Ressortarchiv: Kultur

Die Kunsthalle Bremen zeigt Max Beckmann

Die Kunsthalle Bremen zeigt Max Beckmann

Bremen - Von Rolf Stein. Max Beckmann und Bremen sind zusammen durch dick und dünn gegangen: 1920 kaufte die Bremer Kunsthalle erstmals ein Gemälde des Künstlers, der heute, um es mit Christoph Grunenberg zu sagen, ein Hausheiliger der Kunsthalle ist.
Die Kunsthalle Bremen zeigt Max Beckmann
Zu Ehren von Günter Grass: Schwierige Verhältnisse

Zu Ehren von Günter Grass: Schwierige Verhältnisse

Bremen - Von Rolf Stein. Der Bremer Literaturwissenschaftler Wolfgang Emmerich berichtete einmal in einem Interview in der „Taz“, Günter Grass sei der renommierte Bremer Literaturpreis vom Bremer Senat entgegen dem Vorschlag der Jury mit dem Argument nicht verliehen worden, „er sei ein Zersetzer, der mit der ,Blechtrommel‘ die guten Sitten und die Reinheit der Seelen gefährdete, indem er über Sexualität in einer Weise offen schrieb, die man der eigenen Jugend und wohl sich selber nicht zumuten wollte“.
Zu Ehren von Günter Grass: Schwierige Verhältnisse
„Zorro“ am Stadttheater Bremerhaven: Schluss mit Staub

„Zorro“ am Stadttheater Bremerhaven: Schluss mit Staub

Bremerhaven - Von Mareike Bannasch. Er hat dichte schwarze Locken, strahlend weiße Zähne und ist ziemlich gut gebaut. Ganz zu schweigen von seinem Mut und seiner Schnelligkeit. Eben ein echter Traumtyp. Dass er eigentlich nur mit schwarzem Hut, schwarzer Maske und schwarzem Cape unterwegs ist? Macht ihn noch attraktiver. Schließlich ist er ein Held, der seinesgleichen sucht – kein Wunder, dass ihm die Frauen zu Füßen liegen.
„Zorro“ am Stadttheater Bremerhaven: Schluss mit Staub
„Tod für eins achtzig Geld“ in der neuen Cumberland-Raum-Bühne

„Tod für eins achtzig Geld“ in der neuen Cumberland-Raum-Bühne

Hannover - Von Jörg Worat. Ein Abend mit etlichen Stärken und wenigen Mängeln, die dafür um so gravierender ausfallen: Fazit der Premiere von „Tod für eins achtzig Geld“ in der neuen Cumberland-Raumbühne. Jungautorin Franziska vom Heede hat für das Stück den diesjährigen Kleist-Förderpreis bekommen, die Inszenierung ist eine Koproduktion des Staatsschauspiels mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
„Tod für eins achtzig Geld“ in der neuen Cumberland-Raum-Bühne
Der Streit um die Volksbühne geht weiter

Der Streit um die Volksbühne geht weiter

Berlin - Die Hängepartie für Intendant Chris Dercon und sein Team an der Berliner Volksbühne geht weiter. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) setzt im Konflikt um die Volksbühne auf „Deeskalation statt Konfrontation“.
Der Streit um die Volksbühne geht weiter
Das Landschaftsbild als Fiktion

Das Landschaftsbild als Fiktion

Worpswede - Von Ulla Heyne. Wirklich innovativ ist Handyfotografie schon lange nicht mehr. Nennenswerten Einzug in die Kunstfotografie hat sie bisher gleichwohl nicht gehalten. Das Potenzial hat sie allerdings – es komme eben immer darauf an, wer die Hand am Smartphone habe, formulierte RAW-Mitorganisator Rüdiger Lubricht anlässlich der Eröffnung des Fotofestivals in der Künstlerkolonie Worpswede.
Das Landschaftsbild als Fiktion
Franz Kafkas „Amerika“ am Theater Bremen

Franz Kafkas „Amerika“ am Theater Bremen

Bremen - Von Mareike Bannasch. „Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren […] Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getrieben, Hoch halt’ ich mein Licht am gold’nen Tore!“:
Franz Kafkas „Amerika“ am Theater Bremen
Hamburger „Parsifal“ hinterlässt zwiespältige Eindrücke

