Ressortarchiv: Kultur

Keine Sterne, dafür Einsamkeit

Keine Sterne, dafür Einsamkeit

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Christliche Musik im säkularen Zeitalter“ – so der Titel des letzten Philharmonischen Kammerkonzertes. Sie sollte dem Neuen verpflichtet sein, so wie die Musik des Franzosen Olivier Messiaen oder auch die der Russin Sofia Gubaidulina. Lange, sagt der programmgestaltende Cellist Leonard Elschenbroich, hat er da nichts gefunden, bis er auf die amerikanische, 1976 geborene, Komponistin Suzanne Farrin traf: „Die Matthäus-Passion hat einen fundamentalen Einfluss auf meine Sprache“. Farrin erhielt einen Kompositionsauftrag, der jetzt uraufgeführt wurde: innerhalb eines schlüssigen Programmes, dessen weiterer Aspekt die Musik von Johann Sebastian Bach war (die von der lettischen Akkordeonistin Ksenija Sidorova ungemein sensibel und transparent gespielte Ouvertüre). - Von Ute Schalz-Laurenze.
Keine Sterne, dafür Einsamkeit
Rein in die Dunkelheit

Rein in die Dunkelheit

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart ist weltweit eine der meist aufgeführten Opern überhaupt. 1786 am Vorabend der Revolution geschrieben, geht es um eine zwischen den Ständen durcheinander gewirbelte Gesellschaft nach dem von Joseph II verbotenen Schauspiel „La folle journée“ von Beaumarchais. Morgen hat das Werk Premiere am Bremer Theater am Goetheplatz unter der Leitung des Bremer Hausregisseurs Felix Rothenhäusler, der damit seine erste Musiktheaterregie vorlegt.
Rein in die Dunkelheit
"Dornenvögel"-Autorin gestorben

"Dornenvögel"-Autorin gestorben

München - Mehr als 30 Millionen Exemplare wurden von ihrem Buch "Die Dornenvögel" verkauft. Im Alter von 77 Jahren ist die australische Schriftstellerin Colleen McCullough nun verstorben.
"Dornenvögel"-Autorin gestorben
Wenn Bauhäusler malen

Wenn Bauhäusler malen

Dessau - Von Veit-Mario Thiede. Berühmtheit hat das Bauhaus mit Stahlrohrmöbeln und Tischlampen erlangt. Den Gegenpol zur zweckrationalen Produktgestaltung bildete die freie Kunst. Hoch verehrt wird dabei das Schaffen der als Lehrer am Bauhaus tätigen Künstler Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer. Weitgehend unbekannt ist jedoch die Kunst ihrer Schüler. Ihren Arbeiten widmet das Bauhaus Dessau eine aufschlussreiche Schau. Sie umfasst 155 Werke von 63 Künstlern, die in Weimar oder Dessau das Bauhaus besuchten.
Wenn Bauhäusler malen
Kopien sind nur Kopien

Kopien sind nur Kopien

Oldenburg - Von Johannes Bruggaier. Kürzlich, als Henning Strassburger eines seiner Gemälde im Internet auf einem Verkaufsportal fand, begann er zu rechnen. Bis das Werk einen Käufer finden würde, dürften es zigtausend Kunstinteressierte in seiner digitalen Abbildung zu sehen bekommen. Nach dem Verkauf sind es allenfalls noch fünfzig, vielleicht hundert. Das gibt zu denken: Ist die Kopie womöglich wichtiger als das Original?
Kopien sind nur Kopien
Muff in St. Petersburg

Muff in St. Petersburg

Oldenburg - Von Mareike Bannasch. Leicht hat er‘s nicht, der Fürst Myschkin. Jahrelang hat er in einem Sanatorium in der Schweiz gesessen, fernab von jeglicher Realität. Und nun endlich in Freiheit ist ihm nur noch kalt. Frierend sitzt er da im Wartesaal der Wortlosen, denen übrigens auch allen kalt ist. Aber immerhin haben sie Mäntel an oder sich zumindest unter eine alte Häkeldecke gekuschelt.
Muff in St. Petersburg
Im Schnelldurchlauf gescheitert

Im Schnelldurchlauf gescheitert

Bremen - Von Mareike Bannasch. Unter einem Busch im Schatten liegen, im See schwimmen oder stundenlang im Garten toben: Idyllischer geht‘s kaum noch. Erinnerungen an schönere Zeiten, fest umklammert und ins Gedächtnis eingebrannt. Und doch bleiben sie ein Trugbild, eines, in dem nur die schönen Momente Platz finden, alles andere verschwindet im nebulösen Grau.
Im Schnelldurchlauf gescheitert
Wohlstand schrumpft Hirn

