's Tale mit Madness und New Model Army

Tag drei beim Summer's Tale mit Madness und New Model Army

Der dritte Tag des Festivals "A Summer`s Tale" stand im Zeichen von Bandauftritten wie Madness, New Model Army und Hothouse Flowers.
Tag drei beim Summer's Tale mit Madness und New Model Army
Nicholas Müller spricht beim „A Summer’s Tale“ über seine Angststörungen

Nicholas Müller spricht beim „A Summer’s Tale“ über seine Angststörungen

Luhmühlen - Von Mareike Bannasch. „Mein Name ist Nicholas Müller, und ich bin angstkrank“: Eine Begrüßung, die man nicht allzu oft bei einer Lesung hört. Erst recht nicht, wenn eben diese in der idyllischen Lüneburger Heide auf dem Programm steht.
Nicholas Müller spricht beim „A Summer’s Tale“ über seine Angststörungen
Das Line-Up des Donnerstag beim „A Summer's Tale“ sorgt für einen Start nach Maß

Das Line-Up des Donnerstag beim „A Summer's Tale“ sorgt für einen Start nach Maß

Luhmühlen - Von Mareike Bannasch. Passenger, Jonathan Jeremiah, Gisbert zu Knyphausen und Mando Diao: Was bei manchen Festivals an einem gesamten Wochenende zu hören ist, packen die Macher vom „A Summer's Tale“ in Luhmühlen einfach mal in das Line-Up eines einziges Tages – und schaffen so den perfekten Einstieg in den musikalischen Part des Boutique-Festivals.
Das Line-Up des Donnerstag beim „A Summer's Tale“ sorgt für einen Start nach Maß
Tag zwei beim Summer's Tale: Von Passenger bis Mando Diao

Tag zwei beim Summer's Tale: Von Passenger bis Mando Diao

Luhmühlen - Am zweiten Tag des "A Summer's Tale"-Festivals in Luhmühlen gaben sich Autoren wie Wladimir Kaminer, Andy Strauss und Musiker wie Passenger, Jonathan Jeremiah und Headliner Mando Diao das Mikro in die Hand. hey
Tag zwei beim Summer's Tale: Von Passenger bis Mando Diao
„A Summer’s Tale“ bietet viel Sonne, Eisbären - und Lesungen 

„A Summer’s Tale“ bietet viel Sonne, Eisbären - und Lesungen 

Luhmühlen - Von Mareike Bannasch. Während sie am Nordpol ertrinken, droht ihnen in der Lüneburger Heide ein ganz anderes Problem: der qualvolle Hitzetod zwischen Heideblüten. Die Rede ist von Eisbären, natürlich keinen echten – auf dem „A Summer’s Tale“-Festival werden selbstverständlich keine Tiere gequält. Dafür aber Mini-Jobber oder Ehrenamtliche, die sich für Greenpeace in Bärenkostüme werfen müssen und dann mit den kleinsten Festivalbesuchern posieren dürfen. In der prallen Hitze und bei mehr als 30 Grad sicher kein Geschenk, zumal die Botschaft der Aktion leider tief verborgen bleibt.
„A Summer’s Tale“ bietet viel Sonne, Eisbären - und Lesungen 
„A Summer’s Tale“ startet in die vierte Runde

„A Summer’s Tale“ startet in die vierte Runde

Luhmühlen - Von Ulla Heyne. Die Makramé-Knoten sind geknüpft und die Rhythmen beim Drumcircle in die Runde getrommelt: Die ersten 100 Besucher des Boutique-Festivals „A Summer´s Tale“ haben am Mittwoch bereits ihren Weg nach Luhmühlen gefunden, auch in der vierten Auflage in der Mehrzahl mit Kind und Kegel.
„A Summer’s Tale“ startet in die vierte Runde