Hamburger „Parsifal“ hinterlässt zwiespältige Eindrücke

Hamburg - Von Wolfgang Denker. Für die Regie, die Bühnenausstattung und die Kostüme beim neuen Hamburger „Parsifal” zeichnet der inzwischen 83-jährige Achim Freyer verantwortlich. Freyer ist Maler (wie es auch Wieland Wagner war) – und das ist in seinen symbolkräftigen, phantasievollen Bühnenbildern und auch in den kunstvollen Kostümen mit ihren Masken und weiß geschminkten Gesichtern stets zu spüren.
Hamburger „Parsifal“ hinterlässt zwiespältige Eindrücke
Ausstellung in Bremen beschäftigt sich mit dem Schlaf

Ausstellung in Bremen beschäftigt sich mit dem Schlaf

Bremen - Von Rolf Stein. Inspirierend scheint sie zu wirken, die neue Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum. „Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung“ widmet sich der künstlerischen Behandlung eines alltäglichen, oder besser: allnächtlichen Phänomens.
Ausstellung in Bremen beschäftigt sich mit dem Schlaf
Staatsschauspiel Hannover präsentiert neues Konzept

Staatsschauspiel Hannover präsentiert neues Konzept

Hannover - Von Jörg Worat. Großes hatte das Staatsschauspiel angekündigt: Die Cumberlandsche Bühne und die Cumberlandsche Galerie würden zur neuen Saison zusammengelegt und stünden fortan unter dem Namen „Cumberland“ für ganz spezielles Flair direkt neben dem Schauspielhaus.
Staatsschauspiel Hannover präsentiert neues Konzept
Pianist Evgeny Kissin spielt in Hamburg

Pianist Evgeny Kissin spielt in Hamburg

Hamburg - Von Michael Pitz-Grewenig. Mit dem 2. Klavierkonzert von Béla Bartók gab der weltweit gefeierte Pianist Evgeny Kissin in der Elbphilharmonie seinen Einstand. Das einstige Wunderkind macht sich auf den Konzertpodien der Welt rar und so verwundert es nicht, dass die Termine in Hamburg schnell ausverkauft waren.
Pianist Evgeny Kissin spielt in Hamburg
Dramatische Momente vermeintlichen Begreifens

Dramatische Momente vermeintlichen Begreifens

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Wenn Sie nun lesen, dass im Schlachhof-Theater heute Abend Wagner gegeben wird, dann ist ja klar: Da ist was faul. Denn auch wenn der Ein-Mann-Betrieb im Frühjahr ordentlich aufrüstet hat – das Orchester für „Tristan und Isolde“ bekämen Sie da auch ohne Instrumente nicht rein. Und überhaupt: Völkischer Bombast im alternativen Kulturzentrum?
Dramatische Momente vermeintlichen Begreifens
„Krüppel von Inishmaan“ im Heartbreak Hotel

„Krüppel von Inishmaan“ im Heartbreak Hotel

Bremen - Von Rolf Stein. Man muss sich nicht wenig gefallen lassen an diesem Abend: Gesessen wird im besten Fall auf Barhockern, im schlechteren auf umgedrehten Bierkisten. Und mittendrin heißt es dann auf einmal: „Pause, ihr Wichser!“
„Krüppel von Inishmaan“ im Heartbreak Hotel
Die Schwarm-Intelligenz: Weserburg zeigt zeitgenössische Kunst

Die Schwarm-Intelligenz: Weserburg zeigt zeitgenössische Kunst

Bremen - Von Rolf Stein. Die Weserburg als seinerzeit erstes Sammlermuseum steht offenbar nach wie vor unter Rechtfertigungsdruck. Noch-Weserburg-Direktor Peter Friese nutzt jedenfalls immer wieder die Gelegenheit, die Notwendigkeit seines Hauses gegen Angriffe wie diese zu verteidigen: Sammler – sind das nicht diese reichen Leute, die Kunst als Geldanlage ge-, ja, missbrauchen?
Die Schwarm-Intelligenz: Weserburg zeigt zeitgenössische Kunst
Der Komplex mit dem Sex

Der Komplex mit dem Sex

Syke - Von Jan-Paul Koopmann. Am Sex liegt es nicht. Davon hat Krankenschwester Claire nämlich reichlich, und meisten läuft es im Bett auch ganz gut. Zumindest sieht es im Comic „Ideal Standard“ so aus, wo sich auf den ersten Seiten von Panel zu Panel die Partner und Stellungen abwechseln.
Der Komplex mit dem Sex
„Raw“-Fotofestival: Der Berg als Bühne