Wohlstand schrumpft Hirn

Syke - Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Wohlstand schrumpft Hirn
Möbelstoff und Müdigkeiten

Möbelstoff und Müdigkeiten

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Und der Bremer Literaturpreis 2015 geht an: die Lyrik! Tja. Warum auch nicht?
Möbelstoff und Müdigkeiten
Marcel Beyer mit Bremer Literaturpreis ausgezeichnet

Marcel Beyer mit Bremer Literaturpreis ausgezeichnet

Bremen - Für seinen Gedichtband „Graphit“ ist der Schriftsteller Marcel Beyer mit dem Bremer Literaturpreis 2015 ausgezeichnet worden. Der 49-Jährige erhielt den mit 20 000 Euro dotierten Preis am Montag bei einer Feierstunde im Bremer Rathaus.
Marcel Beyer mit Bremer Literaturpreis ausgezeichnet
Eintritt zahlen, so viel man will: Klappt das?

Eintritt zahlen, so viel man will: Klappt das?

Bremen - Zahlt man 1,50 Euro oder 30 Euro für den Eintritt? In der Bremer Schwankhalle können Zuschauer das selbst entscheiden. Auch andere Beispiele zeigen: Geiz ist nicht immer geil.
Eintritt zahlen, so viel man will: Klappt das?
Zumindest im Schlafzimmer gibt‘s ein Happy End

Zumindest im Schlafzimmer gibt‘s ein Happy End

Syke - Von Mareike Bannasch. Wer behält das Tafelsilber von Tante Auguste? Und noch viel wichtiger: Wer bekommt den Golden-Retriever? Überlebenswichtige Fragen, um die sich Familiengerichte fast täglich kümmern müssen. Sie sind immer dann gefragt, wenn die Ehe in Trümmern liegt und das Traumpaar von einst schon lange nicht mehr miteinander spricht. Dort, wo die Kommunikation versagt, bleibt am Ende nur noch der Richter. Ein einsamer Schiedsrichter, der weit mehr im Auge haben muss als nur den geliebten Vierbeiner oder das Erbe der Tante – sehr viel mehr. - Von Mareike Bannasch.
Zumindest im Schlafzimmer gibt‘s ein Happy End
Porsche muss sein

Porsche muss sein

Oldenburg - Von Johannes Bruggaier. An was denkt man nicht alles beim Namen Joseph Beuys! „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ zum Beispiel, natürlich auch an Kojoten, Filz, Fettecken. Und dann natürlich: an den Hut. Nie ging er ohne ihn aus dem Haus, rar die Gelegenheiten, in denen er ihn lüftete. Sogar ein Theaterstück ist dieser Kopfbedeckung schon gewidmet worden.
Porsche muss sein
Boten des Anderen

Boten des Anderen

Syke - Von Johannes Bruggaier. Das Fremde ist ein seltsames Ding. Liegt es in der Ferne, sehnen wir uns danach. Kommt es zu uns, macht es uns Angst. Wer im Sommer noch in die Karibik fliegt, sorgt sich im Winter schon vor syrischen Flüchtlingen. Und wer im Alltag als braver Bürger auf Parkverbot und rote Fußgängerampeln achtet, der gönnt sich abends mit dem „Tatort“ seine Portion Mord und Totschlag.
Boten des Anderen
Mehr als Scherben

Mehr als Scherben

Bremen - Von Andreas Schnell. 1985 lösten sich Ton Steine Scherben nach 15 Jahren auf, in denen sie zu einer der wichtigsten deutschen Rockbands geworden waren. Nicht zuletzt, weil es ihnen gelungen war, die deutsche Sprache für die Rockmusik urbar zu machen. Zeilen wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ oder „Keine Macht für niemand“ wurden zu Parolen einer anarchistisch geprägten Jugendkultur. Ihr Sänger Rio Reiser startete eine erfolgreiche Solo-Karriere, bis er 1996, erst 46 Jahre alt, starb. - Von Andreas Schnell.
Mehr als Scherben
Alltagsenergie trifft wütenden Pop

