Ressortarchiv: Kultur

Es ist noch Tunnel am Ende des Lichts

Es ist noch Tunnel am Ende des Lichts

Bremen - Von Rolf Stein. Ist es wirklich so schlicht? Dass wir unsere Nabelschnur verloren haben? Mithin also die Verbindung zu unserer Herkunft? Inmitten der offenbar unheilbar zerrütteten Familie Weston, die Tracy Letts in „August: Osage County“ porträtiert, hat der Autor eine Nachfahrin der amerikanischen Ureinwohner installiert. Um den Hals trägt sie, Johnna, in der Tradition der Cheyenne ihre Nabelschnur in einem Amulett.
Es ist noch Tunnel am Ende des Lichts
Alles andere als ein Opfer

Alles andere als ein Opfer

Oldenburg - Von Rolf Stein. Es ist im Grunde die Fortsetzung des Troja-Abends, den Tim Tonndorf im vorletzten Herbst am Staatstheater Oldenburg auf die Bühne brachte. Schließlich machte sich Odysseus nach der Schlacht um Troja auf, um seine rechtmäßig ihm zugehörige Gattin mitsamt Thron wieder zu besteigen.
Alles andere als ein Opfer
Herr Lehmann kommt nach Haus

Herr Lehmann kommt nach Haus

Bremen - Von Rolf Stein. Lange musste Bremen auf die Heimkehr seines literarischen Sohnes warten. Helge Tramsen hat am Donnerstag endlich für das Schnürschuh-Theater seine Spielfassung des Regener‘schen Roman-Debüts mit einem fünköpfigen Ensemble zur Premiere gebracht. - Von Rolf Stein.
Herr Lehmann kommt nach Haus
Mein Held in Latzhose

Mein Held in Latzhose

Was war? was wird? Bannaschs Kulturwochen schauen hin.
Mein Held in Latzhose
Umberto Ecos letztes Buch erschienen

Umberto Ecos letztes Buch erschienen

Rom - Das letzte Buch des vor einer Woche gestorbenen Bestsellerautors Umberto Eco ist in Italien gleich am Tag seiner Veröffentlichung zum Verkaufsschlager geworden.
Umberto Ecos letztes Buch erschienen
Aus der Kinderstube des Internets

Aus der Kinderstube des Internets

Hannover - Von Jörg Worat. Sonderbares tat sich kürzlich auf der Homepage des hannoverschen Staatsschauspiels. Der Cursor-Zeiger hatte sich in die Zahl 23 verwandelt, die zudem ab und zu über den gesamten Bildschirm flimmerte. Am 23. Februar dann präsentierte sich die Seite im Computer-Retro-Look mit grüner Schrift auf schwarzem Grund. Es war der Tag einer Uraufführung im Ballhof: Sie hieß „23“, Untertitel: „Nichts ist so wie es scheint“.
Aus der Kinderstube des Internets
Fragile Kommunikation

Fragile Kommunikation

Bremen - Von Rolf Stein. Nels Cline gilt nicht erst seit seinem Engagement bei der Rock-Band Wilco zu den interessantesten Gitarristen der Szene. Anfangs eher klassischem Fusion-Jazz zuneigend, begann der heute 60-Jährige in den 90er-Jahren mit seinem eigenen Trio einen harscheren Klang zu entwicken. Später wurde er Mitglied der Alternative-Country-Band Geraldine Fibbers wurde und spielte mit dem legendären Bassisten Mike Watt. - Von Rolf Stein.
Fragile Kommunikation
Die Erforschung verzerrter Verknüpfungen

Die Erforschung verzerrter Verknüpfungen

London - Von Volker Gebhart. Joyce Beddoes reist mit ihrer Tochter nach Zürich, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Alles verläuft nach Plan. Bis sie sich in der Sterbeklinik anders entscheidet. Während sich ihr Krebsleiden in der Folge bessert, gerät ihr Leben aus den Fugen. Wilf Self erzählt Beddoes‘ Geschichte in seiner Novelle „Leberknödel“. Self ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller Englands und hat für seine literarischen Werke zahlreiche Preise gewonnen. - Von Volker Gebhart.
Die Erforschung verzerrter Verknüpfungen
Pracht und Glanz

