Ressortarchiv: Kultur

Kunsthalle Bremen: Flipper in Gefahr

Kunsthalle Bremen: Flipper in Gefahr

Bremen - Von Mareike Bannasch. Einzelne Sonnenstrahlen brechen durch die Wasseroberfläche, malen Kreise ins geheimnisvolle Grün des Meeres – und verlieren sich schließlich im Dunkeln. Urlaubsidylle pur, wären da nicht die vereinzelten Schatten, die sich langsam nähern.
Kunsthalle Bremen: Flipper in Gefahr
„Carmen“ in Oldenburg: Französisch ist das neue Spanisch

„Carmen“ in Oldenburg: Französisch ist das neue Spanisch

Oldenburg - Von Rolf Stein. Pünktlich zum hereinbrechenden Sommerwetter ein Spanien-Stoff, der von nicht gerade geringer erotischer Sprengkraft ist –perfektes Timing, könnte man sagen. George Bizets Klassiker „Carmen“ beendet in Oldenburg die Opernsaison.
„Carmen“ in Oldenburg: Französisch ist das neue Spanisch
„Sammler der ersten Stunde“: Mütter, Kinder, Stillleben

„Sammler der ersten Stunde“: Mütter, Kinder, Stillleben

Bremen - Von Radek Krolczyk. Gleich im ersten Ausstellungsaal ist ein Abbild des Wuppertaler Bankiers und Kunstsammlers August Freiherr von der Heydt (1851 bis 1929) zu sehen. Bernhard Hoetger hatte die Porträtbüste 1907 in Eichenholz angefertigt – im Auftrag von Heydts Frau Selma. Die Holzskulptur ist für Hoetgers Verhältnisse recht fein geraten. Der Maler und Bildhauer ist für seine kräftigen, groben, fast brachialen Darstellungen von Menschen und Tieren bekannt. Im Zentrum der Ausstellung „Sammler der ersten Stunde“, die im Paula-Modersohn-Becker-Museum gezeigt wird, steht ein bedeutendes Konvolut an Bildern, das von der Heydt 1909 erworben hatte.
„Sammler der ersten Stunde“: Mütter, Kinder, Stillleben
Noch Bock auf Krawall

Noch Bock auf Krawall

Bremen - Von Mareike Bannasch. Die Boxen dröhnen noch ein letztes Mal, und weißer Nebel nimmt die Sicht, während Pyro-Fontänen sengende Hitze über die ohnehin schon schwitzende Masse blasen. Ein Riesenspektakel, das zumindest einen ziemlich kalt lässt: den Mann im weißen Astronauten-Anzug, der über die Köpfe Richtung Ausgang schwebt – und die ÖVB-Arena damit genauso verlässt, wie er sie vor knapp zweieinhalb Stunden betreten hatte.
Noch Bock auf Krawall
Poetische Körpersprache

Poetische Körpersprache

Bremen - Von Rolf Stein. Von der Eröffnung bis zum gestrigen Abschluss volle Säle: Das zweite internationale Inklusionsfestival Mittenmang war wie schon die Premierenausgabe vor zwei Jahren ein voller Erfolg.
Poetische Körpersprache

Fast vergessene Mühen

Bremen - Von Radek Krolczyk. Es ist alles fordernd und präzise in der Galerie Mitte – der Raum, die Werke und der Titel. „Human Problems in Industry“ ist der Titel der Ausstellung der 1978 in Berlin geborenen Lisa Wilkens.
Fast vergessene Mühen
Die GAK Bremen zeigt Kunst zu Ein- und Ausschluss

Die GAK Bremen zeigt Kunst zu Ein- und Ausschluss

Bremen - Von Rolf Stein. Die Frage, ob der Mensch eine Insel sei, beschäftigt die Menschheit schon etwas länger. Eine Antwort darauf lautet, dass er das sei, aber als Teil eines Archipels. Unzweifelhaft hingegen ist, dass der Mensch gelegentlich Inseln baut. Und das weniger, um sie mit anderen Inseln zu einem geselligen Inselgrüppchen zu verschmieden. Eher im Gegenteil: Solch eine Insellage bietet ja auch Vorteile.
Die GAK Bremen zeigt Kunst zu Ein- und Ausschluss
Jetzt erst recht