Alltagsenergie trifft wütenden Pop

Hamburg - Von Pascal Faltermann. Es ist ein Ende. Ein Ende mit Anfang. Nur zehn Monate nach dem Album „Vis a vis“ (März 2014) legt die Band Findus die EP „Quatscherei“  nach. Damit endet die Geschichte des Hamburger Labels Delikatess Tonträger, das die Musiker selbst mitgründeten.
Alltagsenergie trifft wütenden Pop
Geborene Höllenboten

Geborene Höllenboten

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Den Liebhaber zu spielen, sagt der bucklige Herzog Richard von Gloster, werde ihm mit seiner krummen Gestalt wohl kaum gelingen. Doch bleibe ihm ja noch eine zweite Option in diesem Drama: „den Dreckskerl aufzuführen“ nämlich.
Geborene Höllenboten
Speichern gegen den Terror

Speichern gegen den Terror

Bremen - Von Mareike Bannasch. Das Gespenst ist zurück. Nach den Anschlägen von Paris werden sie wieder lauter, die Befürworter der Vorratsdatenspeicherung. Glaubt man Nachrichtendienstlern, Innenminister de Maizière und Bundeskanzlerin Merkel ist sie der richtige und offenbar auch einzige Weg in Richtung sichere Nation. Datenspeicherung als Allheilmittel gegen Terrorismus? So einfach ist es dann doch nicht, sagt zumindest Peter Schaar. - Von Mareike Bannasch.
Speichern gegen den Terror
Lob des Gassenhauers

Lob des Gassenhauers

Bremen - Von Ulf Kaack. Sie ist eine der dienstältesten und erfolgreichsten deutschen Rockbands: Torfrock. Seit 35 Jahren stehen Sänger Klaus Büchner und Gitarrist Raymond Voss als Herz der Gruppe gemeinsam auf der Bühne. Bassist Volker Schmidt und Stefan Lehmann am Schlagzeug stießen später dazu.
Lob des Gassenhauers
Zuversicht in Pluderhosen

Zuversicht in Pluderhosen

Bremen - Von Mareike Bannasch. Baseballkappen, Kapuzenpullover und Latzhosen: Heute tragen sie leger. Vorbei die Zeiten des Glamours, jetzt ist Lockerheit gefragt. Zumindest für den zweiten Teil des Abends.
Zuversicht in Pluderhosen
Erst das Denken erschafft das Böse

Erst das Denken erschafft das Böse

Syke - Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Erst das Denken erschafft das Böse
Freitag ist „Frei Tag“ - Museen wollen attraktiver werden

Freitag ist „Frei Tag“ - Museen wollen attraktiver werden

Hannover - Mehr als sieben Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Ausstellungen in Niedersachsen und Bremen. Dennoch haben alle Häuser zu kämpfen, sagt der Chef des Museumsverbandes. Ein Weg, mehr Gäste anzulocken, sind Tage mit freiem Eintritt.
Freitag ist „Frei Tag“ - Museen wollen attraktiver werden
Irisierender Torso

Irisierender Torso

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Das Publikum war so atemlos still, wie ich es seit langem nicht mehr erlebt habe. Und dann brach ein seltener Applaussturm los. Es war ein Abonnementskonzert der deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Und doch war an diesem Abend einiges, eigentlich alles anders. Markus Fein, Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, hatte ein Programm gebaut, das meilenweit von allen „normalen“, mehr oder weniger glücklichen Zusammenstellungen entfernt war.
Irisierender Torso
Strecken tut weh

Strecken tut weh

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Sie haben extra den Eingang zugebaut. Ein grauer Bretterverschlag reduziert die großzügige Öffnung zum Hauptausstellungsraum des Gerhard-Marcks-Hauses in einen schmalen Gang. Dort hinten, an dessen Ende reckt sie sich in die Höhe: die „Große Neeberger Figur“ von Wieland Förster, eines der wichtigsten Zeugnisse der Bildhauerkunst in der DDR.
Strecken tut weh
Bloß nicht ans Filmset

Bloß nicht ans Filmset

Bremen - Von Mareike Bannasch. Casting für „Johnny Suede“: Gesucht wird ein Tolle tragender Möchtegern-Schauspieler – und Brad Pitt soll es machen. Einziges Problem: Den kennt 1991 kein Mensch. Egal, befinden Regisseur und Produzentin und beweisen den richtigen Riecher. Zumindest was den Hauptdarsteller angeht, den Film kennt hier immer noch kaum jemand. Genauso wie die Frau hinter den Kulissen von „Johnny Suede“, als Produzentin ist Ruth Waldburger naturgemäß eher hinter den Kulissen anzutreffen. Zumindest war das bisher so, gestern hat sich das geändert. In Bremen nahm die Schweizerin den 17. Filmpreis entgegen. - Von Mareike Bannasch.
Bloß nicht ans Filmset
Produzentin Ruth Waldburger bekommt Bremer Filmpreis