Pracht und Glanz

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Er der Vater, wir die Buben“: so bezeichnete Wolfgang Amadeus Mozart den 42 Jahre älteren, zweitältesten Sohn von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emmanuel. - Von Ute Schalz-Laurenze.
Pracht und Glanz
Unter schwarzer Flagge

Unter schwarzer Flagge

Hamburg - Von Rolf Stein. Am Anfang der künstlerischen Karriere von Raymond Pettibon steht eine Ikone: vier schwarze Streifen in Form einer stilisierten Flagge angeordnet. Diese Symbol ziert seit den frühen 80er-Jahren die Kutten zahlloser Punks. Es ist das Symbol der Gruppe Black Flag, deren Bassist Pettibon war, als die Band noch Panic hieß.
Unter schwarzer Flagge
Keine Frage der Abstammung

Keine Frage der Abstammung

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist ja nicht nur das Gerede von „nordafrikanisch aussehenden Männern“, das einem bei der Lektüre von „Zwischen mir und der Welt“ von Ta-Nehisi Coates in den Sinn kommen könnte. In den USA bereits im vergangenen Sommer veröffentlicht, kurz nachdem am 17. Juni ein weißer Mann in einer Kirche in Charleston neun schwarze Amerikaner erschoss, wurde das Buch dort zu einem der meistdiskutierten Bücher der letzten Zeit. Seit Kurzem ist „Zwischen mir und der Welt“ auch in deutscher Übersetzung erhältlich. „Pflichtlektüre!“, sagt Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison, die kürzlich 85. Geburtstag feierte. - Von Rolf Stein.
Keine Frage der Abstammung
Mythos Karl Koch - Schauspiel bringt „23“ auf die Bühne

Mythos Karl Koch - Schauspiel bringt „23“ auf die Bühne

Hannover - Es ist das Psychogramm eines besessenen jungen Mannes und gleichzeitig ein Thriller aus der Zeit des Kalten Krieges: Regisseur Christopher Rüping hat aus der sagenumwobenen Lebensgeschichte des Hackers Karl Koch ein Theaterstück gemacht.
Mythos Karl Koch - Schauspiel bringt „23“ auf die Bühne
Das Kollektiv im Mittelpunkt

Das Kollektiv im Mittelpunkt

Hannover - Von Jörg Worat. Erfolgreich sind die Premieren des hannoverschen Staatsballetts immer. Sehr erfolgreich sogar. Dennoch kann man über sie streiten, zumal dann, wenn Ballettdirektor Jörg Mannes selbst choreographiert: Die Musikalität ist unbestritten, die Gestaltungskraft vieler Ensemblemitglieder ebenfalls, aber erschöpft sich da nicht doch mancherlei in gar zu wohlfeiler Neoklassik, ist der Humor nicht oft recht vordergründig? - Von Jörg Worat.
Das Kollektiv im Mittelpunkt
Zierliches Energiebündel

Zierliches Energiebündel

Bremen - Von Wolfgang Denker. Sie ist erst 23 Jahre alt und in Frankreich schon fast ein Star: Die junge Pariserin Nina Attal bewegt sich zwischen Soul und Funk, zwischen Pop und Blues. Zwei Alben hat sie bisher veröffentlicht: „Yellow 6/17“ und „Wha“. Letzteres bildete den Grundstock für ihr Konzert in der Bremer Glocke. Nina Attal ist ein wahres Energiebündel. Wenn die zierliche Person die Bühne betritt, sollte man das zunächst gar nicht vermuten. Aber schon gleich bei dem Opener „Stop the Race“ hatte sie ihre volle Betriebstemperatur erreicht und überraschte mit einer ungemein kraftvollen Stimme. Diese hat zwar nicht die satten, dunklen Farben, wie man sie meist mit Blues und Soul verbindet, sondern besticht vor allem mit Durchschlagskraft und Intensität in den oberen Regionen. Blues und Soul spielten aber ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Hier war eine Mischung aus Funk und Pop angesagt. - Von Wolfgang Denker.
Zierliches Energiebündel
Theaterprobe im Schauspiel in Hannover

Theaterprobe im Schauspiel in Hannover

Theaterprobe von "23 - Nichts ist so wie es scheint" im Schauspiel in Hannover.
Theaterprobe im Schauspiel in Hannover
Ein Lehmann fürs Theater

Ein Lehmann fürs Theater

Was war? Was wird? Bannaschs schauen hin.
Ein Lehmann fürs Theater
Moral schlägt Gesetz

