Ressortarchiv: Kultur

Oberon Trio debütiert in Bremen

Oberon Trio debütiert in Bremen

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Nicht oft hört man die Gattung Klaviertrio, deswegen auch selten das zum Teil wunderbare Repertoire. Einiges davon war jetzt im fünften Philharmonischen Kammerkonzert in der Bremer Glocke zu hören, dargeboten vom 2006 gegründeten Oberon Trio, das sich die Entdeckung selten oder nie gespielter Stücke zur Aufgabe gemacht hat.
Oberon Trio debütiert in Bremen
Theaterstück „Eltern – Ein Forschungsunterfangen“ am Brauhaus

Theaterstück „Eltern – Ein Forschungsunterfangen“ am Brauhaus

Bremen - Von Rolf Stein. Mögen auch nicht alle Kinder einmal Eltern werden, so haben doch die meisten welche. Und vor allem waren alle Eltern früher einmal Kinder. Insofern könnte es verwundern, warum die Beziehungen zwischen Erwachsenen und ihrem Nachwuchs so kompliziert sind, dass sie zumal im bürgerlichen Zeitalter Stoff für bändeweise Literatur sorgen. Ein gewisser Sigmund Freud extrahierte gleichsam eine ganze Wissenschaft aus den entsprechenden Verhältnissen.
Theaterstück „Eltern – Ein Forschungsunterfangen“ am Brauhaus
Bremer birgt Diepholzer Kunstsammlung – und braucht Unterstützung

Bremer birgt Diepholzer Kunstsammlung – und braucht Unterstützung

Bremen - Von Mareike Bannasch. Dirk-Peter Trost hat viel zu tun, sogar sehr viel. Jeden Tag sichtet der Bremer Gemälde, überprüft Signaturen, vergleicht Pinselstriche und befragt Datenbanken im Internet, immer in der Hoffnung, in seinem riesigen Puzzle ein kleines Stück voranzukommen. Ein Puzzle, das aus 1 800 Einzelteilen besteht – mindestens. Wie viele es tatsächlich sind, das weiß niemand so genau, auch Trost nicht.
Bremer birgt Diepholzer Kunstsammlung – und braucht Unterstützung
Jenseits der Angstbilder

Jenseits der Angstbilder

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Senegal ist „ein Land zwischen Tradition und Moderne“, sagt Norbert Schmacke, und der Satz ist ihm sichtlich unangenehm – weil das doch eine durchgenudelte Phrase sei. Dass sie aber wahr ist, und dass man irgendwie auch nicht drumherum kommt um den blöden Satz, belegen Schmackes Fotografien nachdrücklich. Und diese Spannung zieht sich durch sämtliche Bilder der Ausstellung „Senegal Impressions“: von der Kleidung der abgebildeten Menschen über ihre Verkehrsmittel bis zur Architektur des westafrikanischen Landes.
Jenseits der Angstbilder
Ab heute gibt es Tickets für die Rolling Stones in Deutschland: Kommen sie nach München?

Ab heute gibt es Tickets für die Rolling Stones in Deutschland: Kommen sie nach München?

Die Rolling Stones kommen 2018 mit ihrer „No Filter“-Tour für zwei Termine nach Deutschland. Wir verraten, wo die Rocklegenden spielen und wie sie schon heute an Tickets kommen.
Ab heute gibt es Tickets für die Rolling Stones in Deutschland: Kommen sie nach München?
„Dokusoap. Episode 451“ am Oldenburgischen Staatstheater: Wie die Tiere!

„Dokusoap. Episode 451“ am Oldenburgischen Staatstheater: Wie die Tiere!

