Ressortarchiv: Kultur

20 Jahre Rechtschreibreform: Arbeitskreis lobt 20.000-Euro-Preis aus

20 Jahre Rechtschreibreform: Arbeitskreis lobt 20.000-Euro-Preis aus

München - Zum 20-jährigen Bestehen der Rechtschreibreform lobt ein Arbeitskreis einen hochdotierten Preis aus. Die besten Beiträge werden publiziert und auch prämiert.
20 Jahre Rechtschreibreform: Arbeitskreis lobt 20.000-Euro-Preis aus
Erforschen erwünscht

Erforschen erwünscht

Hannover - Von Jörg Worat. 275 Euro für eine Stunde Putzen – das kommt Ihnen überteuert vor? Nun, Sie müssen ja als Reinigungskraft nicht unbedingt einen Performer verpflichten, wie es jetzt der Kunstverein Hannover gemacht hat: Der gebürtige Australier Adam Linder zeigt, zumeist sonntags, Saubermachen als Kunstaktion – Bestandteil der laufenden Ausstellung „Körper und Bühnen“. Der „Arbeitsvertrag“ gehört zu den Exponaten, und tatsächlich hat Linder seinerseits einen Subunternehmer verpflichtet: Von ihm selbst stammt zwar die Choreographie, die Umsetzung besorgt aber der Tänzer Enrico Ticconi.
Erforschen erwünscht
Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen

Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen

München - Ellen Burstyn hat schon viele Preise erhalten. Doch selbst eine Oscar-Preisträgerin muss nicht unbedingt abgebrüht sein.
Filmfest München: Ellen Burstyn kommen beim Ehrenpreis die Tränen
Rihanna: So klingt ihr Titelsong für "Star Trek: Beyond"

Rihanna: So klingt ihr Titelsong für "Star Trek: Beyond"

New York - Trekkies weltweit sehnen den neuen Teil der Kult-Science-Fiction-Serie herbei. Im neuen Trailer zu „Star Trek: Beyond“ ist Popsängerin Rihanna (28) zu hören: Sie singt den Titelsong. 
Rihanna: So klingt ihr Titelsong für "Star Trek: Beyond"
Österreichischer Karikaturist Manfred Deix gestorben

Österreichischer Karikaturist Manfred Deix gestorben

Wien - Der österreichische Zeichner und Karikaturist Manfred Deix ist tot. Deix starb am Samstag im Alter von 67 Jahren nach langer schwerer Krankheit.
Österreichischer Karikaturist Manfred Deix gestorben
Andere Kulturen haben auch schöne Götter

Andere Kulturen haben auch schöne Götter

Bremen - Von Rolf Stein. War es ein persönlich motivierter Racheakt? Ein islamistischer Anschlag? Die Tat eines geistig Verwirrten? Gibt man „Orlando“ bei Google ein, ist man mittendrin in der Diskussion um die Situation Homosexueller, aber auch in einer Debatte um den Umgang mit Schusswaffen in den USA.
Andere Kulturen haben auch schöne Götter
„The Divine“: Hoffnung ist ein buntes Hirngespinst

„The Divine“: Hoffnung ist ein buntes Hirngespinst

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Es herrscht Krieg in Asien. In einem Land, das Quanlom heißt und über das man wohl auch dann nur wenig wüsste, wenn es kein Fantasiestaat wäre. Denn es gibt zu viele davon: Kindersoldaten mit Sturmgewehren, internationale Truppen mit mehr oder weniger durchsichtigen Interessen – und Religionen, die dem Morden vermeintlichen Sinn verleihen.
„The Divine“: Hoffnung ist ein buntes Hirngespinst
„Noise durchbricht die symbolische Ordnung“

„Noise durchbricht die symbolische Ordnung“

Bremen - Noise, das heißt auf Deutsch: Krach, Lärm, Rauschen, aber auch Störgeräusch. Am Wochenende findet in Bremen der Kongress „Noisexistance – Theorie und Praxis des Lärms“ statt. David Wallraf, Mitveranstalter und Musiker, schreibt derzeit seine Doktorarbeit über Noise und wagt sich an eine Erklärung.
„Noise durchbricht die symbolische Ordnung“
Die Schwermut der Frauen

Die Schwermut der Frauen

Berlin - Von Jens Laloire. Mit ihrem Erzählungsband „Sommerhaus, später“ feierte Judith Hermann 1998 ein viel beachtetes Debüt, das auch die berühmten Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek überzeugte.
Die Schwermut der Frauen
Zum Schluss die volle Dröhnung