„Raw“-Fotofestival: Der Berg als Bühne

Worpswede - Von Ulla Heyne. „Berge“ heißt die Ausstellung von Peter Mathis, die vier Wochen lang im Rahmen des „Raw“-Fotofestivals in der Kunsthalle in Worpswede zu sehen ist. So schlicht, so gewaltig. Monumentale Gletscherspalten, fallendes Wasser wie ein Vorhang aus Milch und Berge, die unter Außerkraftsetzung physikalischer Gesetze am Himmel Schatten zu werfen scheinen, wie bei „Le Drus“, seinem nach eigener Aussage „wohl mystischstem“ Werk – Naturfotografie kann spannend sein, besonders, wenn sie die Ebene des Gegenständlichen verlässt.
„Raw“-Fotofestival: Der Berg als Bühne
Tanzkollektiv Bremen feiert Premiere in der Schwankhalle

Tanzkollektiv Bremen feiert Premiere in der Schwankhalle

Bremen - Von Rolf Stein. Migration hat viele Gründe, viele Parameter, viele Gesichter. Das klingt vielleicht ein bisschen banal, zugegeben. Andererseits wird das Abstrakte erst in der Konkretion anschaulich.
Tanzkollektiv Bremen feiert Premiere in der Schwankhalle
Stararchitekt Albert Speer junior gestorben

Stararchitekt Albert Speer junior gestorben

Der Star-Architekt Albert Speer junior ist tot.
Stararchitekt Albert Speer junior gestorben
Studienzentrum für Künstlerpublikationen zeigt Mail Art

Studienzentrum für Künstlerpublikationen zeigt Mail Art

Bremen - Von Rolf Stein. Man kennt das ja, alles wird teurer, dann kommt noch das Internet dazu – und aus ist es, in diesem Fall mit der sogenannten Mail Art. Aufgekommen war das Phänomen irgendwann in den 60er-Jahren, als egalitäre Form der Kunst, abseits der Galerien, als Netzwerk Gleichgesinnter, ohne Jurys, ohne Zensur.
Studienzentrum für Künstlerpublikationen zeigt Mail Art
Stadt, Land, Fluss

Stadt, Land, Fluss

Bremen - Von Rolf Stein. Was hat das Island Village auf Jamaika mit der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale zu tun? Was Bob Marley mit Pussy Riot? Diesen und anderen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen, ist derzeit in Bremen mit ein wenig Zeit möglich.
Stadt, Land, Fluss
„Tanztheater International“ endet mit durchwachsenen Besucherzahlen

„Tanztheater International“ endet mit durchwachsenen Besucherzahlen

Hannover - Von Jörg Worat. Aromatische Düfte durchziehen die Orangerie, es riecht nach Gemüse und Gewürzen. An einem langen Tisch sind etliche Herren und eine Dame mit dem Zerschnibbeln entsprechender Köstlichkeiten beschäftigt. Also eher nicht das Setting, das man mit dem Abschluss eines Festivals namens „Tanztheater International“ in Verbindung bringen würde.
„Tanztheater International“ endet mit durchwachsenen Besucherzahlen
Sensationelle Saisoneröffnung mit „Lady Macbeth von Mzensk“

Sensationelle Saisoneröffnung mit „Lady Macbeth von Mzensk“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Gleich aus vielen Gründen konnten Zuschauer im Theater Bremen einen herausragenden Abend erwarten: Nadine Lehner und Patrick Zielke in den Hauptrollen, die schon in „Anna Karenina“ (2014) russisches Elend in tief berührender Weise nahebrachten.
Sensationelle Saisoneröffnung mit „Lady Macbeth von Mzensk“
Ein bisschen Gott steckt in jedem von uns

Ein bisschen Gott steckt in jedem von uns

Bremen - Von Rolf Stein. Gott ist ganz schön ins Gerede gekommen in den vergangenen Jahren. Sei es seitens fundamentalistischer Christen, sei es seitens fundamentalistischer Muslime. Die sich aber keineswegs besonders gut miteinander verstehen – auch wenn es ja eigentlich der gleiche Gott ist, von dem sie sprechen.
Ein bisschen Gott steckt in jedem von uns
„You want it darker“: Provokation mit Vorsatz