Oldenburg - Von Mareike Bannasch. Familie Müller ist am Ende: Nicht nur, dass Sohn Bernhardt einen schweren Herzfehler hat und Vater Franz an Prostatakrebs und Atemnot leidet. Nein, es ist noch viel schlimmer: Die achtköpfige Familie lebt in einer Bruchbude. Die Fenster sind undicht, die Heizung funktioniert nur rudimentär und überall stinkt es. Ganz zu schweigen vom Schimmel, der sich in allen Räumen breitgemacht hat. Lebensunwürdige Umstände, erst recht mit sechs Kindern.
„Dokusoap. Episode 451“ am Oldenburgischen Staatstheater: Wie die Tiere!
Das Aufbäumen des Stürmers

Das Aufbäumen des Stürmers

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Seit 2004 ist Joseph Bastian Soloposaunist im Orchester des Bayerischen Rundfunks. Verschiedene Assistenzen und Meisterkurse ließen ihn zeitgleich in den Beruf des Dirigenten schnuppern, seit 2011 leitet er das Abaco-Orchester in München und 2016 sprang er sogar bei seinem eigenen Orchester ein: „Sensationeller Einstand“ hieß es damals in der Presse. Der 36-jährige ist also auf dem Weg nach oben, wie er auch jetzt beim Konzert der Bremer Philharmoniker mit einem originellen Programm zeigen konnte – wiederum als Einspringer für Clemens Schuldt.
Das Aufbäumen des Stürmers
Klaus Schumacher inszeniert „Nathan der Weise“ als leises Lehrstück

Klaus Schumacher inszeniert „Nathan der Weise“ als leises Lehrstück

Oldenburg - Von Corinna Laubach. Da steht er nun: Sakko, Weste, Hose, gerades Kreuz, stolzer Blick. Ganz unbeirrter Businessmann. Und tatsächlich, Nathan ist soeben von einer Geschäftsreise zurück, Schulden eintreiben. Das Haus, das in der Folge als Kirche und Palast dienen wird, gleicht zunächst einer Art Wartehalle. Ein paar Hocker stehen herum, immer wieder gilt es, sie wie die in Kürze auftauchenden Probleme zu umschiffen oder neu zu ordnen.
Klaus Schumacher inszeniert „Nathan der Weise“ als leises Lehrstück
Goethe ohne Muff: „Wahlverwandtschaften“ am Theater Bremen

Goethe ohne Muff: „Wahlverwandtschaften“ am Theater Bremen

Bremen - Von Rolf Stein. Im Bremer Musiktheater ist nur selten wirklich neue Musik zu hören. Lieber inszeniert man klassische Stoffe gegen den Strich – im besten Fall zumindest, und seit dem Fortgang Benedikt von Peters eher selten mit durchschlagendem Effekt.
Goethe ohne Muff: „Wahlverwandtschaften“ am Theater Bremen
Sarah Christian und die Deutsche Kammerphilharmonie in der Bremer Glocke

Sarah Christian und die Deutsche Kammerphilharmonie in der Bremer Glocke

Bremen - Von Wolfgang Denker. Trüffel sind meist unterirdisch wachsende Pilze, die zu den teuersten und wertvollsten kulinarischen Köstlichkeiten gehören.
Sarah Christian und die Deutsche Kammerphilharmonie in der Bremer Glocke
Antonia Baehr zeigt „Normal Dance“

Antonia Baehr zeigt „Normal Dance“

Bremen - Von Rolf Stein. Gertrude Stein, Musik von Frauen und Butches waren die Inspirationsquellen für das Stück „Normal Dance“ von Antonia Baehr, das am Donnerstag und gestern Abend in der Bremer Schwankhalle zu sehen war. Butches, das sind, etwas vereinfacht gesagt, Frauen, die maskulin auftreten. Das englische Wort bedeutet im Deutschen „Kerl“.
Antonia Baehr zeigt „Normal Dance“
Genitalien bei ESC und GNTM? Zuschauer verwundert und erregt