Jetzt erst recht

Hannover - Von Jörg Worat. Der Abschied in zwei Jahren ist gewiss – da kann man’s ein bisschen gemächlicher angehen lassen? Weit gefehlt, zumindest was die Führungscrew des hannoverschen Staatsschauspiels betrifft, die zur Spielzeit 2019/20 den Staffelstab an die neue Intendantin Sonja Anders übergeben wird.
Jetzt erst recht
Die „Gezeitenkonzerte“ bringen Weltstars der Klassik nach Ostfriesland

Die „Gezeitenkonzerte“ bringen Weltstars der Klassik nach Ostfriesland

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Die ostfriesischen „Gezeitenkonzerte“ gehen in die sechste Runde. In diesem Jahr bietet das Festival ein Programm mit Konzerten an 22 Orten, das es mit Großveranstaltungen wie dem Schleswig-Holstein Musik-Festival oder dem Musikfest Bremen aufnehmen kann.
Die „Gezeitenkonzerte“ bringen Weltstars der Klassik nach Ostfriesland
In Bremen eröffnet das Mittenmang-Festival

In Bremen eröffnet das Mittenmang-Festival

Bremen - Deutschland hat wieder nicht gewonnen – aber das ist überhaupt kein Grund, traurig zu sein: Beim „Grand Prix de la Chansong“am Mittwoch im Theater am Goetheplatz in Bremen waren am Ende trotzdem alle glücklich.
In Bremen eröffnet das Mittenmang-Festival
Mit einem sanften Porträt für Clara

Mit einem sanften Porträt für Clara

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Sensationen im bremischen Musikbetrieb gibt es viele – kleine und große. Eine große war jetzt zu erleben bei dem Auftritt des Curtis Symphony Orchestras in der Glocke, den die Philharmonische Gesellschaft als Abschluss ihrer Kammermusikreihe geradezu „gestemmt“ hat. Im Rahmen internationaler Musikausbildungen genießt das Curtis Institute of Music (Philadelphia) weltweite eine Sonderstellung: Höchstens 200 Bewerber werden aufgenommen – das sind vier Prozent aller Bewerbungen. Das Studium kostet keinen Cent, allein die Begabung zählt.
Mit einem sanften Porträt für Clara
„The Fairy Queen“: Irrgarten der Gefühle

„The Fairy Queen“: Irrgarten der Gefühle

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Bei den meisten Opern erwartet das Publikum etwas Bestimmtes – je nach Vorkenntnissen. Für die Wiedergabe einer „Semi-Opera“ aus dem England des 17. Jahrhunderts gilt das nicht: Die Gattung ist auf dem Festland nahezu unbekannt und hat eine reichlich wirre Dramaturgie.
„The Fairy Queen“: Irrgarten der Gefühle
Weltstars inmitten der Natur - Dieses Festival ist eine Reise wert

Weltstars inmitten der Natur - Dieses Festival ist eine Reise wert

Franz Ferdinand, Feist und Judith Holofernes sind nur drei Acts, die beim diesjährigen „Summer‘s Tale“ auftreten. Unter Musik-Kennern längst bekannt, ist das Festival immer noch so etwas wie ein Geheimtipp. 
Weltstars inmitten der Natur - Dieses Festival ist eine Reise wert
Heinz Strunk: Hauptsache, die Pointen sitzen

Heinz Strunk: Hauptsache, die Pointen sitzen

Bremen - Von Jens Laloire. Als Heinz Strunk im vergangenen Jahr mit seinem Roman „Der goldene Handschuh“ auf Lesereise war, konnten Zuhörer, die das Buch schon gelesen hatten, Zeugen einer sonderbaren Verwandlung werden. Strunk präsentierte eine auf 90 Minuten eingedampfte, pointengeschwängerte Zusammenfassung seiner düsteren True-Crime-Story über den Serienmörder Fritz Honka.
Heinz Strunk: Hauptsache, die Pointen sitzen
Fast alles, fast gleichzeitig

