Ressortarchiv: Kultur

Seeed-Frontmann Demba Nabé ist tot

Seeed-Frontmann Demba Nabé ist tot

Demba Nabé alias Boundzound alias „Ear“, Sänger der Berliner Reggae/Dancehall-Band Seeed, ist tot.
Seeed-Frontmann Demba Nabé ist tot
Madsen im Interview: „Hauch der Vergänglichkeit“

Madsen im Interview: „Hauch der Vergänglichkeit“

Scheesel - Von Ralf G. Poppe. Mit dem neuen Album verarbeitet die Formation Madsen die jüngste Vergangenheit. Dazu gehören diverse Gastspiele beim Hurricane-Festival. Die Frage, wie oft sie auf dem Eichenring in Scheeßel bereits aufgetreten sind, können die Jungs jedoch nicht mehr beantworten: „Sechs Mal.“ „So oft?“ „Ich schätze, es waren eher vier bis fünf Mal...“. Im Interview sprechen Sascha und Sebastian Madsen über die Vergangenheit und wagen den Blick nach vorn.
Madsen im Interview: „Hauch der Vergänglichkeit“
Sympathischer Chaot

Sympathischer Chaot

Emden - von Werner Jürgens. Seit Jahrzehnten wird sein Name in einem Atemzug mit Größen wie Loriot oder Heinz Erhardt genannt: Otto Waalkes zählt zweifelsohne zu den bekanntesten und einflussreichsten Komödianten im deutschsprachigen Raum. Jetzt hat der gebürtige Emder kurz vor seinem 70. Geburtstag im Juli seine Autobiografie herausgebracht.
Sympathischer Chaot
Musik, die Leben rettet

Musik, die Leben rettet

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Der 34-jährige spanische Dirigent Antonio Méndez eroberte vor drei Jahren mit seinem Bremer Konzertdebut die Herzen des Bremer Publikum und der Bremer Philharmoniker.
Musik, die Leben rettet
„The Rake’s Progress“: Mit peinlicher Note

„The Rake’s Progress“: Mit peinlicher Note

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Das Ende steht am Anfang: In Michael Talkes Inszenierung von Igor Strawinskys Oper „The Rake’s Progress“ am Theater Bremen fällt (Anti-)Held Tom Rakewell in der Irrenanstalt tot um. Erst dann rollt das Geschehen an, das mit derselben Szene endet. Diese Kreisbewegung charakterisiert Talkes Annäherung an das Werk, das der Komponist 1951 in Venedig selbst uraufführte.
„The Rake’s Progress“: Mit peinlicher Note
„Africtions“: Plädoyer für das Gemeinsame

„Africtions“: Plädoyer für das Gemeinsame

Bremen - Von Rolf Stein. Mit drei sogenannten Choreonauten-Projekten initiiert das „Africtions“-Festival Begegnungen zwischen europäischen und afrikanischen Tanzschaffenden. Am vergangenen Wochenende gab es in der Schwankhalle nun die dritte Arbeit aus dieser Reihe zu sehen: „In-Between / Digging In The Night“ heißt der Doppelabend, den Phumlani Nyanga aus dem südafrikanischen Johannesburg und Helge Letonja, in Bremen lebender Österreicher, mit vier Tänzern in Südafrika erarbeitet haben.
„Africtions“: Plädoyer für das Gemeinsame
„Bilder einer großen Liebe“ am Theater Bremen: Ein Leben in Fetzen

„Bilder einer großen Liebe“ am Theater Bremen: Ein Leben in Fetzen

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Die „Bilder deiner großen Liebe“ sind Fragmente und das müssen sie auch sein. Weil Isa, um die es hier geht, nicht mehr zur Tagwelt gehört, in der die Dinge sich fügen und wo sie dann irgendwann ein abgeschlossenes rundes Ding ergeben: einen Lebenslauf, eine Biografie – oder doch wenigstens eine Geschichte. Der zweite Grund ist Isas Erfinder, der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf, der sich unter der nicht mehr erträglichen Last seines unheilbaren Hirntumors das Leben nahm, bevor er das Buch beenden konnte.
„Bilder einer großen Liebe“ am Theater Bremen: Ein Leben in Fetzen
Beglückendes Gipfeltreffen des europäischen Free Jazz 

