Ressortarchiv: Kultur

Virtuose Oberflächen

Virtuose Oberflächen

Hannover - Von Jörg Worat. „Kunst“, sagte einst Kurt Schwitters, „ist nichts weiter als Rhythmus.“ Nun mag sich diese Ansage zwar in erster Linie auf bildliche Darstellungen bezogen haben, nicht weniger Gültigkeit besitzt sie aber für das Theater.
Virtuose Oberflächen
John Zorn präsentiert in der Elbphilharmonie seine „Bagatelles“

John Zorn präsentiert in der Elbphilharmonie seine „Bagatelles“

Hamburg - Von Rolf Stein. Als seine „Marathon-Familie“ stellte John Zorn zum Abschied am Freitagmorgen gegen ein Uhr noch einmal seine 26 Mitmusiker vor, die in den vorangegegangenen Stunden in verschiedenen Kombinationen zur Eröffnung des Festivals „New York Stories“ seine „Bagatelles“, zu Deutsch: Bagatellen vorgestellt hatten.
John Zorn präsentiert in der Elbphilharmonie seine „Bagatelles“
„Letztes Jahr war bitter“

„Letztes Jahr war bitter“

Hamburg - Von Volker Gebhart. Phillip Boa zieht mit seiner neuen Single Kollektion “Blank Expression” nicht nur eine bemerkenswerte Bilanz zu 30 Jahren Voodooclub.
„Letztes Jahr war bitter“
Nicht nur ein praktisches Arrangement

Nicht nur ein praktisches Arrangement

Bremen - Von Ulla Heyne. Wenn Saxofonlegende Brandon Marsalis und der preisgekrönte Jazzsänger und begnadete Crooner Kurt Elling zusammen touren, kann eigentlich nichts schief gehen – oder?
Nicht nur ein praktisches Arrangement
Samt Sesamsamensnack

Samt Sesamsamensnack

Bremen - Von Rolf Stein. Sie müssen schon anrufen. Oder eine E-Mail schreiben. Anders als sonst bei Kunstausstellungen kommen Sie nämlich nicht einfach hinein in „Panga Panga“. Die Ausstellung dieses Namens ist in einer Bremer Privatwohnung zu sehen, im Wohnzimmer und einem Flur im Souterrain, um genau zu sein. Das Wohnzimmer macht Pio Rahner, der hier mit Frau und Kind wohnt und den „Erlkönigraum“ betreibt, regelmäßig für Veranstaltungen frei.
Samt Sesamsamensnack
New Model Army stemmt sich gegen das Chaos auf der Welt

New Model Army stemmt sich gegen das Chaos auf der Welt

Bremen - Von Marvin Köhnken. Unsichere Zeiten fördern kreatives Arbeiten. Im positiven Fall entstehen in Zeiten der Ungewissheit auf diese Weise Kunstwerke voller ungeahnter Energien. Zu beobachten war dies am Dienstag im Bremer Aladin. Dort zeigt New Model Army aus England, weshalb die 1980 gegründete Band um Justin Sullivan noch nicht zur Ruhe kommen kann.
New Model Army stemmt sich gegen das Chaos auf der Welt
Die Bleispritze im Anschlag

Die Bleispritze im Anschlag

Bremen - Von Mareike Bannasch. So ein Western ist schnell erzählt: Ein ziemlich normaler Held rettet die holde Maid und nebenbei meistens noch eine ganze Stadt vor einer Reihe finsterer Bösewichte. Und wenn es dabei Tote gibt, dann nur, weil er gar keine andere Wahl hatte, als seinen Colt zu ziehen.
Die Bleispritze im Anschlag
Eigenheiten und Höhepunkte

Eigenheiten und Höhepunkte

Bremen - Von Rolf Stein. Zu den Routinen des Kulturjahres gehört die Pressekonferenz zum Musikfest Bremen, das alljährlich den Spätsommer mit einem Füllhorn renommierter Künstler schmückt.
Eigenheiten und Höhepunkte
Flächen als Reliefs getarnt