„You want it darker“: Provokation mit Vorsatz

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Wiederauferstanden ist er nicht, der Mann mit dem Hut und der unverwechselbaren tiefen Stimme. Auch im übertragenen Sinne nicht, denn die zweite Ausgabe des Leonard-Cohen-Liederabends am Theater Bremen lässt den im November vergangenen Jahres verstorbenen Dichter und Sänger durch Abwesenheit glänzen.
„You want it darker“: Provokation mit Vorsatz
„Walküre“: Die Helden aus dem Leichenhaus

„Walküre“: Die Helden aus dem Leichenhaus

Oldenburg - Von Ute Schalz-Laurenze. Die „Hojotoho“-Rufe der acht stimmstarken Walküren im intimen Staatstheater Oldenburg zu ertragen, ist schon grenzwertig, das allerdings stellt in keiner Weise die Legitimität der Aufführung in Frage. Seit vielen Jahren wird Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so erfolgreich an kleinen Häusern gespielt, dass der eher abwertende Begriff „Provinztheater“ nicht mehr verwendet werden sollte.
„Walküre“: Die Helden aus dem Leichenhaus
Rolling Stones eröffnen in Hamburg ihre Europa-Tournee

Rolling Stones eröffnen in Hamburg ihre Europa-Tournee

Hamburg - Von Rolf Stein. Irgendwo dahinten mussten sie sein, die Rolling Stones. Für die meisten der rund 82.000 Konzertbesucher war die Bühne im Hamburger Stadtpark am Samstag weit weg. Aber natürlich gab es auf vier gigantischen Video-Türmen zu sehen, was sonst nur zu erahnen war: Die Show einer Band, die seit unglaublichen 55 Jahren aktiv ist. Ihre Protagonisten sind sämtlichst über 70 Jahre alt. Und doch schafften sie es, mehr auf die Bühne zu bringen als eine routinierte Best-of-Nummer.
Rolling Stones eröffnen in Hamburg ihre Europa-Tournee
Struktur wird Ausdruck

Struktur wird Ausdruck

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Fräulein Klarinette“ nannte Johannes Brahms den Meiniger Klarinettisten Richard Mühlfeld wegen dessen warmen und zarten Tons, der ihn zu seinen schönsten Alterswerken anregte – zu einem Zeitpunkt, als er schon das Komponieren ad acta gelegt hatte.
Struktur wird Ausdruck
Vladimir Jurowski dirigiert denkwürdiges Abschlusskonzert

Vladimir Jurowski dirigiert denkwürdiges Abschlusskonzert

Bremen - Von Michael Pitz-Grewenig. Das Abschlusskonzert des Bremer Musikfestes im großen Saal der Glocke bot abseits ausgetretener Pfade eine intelligente Werkauswahl. Etwas Anderes war von Vladimir Jurowski, der gerade mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen triumphal gefeiert wurde, auch nicht zu erwarten. Nach Bremen kam er mit dem London Philharmonic Orchestra.
Vladimir Jurowski dirigiert denkwürdiges Abschlusskonzert
„Lady Macbeth von Mzensk“: Ein Gespräch mit Regisseur und Dirigent

„Lady Macbeth von Mzensk“: Ein Gespräch mit Regisseur und Dirigent

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Lady Macbeth von Mzensk“ – eine tragisch-satirische Oper in vier Akten – schrieb der 26-jährige Dmitri Schostakowitsch 1932 nach der gleichnamigen Novelle von Nicolai Leskow. Es ist seine zweite Oper nach dem Geniestreich „Die Nase“ nach Gogol. Stalin verurteilte die Musik als „Chaos“ und verbot weitere Aufführungen.
„Lady Macbeth von Mzensk“: Ein Gespräch mit Regisseur und Dirigent
Christina Pluhar und Gianluigi Trovesi gastierten in der Glocke

Christina Pluhar und Gianluigi Trovesi gastierten in der Glocke

Bremen - Von Rolf Stein. Es dürfte Benny Goodman gewesen sein, der den Jazz erstmals mit Barockmusik bekannt machte. Das war um 1930 herum. Und wer kännte nicht Jacques Loussiers „Play Bach“-Anverwandlungen aus den 60er-Jahren. Insofern ist die Idee, alte europäische mit zumindest vergleichsweise neuer afroamerikanischer Musik zusammenzubringen keineswegs neu.
Christina Pluhar und Gianluigi Trovesi gastierten in der Glocke
„Moeder“ beim „Tanztheater international“