Moral schlägt Gesetz

Oldenburg - Von Mareike Bannasch. Mit dem 11. September fing alles an. Obwohl, eigentlich ging an diesem strahlend schönen New-Yorker-Herbsttag alles zu Ende. Zumindest unsere Illusion von einem Leben in Frieden und Freiheit. Kriege, Bomben, Terroranschläge: All das fand zuvor woanders statt – bis Terroristen vier Passagierflugzeuge entführten und sie in tödliche Waffen verwandelten.
Moral schlägt Gesetz
Mörderischer Ehrgeiz hinter bürgerlicher Maske

Mörderischer Ehrgeiz hinter bürgerlicher Maske

Bremen - Von Rolf Stein. Aus den Wolken ragt eine Bergkuppe empor – dort muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Allerdings: Weiter hoch geht‘s von dort nicht mehr. Ein Voran gibt es nur bergab.
Mörderischer Ehrgeiz hinter bürgerlicher Maske
Perfide Politik

Perfide Politik

Bremen - Von Radek Krolczyk. Seit rund zwei Wochen wird in Bremens Kunstszene und Kulturpolitik ein Vorgang diskutiert, der bereits einige Jahre zurückliegt. Gegenüber der Kulturbehörde wird der Vorwurf laut, sie habe die Anbindung zweier wichtiger Sammlungen an die Stadt verpatzt, – der weltweit drittgrößten Gerhard-Richter-Sammlung und Deutschlands zweitgrößter Fluxus-Sammlung. Beides hochkarätige Kollektionen, bei denen Kunsthistorikern und Tourismusmarketingexperten das Wasser im Munde zusammenläuft.
Perfide Politik
"Der Name der Rose"-Autor Umberto Eco ist tot

"Der Name der Rose"-Autor Umberto Eco ist tot

Rom - "Der Name der Rose" machte ihn weltberühmt. Doch Umberto Eco war nicht nur Autor, sondern auch Philosoph und Sprachwissenschaftler. Nun ist der italienische Schriftsteller tot.
"Der Name der Rose"-Autor Umberto Eco ist tot
Bis an die Grenzen der Moral

Bis an die Grenzen der Moral

Bremen - Von Rolf Stein. Recht global zum einen, sehr autobiografisch zum anderen: So fällt die diesjährige Ausstellung zum 23. Videokunst-Förderpreis aus, die gestern Abend in der Bremer Kunsthalle eröffnet wurde. - Von Rolf Stein.
Bis an die Grenzen der Moral
Adonis mit Remarque-Friedenspreis ausgezeichnet

Adonis mit Remarque-Friedenspreis ausgezeichnet

Osnabrück - Die Jury des Remarque-Friedenspreises ist sich treugeblieben und hat trotz Kritik an dem syrisch-libanesischen Preisträger Adonis festgehalten. Dieser macht in seiner Rede Europa mitverantwortlich für den Bürgerkrieg in seinem Heimatland.
Adonis mit Remarque-Friedenspreis ausgezeichnet
Kein Entrinnen vor dem Schrecken

Kein Entrinnen vor dem Schrecken

Bremen - Von Mareike Bannasch. Eigentlich sollte die aktuelle Schau in der Städtischen Galerie eine Momentaufnahme werden. Die Zwischenbilanz eines Künstlers, der noch lange nicht am Ende ist. Doch dann starb Robert van de Laar überraschend im Oktober vergangenen Jahres, inmitten der Vorbereitungen für seine Ausstellung. Der Künstler, der sich so oft mit der Vergänglichkeit beschäftigte – von der eigenen Vergänglichkeit geschlagen.
Kein Entrinnen vor dem Schrecken
Textschleife dominant, junge Männer unsicher

Textschleife dominant, junge Männer unsicher

Hannover - Von Jörg Worat. „Ich würde nicht so weit gehen, das hier ein Stück zu nennen“, sagt irgendwann an diesem Abend jemand auf der Bühne. Und fasst damit das Dilemma der Uraufführung von „Amerikanisches Detektivinstitut Lasso“ treffend zusammen. Autor Nis-Momme Stockmann hat das Fritz-Haarmann-Musical eher als Diskurs angelegt. - Von Jörg Worat.
Textschleife dominant, junge Männer unsicher
Keine Zeit zum Plaudern