Flächen als Reliefs getarnt

Oldenburg - Von Radek Krolczyk. Wahrscheinlich stellen sie überhaupt nichts dar – diese eigenartigen, kantigen Wandarbeiten des Berliner Künstlers Florian Baudrexel, die derzeit im Oldenburger Kunstverein zu sehen sind. Es sind sehr schöne, wenn auch ebenso rätselhafte Werke. Natürlich aber ist man stets geneigt, herauszufinden, was die großformatigen dreidimensionalen Gebilde sein könnten. Und bei aller abstrakten Gestalt ist es so, dass sie stets, auch ganz unwillkürlich, an etwas Gegenständliches erinnern. Die ganz abstrakte Form gibt es möglicherweise gar nicht.
Flächen als Reliefs getarnt
Wein, Liebe, Kuchen

Wein, Liebe, Kuchen

Hannover - Von Jörg Worat. „Auerhaus“ von Bov Bjerg ist ein seltsames Buch. Von der Hochkritik überwiegend gepriesen, changiert es in Leserbesprechungen zwischen genial und unterirdisch. Es handelt von der Jugend und scheint zugleich die Erwachsenen anzugehen. Es ist ein Roman, und die Theater reißen sich darum, ihn auf die Bühne zu bringen. Die Hannover-Premiere lief jetzt im Ballhof Zwei.
Wein, Liebe, Kuchen
So gut, dass man denkt, da geht noch mehr

So gut, dass man denkt, da geht noch mehr

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Dass der Hamburger Pianist Alexander Krichel, gerade mal 28 Jahre alt, einen guten Namen in Bremen hat, zeigte sich auch seinem letzten Konzert im Sendesaal: Einmal mehr konnte Krichel dort die technische und emotionale Sicherheit seiner Interpretationskunst beweisen, dieses Mal mit zwei Zyklen von Maurice Ravel, „Miroirs“ und „Gaspard de la Nuit“.
So gut, dass man denkt, da geht noch mehr
Das Böse lauert hinter der Mauer

Das Böse lauert hinter der Mauer

Bremen - Von Mareike Bannasch. Wer in ein anderes Land fliegt, erlebt sie jedes Mal, die Passkontrolle. Für gewöhnlich eine Sache von Sekunden: Pass auf, ein prüfender Blick des Beamten, Pass zu und weiter geht‘s.
Das Böse lauert hinter der Mauer
Kinder gibt’s für einen Euro

Kinder gibt’s für einen Euro

Bremen - Von Mareike Bannasch. Wer bin ich? Eigentlich eine ziemlich einfache Frage. Trotzdem ist es in diesen Tagen für viele Menschen recht schwierig, darauf eine Antwort zu finden. Tage, in denen sich unsere gewohnte Welt in einer Phase der Umwälzung befindet, ganze Völker im Transit sind und sich ständig neu finden müssen. Angesichts von so viel Unsicherheit ist es nur logisch, dass wir nach Ankern suchen. Erlebnisse, Erinnerungen oder Personen, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute zu sein glauben, und uns ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Doch was ist, wenn Vergangenheit nicht gleichbedeutend mit Sicherheit ist? Wenn unsere Erinnerungen uns nicht retten können?
Kinder gibt’s für einen Euro
Dramatik und Virtuosität

Dramatik und Virtuosität

Bremen - Von Wolfgang Denker. Robert Schumann und der nur ein Jahr ältere Felix Mendelssohn-Bartholdy waren eng befreundet. Schumann bewunderte seinen Komponisten-Kollegen im höchsten Maße: „Sein Lob galt mir immer als das höchste“, schrieb er daher auch in seinen „Erinnerungen an Felix Mendelssohn-Bartholdy“. Das Programm des 2. Highlight-Abonnementkonzerts der Deutschen Kammerphilharmonie vereinte am Donnerstagabend daher ausschließlich Werke dieser beiden Komponisten. Das Motto des Konzerts lautete „Unter Freunden“ und hatte damit seine Berechtigung. Dies aber auch in einem anderen Sinne, denn die Kammerphilharmonie unter dem Gastdirigenten Jérémie Rhorer und der Solist Valentin Radutiu (Cello) wurden in der ausverkauften Bremer Glocke enthusiastisch gefeiert – eben wie unter Freunden.
Dramatik und Virtuosität
Überirdische Schönheit trifft auf orchestrale Kraft