Beglückendes Gipfeltreffen des europäischen Free Jazz 

Bremen - Von Rolf Stein. Welch ein Glück! Ein lauer Fastsommerabend, und im kühlen Kellerclub eine Art Gipfeltreffen des europäischen Free Jazz. Nachdem Ansgar Wilken mit einem sehr perkussiven minimalistischen Cello-Set das Publikum behutsam auf einen nicht sehr alltägliches Konzert eingestimmt hat, betreten mehr als 200 Jahre Jazz-Geschichte die Bühne.
Beglückendes Gipfeltreffen des europäischen Free Jazz 
Michael Talke: „Strawinsky meint immer die Gegenwart“

Michael Talke: „Strawinsky meint immer die Gegenwart“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Immer wieder ist dem russischen Komponisten Igor Strawinsky der Neoklassizismus, also die Nutzung älterer Formen der Musikgeschichte vorgeworfen worden.
Michael Talke: „Strawinsky meint immer die Gegenwart“
Kein schriller Ton: Cécile McLorin Salvant in der Glocke

Kein schriller Ton: Cécile McLorin Salvant in der Glocke

Bremen - Von Wolfgang Denker. Sie hat mit ihren erst 29 Jahren schon so viele Lorbeeren eingeheimst wie kaum eine andere Künstlerin in dem Alter.
Kein schriller Ton: Cécile McLorin Salvant in der Glocke
Dezidierte Dissidenz

Dezidierte Dissidenz

Bremen - Von Rolf Stein. Wer im Jahr 2018, wie die Bremer Band mit dem zauberhaften Namen Spröde Lippen, ein Album unter dem Titel „Schleifen“ veröffentlicht, hat dabei gewiss mehrere Bedeutungen des Wortes mitgedacht: Schleifen als Plural dessen, was im Englischen und nicht nur unter Musikern Loop heißt. Also die Wiederholung einer Klangsequenz, heute recht unkompliziert mit wenigen technischen Hilfsmitteln zu bewerkstelligen.
Dezidierte Dissidenz
Die Zukunft ist beige

Die Zukunft ist beige

Bremen - Von Rolf Stein. Dass die Menschheit aus Afrika stammt, gilt als einigermaßen unstrittig. Interessanter ist aber vielleicht doch die Frage, wie angesichts einer unauflöslich verflochtenen Welt die Zukunft dieser Menschheit aussieht. Eine verblüffende Antwort auf diese Frage liefert der Tanzabend „Cosmic Latte“ von Sonya Lindfors, der am Montag im Rahmen des Festivals „Africtions“ in der Schwankhalle in Bremen Deutschlandpremiere feierte.
Die Zukunft ist beige
Mit jugendlichem Schwung

Mit jugendlichem Schwung

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. In diesen Tagen konnte man regelrecht baden in zwei Streichquartettkonzerten von höchstem Niveau, die unterschiedlicher kaum hätten sein können: Zum einen das Berliner Artemis Quartett im Sendesaal mit Elisabeth Leonskaja als Klavierquintett – gut zwanzig Jahre nach der Gründung auf einem schwindelerregenden Höhepunkt seiner Karriere. Zum anderen in der Glocke: das New Yorker Zorá String Quartet – mit den besten Studenten der Welt. Das Curtis-Institut in Philadelphia, wo die vier Musiker studieren nimmt jährlich nur vier Prozent der Bewerber an, und da die Ausbildung gebührenfrei ist, geht es dort wirklich um hohe und höchste Begabungen. Und um Energie – das zeigte sich jetzt im Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in der Glocke in Bremen.
Mit jugendlichem Schwung
Tod eines Literaturgenies: US-Schriftsteller Philip Roth verstorben

Tod eines Literaturgenies: US-Schriftsteller Philip Roth verstorben

Sarkastisch, humorvoll, voller Melancholie: Mit diesem Stil und Romanen wie „Verschwörung gegen Amerika“ oder „Der menschliche Makel“ schrieb sich Philip Roth in den Literatur-Olymp. Sein Rückzug 2012 schockte die Literaturwelt. Jetzt ist Roth mit 85 gestorben.
Tod eines Literaturgenies: US-Schriftsteller Philip Roth verstorben
Genialischer Theaterkracher