Keine Zeit zum Plaudern

Berlin - Er hat den Überblick hier im Kino – und Antworten auf die Fragen der Besucher. „Dieser Platz ist frei. Sie können sich setzen“, sagt Hussam Nayef freundlich zu zwei Gästen im gut gefüllten Berliner Kino International unweit vom Alexanderplatz und deutet auf die beiden Sitze vor sich. Der 27-Jährige ist Hospitant bei der Berlinale, die gerade Stars und Kinofans aus aller Welt in die Hauptstadt lockt. Der junge Mann hat auch einen weiten Weg hinter sich, er kommt aus Syrien.
Keine Zeit zum Plaudern
Haltung nach innen und außen

Haltung nach innen und außen

Hamburg - Von Ulrike Cordes. Klaviermusik klingt durch den lichtdurchfluteten Saal, in zwei Reihen stehen sich dort zwanzig junge Menschen gegenüber – Ballettprofis und Schüler einer Förderschule. „Die eine Seite ist der Spiegel“, ruft Ballettmeister Yohan Stegli (35), „jeder dort muss kopieren, was sein Partner auf der anderen Seite tut.“
Haltung nach innen und außen
Mit 66 fängt das Autorenleben an

Mit 66 fängt das Autorenleben an

Berlin - Von Sophia-Caroline Kosel. Toni Krahl, Sänger der Band City, steht seit Jahrzehnten auf der Bühne und zählt zu den bekanntesten Musikern der ehemaligen DDR. Nun hat der 66-Jährige ein paar Monate lang das Metier gewechselt: Auf Wunsch des Eulenspiegel-Verlags ist der Sänger zum Schriftsteller geworden. - Von Sophia-Caroline Kosel.
Mit 66 fängt das Autorenleben an
Tonpanne bei den Grammys: So cool reagierte Adele

Tonpanne bei den Grammys: So cool reagierte Adele

Los Angeles - Bei den Grammys gab es in diesem Jahr neben den Gewinnern vor allem zwei Gesprächsthemen: Lady Gagas Auftritt in Gedenken an den verstorbenen David Bowie und eine kurzfristig verstummte Adele.
Tonpanne bei den Grammys: So cool reagierte Adele
Maßlos nur im Banalen

Maßlos nur im Banalen

Oldenburg - Von Rolf Stein. Amerika, du altes Sorgenkind: Immer enttäuschst du den, der zu viel von dir erwartet. Und wirst dabei als Projektionsfläche von so vielen Seiten angestrahlt, dass einem ganz schummrig werden kann. Vor einigen Jahren schon ging Johan Kresnik damit – nämlich mit „Amerika“ nach Kafka – in den Gleishallen des Güterbahnhofs baden und beschädigte dabei gleich noch einige Proberäume. Weniger zumindest materieller Schaden fiel am Sonntagabend bei Martin Laberenz an, als er sich Kafkas Romanfragment näherte.
Maßlos nur im Banalen
Gewissensfrage

Gewissensfrage

Was war? was wird? Bannaschs Kulturwochen schauen hin.
Gewissensfrage
Knarzendes Miteinander im Doppelpack

Knarzendes Miteinander im Doppelpack

Bremen - Von Jan-Paul Koopmann. Legt sich ein holzhackender Naturbursche nach getaner Arbeit mit freiem Oberkörper in die Sonne, dann ist das ein gemäßigt erotischer Anblick, mit dem man Erfrischungsgetränke oder irgendeinenen Outdoor-Nippes verkaufen könnte. Ist der Waldarbeiter hingegen eine genauso halbnackte Waldarbeiterin, dann muss man über Pornografie sprechen – ob man will oder nicht. - Von Jan-Paul Koopmann.
Knarzendes Miteinander im Doppelpack
Das bisschen Terror

Das bisschen Terror

Oldenburg - Von Rolf Stein. Peter Ustinov hat einmal in einem Interview gesagt: „Ich denke, der Terrorismus ist ein Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.“ Die Entführung eines Flugzeugs mit rund160 Passagieren durch einen mutmaßlichen Islamisten, wie sie Ferdinand von Schirach in seinem Stück „Terror“ imaginiert, wäre demnach Teil des Krieges einer, sagen wir, unterprivilegierten Gruppe gegen eine ökonomisch wie militärisch weit überlegene Macht. Im Sinne der Rede von Fluchtursachen und anderen höchst gegenwärtigen Debatten ein erwägenswerter Gedanke. Schließlich ist es in aller Regel weit nachhaltiger und wirkungsvoller, Ursachen zu bekämpfen als Symptome. - Von Rolf Stein.
Das bisschen Terror
Prototyp eines Amokläufers