Zum Schluss die volle Dröhnung

Hannover - Von Jörg Worat. Mehr als 800 Teilnehmer beim Fachprogramm, über 5500 Besucher bei den Begleitvorstellungen: Der „Tanzkongress 2016“ ist beendet. Wichtiger noch als diese Zahlen dürfte der Imageschub sein – dass Hannover, ohnehin traditionell Tanzstadt, von der Kulturstiftung des Bundes mit der Ausrichtung der viertägigen Veranstaltung betraut wurde, kommt einer Art Ritterschlag gleich.
Zum Schluss die volle Dröhnung
Fackeln her!

Fackeln her!

Bremen - Von Tim Schomacker. Eine karge Kleincontainer-Landschaft ziert die Bühne des Moks. Ein Landschaftchen eher. Weiten und Bewegungen, Himmelwärtiges gar, müssen erzählt werden. Keiner da zunächst. Nur Projektionen. Passgenau auf Kleincontainer-Seitenwände geworfen. Figuren, die irgendwo drin sind. Sich mehr oder weniger strecken. Gewiss nicht herauskommen.
Fackeln her!
Göttliche Gottespreisung

Göttliche Gottespreisung

Bremen - Von Wolfgang Denker. Es scheint Mode geworden zu sein, Konzertprogrammen ein Motto aufzukleben. Die Deutsche Kammerphilharmonie macht da keine Ausnahme: „English Gentleman-Power“ ist der Übertitel des dritten Highlight-Abonnementkonzerts mit Werken von Bach, Händel und Haydn.
Göttliche Gottespreisung
Verloren im Traum

Verloren im Traum

Bremen - Von Mareike Bannasch. Sommergast, ein Begriff, den man nicht unbedingt mit einem Museumsbesuch verbindet. Das soll sich jetzt allerdings ändern, wenn es nach Frank Schmidt geht. Pünktlich zum Start der Sommerferien und damit auch zur Saison für Sommergäste war der Direktor der Museen Böttcherstraße gestern für den Startschuss einer neuen Ausstellungsreihe zuständig. Eine Serie, die in den kommenden Jahren jeden Sommer eine noch unbekannte künstlerische Position zeigen soll. Allerdings nicht einfach irgendeine, ein Bezug zu den Museumssammlungen soll es dann doch schon geben.
Verloren im Traum
Lust und Leichtigkeit

Lust und Leichtigkeit

Syke - Von Detlef Voges. Auf dem Boden steht ein kleiner Betonquader. Eher zum Übersehen, wäre da nicht dieser rote Zipfel, der aus der oberen Fläche ragt. Er ähnelt dem Mundstück eines Luftballons. Ist in dem Quader etwa ein Ballon verborgen, vielleicht sogar aufgeblasen? Die jüngste Ausstellung im Syker Vorwerk, dem Zentrum für zeitgenössische Kunst, produziert Fragen, bietet jede Menge Geheimnisvolles und lädt zum Staunen ein über den tatsächlichen und den scheinbaren Raum.
Lust und Leichtigkeit
Wilde Zeiten in Worpswede

Wilde Zeiten in Worpswede

Worpswede - Durch die Künstlerkolonie Worpswede ging nach dem Ersten Weltkrieg ein heftiger Ruck. Die Ausstellung "Die wilden Zwanziger - Worpswede expressiv" blickt ab Sonntag dem 19. Juni erstmals ausführlich auf die turbulente Zwischenkriegszeit des norddeutschen Künstlerdorfes.
Wilde Zeiten in Worpswede
An den Grenzen von Gut und Böse

An den Grenzen von Gut und Böse

Hannover - Von Jörg Worat. Die Letzten werden die Ersten sein: Zumindest beim 30. Internationalen Choreographenwettbewerb im Theater am Aegi war das tatsächlich so. Der Beitrag „60 sec“ des Briten Botis Seva beendete die Finalrunde – und heimste ein Drittel der insgesamt neun Preise ein.
An den Grenzen von Gut und Böse
Spiele ohne Leiden

Spiele ohne Leiden

Bremen - Von Rolf Stein. Beschwingt vom Fußballplatz nach Haus? Kennen Sie. Wenn das eigene Team gewonnen hat. Oder, verzeihen Sie die Spitze, Ihr Team nicht abgestiegen ist. Aber was, wenn gar kein Fußballspiel stattgefunden hat?
Spiele ohne Leiden
Gewohnt ausgewogen