Fast alles, fast gleichzeitig

Bremen - Was ist das? Nein, nochmal: Was ist das! Drei Japaner sind derzeit unterwegs durch die Clubs Europas und nehmen für sich Erstaunliches in Anspruch: „Kleinstes Festival, fünf Bands und nur drei Musiker“, sagt Tatsuya Yoshida, Fans experimenteller Musik vor allem als Schlagzeuger und mittlerweile einziges Mitglied des japanischen Duos Ruins bekannt.
Fast alles, fast gleichzeitig
„KunstFestSpiele Herrenhausen“: Das Urbane an sich

„KunstFestSpiele Herrenhausen“: Das Urbane an sich

Hannover - Von Jörg Worat. Wenn zum Abschluss der „KunstFestSpiele Herrenhausen“ das Gleisfeld im Transporterwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge zum Auftrittsort für das Ensemble Modern Orchestra wird – klingt das nicht mehr nach Event als nach Konzert? Doch, ja. Und hat es gleichwohl funktioniert? Auch ja.
„KunstFestSpiele Herrenhausen“: Das Urbane an sich
Teil des großen Flusses

Teil des großen Flusses

Bremen - Von Rolf Stein. Die Musikerin Johanna Borchert stilistisch zu verorten, ist gar nicht so einfach: „Da gibt es Songstrukturen, Strophen und Refrains. Zugleich wirken diese Strukturen offen, bewegt sich in ihnen eine ganze Menge, und doch bleibt in ihnen viel Raum. Die Hilfskategorie Avantgarde-Pop könnte eine Krücke sein, um damit in diesem Sinne zurechtzukommen“, schrieb ein Kritiker 2014 über ihr erstes Solo-Album „FM Biography“.
Teil des großen Flusses
Ergreifend persönlich

Ergreifend persönlich

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Es gibt unzählige von ihnen: Pädagogisch motivierte, aber dann doch eher künstlerische Initiativen, die nicht nur von Schulen ausgehen und sich um Inklusion bemühen. Dabei ist nicht die Frage, ob sie ästhetisch „gut“ oder eben „nicht so gut“ sind, wichtig ist für die gesellschaftliche Entwicklung, dass diese Projekte überhaupt stattfinden. Dennoch ist es natürlich ein weiterer Pluspunkt, wenn mit einer Produktion auch ein künstlerisches Niveau erreicht wird, das sich sehen und hören lassen kann – und am Premierenabend im Theater Bremen mit unglaublichem Jubel angenommen wird.
Ergreifend persönlich
Brecht und Bier

Brecht und Bier

Bremen - Von Rolf Stein. Nun ist es selbst schon nicht mehr ganz jung, das Festival, das Mitte der 90er-Jahre als „Sprungbrett“ gegründet wurde und seit 2004 unter dem Titel „Outnow“ junge Künstler aus den Bereichen Tanz, Performance, Theater und umzu präsentiert.
Brecht und Bier
Jedem ein Privat-Parcour

Jedem ein Privat-Parcour

Hannover - Von Jörg Worat. Bei den „KunstFestSpielen Herrenhausen“ muss man mit originellen Programmen jederzeit rechnen. Musik mit Film, Musik mit Installation oder auch Musik zwar pur, aber dafür sehr lang: Die 24 Präludien und Fugen op. 87 von Dmitri Schostakowitsch jedenfalls hört man üblicherweise nur in Ausschnitten und nicht komplett – das entsprechende Konzert in der Orangerie dauerte denn auch locker mehr als drei Stunden.
Jedem ein Privat-Parcour
„Wir können aus dem Vollen schöpfen“