Prototyp eines Amokläufers

Bremen - Von Rolf Stein. Alles dreht sich – und es ist alles etwas undurchsichtig, weil sich hier etwas spiegelt, da etwas im Hintergrund verschwindet, hier etwas Angefangenes inmitten seines Verlaufs zu sehen ist. Bildschirme, vor denen Kinder sitzen, zeigen Bilder von Autos, von Panzern, von Gewalt, unterbrochen oder überlagert von Appellen an Tugenden wie Sauberkeit, Gehorsam, Redlichkeit und Ordnung. Kurz gesagt: ein Albtraum.
Prototyp eines Amokläufers
Shrimps an Schweröl

Shrimps an Schweröl

Syke - Von Rolf Stein. Vergessen Sie bitte, was Sie über die Vereinigten Staaten von Amerika wissen. Oder nein, besser: Behalten Sie es im Hinterkopf, wenn Sie den ersten Roman von Tom Cooper lesen. Vor dieser bekanntlich klischeebehafteten Folie wirkt „Das zerstörte Leben des Wes Trench“, Originaltitel: „Marauders“ (Marodeure), noch ein wenig eindrucksvoller. - Von Rolf Stein.
Shrimps an Schweröl
Neues "Harry Potter"-Buch: der Zauberer als Vater

Neues "Harry Potter"-Buch: der Zauberer als Vater

New York - Das neue Theaterstück über Harry Potter wird doch als Buch erscheinen. Darin ist Harry Potter jetzt beschäftigter Familienvater - wie er sich in dieser Rolle macht, erfahren die Leser im Sommer.
Neues "Harry Potter"-Buch: der Zauberer als Vater
Unter den Achseln, da geht‘s

Unter den Achseln, da geht‘s

Syke - Von Mareike Bannasch. Jule kann sich nicht besonders gut leiden. Andere Menschen übrigens auch nicht, nicht einmal ihren Freund Tim. Obwohl, das stimmt nicht ganz, denn seine Achseln, die mag sie.
Unter den Achseln, da geht‘s
„Es war das Absurdeste, was mir eingefallen ist“

„Es war das Absurdeste, was mir eingefallen ist“

Hannover - Von Jörg Worat. Eine sehr spezielle Uraufführung zeigt das Staatsschauspiel in Hannover am 17. Februar: ein Musical über Fritz Haarmann. Darf man das?
„Es war das Absurdeste, was mir eingefallen ist“
Es geht noch schrecklicher

Es geht noch schrecklicher

Hannover - Von Jörg Worat. Head of Quality Zulieferung (Lyon); Teamleiter Kunden-Center (Dakar); Fertigungskraft (Shanghai) und Versuchs- und Entwicklungsingenieurin (Bukarest). Dies ist das Personal in Alexandra Badeas Stück „Zersplittert“, das, richtig geraten, von globalisierten Arbeitsprozessen handelt. Und jetzt in der Cumberlandschen Bühne des Staatsschauspiels Hannover zur Deutschen Erstaufführung kam.
Es geht noch schrecklicher
Verquast im Unklaren

Verquast im Unklaren

Oldenburg - Von Rolf Stein. Es geschieht nicht allzu oft, dass eine Oper aus dem Kanon der Minimal Music den Weg auf die Spielpläne in der Region findet. In Oldenburg war es am Samstag so weit: „Satyagraha“ von Philip Glass feierte Premiere am Staatstheater. In der zweiten Oper des Komponisten, 1980 in Rotterdam uraufgeführt, geht es um Mahatma Gandhi, der vor allem durch seinen gewaltfreien Widerstand gegen die englische Kolonialmacht in Indien berühmt wurde.
Verquast im Unklaren
Josef bleibt keusch

Josef bleibt keusch

Bremerhaven - Von Wolfgang Denker. Wer kennt es nicht, das anzügliche Duett „Josef, ach Josef, was bist du so keusch“? Es stammt aus der Operette „Madame Pompadour“ von Leo Fall. Die Pompadour war die Mätresse von Ludwig XV., die in diesem Duett den Dichter Calicot zum Schein verführen will, um von dem Grafen René, dem eigentlichen Objekt ihrer Begierde, abzulenken. - Von Wolfgang Denker.
Josef bleibt keusch
Auch der Turm ist Kunst