Überirdische Schönheit trifft auf orchestrale Kraft

BRemen - Von Ute Schalz-Laurenze. Die besten Konzertprogramme sind immer die, die sich aus sich selbst heraus erklären. Jene Auftritte, die so gut sind, dass ein kleines Stück Musikgeschichte anschaulich wird. Das diese Theorie in der Tat zutrifft, konnte jetzt auch das Publikum des kammerphilharmonischen Konzerts mit dem Wiener Klaviertrio in der Bremer Glocke bestätigen.
Überirdische Schönheit trifft auf orchestrale Kraft
Es lebe der Fortschritt

Es lebe der Fortschritt

Bremen - Von Rolf Stein. Vor fünf Jahren befasste sich eine Ausstellung in Dangast, Wilhelmshaven und Oldenburg mit dem Verhältnis des Malers Franz Radziwill zum Nationalsozialismus. Einerseits Parteimitglied von 1933 an, andererseits in Ungnade gefallener Kunstprofessor in Düsseldorf, als NSDAP-Kreiskulturstellenleiter in Dangast wie als „entarteter Künstler“ war seine Stellung ganz offensichtlich nie ungebrochen. Manchem galt er als „Naziwill“, andere vertreten die Ansicht, er habe sich bereits nach seiner Entlassung in Düsseldorf innerlich von der Parteiideologie abgewandt.
Es lebe der Fortschritt
Ein wilder Brahms

Ein wilder Brahms

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Ein Konzert mit Werken von Robert Schumann, Louis Spohr und Johannes Brahms „Claras Komponisten“ zu nennen, ist schon arg weit hergeholt. Robert war der Mann der weltberühmten Pianistin Clara Wieck, Johannes Brahms lebenslang ihr bester Freund und Spohr ein Freund, dem sie ihr Klavierkonzert, das sie als 14-Jährige schrieb, widmete. Wenn man eine solche Thematik aufmacht, dann gehört natürlich eine Komposition von Clara dazu. Aber nicht nur die fehlte, in das Programm der Bremer Philharmoniker geriet am Montagabend auch noch Carl Maria von Webers 1. Klarinettenkonzert. Der hatte nun gar nichts mehr mit Schumanns zu tun, außer dass sich die beiden vielleicht gekannt haben mögen. Stellt man diesen konzeptionellen Gewaltakt aber hintenan, wurde das letzte Philharmonische Konzert trotzdem ein wunderbarer Abend mit schöner romantischer Musik.
Ein wilder Brahms
„TANZ Bremen“ präsentiert kontrastreiches Programm

„TANZ Bremen“ präsentiert kontrastreiches Programm

Bremen - Von Rolf Stein. Der Titel „Battleground“ – zu Deutsch: Schlachtfeld – eröffnet reichlich Assoziationsspielraum, und Louise Lecavalier hat offenbar keine Absicht, diesen allzu eng einzugrenzen.
„TANZ Bremen“ präsentiert kontrastreiches Programm
Das Theater Bremen zeigt Berlioz’ „La Damnation de Faust“

Das Theater Bremen zeigt Berlioz’ „La Damnation de Faust“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Wenn man in den Zuschauerraum kommt, ist Faust längst da. Auf einem Steg, mitten in das Foyer hineingebaut, irrt der weißgekleidete Rothaarige unsicher umher. Keine Frage: Mit dem Intellektuellen aus Goethes Drama und dessen Sinnsuche hat dieser Faust nichts zu tun.
Das Theater Bremen zeigt Berlioz’ „La Damnation de Faust“
Eine Sängerin, vier Martins, ein Florian und ein Passagier: Annett Louisan in Bremen

Eine Sängerin, vier Martins, ein Florian und ein Passagier: Annett Louisan in Bremen