Genitalien bei ESC und GNTM? Zuschauer verwundert und erregt

Absicht oder Malheur? Beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest stach das Bühnendesign deutlich hervor und sorgte nicht nur im Netz für Spott. Gleiches gilt für „Germany‘s Next Topmodel“
Genitalien bei ESC und GNTM? Zuschauer verwundert und erregt
ln Oldenburg befassen sich drei Museen mit Comics

ln Oldenburg befassen sich drei Museen mit Comics

Oldenburg - Von Jan-Paul Koopmann. Comics sind kein Schund, bisweilen sogar große Kunst und dürfen darum seit Jahren auch im Museum hängen und im Feuilleton besprochen werden. Aber das wissen Sie längst. Und so schön es für Comicfans ist, amtlich bestätigt zu bekommen, Zeit und Geld doch nicht nur für Quatsch verballert zu haben (sondern eben für Kunst) – stellt es Kuratoren heute doch auch vor ernste Probleme.
ln Oldenburg befassen sich drei Museen mit Comics
Liebeserklärung an ein Medium

Liebeserklärung an ein Medium

Berlin - Von Rolf Stein. Niemand Geringeres als die „FAZ“ fragte erst im September bangend: „Ist das Buch am Ende?“ Ebooks, aber auch die Möglichkeit, sich in den Weiten des Internets mit allerlei Informationen, welcher Güte auch immer, zu versorgen, haben schon häufiger manch einen diese Frage wälzen lassen.
Liebeserklärung an ein Medium
Aus dem Leben einer alten Dame:  „Die Königin schweigt“

Aus dem Leben einer alten Dame:  „Die Königin schweigt“

Bremen - Von Mareike Bannasch. Einige Jahre lang ist sie die Königin. Eine inoffizielle Regentin, die als Frau des Schulmeisters allen im Dorf zur Seite steht. Kindern, denen eine warme Mahlzeit fehlt. Oder der Bäuerin, deren Mann seine Spielschulden nicht mehr bezahlen kann und sich vor lauter Scham am Scheunenbalken aufhängt. Gesten der Nächstenliebe für die Fanny keinen Dank erwartet. Natürlich nicht. Das wäre dann doch zu eitel. Und eitel ist man nicht, hier im Dorf.
Aus dem Leben einer alten Dame:  „Die Königin schweigt“
Bremer Band Someday Jacob mit drittem Album auf Tour

Bremer Band Someday Jacob mit drittem Album auf Tour

Bremen - Von Ulla Heyne. Erst spät kam der Erfolg für die Bremer Band Someday Jacob. Mit „Everybody Knows Something Good“ legten die gestandenen Musiker jüngst ihr viel beachtetes drittes Album vor. Vor ihrem Konzert am Samstag in Bremen unterhielten wir uns mit Frontmann und Songschreiber Jörn Schlüter über Grenzerfahrungen, gewollte Brüche und die Eigendynamik beim Entwickeln eines Albums.
Bremer Band Someday Jacob mit drittem Album auf Tour
Ausstellung in Oldenburg zeigt die Pressefotos des Jahres 2017

Ausstellung in Oldenburg zeigt die Pressefotos des Jahres 2017

Oldenburg - Von Ulla Heyne. Was soll, was darf Pressefotografie – und was kann sie bewirken? Viele Fragezeichen bei der Ausstellung „World Press Photo“, die am Samstag in Oldenburg eröffnet wurde – aber auch einige Ausrufezeichen. 
Ausstellung in Oldenburg zeigt die Pressefotos des Jahres 2017
Castorfs „Der haarige Affe“ in Hamburg

Castorfs „Der haarige Affe“ in Hamburg

Hamburg - Von Rolf Stein. Keine Frage: Frank Castorf ist einer der wichtigsten Regisseure des deutschen Theaters. Zuletzt machte er zudem im Rummel um den Intendantenwechsel an der Berliner Volksbühne von sich reden, der er ein Vierteljahrhundert lang vorstand. An seinem Nachfolger Chris Dercon ließ er kein gutes Haar.
Castorfs „Der haarige Affe“ in Hamburg
„Moving Lights“ im Opernhaus Hannover: Viel Glanz um nichts