Gewohnt ausgewogen

Bremen - Von Rolf Stein. Zu den festen Terminen im Kalender der Kulturredaktionen der Region gehört die Spielzeitpressekonferenz der Glocke.
Gewohnt ausgewogen
Die Luft des Scheiterns

Die Luft des Scheiterns

Bremen - Von Mareike Bannasch. Das Bild seines kleinen Körpers in rotem T-Shirt und blauen Shorts ging um die Welt: Von Wellen umspült lag der dreijährige Junge an einem türkischen Strand, ein Fotograf drückte im richtigen Moment auf den Auslöser – und Alan Kurdi wurde zum Symbol für die gescheiterte Flüchtlingspolitik Europas. Ein Motiv mit Sprengkraft, an dem sich im Nachhall der Entrüstung auch Künstler wie Ai Weiwei vergriffen.
Die Luft des Scheiterns
Der Gärtner war's nicht

Der Gärtner war's nicht

Oldenburg - Von Rolf Stein. Der Ort verströmt Geschichte – legendäre Untergrundkonzerte fanden hier statt, damals in den 80er-Jahren und ab und an auch noch danach. Und nun eine Oper? Im Alhambra? Veranstaltet vom Staatstheater? Nun ja.
Der Gärtner war's nicht
Schneewittchen und die Stierkämpfer

Schneewittchen und die Stierkämpfer

Hannover - Von Jörg Worat. „Leidenschaft“: Wenn ein Festival unter einem solchen Motto steht, ist das immer eine zweischneidige Angelegenheit – schlechtestenfalls bedeutet der Begriff alles und nichts, wirkt übergestülpt. Doch davon kann bei den 30. Niedersächsischen Musiktagen wohl kaum die Rede sein, das Programm zwischen dem 3. September und dem 2. Oktober scheint sehr durchdacht zusammengestellt.
Schneewittchen und die Stierkämpfer
Weg mit dem Tutu

Weg mit dem Tutu

Oldenburg - Von Rolf Stein. Leider war es uns nicht vergönnt, den Proben zu „City Moves“ beizuwohnen – was zumindest teilweise durchaus möglich gewesen wäre, fanden diese doch manchmal in aller Öffentlichkeit statt, mitten in Oldenburg. Nicht nur als Probe im engeren Sinne allerdings, sondern auch als Recherche, in einem Versuchsballon, könnte man witzeln. Eine aufblasbare Halbkugel bildete nämlich den Rahmen und Ort der Reihe, die am Freitagabend im Kleinen Haus am Oldenburger Staatstheater in einem einstündigen Abend gipfelte.
Weg mit dem Tutu
Ende wieder offen

Ende wieder offen

Bremen - Von Rolf Stein. Eine vergängliche Kunst wie das Theater, besonders das Tanztheater, tut sich gelegentlich schwer mit der eigenen Geschichte – weil diese kaum konserviert ist, Mythos bleibt. Das Programm „Tanzfonds Erbe“ von der Kulturstiftung des Bundes will dem Vergessen Einhalt gebieten. Eines der geförderten Projekte hatte am Donnerstag in Bremen Premiere. Allerdings ist „Zwei Giraffen tanzen Tango“ kein „Reenactment“ im engeren Sinne, sondern eine Arbeit, in der Historisches auf seine Zeitgenossenschaft befragt wird, weitergedacht, beantwortet.
Ende wieder offen
„Abgrenzung ist schwieriger“

„Abgrenzung ist schwieriger“

Bremen - Von Benjamin Moldenhauer. Es ist das einzige Magazin am Bahnhofskiosk ganz in Schwarz-Weiß: das „Trust“. Seit 30 Jahren erscheint es alle zwei Monate und informiert seine Leser über Musik mit Widerhaken: Als Nirvana noch eine kleine Garagen-Band war, berichtete das „Trust“ bereits ausführlich. In Augsburg gegründet, wird das Heft seit knapp 20 Jahren alle zwei Monate in Bremen herausgegeben. Dolf Hermannstädter war von Anfang an dabei.
„Abgrenzung ist schwieriger“
Das eine denken, das Gegenteil sagen