„Moeder“ beim „Tanztheater international“

Hannover - Von Jörg Worat. Bizarr, surreal und manchmal ziemlich fies: Gar zu brav pflegt es nicht zuzugehen, wenn die belgische Gruppe „Peeping Tom“ nach Hannover kommt. Was recht regelmäßig geschieht: Ihr jetziger Auftritt beim Festival „Tanztheater International“ war insgesamt der siebte.
„Moeder“ beim „Tanztheater international“
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Igor Levit spielen Beethoven

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Igor Levit spielen Beethoven

Bremen - Von Wolfgang Denker. Populärer geht es kaum: Mit der Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, der „Eroica“, sowie dem Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 von Ludwig van Beethoven standen am Dienstag gleich zwei der beliebtesten Werke des Klassik-Kanons auf dem Programm der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Igor Levit spielen Beethoven
Maler Arno Rink gestorben

Maler Arno Rink gestorben

Der Maler Arno Rink ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 76 Jahren, wie das Museum der bildenden Künste in Leipzig am Mittwoch mitteilte.
Maler Arno Rink gestorben
Matthias Goerne und Daniil Trifonov in der Glocke

Matthias Goerne und Daniil Trifonov in der Glocke

Bremen - Von Wolfgang Denker. Wenn ein deutscher Bariton und ein russischer Pianist, die beide absoluten und internationalen Star-Status genießen, zusammen Liederabende gestalten, darf das Publikum getrost Ungewöhnliches erwarten.
Matthias Goerne und Daniil Trifonov in der Glocke
Korruption überall

Korruption überall

Syke - Von Jan Dirk Wiewelhove. Wenn sich die Bürger weder auf Polizei noch auf Justiz verlassen können, weil die Institutionen von Korruption durchdrungen sind, befinden wir uns entweder in einem fragilen Staat oder wandeln auf den Spuren eines großen Skandals. Bestseller-Autor John Grisham entschied sich in seinem Roman „Bestechung“ für einen Skandal in einem Rechtsstaat, der Existenzen von unbescholtenen Bürgern in Windeseile zerstören kann.
Korruption überall
Al Gore: „Trump kann noch viel Schaden anrichten“

Al Gore: „Trump kann noch viel Schaden anrichten“

Berlin - Von Jörn Ehlers. Er ist wieder da. Al Gore, ehemaliger Vizepräsident der USA, knapp gescheiterter US-Präsidentschaftskandidat, Friedensnobelpreisträger und Oscargewinner meldet sich zurück. Der inzwischen 69-Jährige ist grau geworden, aber die Cowboystiefel passen noch, und seine Leidenschaft im Kampf gegen den Klimawandel ist ungebrochen.
Al Gore: „Trump kann noch viel Schaden anrichten“
Eine perfekte Welle

Eine perfekte Welle

Bremen - Von Radek Krolczyk. Effrosyni Kontogeorgou reagiert in ihren künstlerischen Arbeiten oft auf die räumliche Situation der Ausstellungsorte. Das konnte man in letzter Zeit in der Weserburg oder der Städtischen Galerie erfahren.
Eine perfekte Welle
Dreifache Medea in Hannover

Dreifache Medea in Hannover

Hannover - Von Jörg Worat. Die ganz großen Gefühle: nicht unbedingt die Spezialität des hannoverschen Staatsschauspiels unter der Leitung von Lars-Ole Walburg – oft genug hat man hier im Zweifelsfall lieber auf neckische Dekonstruktionen gesetzt. Nun also zum Saisonauftakt im Schauspielhaus ausgerechnet der Medea-Mythos, und, oh Wunder, es funktioniert.
Dreifache Medea in Hannover
Frühe Oper von Hans Werner Henze zur Saisoneröffnung

Frühe Oper von Hans Werner Henze zur Saisoneröffnung

Hannover - Von Ute Schalz-Laurenze. Unvergessen sind die Zeiten der 50er- und 60er-Jahre, in denen Hans Werner Henze (1926 bis 2012) von vielen nicht ernst genommen wurde, weil er von jeglicher Art der Moderne angeekelt besonders der Darmstädter Schule mit ihrer geradezu orthodox vertretenen seriellen Musik und der elektronischen Musik den Rücken kehrte und sozusagen ein Apostel des Wohllauts wurde.
Frühe Oper von Hans Werner Henze zur Saisoneröffnung
Absolute Ensemble prägen „Musikfest Goes Overseas“