Genialischer Theaterkracher

Hannover - Von Jörg Worat. Die „KunstFestSpiele Herrenhausen“ sind eröffnet, und zum Auftakt gab‘s einen richtigen Kracher. Streckenweise auch im wahrsten Sinne des Wortes. Festivalintendant Ingo Metzmacher ist es gelungen, mit Robert Wilson eine Theaterlegende zu verpflichten – der mittlerweile 76-jährige US-Amerikaner hat die Bühnenkunst der Moderne entscheidend beeinflusst. In der Herrenhäuser Orangerie trug er die „Lecture on Nothing“ von John Cage vor.
Genialischer Theaterkracher
Loblied mit dünner Stimme

Loblied mit dünner Stimme

Bremen - Von Radek Krolczyk. In der laufenden Spielzeit gibt das Bremer Theater experimentellen Musikprojekten die Möglichkeit, sich zu einem recht durchgenudelten Begriff zu verhalten – es geht um Heimat. Am Pfingstwochenende war die Bremer Musikperformancegruppe Klank dran. Weil sie nach dem Ensemble New Babylon die zweiten in der Reihe waren, hieß ihr Abend „Heimat2“.
Loblied mit dünner Stimme
Theaterhafen in Oldenburg startet mit „Alice im Wunderland“

Theaterhafen in Oldenburg startet mit „Alice im Wunderland“

Oldenburg - Von Rolf Stein. Weil das große Haus des Oldenburgischen Staatstheaters saniert wird, hat das Haus auf einer Brache im Hafen der Stadt ein rustikales Ausweichquartier bezogen. Und aus der Not eine Tugend gemacht. Zwischen Industriebaracken, Containern und Verladeanlagen steht nun ein Zirkuszelt, drumherum drapiert sich ein kleiner Freizeitpark mit einer Freiluftbühne und diversen Imbisswagen, pardon: einem Street Food Market. Das alles nennt sich nun Theaterhafen und bietet täglich Programm, überwiegend gratis.
Theaterhafen in Oldenburg startet mit „Alice im Wunderland“
„Africtions“-Festival präsentiert Uraufführung „Yuropa“

„Africtions“-Festival präsentiert Uraufführung „Yuropa“

Bremen - Von Rolf Stein. Nachdem „Africtions“, das Festival für zeitgenössischen afrikanischen Tanz, vor etwas mehr als einer Woche mit einem Fest auf dem Bremer Marktplatz in seine zweite Ausgabe startete, geht es seit dem Wochenende ans Eingemachte. Mit der Uraufführung von „Yuropa“ in der Schwankhalle am vergangenen Freitag war zugleich das erste der „The Choreonauts“-Projekte des Festivals zu sehen. Diese Abende bringen je zwei Tanzstücke zusammen, die ein afrikanischer und ein europäischer Choreograf eigens für das Festival erarbeitet haben, wobei Ensemble und inhaltlicher Impuls jeweils von afrikanischer Seite kamen.
„Africtions“-Festival präsentiert Uraufführung „Yuropa“
Otto Modersohn: Mehr Fischerhude als Worpswede

Otto Modersohn: Mehr Fischerhude als Worpswede

Fischerhude - Von Ralf G. Poppe. In Worpswede lebte und arbeitete der Maler Otto Modersohn 18 Jahre lang. Nach dem Tod seiner Frau und Kollegin Paula Modersohn-Becker im Jahr 1907 zog er nach Fischerhude, wo er bis zu seinem Tode im Jahr 1943 lebte.
Otto Modersohn: Mehr Fischerhude als Worpswede
Als in Bremen Jazzgeschichte geschrieben wurde