„Moving Lights“ im Opernhaus Hannover: Viel Glanz um nichts

Hannover - Von Jörg Worat. Schön war‘s. Und ärgerlich. Je nach Sichtweise kann man den neuen Ballettabend „Moving Lights“ im Opernhaus als Höhe- oder Tiefpunkt der Saison betrachten. Dass die Premierenbesucher begeistert jubelten, hat nicht unbedingt etwas zu sagen – das ist bei Tanzveranstaltungen in Hannover eher die Regel.
„Moving Lights“ im Opernhaus Hannover: Viel Glanz um nichts
Mephisto findet kein Ende

Mephisto findet kein Ende

Hannover - Von Jörg Worat. Im Ensemble des hannoverschen Staatsschauspiels gibt es Herren, die sehr schön mehrstimmig „Der kleine grüne Kaktus“ singen können. Diese Erkenntnis war jetzt im Schauspielhaus zu erlangen – nur dürften die wenigsten Besucher beim Besuch der „Mephisto“-Premiere speziell darauf aus gewesen sein.
Mephisto findet kein Ende
Peter Maffay reißt das Bremer Publikum von den Sitzen

Peter Maffay reißt das Bremer Publikum von den Sitzen

Bremen - Von Wolfgang Denker. Peter Maffay ist seit fast fünf Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Musiker des Landes. Und einer der ehrlichsten. Er hat sich keiner Modeströmung unterworfen, er hat keine Masche geritten und ist sich selbst stets treu geblieben.
Peter Maffay reißt das Bremer Publikum von den Sitzen
Im Schmelztiegel: „Sauti za Busara“ auf Sansibar

Im Schmelztiegel: „Sauti za Busara“ auf Sansibar

Stone Town - Von Rolf Stein. Fotografen und Kameraleute drängten sich Dienstag Vormittag um das Podium im Marumaru-Hotel in Stone Town auf Sansibar, Tansania, als Yusuf Mahmoud (55), Festivaldirektor des „Sauti za Busara“, und Festival-Manager Journey Ramadhan das Programm der 15. Ausgabe des mittlerweile größten ostafrikanischen Musikfestivals vorstellten, das am Nachmittag eröffnet wurde.
Im Schmelztiegel: „Sauti za Busara“ auf Sansibar
Weltoffen? Nur nach außen

Weltoffen? Nur nach außen

Hannover - Von Jörg Worat. „The Art of Behaving Badly“ nennen die Guerrilla Girls ihre Ausstellung in der Kestnergesellschaft: Das schlechte Benehmen wird hier also zur Kunst erklärt.
Weltoffen? Nur nach außen
„Rigoletto“: Des Egozentrikers verlorene Ehre

„Rigoletto“: Des Egozentrikers verlorene Ehre

Oldenburg - Von Ute Schalz-Laurenze. Giuseppe Verdis 1851 entstandene Erfolgsoper „Rigoletto“ zählt seit der Uraufführung zu den meist gespielten Opern weltweit.
„Rigoletto“: Des Egozentrikers verlorene Ehre
Furioses Musiktheater in der Elbphilharmonie

Furioses Musiktheater in der Elbphilharmonie

Hamburg - Von Michael Pitz-Grewenig. Liebe macht angeblich blind. In Tschaikowskys letzter Oper „Jolanthe“ allerdings passiert genau das Gegenteil: Jolanthe wird sehend, weil sie liebt. Die junge Frau wird von ihrem liebevollen Vater in einem Blumenreich von der Welt abgeschirmt. Bei Todesstrafe darf ihr niemand ihre Blindheit bewusst machen. Der König steht dem Angebot eines Arztes, Jolanthe heilen zu können, wenn sie es selbst will, skeptisch gegenüber – auch in der Elbphilharmonie Hamburg.
Furioses Musiktheater in der Elbphilharmonie
Bremer Shakespeare Company inszeniert eine karnevaleske Screwball-Komödie