„Wir können aus dem Vollen schöpfen“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Carmen Emigholz, Kulturstaatsrätin und Aufsichtsratsvorsitzende der Bremer Philharmoniker, brachte es auf den Punkt: „Für die Interimsspielzeit nach dem Weggang von Markus Poschner, der das künstlerische Niveau nachhaltig prägte, blicken wir auf innovative Programme und neue Formate“.
„Wir können aus dem Vollen schöpfen“
Alles, was Sie zu dem neuen „Helene Fischer“-Album wissen müssen

Alles, was Sie zu dem neuen „Helene Fischer“-Album wissen müssen

Eine der erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands hat 2017 ein neues Album hervorgebracht: Helene Fischer. Wir verraten Ihnen alles, was Sie dazu wissen müssen.
Alles, was Sie zu dem neuen „Helene Fischer“-Album wissen müssen
Dirigent Olof Boman zur bevorstehenden Premiere von „Fairy Queen“

Dirigent Olof Boman zur bevorstehenden Premiere von „Fairy Queen“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Claudio Monteverdi hatte am Anfang des Jahrhunderts die Oper „erfunden“ und auf der Stelle auf einen Höhepunkt gebracht, den dann erst wieder Wolfgan Amadeus Mozart erreichte. Das Theater Bremen spielt nun am Sonntag die 1692 mit einem ebenso bombastischen Erfolg wie auch Aufwand uraufgeführte „The Fairy Queen“ – nach Shakespeares „Sommernachtstraum“ –, eine der Semi-Opern Purcells.
Dirigent Olof Boman zur bevorstehenden Premiere von „Fairy Queen“
Die Macht der fünf Striche

Die Macht der fünf Striche

Bremen - Von Mareike Bannasch. 100.000 Mark hat Anton Stankowski im Jahr 1974 mit nur einer Arbeit verdient. Eine für damalige Zeiten horrende Summe, und was hat der Künstler dafür zu Papier gebracht? Ganze fünf Striche – schrieb jedenfalls die Bildzeitung.
Die Macht der fünf Striche
Hilfe, das Monster kommt!

Hilfe, das Monster kommt!

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist nicht die einzige, aber eine bis heute effiziente Dramaturgie des Horrorfilmgenres, sich das Erscheinen des Bösen bis zum Ende aufzusparen – sofern es überhaupt je zu sehen ist. Umso kathartischer ist es dann, das Erscheinen der Hauptfigur.
Hilfe, das Monster kommt!
Die Bremer Weserburg zeigt „Proof of Life“

Die Bremer Weserburg zeigt „Proof of Life“

Bremen - Von Rolf Stein. Heiliger Bimbam! Sie erschlagen einen beinahe, diese Kunstwerke, die ab Sonnabend in der Weserburg zu sehen sind. Und auch die Liste der beteiligten Künstler ist imposant: Anton Corbijn, Tracey Emin, Damien Hirst, Roni Horn, Anselm Kiefer, Daniel Richter und Richard Serra sind nur einige der bekanntesten Namen in dieser Ausstellung, die zugleich so etwas sein mag, wie das Vermächtnis des Weserburg-Chefs Peter Friese.
Die Bremer Weserburg zeigt „Proof of Life“
Drei Freunde und ihre Landschaften stehen in der Städtischen Galerie im Mittelpunkt

Drei Freunde und ihre Landschaften stehen in der Städtischen Galerie im Mittelpunkt

Bremen - Von Mareike Bannasch. Das erste Mal haben sie sich an der Bremer Hochschule für Künste getroffen – vor etwa 40 Jahren. Damals begannen Thomas Hartmann, Hartmut Neumann und Norbert Schwontkowski ihr Studium – und wurden ziemlich schnell zu Vertretern eines neuen malerischen Ansatzes, der für die Entwicklung der Bremer Kunstszene eine enorme Bedeutung haben sollte.
Drei Freunde und ihre Landschaften stehen in der Städtischen Galerie im Mittelpunkt
Die tschechische Musikerin Iva Bittová gastiert im Bremer Sendesaal