Als in Bremen Jazzgeschichte geschrieben wurde

Bremen - Von Rolf Stein. Vor 50 Jahren, im Mai 1968, wurde in Bremen Musikgeschichte geschrieben: Das „Peter Brötzmann Octet“ nahm in der „Lila Eule“ das Album „Machine Gun“ auf. Mit dabei war die Speerspitze des europäischen Jazz, darunter Evan Parker, Han Bennink und Peter Kowald. „Machine Gun“ gilt heute als Meilenstein des europäischen Jazz. Eine Reihe von Veranstaltungen erinnert an das Album, darunter auch ein Konzert mit Brötzmann, Bennink und Alexander von Schlippenbach in der „Lila Eule“. Thomas Hartmann, Philosoph und Kulturwissenschaftler, erinnert mit der Veranstaltungsreihe „50 Jahre Peter Brötzmann Machine Gun“ daran, was damals geschah. Im Interview erklärt er, warum das heute noch wichtig ist.
Als in Bremen Jazzgeschichte geschrieben wurde
Umstrittene Karikatur löst Proteste aus: „SZ“ trennt sich von Zeichner Hanitzsch

Umstrittene Karikatur löst Proteste aus: „SZ“ trennt sich von Zeichner Hanitzsch

Seit vielen Jahren zeichnet Dieter Hanitzsch politische Karikaturen für die „Süddeutsche Zeitung“. Dann erscheint eine Zeichnung, die den Eurovision Song Contest mit der Lage in Israel verbindet. Sie löst enorme Proteste aus.
Umstrittene Karikatur löst Proteste aus: „SZ“ trennt sich von Zeichner Hanitzsch
In Sichtweite des Krieges

In Sichtweite des Krieges

Bremen - Von Jens Laloire. Als vor drei Jahren Ralf Rothmanns „Im Frühling sterben“ erschien, verhinderte der Autor eine Nominierung seines Romans für den Deutschen Buchpreis, obwohl dieser vorab von vielen Kritikern als Mitfavorit gehandelt worden war.
In Sichtweite des Krieges
Wolfram Königs Leidenschaft und Neugier gilt der Musik

Wolfram Königs Leidenschaft und Neugier gilt der Musik

Aurich - Von Werner Jürgens. Er ist ein weltweit geschätzter Solist und Kammermusiker und gilt zudem als einer der profiliertesten Violinen-Pädagogen unserer Zeit: Heimisch geworden sind Prof. Dr. Wolfram König und seine Familie 1976 im beschaulichen Ostfriesland, wo er 1983 das Klassik-Festival „Musikalischer Sommer“ aus der Taufe hob. Im Mai 2018 feiert das Multi-Talent seinen 80. Geburtstag.
Wolfram Königs Leidenschaft und Neugier gilt der Musik
Weserburg zeigt verzweifelte Hausfrauen

Weserburg zeigt verzweifelte Hausfrauen

Bremen - Von Rolf Stein. Sich selbst zu fotografieren, ist keine Kunst. Jedenfalls nicht immer – und wahrscheinlich heute weniger denn je. Dank Smartphones, Selfie-Sticks und sozialer Medien hat sich die Menge fotografischer Selbstporträts explosionsartig vervielfacht. Dass die 1954 in New Jersey geborene Fotokünstlerin Cindy Sherman damit ursächlich zu tun hätte, lässt sich kaum behaupten. Auf Instagram ist sie derweil mittlerweile vertreten – mit Selbstporträts. Allerdings tragen diese die ganz eigene Handschrift der Künstlerin.
Weserburg zeigt verzweifelte Hausfrauen
Theaterfestival im Schlachthof: Ein explosives Jahr

Theaterfestival im Schlachthof: Ein explosives Jahr

Bremen - Von Rolf Stein. Seit 1994 zeigt das Theaterfestival Explosive, dessen diesjährige Ausgabe am Freitag eröffnet wird, in Bremen junges internationales Theater. Dass es über die Jahre seine Spuren in der Stadt hinterlassen hat, ist wahrscheinlich nicht weiter verwunderlich. Wie diese allerdings aussehen, ist zumal in einer im Augenblick entstehenden Kunstform wie dem Theater, nicht immer leicht zu erkennen. Tobias Pflug und Frederieke Behrens, die das Festival gemeinsam leiten, wollen sich im Rahmen der 16. Ausgabe diesen Spuren widmen.
Theaterfestival im Schlachthof: Ein explosives Jahr
Fundstücke aus einer anderen Natur im Bremer Zentrum für Künstlerpublikationen