Bremen - Von Mareike Bannasch. Eigentlich wollte sie in Bremen ihr neues Album vorstellen. Eigentlich, denn es kam ein „kleiner Passagier“ dazwischen, der sämtliche Pläne durcheinanderwirbelte. Für Annett Louisan aber kein Grund, traurig zu sein – ganz im Gegenteil.
Eine Sängerin, vier Martins, ein Florian und ein Passagier: Annett Louisan in Bremen
Festival "Tanz Bremen" mit Strawinsky-Interpretation eröffnet

Festival "Tanz Bremen" mit Strawinsky-Interpretation eröffnet

Bremen - Während Politiker über Abschottung und Flüchtlingsobergrenzen diskutieren, setzen Choreografen aus Kanada, Frankreich, Ungarn, der Schweiz, Deutschland, dem Senegal und Südafrika beim Festival "Tanz Bremen" bis zum 24. März auf Offenheit und Vielfalt.
Festival "Tanz Bremen" mit Strawinsky-Interpretation eröffnet
„Lieben“: Theater Bremen zeigt zweiten Teil von Knausgårds Romanzyklus

„Lieben“: Theater Bremen zeigt zweiten Teil von Knausgårds Romanzyklus

Bremen - Von Jens Laloire. Wenn Karl Ove zu erzählen beginnt, dann gibt es kein Halten mehr. Voller Leidenschaft berichtet er von seinem Leben, seinem Schreiben und von Linda.
„Lieben“: Theater Bremen zeigt zweiten Teil von Knausgårds Romanzyklus
Voyeure unter sich

Voyeure unter sich

Bremen - Von Mareike Bannasch. Wir kennen sie mittlerweile zu Genüge: Bilder von Menschen, die in orangefarbener Kleidung auf staubigen Böden knien, hinter ihnen ein vermummter Krieger, das Schwert bereits an der Keule.
Voyeure unter sich
Metallica kommen nach Deutschland

Metallica kommen nach Deutschland

Die Rockgiganten von Metallica gehen im September auf Europatournee und kommen auch nach Deutschland.
Metallica kommen nach Deutschland
Paul-Georg Dittrich inszeniert Berlioz‘ „La Damnation de Faust“

Paul-Georg Dittrich inszeniert Berlioz‘ „La Damnation de Faust“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Seine Musik ist der hartnäckige, unversöhnliche, erbitterte Kampf des Intellekts gegen die Inspiration; eine Musik des Kopfes, an der das Herz nicht beteiligt ist“ – so hieß es in einer der Uraufführungskritiken von Hector Berlioz’ „La Damnation de Faust“.
Paul-Georg Dittrich inszeniert Berlioz‘ „La Damnation de Faust“
Antoine Jully behandelt im Ballett das Verhältnis zwischen Mann und Frau

Antoine Jully behandelt im Ballett das Verhältnis zwischen Mann und Frau

Oldenburg - Von Jens Laloire. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau hat als Sujet in der Kunst eine lange Tradition – man könnte auch sagen: Das Thema ist ein ziemlich alter Hut.
Antoine Jully behandelt im Ballett das Verhältnis zwischen Mann und Frau
Die Bremer Galerie Kramer zeigt Arbeiten von Jub Mönster

Die Bremer Galerie Kramer zeigt Arbeiten von Jub Mönster

Bremen - Von Radek Krolczyk. Eine alltägliche Straßenszene: Eine junge Frau trägt einen Gitarrenkoffer, eine führt ihren Hund spazieren, ein Junge fährt auf einem Skateboard, jemand zeichnet ein Bierwerbeplakat auf die Wand.
Die Bremer Galerie Kramer zeigt Arbeiten von Jub Mönster
Liebeslieder? Gibt’s nicht mehr

Liebeslieder? Gibt’s nicht mehr

Bremen - Von Mareike Bannasch. Viereinhalb Jahre ohne neue Platte: Im auf Kommerz getrimmten Musikbusiness eine halbe Ewigkeit, vor allem, wenn man noch nicht so lange am Markt ist. Da wendet sich manch ein Fan dann doch schon mal einer anderer Band zu. Nicht so bei Amy Macdonald. 
Liebeslieder? Gibt’s nicht mehr
50.000 Fans beim Country2Country-Festival in London