Das eine denken, das Gegenteil sagen

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Goethe, Kafka und die Bibel – es gibt kaum einen Literaturklassiker, der nicht längst seinen Weg in den Comic gefunden hätte. Bereits in den 1950ern wollte man die Jugend so ans „richtige Lesen“ bringen, in der Hoffnung, sie würde dann schnell wieder aufhören mit bunten Bildergeschichten. Auch heutige Klassiker-Adaptionen bezeugen ein tiefes Misstrauen gegenüber der Kunstform. Als bräuchte es klassische Stoffe, um die Weihen der Hochkultur ins Format zu holen.
Das eine denken, das Gegenteil sagen
Exzess, Wahn und Reue auf dem Dorf

Exzess, Wahn und Reue auf dem Dorf

Hamburg - Von Wolfgang Denker. Wir befinden uns in einem bayerischen Wirtshaus – Biertische, Krachlederne und Dirndl. Regisseur Christof Loy hat die Oper „Daphne” von Richard Strauss in die Niederungen bajuwarischer Wirtshausbräuche gezogen. Da blieb kaum Mythologisches übrig. Dass die Inszenierung (eine Übernahme vom Theater Basel) trotzdem funktioniert und weitgehend schlüssig geraten ist, verdankt sich der differenzierten Personführung Loys und der psychologisch motivierten Sicht auf die Titelfigur.
Exzess, Wahn und Reue auf dem Dorf
Wiener Schwerenöter

Wiener Schwerenöter

Scheessel - Von Ralf G. Poppe. Das Hurricane feiert in diesem Jahr seine 20. Auflage. Und in fast jedem Jahr gab es echte Entdeckungen – Jan Delay, Ed Sheeran und Macklemore sind drei von ihnen. Dass bei den bisherigen 19 Auflagen des Hurricane-Festivals viele heutige Weltstars noch auf den kleinen Bühnen beziehungsweise im smarten Festivalzelt debutierten, ist kein Geheimnis. So trat im Jahre 2001 Jan Delay mit der Sam Ragga Band auf der Zeltbühne auf, um sein erstes Solo-Album „Searching for the Jan Soul Rebels“ vorzustellen.
Wiener Schwerenöter
Mit Kleid und Schwimmflossen

Mit Kleid und Schwimmflossen

Bremen - Von Rolf Stein. Gerhard Bohner (1936 bis 1992) gilt als einer der Pioniere des deutschen Tanztheaters. 1978 kam er nach Bremen, um mit Reinhild Hoffmann die Bremer Tanzsparte zu leiten. Nach drei Jahren endete sein Engagement am Bremer Theater. Vielleicht ist er auch deshalb nicht so bekannt wie beispielsweise Johann Kresnik, Reinhild Hoffmann oder Urs Dietrich, die tiefe Spuren hinterließen. Der Bremer Choreograf Helge Letonja bringt jetzt mit „Zwei Giraffen tanzen Tango“ eine von Bohners Bremer Arbeiten auf die Bühne, allerdings nicht als reine Rekonstruktion. Wir sprachen mit Letonja über seine Arbeit.
Mit Kleid und Schwimmflossen
Punk auf der Couch

Punk auf der Couch

Bremen - Von Rolf Stein. Montag, ein warmer Frühsommerabend – da zieht es den Punk offenbar eher an den Deich oder aufs Skateboard als ins Kito in Bremen Vegesack. Auch wenn mit Dave Smalley dort nicht irgendwer auf dem Programm steht. Als Sänger von Bands wie DYS, Dag Nasty, All und Down By Law schrieb er mit an wichtigen Kapiteln der Hardcore-Historie – und später als bekennender „Conservative Punk“ auch an weniger rühmlichen. Von jener patriotischen Renitenz-Auslegung soll er sich derweil distanziert haben, auch wenn das Internet wenig dazu hergibt.
Punk auf der Couch
Überfällige Intervention

Überfällige Intervention

Bremen - Von Rolf Stein. Geschehen am Ende doch Zeichen und Wunder –  kleine Wunder zumindestens? Eine Pflegerin aus dem Heim für Demenzerkrankte in Bremen Blumenthal, die wir auf dem Weg zum Wollkämmerei-Gelände treffen, war nach eigener Aussage noch nie zuvor in einer Theateraufführung.
Überfällige Intervention
Am Anfang steht der Schmerz

Am Anfang steht der Schmerz

Bremerhaven - Von Rolf Stein. Intendant Ulrich Mokrusch trat am Samstag wieder einmal den Beweis dafür an, dass auch zeitgenössische Opernliteratur einen festen Platz auf den Spielplänen kleinerer Theater finden kann. Zum Saisonabschluss inszenierte Mokrusch am Stadttheater Bremerhaven die Oper „Der Goldene Drache“ von Peter Eötvös.
Am Anfang steht der Schmerz
Aufgehübscht für ein besseres Standing