Fundstücke aus einer anderen Natur im Bremer Zentrum für Künstlerpublikationen

Bremen - Von Radek Krolczyk. Es gibt von Herman de Vries ein dümmlich-romantisches Zitat, in dem er die Perfektion der Natur lobt: „Natur ist sich selber genug und soll dem Menschen auch genug sein. Was wir von der Natur noch um uns finden können, hat keine menschlichen Zufügungen nötig. Sie ist sich selbst – und für uns eine Offenbarung“, sagte der niederländische Künstler einmal.
Fundstücke aus einer anderen Natur im Bremer Zentrum für Künstlerpublikationen
„Die Soldaten“ an der Kölner Oper: Triumph des Triebes

„Die Soldaten“ an der Kölner Oper: Triumph des Triebes

Köln - Von Michael Pitz-Grewenig. Unspielbar. Dieses Verdikt schwebte über Bernd Alois Zimmermanns Oper „Die Soldaten“ schon lange vor ihrer Kölner Uraufführung 1965. Jetzt hat die Kölner Oper zum 100. Geburtstag Bernd Alois Zimmermanns im Staatenhaus, dem Ausweichquartier der Oper, eine beispielhafte Inszenierung vorgelegt.
„Die Soldaten“ an der Kölner Oper: Triumph des Triebes
Stadttheater Bremerhaven erzählt vom Lloyd

Stadttheater Bremerhaven erzählt vom Lloyd

Bremerhaven - Von Rolf Stein. „Der Dampf muss stehen“, sagt einer der Protagonisten in „Sterne schießen“, der letzten Schauspielpremiere der Spielzeit am Stadttheater Bremerhaven, die eine Uraufführung war. Das Thema passt nirgends besser als hierhin: Es geht um den Norddeutschen Lloyd, 1857 in Bremen von Hermann Heinrich Meier und Eduard Crüsemann gegründet und bald eine der größten Reedereien der Welt. Während, salopp gesagt, in Bremen die Geschäfte gemacht wurden, erledigte derweil Bremerhaven die Arbeit. Und die war oft schmutzig, nicht nur im wörtlichen Sinne. Denn natürlich war der Lloyd auch an den deutschen Kolonialaktivitäten beteiligt.
Stadttheater Bremerhaven erzählt vom Lloyd
Kammermusik zwischen Stahlregalen

Kammermusik zwischen Stahlregalen

Hannover - Von Jörg Worat. Ring frei: Hannovers wohl ungewöhnlichstes Kammermusik-Festival geht in die zweite Runde. Vom 8. bis zum 10. Juni bitten „Liepe & Co.“ zu einem spannenden Programm in die Hallen der Stahlgroßhandlung Nettlenbusch & Syrowy am Südbahnhof.
Kammermusik zwischen Stahlregalen
Vor 150 Jahren wurde der Komiker Al Shean in Dornum geboren

Vor 150 Jahren wurde der Komiker Al Shean in Dornum geboren

Dornum/New York - Von Werner Jürgens. Dass Minnie Marx, die Mutter der legendären Marx Brothers, als Miene Schönberg in Ostfriesland geboren wurde, wissen viele. Zumindest in Deutschland weitaus weniger bekannt dürfte ihr jüngerer Bruder Abraham Elieser Albert Schönberg sein.
Vor 150 Jahren wurde der Komiker Al Shean in Dornum geboren
„Das Bildnis des Dorian Gray“ am Leibnizplatz

„Das Bildnis des Dorian Gray“ am Leibnizplatz

Bremen - Von Rolf Stein. Ein Regie-Debüt war am Abend vor Himmelfahrt im Theater am Leibnizplatz zu begutachten – und eine Himmelfahrt ist der Stoff auf recht höllische Weise durchaus: In „Das Bildnis des Dorian Gray“, seinem einzigen Roman, erzählte der irische Schriftsteller Oscar Wilde um 1890 die Geschichte eines für seine Schönheit gerühmten jungen Mannes.
„Das Bildnis des Dorian Gray“ am Leibnizplatz
Wie Bremerhaven zur Kunsthochburg wurde