50.000 Fans beim Country2Country-Festival in London

London - Country2Country-Festival in der Londoner O2-Arena: Die drei Mal fast ausverkaufte Halle bestätigt: Country ist auch in Europa im Kommen.
50.000 Fans beim Country2Country-Festival in London
Heiße Scheiben für kalte Tage

Heiße Scheiben für kalte Tage

Bremen - Von Rolf Stein. Eine beliebte Weisheit aus dem ideellen Gesamtpoesiealbum besagt, dass Musik eine Sprache ist, die jeder versteht. Das trifft allerdings doch nicht bedingungslos zu. Denn jede Musik ist kulturell und sozial bedingt, hat ihre eigene Grammatik, ihre eigenen Codes.
Heiße Scheiben für kalte Tage
Als der Terror Deutschland mitregierte

Als der Terror Deutschland mitregierte

Berlin - Von Marvin Köhnken. Polizeikontrollen an jeder Ecke. In den Medien immer neue Schlagzeilen über die Taten der Roten Armee Fraktion (RAF). Und in Bonn? Angespannte Nerven in der „Kleinen Lage“, der politischen Schaltzentrale während des Deutschen Herbstes 1977. Terroristen haben den Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hanns Martin Schleyer, entführt und Bundeskanzler Helmut Schmidt ist sich sicher: Einen von den Entführern geforderten Austausch Schleyers gegen mehrere inhaftierte RAF-Mitglieder darf es nicht geben.
Als der Terror Deutschland mitregierte
Grazil wie Hobby-Kicker

Grazil wie Hobby-Kicker

Bremen - Von Gareth Joswig. In manchen Städten haben es HipHop-Bands sehr leicht. Dort, wo die Texte beim Publikum sitzen und Rap-Fans bereit sind, einen saftigen Eintrittspreis zu zahlen für eine riesige Konzert-Arena mit Werbung im Namen, die eher wenig Authentizität verspricht. Wenn sich Publikum, das Konzerte eher in kleineren Klubs und Hallen gewohnt ist, durch die Monstranz der Stadthalle quält, vorbei an auf Konzerten deplatziert wirkenden Würstchenbuden, Fischbrötchen-Ständen und Brezel-Verkäufern. Alles nur, um ihre Lieblingsband aus den 90ern zu sehen.
Grazil wie Hobby-Kicker
Grazil wie Hobby-Kicker

Grazil wie Hobby-Kicker

Bremen - Von Gareth Joswig. In manchen Städten haben es HipHop-Bands sehr leicht. Dort, wo die Texte beim Publikum sitzen und Rap-Fans bereit sind, einen saftigen Eintrittspreis zu zahlen für eine riesige Konzert-Arena mit Werbung im Namen, die eher wenig Authentizität verspricht.
Grazil wie Hobby-Kicker
Verpestete Freiheit

Verpestete Freiheit

Oldenburg - Von Radek Krolczyk. „Past is not Post“ ist der prägnante und doch rätselhafte Titel einer Ausstellung, die zurzeit im Oldenburger Museum für Medienkunst, dem Edith-Russ-Haus, zu sehen ist. Denn was genau soll das heißen? Dass die Geschichte nicht vergeht? Oder, im Gegenteil, dass sie nicht wiederkehrt?
Verpestete Freiheit
Sie zucken noch

Sie zucken noch

Bremen - Von Mareike Bannasch. Ein türkischer Präsident, der sich per Referendum die alleinige Macht sichern will, während sein amerikanischer Kollege eine erbitterte Schlacht gegen Medien, Muslime und Einwanderer überhaupt führt. Wer jeden Tag Medien, egal welcher Art, konsumiert, kann nur zu einem Schluss kommen: Hier ist etwas ganz gewaltig aus den Fugen geraten.
Sie zucken noch
Keine Zeit für Helden

Keine Zeit für Helden

Bremen - Von Rolf Stein. Ein Künstler, nach dem nicht nur ein Asteroid, sondern auch ein Einschlagskrater auf dem Planeten Merkur benannt worden ist, muss von einiger Bedeutung sein. Der Krater lässt sich derweil durchaus in Beziehung zu dem Aspekt von Rodins Werk setzen, der ihn kunstgeschichtlich so wichtig macht.
Keine Zeit für Helden
Opernsänger Kurt Moll ist tot