Bremer Shakespeare Company inszeniert eine karnevaleske Screwball-Komödie

Bremen - Von Jens Laloire. Eine gemütliche Bar irgendwo in New Orleans. „Shakespeare Café“ heißt der Laden, aber einen Kaffee oder Cappuccino trinkt hier niemand. Die Betreiberin Ursula schenkt meistens Bier, Wein oder Hochprozentiges aus. Ihre Gäste benötigen den Alkohol offenbar, um ihre Eifersucht oder ihren Liebeskummer zu betäuben.
Bremer Shakespeare Company inszeniert eine karnevaleske Screwball-Komödie
Haydns „Die Jahreszeiten“ in der Glocke

Haydns „Die Jahreszeiten“ in der Glocke

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Schon nach den ersten Takten von Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ mit der Gaechinger Cantorey und der Deutschen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Hans Christoph Rademann ist klar: Das wird ein aufregender, wenn nicht gar ein sensationeller Abend. Die fast dreieinhalbstündige Aufführung verläuft dann auch ohne den geringsten Spannungsverlust. Sicher ist das nicht der eher absurden Betitelung „Musikkrimi in vier Teilen“ zu verdanken, sondern auch dem Niveau des Musizierens.
Haydns „Die Jahreszeiten“ in der Glocke
„Genie, Legende, Geheimtipp“: Erste deutsche Biographie über Walter Spies

„Genie, Legende, Geheimtipp“: Erste deutsche Biographie über Walter Spies

Schon früh wurde Bali als „das letzte Paradies“ bezeichnet. Künstler Walter Spies entdeckte es für sich. Jetzt erscheint die erste deutsche Biographie.
„Genie, Legende, Geheimtipp“: Erste deutsche Biographie über Walter Spies
Acci Baba hält sich im Kunstverein Bremerhaven leider nur mit Belehrungen auf

Acci Baba hält sich im Kunstverein Bremerhaven leider nur mit Belehrungen auf

Bremerhaven - Von Radek Krolczyk. Wer auf seiner Website von sich behauptet, er betreibe in seinem Werk die „Suche nach der Neuinterpretation des universalen Seins“, der hat sie nicht mehr alle.
Acci Baba hält sich im Kunstverein Bremerhaven leider nur mit Belehrungen auf
Yoel Gamzou gibt sein Konzertdebüt

Yoel Gamzou gibt sein Konzertdebüt

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Irgendwo aus großer Tiefe und unendlicher Entfernung scheint Yoel Gamzou mit den Bremer Philharmonikern die ersten Takte von Peter Tschaikowskis 6. Sinfonie, der sogenannten „Pathétique“ hervorzuholen. Das als nahe der Sentimentalität ästhetisch viel gescholtene Werk geriet beim jüngsten Philharmonischen Konzert als ein verzweifeltes „Rätsel“ – der Komponist selbst hatte es so bezeichnet. Gamzou hatte im Interview bekannt, dass auch er Tschaikowski mit allen bekannten Vorurteilen begegnet war, bis er die 6. Sinfonie einstudieren musste. Und in der Tat räumt seine Interpretation mit allem auf, was man je über den Russen dachte.
Yoel Gamzou gibt sein Konzertdebüt
Ohne tiefere Bedeutung: „Fidelio“ in Hamburg

Ohne tiefere Bedeutung: „Fidelio“ in Hamburg

Hamburg - Von Wolfgang Denker. Warum haben der Dirigent Kent Nagano und der für die Regie verantwortliche Hausherr Georges Delnon nicht gleich die Ouvertüre zum „Freischütz“ oder zu „Hänsel und Gretel“ an den Beginn ihres „Fidelio“ gesetzt? Denn der Wald spielt in der Hamburger Staatsoper eine zentrale Rolle.
Ohne tiefere Bedeutung: „Fidelio“ in Hamburg
Fotograf Stefan Moses gestorben

Fotograf Stefan Moses gestorben

Er war einer der wichtigsten Fotografen der Bundesrepublik: Stefan Moses zeigte den Deutschen ihr Land. Nun starb er mit 89 Jahren.
Fotograf Stefan Moses gestorben
„Ballet Revolución“: Tanzen für die Republik