Wie Bremerhaven zur Kunsthochburg wurde

Bremen - Von Mareike Bannasch. Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Bremer Museum mit dem Kabinett für aktuelle Kunst Bremerhaven beschäftigt, und doch hat die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle durchaus Premierencharakter. Während es in der Vergangenheit um die gezeigten Künstler selbst und die internationale Relevanz des 33 Quadratmeter großen Ausstellungsraum ging, nähert sich die aktuelle Schau dem kleinen Kabinett auf andere Weise: über Künstlerplakate.
Wie Bremerhaven zur Kunsthochburg wurde
Komponist Christoph Ogiermann über den deutschen ESC-Beitrag

Komponist Christoph Ogiermann über den deutschen ESC-Beitrag

Bremen - Von Rolf Stein. Alle Jahre wieder analysiert der Bremer Komponist und Musiker Christoph Ogiermann für uns den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest, dessen Finale am Samstag ab 21 Uhr aus Lissabon übertragen wird.
Komponist Christoph Ogiermann über den deutschen ESC-Beitrag
ESC 2018: Böse Klau-Vorwürfe gegen deutschen Song von Michael Schulte

ESC 2018: Böse Klau-Vorwürfe gegen deutschen Song von Michael Schulte

Michael Schulte wird heute Deutschland beim Eurovision Song Contest in Lissabon mit dem Song „You let me walk alone“ präsentieren. Böse Stimmen behaupten jedoch: Schultes Lied ist geklaut! Doch von wem? 
ESC 2018: Böse Klau-Vorwürfe gegen deutschen Song von Michael Schulte
Bremer Philharmoniker: Neue Zeiten

Bremer Philharmoniker: Neue Zeiten

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. In der Pressekonferenz des vergangenen Jahres hatte Marko Letonja seine erfolgreichen Dirigate bei den Bremer Philharmonikern als heftigen Flirt bezeichnet, dem nun der Ernst der Ehe folge. Ideen, Bedingungen, Hoffnungen und Wünsche für diese Ehe wurden am Mittwoch vorgestellt, und dabei fiel vor allem eins auf: Die Programme und Konzepte öffnen sich in derart viele Richtungen, dass dies einen Publikumszuwachs zu garantieren scheint. Marko Letonja, 1961 in Slowenien geboren und derzeit noch Chefdirigent der Strasburger Philharmoniker und des Tasmanischen Orchesters, und der Intendant Christian Kötter-Lixfeld – beide werden nicht müde, den Team-Gedanken zu beschwören – haben in allem Neuen die Vergangenheit und die gegenwärtige Situation gründlich analysiert und reflektiert.
Bremer Philharmoniker: Neue Zeiten
ESC-Halbfinale: Alle Favoriten weiter, Schweiz fliegt raus

ESC-Halbfinale: Alle Favoriten weiter, Schweiz fliegt raus

Die Wettanbieter sind als Orakel für den Eurovision Song Contest recht verlässlich: Die fünf Favoriten des ersten Halbfinales haben alle den Sprung ins Finale geschafft. Außerdem ist Österreich mit dabei. Für die Schweiz hingegen heißt es „Adieu“.
ESC-Halbfinale: Alle Favoriten weiter, Schweiz fliegt raus
Offen für „edle Wilde“ im Bremer Norden

Offen für „edle Wilde“ im Bremer Norden

Bremen - Von Rolf Stein. Es dröhnt bedeutungsvoll aus der eigentümlich schiefen hölzernen Hütte auf dem Blumenthaler Marktplatz, Nebelschwaden quellen durch die Ritzen nach draußen. Auf einem Bildschirm an der Vorderseite des Baus ist zwar theoretisch zu sehen, was da drinnen geschieht – aber dazu gehört eben der Nebel, der deutliche Einsichten verhindert.
Offen für „edle Wilde“ im Bremer Norden
„New Greek Wave“: Von Krisen und Putzfrauen