Die tschechische Musikerin Iva Bittová gastiert im Bremer Sendesaal

Bremen - Von Wolfgang Denker. Es gibt kein Schlagwort, mit dem man die Musik von Iva Bittová pauschal charakterisieren könnte. Als „die Undefinierbare“ wurde sie im Jazz-Echo bezeichnet.
Die tschechische Musikerin Iva Bittová gastiert im Bremer Sendesaal
Markus & Markus zeigen Ibsens „John Gabriel Borkman“

Markus & Markus zeigen Ibsens „John Gabriel Borkman“

Bremen - Von Rolf Stein. Eigentlich ist „Ibsen: John Gabriel Borkman“ der erste Teil der Auseinandersetzung des Performance-Kollektivs Markus & Markus aus Hildesheim mit dem Werk des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen. In Bremen war er nun am Wochenende als letzter Teil der Trilogie in der Schwankhalle zu sehen.
Markus & Markus zeigen Ibsens „John Gabriel Borkman“
Riesen-Ehre: Zwei deutsche Künstler mit Goldenen Löwen ausgezeichnet 

Riesen-Ehre: Zwei deutsche Künstler mit Goldenen Löwen ausgezeichnet 

Venedig - Bei der Kunst-Biennale in Venedig haben zwei deutsche Künstler einen großen Sieg eingefahren. Sogar Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sprach den beiden sein größtes Lob aus. 
Riesen-Ehre: Zwei deutsche Künstler mit Goldenen Löwen ausgezeichnet 
Was will uns der Künstler damit sagen?

Was will uns der Künstler damit sagen?

New York - Der Meister des Kitsch, Jeff Koons, hat am Freitag in New York sein neues Kunstwerk enthüllt: eine aufblasbare Ballerina.
Was will uns der Künstler damit sagen?
Einstand für den Schiri

Einstand für den Schiri

Bremen - Von Mareike Bannasch. Er ist 29 Jahre alt, iraelisch-amerikanischer Dirigent – und der neue Musikdirektor am Theater Bremen: Die Rede ist von Yoel Gamzou, den Generalintendant Michael Börgerding gestern als Nachfolger von Generalmusikdirektor Markus Poschner vorstellte. Zumindest mit Blick auf das Musiktheater, um das Konzertprogramm wird sich Gamzou nicht kümmern.
Einstand für den Schiri
„Ein regelrechtes Ich-Gewitter“

„Ein regelrechtes Ich-Gewitter“

Bremen - Von Rolf Stein. Wird es Levina gelingen, die Schmach von Stockholm vergessen zu machen? Dort war im vergangenen Jahr das Manga-Mädchen Jamie Lee mit ihrem Song „Ghost“ beim Eurovision Song Contest (ESC) angetreten – und belegte einen blamablen letzten Platz. In Kiew soll nun alles anders werden. Ob Levina zumindest eine Platzierung im Mittelfeld gelingen kann, haben wir wie in jedem Jahr den Bremer Komponisten und Musiker Christoph Ogiermann gefragt. Er hat den deutschen Beitrag unter die Lupe genommen.
„Ein regelrechtes Ich-Gewitter“
Manchmal arg drollig

Manchmal arg drollig

Hannover - Von Jörg Worat. Vorsicht: Wen dieser König in sein Herz schließt, hat womöglich nicht mehr lange zu leben. Die Rede ist von Henry VIII, und so heißt denn auch die neue Choreographie von Hannovers Ballettdirektor Jörg Mannes. Im Opernhaus lief die umjubelte Uraufführung.
Manchmal arg drollig
Damals, im New Yorker Cotton Club

Damals, im New Yorker Cotton Club

Oldenburg - Von Rolf Stein. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt – und soll das auch. Ein Knistern zu Beginn des Abends lädt die Atmosphäre nostalgisch auf. Der New Yorker Cotton Club der 20er-Jahre ist die zentrale Referenz von „Street Dance Club“ des Théatre de Suresnes Jean Vilar, dass am Dienstag Premiere bei den 13. Internationalen Tanztagen in Oldenburg hatte.
Damals, im New Yorker Cotton Club
Andreas Sigrist inszeniert „Abrahams Kinder“