Auch der Turm ist Kunst

Bremen - Von Mareike Bannasch. Menschen hasten an den Haltenstellen vorbei, eine Straßenbahn biegt läutend um die Ecke, während der Bus der Linie 26 seine Passagiere in den strömenden Regen entlässt: Mitten in all dem Trubel auf der Domsheide steht er, der Verkehrsturm der Bremer Straßenbahn AG (BSAG). In unauffälligem roten Backstein ist er sowohl Zentrum als auch umstrittener Fremdkörper – und ein Kunstwerk im öffentlichen Raum.
Auch der Turm ist Kunst
Der gefährdete Konsument

Der gefährdete Konsument

Bremen - Von Rolf Stein. Bei Wind und Regen, Schnee und Sonnenschein ist er, wenn schon nicht unverdrossen, aber immerhin auf dem Weg.
Der gefährdete Konsument
Alles wieder gut dank Bruckners Siebter

Alles wieder gut dank Bruckners Siebter

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Einige historische Zitate genügen eigentlich, um das Erlebnis der Wiedergabe von Anton Bruckners siebenter Sinfonie durch die Bremer Philharmoniker unter Markus Poschner im letzten Konzert des Festivals „An der Grenze“ am Dienstagabend in der Bremer Glocke zu beschreiben.
Alles wieder gut dank Bruckners Siebter
BR warnt vor Einschränkung der Werbezeiten

BR warnt vor Einschränkung der Werbezeiten

München - Der Bayerische Rundfunk warnt nach der Entscheidung, die Werbezeiten in den WDR-Hörfunkprogrammen schrittweise zu reduzieren, vor einer Schwächung des gesamten Radiomarktes.
BR warnt vor Einschränkung der Werbezeiten
Es rumpelt wieder am Strand

Es rumpelt wieder am Strand

Bremen - Von Rolf Stein. Man darf die Bremer Rockabilly-Band Rumble On The Beach getrost als lokale Legende bezeichnen – und zumindest mit einem Song machte das Trio 1987 auch über die Grenzen sowohl seiner Heimatstadt und der Neo-Rockabilly-Szene der Achtzigerjahre hinaus von sich reden: Mit einer punkbeschleunigten Fassung von „Purple Rain“, einer Komposition des Künstlers, der sich damals noch ganz bescheiden Prince nannte. Sogar die „Bravo“ nahm die Bremer damals zur Kenntnis. - Von Rolf Stein.
Es rumpelt wieder am Strand
Ins Nirwana mit Cannabis und Kanapee

Ins Nirwana mit Cannabis und Kanapee

Bremen - Von Rolf Stein. Es ist ein gut gemischtes Vergnügen, wenn auch vor allem ein Vergnügen, den Bremer Philharmonikern bei ihrer Reise durch die musikalischen Auswirkungen Ludwigs II zu folgen.
Ins Nirwana mit Cannabis und Kanapee
Der Märchenkönig und seine Künstler

Der Märchenkönig und seine Künstler

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Die Bremer Philharmoniker zeigen mit ihren jährlichen dreitägigen Festivals immer neue Zusammenhänge. Diesmal haben sie sich Ludwig II von Bayern vorgenommen, ohne den in der Musikgeschichte wahrscheinlich manches anders verlaufen wäre. Als 15-Jähriger hatte er „Lohengrin“ von Richard Wagner gehört.
Der Märchenkönig und seine Künstler
Der Wahnsinn der Selbstgerechten

Der Wahnsinn der Selbstgerechten

Syke - Von Mareike Bannasch. Monatelang hat er am Gefängnis gearbeitet: Wände isoliert, Kameras installiert und Gitterstäbe blank poliert. Doch nun ist er fertig, endlich. Wurde auch höchste Zeit, denn das Böse schläft bekanntlich nicht. Unbehelligt von den Behörden heckt es bereits die nächste Grausamkeit aus. Noch, denn nun wird er aufräumen – wenn es sonst keiner macht...
Der Wahnsinn der Selbstgerechten
Es ist nicht immer alles schlecht

Es ist nicht immer alles schlecht

Was war? was wird? Bannaschs Kulturwochen schauen hin.
Es ist nicht immer alles schlecht