„New Greek Wave“: Von Krisen und Putzfrauen

Bremen - Von Jens Laloire. Wer an Theater aus Griechenland denkt, denkt vermutlich zuerst an die Klassiker, schließlich ist Griechenland die Geburtsstätte der Tragödie.
„New Greek Wave“: Von Krisen und Putzfrauen
Schöner Scheitern an der Staatsoper Hannover

Schöner Scheitern an der Staatsoper Hannover

Hannover - Von Jörg Worat. Ein opulenter Ballettabend, zweifellos, mit hervorragenden Akteuren und tollen Lichtwirkungen. Und dennoch kann man der Uraufführung von „Marilyn“ im Opernhaus ein paar Fragezeichen anheften.
Schöner Scheitern an der Staatsoper Hannover
Literaturnobelpreis wird 2018 nicht vergeben

Literaturnobelpreis wird 2018 nicht vergeben

Belästigungs- und Korruptionsvorwürfe - in diesem Jahr wird wegen der Krise in der Schwedischen Akademie kein Literaturnobelpreis vergeben.
Literaturnobelpreis wird 2018 nicht vergeben
Kunstverein Langenhagen zeigt den „erweiterten Blick“

Kunstverein Langenhagen zeigt den „erweiterten Blick“

Langenhagen - Von Radek Krolczyk. In der Kunst geht es oft genug darum, etwas sichtbar werden zu lassen – etwas Ausgedachtes oder Reales, eine Person, einen Gegenstand oder einen Ort, eine bestimmte Handlung oder einen abstrakten Gedanken. Nun ist dieses Sichtbar-Machen überhaupt weder selbstverständlich noch unproblematisch. Es gibt ganze Kulturen, die auf Bildverboten beruhen. Daneben gibt es jedoch auch Blickregime, quasi als Gegenstück. Blicke kontrollieren und disziplinieren, sie bringen aber auch manchmal überhaupt erst etwas hervor, indem sie ihre Aufmerksamkeit darauf richten und es definieren. Es scheint so, als würde über das Sehen stets ein Machtkampf ausgetragen.
Kunstverein Langenhagen zeigt den „erweiterten Blick“
Es bleibt in der Familie

Es bleibt in der Familie

Bremen - Von Rolf Stein. Was eigentlich genau passiert ist damals – man weiß es nicht. Ein Gericht müht sich nach Kräften, die Wahrheit zu finden. Aber steht die zu findende Wahrheit am Ende vielleicht gar vor dem Prozess fest? Ein junger Mann, so viel darf als gesichert gelten, wurde wegen Desertation in den dunklen Jahren der Geschichte zum Tode verurteilt. Und eine junge Frau soll daran schuld gewesen sein, weil sie ihn denunziert habe.
Es bleibt in der Familie
Modernes Märchen macht Mut

Modernes Märchen macht Mut

Oldenburg - Von Corinna Laubach. Lisa leidet. Die Eltern arbeitslos, die Wohnung verwahrlost, auf dem Schulweg wird sie gemobbt, in der Klasse ist die Achtjährige allein. Dabei ist sie keineswegs anders oder weniger liebenswürdig als andere Kinder. Das Mädchen hat schlichtweg Pech gehabt.
Modernes Märchen macht Mut
Bremens längster Strich

Bremens längster Strich

Bremen - Von Rolf Stein. Dass das Leben kurz, die Kunst aber lang sei, behauptet ja ein altes Sprichwort. Die Arbeit „It’s all about the river“ währt immerhin zumindest deutlich länger als eine normale Kunstausstellung. In drei Teile hat sie der in Bremen lebende Künstler und Förderpreisgewinner von 2015 unterteilt, der erste, „Vol. 1“, ist bis zum 3. Juni im Künstlerhaus Bremen zu sehen.
Bremens längster Strich
Unvergesslich aufregend

Unvergesslich aufregend

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Als Wolfgang Amadus Mozarts Streichquartett C-Dur, KV 465 1785 im Druck erschien, unterstellte man einen Schreib- oder einen Druckfehler. Denn im zweiten Takt erklingt zu dem As in der Bratsche ein A in der ersten Geige: Schärfer kann eine Dissonanz nicht sein.
Unvergesslich aufregend