Andreas Sigrist inszeniert „Abrahams Kinder“

Hannover - Von Jörg Worat. „Abrahams Kinder“: So heißt ein Theatermonolog von Svein Tindberg. Wer genau mit diesem Titel gemeint ist?
Andreas Sigrist inszeniert „Abrahams Kinder“
Grooven im grünen Bereich

Grooven im grünen Bereich

Hannover - Von Jörg Worat. Das Eröffnungskonzert der „KunstFestSpiele Herrenhausen“ – ausgerechnet im Kulturzentrum „Pavillon“, das nicht einmal in der Nähe des besagten Stadtteils liegt? Doch, das ergibt schon Sinn. Zum einen hat Ingo Metzmacher, seit vergangenem Jahr der zuständige Intendant, von Anfang an gesagt, dass er die Veranstaltungsreihe in die Stadt tragen will. Und zum anderen passt die angesagte Musik wesentlich besser ins Bahnhofsviertel als in die Barockgärten.
Grooven im grünen Bereich
Esst sie einfach auf!

Esst sie einfach auf!

Oldenburg - Von Mareike Bannasch. Vor einigen Wochen war sie wieder Thema: die „Gender Pay Gap“. Was so kompliziert klingt, meint eigentlich nur eins – dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommen als ihre männlichen Kollegen. Das ist ungerecht, aber doch nur ein kleines Problem, zumindest wenn Frau ihren Blick nach Indien richtet. Dort, wo Mädchen noch vor der Geburt oder direkt danach getötet werden –  weil es für manche Familien nichts Schlimmeres gibt, als eine Tochter zu bekommen. Noch immer, 21. Jahrhundert hin oder her.
Esst sie einfach auf!
Schmerz, Schuld und Scham

Schmerz, Schuld und Scham

Bremen - Von Corinna Laubach. Diese Augen blicken nur noch leer und verquollen auf den Küchentisch. Der Vorrat an Taschentüchern unter der Anrichte im Hintergrund ist immens. Kann man den Schmerz dieser Größe überhaupt messen? Ihr Sohn ist gestorben. Bei einem Attentat.
Schmerz, Schuld und Scham
Bremer Radiosender will nicht mehr mit Naidoo kooperieren

Bremer Radiosender will nicht mehr mit Naidoo kooperieren

Bremen - Die Kritik an dem neuen Song „Marionetten“ der Söhne Mannheims wächst. Der Radiosender Bremen Vier löste als Reaktion eine Kooperation mit der Band um Xavier Naidoo auf.
Bremer Radiosender will nicht mehr mit Naidoo kooperieren
Das Ballet du Grand Théâtre de Genève startet Oldenburger Tanztage

Das Ballet du Grand Théâtre de Genève startet Oldenburger Tanztage

Oldenburg - Von Mareike Bannasch. Übers Sterben sprechen wir nicht. Eigentlich denken wir nicht mal gerne daran. Unsere Gesellschaft ist auf Leistung gepolt – nicht erst seit den vom Wahlkampfgetöse geprägten Leitkultur-Thesen von Innenminister Thomas de Mazière.
Das Ballet du Grand Théâtre de Genève startet Oldenburger Tanztage
Kabarettist Gerhard Polt wird 75 – und beschenkt sich selbst

Kabarettist Gerhard Polt wird 75 – und beschenkt sich selbst

München – Er blickt auf die menschlichen Abgründe und macht damit Kabarett. Seit Jahrzehnten gehört Gerhard Polt zu den gefragtesten Kabarettisten im deutschsprachigen Raum. Zum 75. Geburtstag beschenkt er sich mit einem Konversationslexikon – Schmähpotenzial inbegriffen.
Kabarettist Gerhard Polt wird 75 – und beschenkt sich selbst
Überall nur Stereotypen

Überall nur Stereotypen

Bremen - Von Jens Laloire. Trotz Aufklärung, Frauenbewegung und Emanzipation sind Frauen immer noch konfrontiert mit Vorurteilen, Benachteiligung und sexueller Gewalt. Nicht zuletzt sind es die gesellschaftlichen Erwartungen, die sie in ihrer Freiheit einschränken.
Überall nur Stereotypen
Fehlfarben: Das war vor Jahren