Produzentin Ruth Waldburger bekommt Bremer Filmpreis

Bremen - Die Schweizer Produzentin Ruth Waldburger ist für ihre Verdienste um den europäischen Film ausgezeichnet worden. An sie geht in diesem Jahr der mit 8000 Euro dotierte Bremer Filmpreis. Die Verleihung sollte am Donnerstagabend im Rathaus sein.
Produzentin Ruth Waldburger bekommt Bremer Filmpreis
Selbst Verschwörungstheoretiker sollen erblassen

Selbst Verschwörungstheoretiker sollen erblassen

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Mit dem Motto „Die Anderen – Angst und Faszination“ hatte die Literarische Woche Bremen zuletzt prophetisches Gespür bewiesen. Die Auftritte von Rassismusexperten und Konfliktforschern muten im Rückblick an wie eine diskursive Vorbereitung auf die fremdenfeindlichen Bewegungen unserer Tage. - Von Johannes Bruggaier.
Selbst Verschwörungstheoretiker sollen erblassen
Der Kontinent, rein geopolitisch betrachtet

Der Kontinent, rein geopolitisch betrachtet

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Nach mehr als sechs Jahrhunderten und siebenhundert Seiten, die Zielgerade liegt schon in Sichtweite, möchte man vor Beifall laut ausrufen.
Der Kontinent, rein geopolitisch betrachtet
Und wenn, was dann?

Und wenn, was dann?

Syke - Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Und wenn, was dann?
Unfallfrei an der Kletterstange

Unfallfrei an der Kletterstange

Hannover - Von Jörg Worat. Späte Gerechtigkeit: Zu Shakespeares Zeiten war es üblich, die Frauenrollen mit Männern zu besetzen – nun hat Regisseur Florian Fiedler den Spieß umgedreht. Nämlich ein munteres Damensextett auf des Dichters Stück „Maß für Maß“ losgelassen und somit fraglos ein paar Akzentverschiebungen beschworen, zum Beispiel in Fragen, wer was mit wem hat, gerne hätte oder auf keinen Fall haben will. Nicht nur dadurch bekam die Premiere am Schauspiel Hannover einigen Unterhaltungswert. - Von Jörg Worat.
Unfallfrei an der Kletterstange
Gefangen im Komödienstadl

Gefangen im Komödienstadl

Oldenburg - Von Andreas Schnell. Nein, da waren wir wohl schon einmal weiter: Das Bremer Publikum wird sich noch erinnern an einen „Vetter aus Dingsda“, den Kapellmeister Florian Ziemen und Regisseur Frank Hilbrich vor rund vier Jahren nach dem Originalmanuskript des Komponisten Eduard Künneke gründlich von Operettenschmalz und angestaubter Retro-Komik gereinigt hatten. Weil sie nämlich der im übrigen gut begründeten Ansicht waren, dass Operette auch zu Künnekes Zeiten etwas anderes war als ein harmloses Vergnügen für die ganze Familie. Publikum und Presse überschlugen sich damals in seltener Einmütigkeit vor Begeisterung.
Gefangen im Komödienstadl
Fotokünstler Boris Mikhailov erhält Kaiserring 2015

Fotokünstler Boris Mikhailov erhält Kaiserring 2015

Goslar - Der Fotograf Boris Mikhailov wird mit dem Kaiserring 2015 der Stadt Goslar ausgezeichnet. Der aus der Ukraine stammende Künstler sei einer der angesehensten Vertreter zeitgenössischer Fotografie, sagte Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU), der den Preisträger am Freitagabend beim traditionellem Neujahrsempfang in der Kaiserpfalz bekanntgab.
Fotokünstler Boris Mikhailov erhält Kaiserring 2015
Umstrittene Scheibe in neuem Gewand

Umstrittene Scheibe in neuem Gewand

Hannover - Von Jörg Worat. „I‘m a one-band-man”: So sang einst Ian Anderson im Stück „Baker Street Muse“. Und in der Tat ist sein Name untrennbar mit der Gruppe Jethro Tull verbunden, die 1968 ihre erste LP herausbrachte und trotz mancher Umbesetzungen und Pausen genau genommen bis zum April 2014 existierte – da nämlich äußerte Anderson explizit, dass er, der bis dato schon die eine oder andere Soloscheibe herausgebracht hatte, nunmehr alle musikalischen Projekte unter eigenem Namen zu publizieren gedächte.
Umstrittene Scheibe in neuem Gewand
Museumschefin: „Karikaturisten nicht den Mund verbieten“