Aufgehübscht für ein besseres Standing

Hannover - Von Jörg Worat. Das Sprengel Museum hat nach monatelangem Umbau wiedereröffnet. Und mit wem man zurzeit auch spricht, seien es Hannovers Kulturdezernent Harald Härke, Annette Schwandner vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur oder Museumsdirektor Reinhard Spieler, die Botschaft lautet: Das Haus werde nun, auch und vor allem im überregionalen Kontext, ein noch besseres Standing haben. Nach Abschreiten der aktuellen Präsentation „130% Sprengel. Sammlung pur“ scheint diese Prognose keineswegs sonderlich gewagt.
Aufgehübscht für ein besseres Standing
Vom Lob des Standards

Vom Lob des Standards

Bremen - Von Andreas Schnell. In Bremen hat Arne Schmitt schon einmal ausgestellt. „Die autogerechte Stadt. Wege aus dem Begriffs-Chaos“ hieß seine erste Ausstellung im K’. Darin ging es um Hans-Bernhard Reichow, der sich um die städtebaulichen Vorstellungen der Nachkriegszeit verdient gemacht hatte, aber auch schon im Dritten Reich durchaus wohlgelitten war.
Vom Lob des Standards
Ein Mann und die Provinz

Ein Mann und die Provinz

Bassum - Von Mareike Bannasch. Er hat tausende Alben verkauft, tourte im Vorprogramm von Joe Cocker durch die Lande und ist aus der Riege der erfolgreichen deutschen Songwriter nicht mehr wegzudenken: Johannes Oerding. Ein Bekanntheitsgrad, der schon so manchen Künstler dazu verführt hat, sich nur noch auf die großen Hallen zu konzentrieren und richtig Kasse zu machen. Allerdings nicht den Wahl-Hamburger, er tingelt lieber durch die Provinz.
Ein Mann und die Provinz
Blitzeinschlag bei "Rock am Ring" - 51 Verletzte

Blitzeinschlag bei "Rock am Ring" - 51 Verletzte

Mendig - Durch einen Blitzeinschlag beim Festival "Rock am Ring" sind am Freitag dutzende Festival-Besucher verletzt worden. In Köln kämpfen erschöpfte Feuerwehrmänner stundenlang gegen das Unwetter.
Blitzeinschlag bei "Rock am Ring" - 51 Verletzte
Du kommst hier nicht rein!

Du kommst hier nicht rein!

Bremen - Von Mareike Bannasch. Hier kommt niemand rein, wirklich niemand. Auch keine Menschen, denen der Krieg alles genommen hat. Männer und Frauen, die einfach nur irgendwo in Frieden leben wollen. Das wäre ja noch schöner. Und damit das auch der Letzte kapiert, prangt er unmissverständlich auf rotem Grund: ein dicker weißer Balken. Auf ein signalfarbenes Plakat gedruckt, wird er nur noch von einer kleinen Zahl garniert: 50, 3 Prozent.
Du kommst hier nicht rein!
Alles für den Herrn

Alles für den Herrn

Bremen - Von Mareike Bannasch. Jede Menge Dreck, lärmende Maschinen und unbewohnbare Räume: Renovierungen sind eigentlich kein Grund für überschwängliche Freude. Normalerweise zumindest. Denn das Gerhard-Marcks-Haus Bremen hat in den vergangenen Monaten eindrucksvoll bewiesen, dass Bauarbeiten auch ihre positiven Seiten haben können. So hat das Museum die Gelegenheit genutzt, um Werke aus seiner Sammlung nicht nur außerhalb der Hansestadt, sondern auch in gänzlich ungewohntem Rahmen zu zeigen.
Alles für den Herrn
Deutlich mehr Schwung

Deutlich mehr Schwung

Hannover - Von Jörg Worat. Alle sind zur gleichen Zeit am gleichen Ort, und doch erlebt jeder ein komplett anderes Konzert? Das geht. Wenn der besagte Ort groß genug ist, und wenn das Projekt eben darauf angelegt wird – so wie jetzt „Inuksuit“ von John Luther Adams zum Abschluss der „KunstFestSpiele Herrenhausen“. 60 Schlagzeuger verteilten sich bei dieser deutschen Erstaufführung im Großen Garten.
Deutlich mehr Schwung