Fehlfarben: Das war vor Jahren

Bremen - Von Marvin Köhnken und Rolf Stein. Musikalisch, politisch, kulturell: Die Achtziger sind in vielerlei Hinsicht nicht totzukriegen. Offenbar gilt das auch im Fall der „rheinischen Chaos-Kombo“ Fehlfarben (O-Ton Sänger Peter Hein), die mit „Monarchie und Alltag“ zu Beginn der Dekade ein Album sondergleichen veröffentlicht haben. So steht es zumindest in der Ankündigung des Konzerts.
Fehlfarben: Das war vor Jahren
Inklusives Theaterfestival geht in die zweite Runde

Inklusives Theaterfestival geht in die zweite Runde

Bremen - Von Rolf Stein. Vor zwei Jahren debütierte das Mittenmang-Festival am Theater Bremen mit Künstlern aus Mosambik, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Belgien, der Schweiz und Deutschland. Bremens erstes inklusives Theaterfestival lockte seinerzeit mehr als 4 000 Besucher an.
Inklusives Theaterfestival geht in die zweite Runde
Danke, Merkel!

Danke, Merkel!

Bremen - Von Rolf Stein. Am Ende muss es Mutti richten: Eine zerknautscht wirkende Drohne rollt über die Bühne, der gerade alles Bühnenhafte genommen wird. Während Bauarbeiter die Kulissen abbauen, leiert die Stimme von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das!“
Danke, Merkel!
Ärger um neues Lied! Kritiker werfen Xavier Naidoo Rechtspopulismus vor

Ärger um neues Lied! Kritiker werfen Xavier Naidoo Rechtspopulismus vor

Mannheim - In dem neuen Lied „Marionetten“ bedient sich die Band „Söhne Mannheims“ um den Sänger Xavier Naidoo rechtspopulistischer Sprache. Das sorgt für heftige Kritik.
Ärger um neues Lied! Kritiker werfen Xavier Naidoo Rechtspopulismus vor
Ein Puzzle aus Nuancen

Ein Puzzle aus Nuancen

Berlin - Toni Morrison ist so etwas wie die große alte Dame der amerikanischen Gegenwartsliteratur. 1993 wurde sie als erste Afroamerikanerin mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet, und jede Veröffentlichung eines ihrer wenigen Bücher findet weltweit große Beachtung. Das große Thema der mittlerweile 86-Jährigen ist das Leben in einer Gesellschaft, die sich in allererster Linie durch Hautfarbe definiert.
Ein Puzzle aus Nuancen
Eliahu Inbal springt bei Mahlers 8. Symphonie für Nagano ein

Eliahu Inbal springt bei Mahlers 8. Symphonie für Nagano ein

Hamburg - Von Wolfgang Denker. Die Symphonie Nr. 8 Es-Dur von Gustav Mahler ist ein Brocken. Nicht ohne Grund trägt sie den (allerdings nicht vom Komponisten stammenden) Beinamen „Symphonie der Tausend“. Das Orchester ist mit über 130 Musikern besetzt, dazu zwei Chöre, ein Kinderchor und acht Solisten.
Eliahu Inbal springt bei Mahlers 8. Symphonie für Nagano ein
Iiro Rantalas „Jazzahead“-Galakonzert weist die Richtung für die Clubnight

Iiro Rantalas „Jazzahead“-Galakonzert weist die Richtung für die Clubnight

Bremen - Von Ulla Heyne. „Finnahead“ statt „Jazzahead“ – dafür plädierte Starpianist Iiro Rantala, dessen Galakonzert am Freitag in der Glocke einen denkwürdigen Glanzpunkt des Festivals setzen sollte. Der Finne, der an der Sibelius-Universität in Helsinki Jazz und in New York Klassik studiert hat, vereint eben diese beiden Pole.
Iiro Rantalas „Jazzahead“-Galakonzert weist die Richtung für die Clubnight