Museumschefin: „Karikaturisten nicht den Mund verbieten“

Hannover - Von Christina Sticht. Zeichner aus aller Welt haben via Twitter ihre Solidarität mit den von Terroristen getöteten Kollegen von „Charlie Hebdo“ bekundet. Auch im Museum Wilhelm Busch sind die Mitarbeiter tief betroffen von dem Anschlag auf die Meinungsfreiheit.
Museumschefin: „Karikaturisten nicht den Mund verbieten“
Bis die Korsage platzt

Bis die Korsage platzt

Bremen - Von Mareike Bannasch. Knöchelhoch türmt sich das Toilettenpapier, überall liegen Spielkarten herum, und das auf feuchten Lehnen und in Sesselritzen klebende Konfetti wird dem Reinigungsteam sicher noch viel Freude bereiten. Wenn die Zuschauer die ausdrückliche Genehmigung haben, den biederen Konzertsaal zu verwüsten, bedeutet dies für gewöhnlich eins: Die „Rocky Horror Show“ ist in der Stadt. Auch am Dienstagabend erfüllt das Publikum im Musical Theater Bremen die Erwartungen, genauso wie das herausragende Ensemble.
Bis die Korsage platzt
Oldenburger Museen zählen 2014 mehr als 67.000 Besucher

Oldenburger Museen zählen 2014 mehr als 67.000 Besucher

Oldenburg - Mehr als 67.000 Besucher sind im vergangenen Jahr in die städtischen Museen, Sammlungen und Kunsthäuser in Oldenburg gekommen.
Oldenburger Museen zählen 2014 mehr als 67.000 Besucher
Darauf ein Guinness

Darauf ein Guinness

Bremen - Von Mareike Bannasch. Anträge, Hochzeitsfeiern, trauernde Familien, Auswanderer kurz vor ihrer Reise in eine ungewisse Zukunft – an irischen Theken passiert viel. In mehr als hundert Jahren sogar ziemlich viel. Denn so lange gibt es den Pub „Irish Celtic“ schon – zumindest wenn man seinem Besitzer glauben mag. Am Freitagabend öffnet Paddy Flynn im Musical Theater Bremen die Türen zu seiner traditionsreichen Kneipe und zur irischen Seele.
Darauf ein Guinness
Zwischen Strapse und Flamingoblume

Zwischen Strapse und Flamingoblume

Syke - Was war? Was wird? "Bannaschs Kulturwochen" schauen hin.
Zwischen Strapse und Flamingoblume
Autonomes Kulturzentrum Rote Flora baut für die Zukunft

Autonomes Kulturzentrum Rote Flora baut für die Zukunft

Hamburg - Von Nick Kaiser. Es war ein bundesweit einmaliger Vorgang: Vor einem Jahr wurden nach gewalttätigen Protesten zentrale Stadtteile Hamburgs zu Gefahrengebieten erklärt. Die Polizei steht bis heute zu der umstrittenen Entscheidung von damals.
Autonomes Kulturzentrum Rote Flora baut für die Zukunft
Schuldkomplexe im Vorstadt-Idyll

Schuldkomplexe im Vorstadt-Idyll

Bremen - Von Ilse-Marie Voges. Mit „Unfall am langen Jammer“ stellt der Igel-Verlag Hamburg einen neuen Bremen-Roman von Jürgen Breest vor. Der in Syke-Barrien aufgewachsene Autor arbeitete als Fernsehredakteur bei der ARD an diversen Drehbüchern und Dokumentarfilmen. Seit 1959 ist er als Autor tätig. 1990 wurde sein Krimi „Schade, dass du ein Miststück bist“ mit dem Glausner-Preis ausgezeichnet. Mit seinen beiden Romanen „Muttermal“ und „Familienbesitz“ sowie den vier Bremen-Krimis um das Ermittler-Duo Spengler und Friedberg war Breest erfolgreich. Der Autor ist eher ein leiser, unaufdringlicher Mann, der die Zurückgezogenheit schätzt. Seit wenigen Jahren lebt er in Berlin. - Von Ilse-Marie Voges.
Schuldkomplexe im Vorstadt-Idyll