Absolute Ensemble prägen „Musikfest Goes Overseas“

Bremen - Von Wolfgnag Denker. Dort, wo in den vergangenen Jahren das Metropole Orkest das Publikum im BLG-Forum in der Bremer Überseestadt auf der Reise in die neue Welt begleitet hat, sitzen dieses Mal andere: Kristjan Järvi und sein Absolute Ensemble. Seit 2002 sind der Dirigent und seine Musiker regelmäßige Gäste beim Bremer Musikfest – für den Programmteil „Musikfest Goes Overseas – Absolute Club” haben sie am Samstag zudem noch Verstärkung mitgebracht.
Absolute Ensemble prägen „Musikfest Goes Overseas“
Die Musik der durchgeschüttelten Seelen

Die Musik der durchgeschüttelten Seelen

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Mit der Wiedergabe von Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ vollendete der in diesem Jahr mit dem Preis des Musikfestes Bremen ausgezeichnete Jérémie Rhorer seinen Zyklus der da Ponte- Opern: 2009 gab es „Cosi fan tutte“, 2012 „Le Nozze di Figaro“ und nun eben den „Don Giovanni“.
Die Musik der durchgeschüttelten Seelen
80.000 Fans grölen mit Andreas Gabalier „Hulapalu“ und Co.

80.000 Fans grölen mit Andreas Gabalier „Hulapalu“ und Co.

Was für eine Stimmung! Am Samstag haben Andreas Gabalier und seine Fans auf dem Hockenheimring ein wahres Spektakel abgeliefert. 80.000 Fans sangen mit dem Alpen-Elvis dessen größte Hits.
80.000 Fans grölen mit Andreas Gabalier „Hulapalu“ und Co.
Bekanntes Neuland

Bekanntes Neuland

Hannover - Von Jörg Worat. Der Bühnenhimmel in der Orangerie sieht aus wie eine Kunstinstallation: Zahlreiche Scheinwerfer sind in alle möglichen Ecken ausgerichtet und deuten bereits an, dass es bei der Eröffnung des Festivals „TANZtheater INTERNATIONAL“ wohl kaum besonders statisch zugehen dürfte. Was sich im Folgenden bestätigt: „FACT“ von der französischen Gruppe „Black Sheep“ erweist sich als sehr bewegte Angelegenheit.
Bekanntes Neuland
Rätselstunde mit Schlagzeug

Rätselstunde mit Schlagzeug

Bremen - Von Rolf stein. Dass auch Schlagwerkmusik abendfüllend sein kann, wissen Musikfest-Besucher spätestens seit Martin Grubinger. Jener ist nicht nur als einer der besten Perkussionisten der Gegenwart bekannt, sondern auch noch als eloquenter Vermittler. Wenn er, wie vor ungefähr einem Jahr beim Musikfest Béla Bartóks Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug aufführt, dann erklärt er nicht nur, wie das Stück musikgeschichtlich zu verorten wäre, sondern auch, wie es funktioniert.
Rätselstunde mit Schlagzeug
Unglaubliches Geschehen

Unglaubliches Geschehen

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Beim Musikfest Bremen gibt es immer wieder Konzerte, die an dessen anfängliche Konzeption erinnern: Raritäten auf allerhöchstem Niveau der historischen Aufführungspraxis. Dass sich diese Produktionen in keiner Weise hinter den ausverkauften Highlights – wie Mozarts „Titus“ von Teodor Currentzis – verstecken müssen, verdeutlichte am Donnerstag ein Konzert im Bremer Sendesaal. Dort nämlich wurde – nach ein paar Tagen für die Aufnahmen einer CD-Produktion – eine „Matthäus-Passion“ aus dem Jahr 1663 gespielt. Der Komponist heißt Johann Sebastiani, kein Mensch kennt den 1622 geborenen Königsberger mehr. Die meisten Zuhörer hatten sicher Johann Sebastian Bachs Passion im Ohr – immerhin benutzte Sebastiani den selben Textausschnitt.
Unglaubliches Geschehen