Opernsänger Kurt Moll ist tot

Der Opernsänger Kurt Moll ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Er erlag am Sonntag einer langen, schweren Krankheit, wie die Bayerische Staatsoper in München am Montag mitteilte.
Opernsänger Kurt Moll ist tot
Mit Gütesiegel

Mit Gütesiegel

HAnnover - Von Jörg Worat. „Made in Germany“: ein Gütesiegel auch in der Kunst. Und zum dritten Mal Titel eines gemeinsamen Ausstellungsprojekts von drei prominenten hannoverschen Häusern: Zwischen dem 3. Juni und dem 3. September wollen Kestnergesellschaft, Kunstverein Hannover und Sprengel Museum rund 30 Positionen zeigen, die traditionell eines verbindet – alle beteiligten Künstler arbeiten in Deutschland.
Mit Gütesiegel
Die Party ist vorbei

Die Party ist vorbei

Dortmund - Von Ralf Stiftel. Bettina Lieder weiß genau, warum die Zuschauer in den Megastore gekommen sind, die Ausweichspielstätte des Theaters Dortmund. Amüsieren wollen sie sich, „die roten Fleischfetzen sehen“, sie wollen erleben, „wie Donald Trump zu ihrem Vergnügen gehäutet wird – von seinem orangenen Riesenkopf bis zu seinem ekeligen Pavianarsch“. Wenn es doch so einfach wäre.
Die Party ist vorbei
Mehr Heldentum in Dur

Mehr Heldentum in Dur

Bremen - Von Ulla Heyne. Glocke, kleiner Saal, es ist Freitagabend und fast voll. Der kleine ältere Herr, der den vier Musikern des Delian Quartetts die Tür zur Bühne aufhält, bevor er sie selbst betritt, ist eigentlich ein ganz Großer. Der Schauspieler Bruno Ganz, der bei der konzertanten Lesung „Spuren eines Lebens“ mit Rezitationen aus dem Bestseller-Roman „Europe Central“ von William T. Vollmann dem Leben von Dimitri Schostakowitsch nachspürt, liest, wie man ihn kennt: Unaufgeregt, bedächtig, präsent und pointiert.
Mehr Heldentum in Dur
Matrix mit Fehlern

Matrix mit Fehlern

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist sicherlich übertrieben, aber nicht ganz abwegig, das Format der TV-Serie als neues Leitmedium zu bezeichnen. Dass der im Genre mögliche große erzählerische Bogen enorme Sogwirkung entfaltet, ist kaum zu bestreiten. Und wer hat nicht schon einmal von „House of Cards“ oder „Mad Men“ gehört?
Matrix mit Fehlern
Wieder so eine Täuschung

Wieder so eine Täuschung

Bremen - Von Rolf Stein. „Better to be a nerd than one of the herd“, zu Deutsch: Besser ein Nerd als ein Herdentier. Dieser Spruch zur Feier des Individuums stammt aus einem Video von Kenji Ouellet, das jetzt in der Weserburg zu sehen ist.
Wieder so eine Täuschung
Kasseler Kunstausstellung erobert internationales Parkett

Kasseler Kunstausstellung erobert internationales Parkett

Peking - Kunstwerke aus Kassel flogen knapp 8000 Kilometer weit ins entfernte Peking. Doch was machen die Kunstwerke in der chinesischen Hauptstadt? Wir klären auf.
Kasseler Kunstausstellung erobert internationales Parkett
„Wir wollen eine möglichst große Vielfalt abbilden“

„Wir wollen eine möglichst große Vielfalt abbilden“

Bremen - Von Rolf Stein. Heute geht es los – das „MIBnight Jazzfestival“, das drei Abende lang Jazz aus Bremen und dem Rest der Republik präsentiert. Zum zehnten Mal findet das Festival in der Schwankhalle statt.
„Wir wollen eine möglichst große Vielfalt abbilden“