„Ballet Revolución“: Tanzen für die Republik

Bremen - Von Mareike Bannasch. Sie gehören zu Kuba wie Fidel Castro, Rum und Cadillacs: die Tänzer von „Ballet Revolución“. Ausgebildet an den zwei besten Tanzschulen der Insel touren die Exportschlager der sozialistischen Republik bereits seit 2011 durch die Welt – als perfekte Werbeträger für ihre Heimat.
„Ballet Revolución“: Tanzen für die Republik
„Ein Haus in der Nähe einer Airbase“ feiert Uraufführung am Theater Bremen

„Ein Haus in der Nähe einer Airbase“ feiert Uraufführung am Theater Bremen

Bremen - Von Jens Laloire. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Teenager und haben – so wie in den vergangenen zehn Jahren – mit Ihren Eltern den Sommerurlaub in ihrem Ferienhaus verbracht. Aber anders als sonst, verkünden Ihre Eltern, dass man hierbleiben werde.
„Ein Haus in der Nähe einer Airbase“ feiert Uraufführung am Theater Bremen
Lars-Danielsson-Group: Im Rausch

Lars-Danielsson-Group: Im Rausch

Bremen - Von Wolfgang Denker. Der schwedische Bassist, Cellist und Komponist Lars Danielsson kombiniert in seinen Programmen normalerweise spanische Folklore mit türkischen, arabischen und nordischen Einflüssen, wobei die meist melancholischen Melodien im Vordergrund stehen. Bei seinem Auftritt in der Bremer Glocke unter dem Motto „Liberetto III“ fanden die folkloristisch angehauchten Werke allerdings eher nicht ins Programm.
Lars-Danielsson-Group: Im Rausch
Städtische Galerie zeigt 13 Positionen für den Bremer Förderpreis

Städtische Galerie zeigt 13 Positionen für den Bremer Förderpreis

Bremen - Von Mareike Bannasch. Normalerweise ist es hier stockdunkel. Nur Baustrahler und das Licht aus dem ersten Stock sorgen dafür, dass der Besucher überhaupt den Weg zur Treppe findet. Nun gibt es Tageslicht im Foyer der Städtischen Galerie. Die Fenster sind wieder offen und ermöglichen so den Blick auf die besondere Architektur – und die Arbeit von David Hepp.
Städtische Galerie zeigt 13 Positionen für den Bremer Förderpreis
Syker Vorwerk zeigt mit „Residence II“ junge Kunst aus Niedersachsen

Syker Vorwerk zeigt mit „Residence II“ junge Kunst aus Niedersachsen

Syke - Von Mareike Bannasch. Es könnte ein Bienenstock sein. Oder ein riesiger Kokon. Oder vielleicht auch ein Heißluftballon, aber dann ohne Korb. Was dieses Gebilde aus von öffentlichen Toiletten bekannten Papierhandtüchern, Kleister und Seilen wirklich ist, weiß niemand so genau. Die Entscheidung liegt, wie so oft, im Auge des Betrachters.
Syker Vorwerk zeigt mit „Residence II“ junge Kunst aus Niedersachsen
„Eine Stadt will nach oben“: Willkommen zum Totentanz

„Eine Stadt will nach oben“: Willkommen zum Totentanz

Hannover - Von Jörg Worat. „Eine Stadt will nach oben“: So heißt ein mutiges Projekt des hannoverschen Staatsschauspiels. Fünf Regisseure inszenieren in der laufenden Saison für die Cumberland-Bühne je zwei Folgen einer Geschichte, die sich mal mehr, mal weniger an Hans Falladas Roman „Ein Mann will nach oben“ von 1941 anlehnt und Elemente der hannoverschen Stadthistorie enthalten kann, aber nicht muss. Ein Theaterexperiment also, und Experimente können schiefgehen.
„Eine Stadt will nach oben“: Willkommen zum Totentanz