Ressortarchiv: Kultur

"Nobelpreis der Musik" für Christoph Eschenbach

"Nobelpreis der Musik" für Christoph Eschenbach

München - Die Musik gab Christoph Eschenbach einst seine Stimme wieder. Dann stellte er sein Leben in ihren Dienst. Dafür bekommt der Dirigent und Pianist in diesem Jahr den Ernst von Siemens Musikpreis.
"Nobelpreis der Musik" für Christoph Eschenbach
Das letzte Wissen ist leer

Das letzte Wissen ist leer

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Der erste Weg zur Selbsterkenntnis ist die Selbstbeobachtung. Lyrik, sagt Festivalleiterin Regina Dyck am Freitagabend im Theater Bremen, rege neuesten Studien aus der Hirnforschung zufolge insbesondere jene Bereiche unseres Denkorgans an, die für diese Selbstbeobachtung (Fachwort: „Introspektion“) zuständig seien. Nun sind naturwissenschaftliche Einordnungen von Kunst mit Vorsicht zu genießen, aber dass Gedichte eine therapeutische Wirkung zu entfalten vermögen, dieser Verdacht dürfte schon weitaus länger bestehen als die Hirnforschung.
Das letzte Wissen ist leer
Justiz rettet vor Vergangenheit

Justiz rettet vor Vergangenheit

Was war? Was wird? Bruggaiers Kulturwochen schauen hin.
Justiz rettet vor Vergangenheit
Fotos von Rockavaria und Rock im Revier

Fotos von Rockavaria und Rock im Revier

München/Gelsenkirchen - An diesem Freitag sind die Festivals Rockavaria in München und "Rock im Revier" auf Schalke gestartet. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke.
Fotos von Rockavaria und Rock im Revier
Ruhrgebiet jubelt über "Rock im Revier"

Ruhrgebiet jubelt über "Rock im Revier"

München - In NRW ist "Rock im Revier" gestartet. Auch in Bayern wird gerockt. Lange hatte München neidisch auf andere Städte geschaut. Seit Freitag läuft Münchens eigenes Festival, das Rockavaria.
Ruhrgebiet jubelt über "Rock im Revier"
Barock auf Bolivianisch

Barock auf Bolivianisch

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Das Ganze klingt ein Märchen: da findet der Schweizer Architekt Hans Roth 1977 auf Dachböden von bolivianischen Kirchen aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert, die er restaurieren will, Tausende von Notenseiten, angebrannt, vergilbt, von Mäusen angefressen. Es ist anonyme Musik aus den Jesuitenmissionierungen, Musik, die entstand, weil der damalige Missionar Martin Schmid sich mehr dafür interessierte, den Indios Musik beizubringen als die Religion. - Von Ute Schalz-Laurenze.
Barock auf Bolivianisch
Saufen, Saufen, Wochenende

Saufen, Saufen, Wochenende

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Kunst, sagt Kurator Ingmar Lähnemann, könne als Vehikel für den Rausch dienen. Das ist natürlich umgekehrt genauso richtig: Der Rausch dient immer auch als Vehikel für die Kunst. Wenn sich Ursache und Wirkung so umstandslos austauschen lassen, so drängt sich der Verdacht auf, das eine könne mit dem anderen identisch sein. Ist Kunst womöglich nichts weiter als ein einziger Rausch? Und ein Rausch vielleicht immer auch Kunst?
Saufen, Saufen, Wochenende
Das Zaudern der Idioten

Das Zaudern der Idioten

Bremen - Von Mareike Bannasch. Das mit der totalen Stille ist so eine Sache. In der Stadt schon kaum zu finden, gibt es sie erst recht nicht im ausverkauften Pier 2. Farin Urlaub wagt am Dienstagabend dennoch den Versuch, die lärmenden Musikfans zum Leisesein zu verdonnern. Vergeblich. Mehr oder weniger verhaltenes Murmeln muss als Erfolgserlebnis reichen. Macht aber nichts, diesen kleinen Rückschlag verschmerzt der Musiker schnell. Immerhin bekommen die schwer erziehbaren Massen zumindest Blitz und Donner ganz gut hin.
Das Zaudern der Idioten
Getanzte Perspektiven

Getanzte Perspektiven

Bremen - Von Andreas Schnell. Inklusion – das ist eines dieser Schlagworte, die in allerlei Kontexten die Runde machen, von der Schule bis zur Kunst. Gerade eben gab es am Theater Bremen das „Mittenmang“-Festival für inklusives Theater. Und an Bremer Schulen lief mit viel Getöse das Projekt Inklusion im Unterricht an. „Seit Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes 2009 haben sich die Bremer Schulen auf den Weg der inklusiven Beschulung begeben“, heißt es etwas steif auf der Seite der Bildungssenatorin. Pädagogen klagen derweil über Personalmangel und Defizite bei der Ausbildung.
Getanzte Perspektiven
Die Chroniken der Nana S.

Die Chroniken der Nana S.

Bremen - Von Tim Schomacker. Sie waten durch haufenweise Heu. Wir warten auf eine Auflösung. Oder doch zumindest eine Lösung. Wobei es dafür vielleicht einer Spannung bedurft hätte, die sich nie so richtig einstellt an diesem späten Abend. Dabei haben sich Franziska Konfroth und Julia Lwowski gemeinsam mit einem zwölfköpfigen Musiktheaterkollektiv nichts Geringes vorgenommen. Gut zwei Stunden wird in emotional, sexuell, finanziell und gesellschaftlich prekären weiblichen Biographien herumgefurcht und -gefuhrwerkt als gäb‘s kein Morgen. Dabei will das Theater doch genau auf dieses noch näher zu bestimmende Morgen hinaus. - Von Tim Schomacker.
Die Chroniken der Nana S.
Das Dunkle in uns

Das Dunkle in uns

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Ein Schiff? Ein Labyrinth? Eine Bar? Ein Hotel? Es kann alles sein und alles zusammen, was sich auf der Bühne dreht, im Hintergrund das Meer (Bühne von Irene Ip). Es ist die Insel Tauris in Georg Friedrich Händels Oper „Oreste“, auf der nach dem trojanischen Krieg sechs Personen versuchen, mit den Schäden ihrer Vergangenheit fertig zu werden und das Dunkle und Zerstörerische zu überwinden.
Das Dunkle in uns
Der Liederleser

Der Liederleser

Was war? Was wird? Bruggaiers Kulturwochen schauen hin.
Der Liederleser
Ein Fall für Trippel

Ein Fall für Trippel

Oldenburg - Von Mareike Bannasch. Eben noch war er quicklebendig, finster und voller Rachegedanken. Tja, das war einmal. Nun ist er mausetot, der fiese Verwalter im Schottenrock. Um die Ecke gebracht von einem noch namenlosen Mörder. Aber wer war‘s denn nun?
Ein Fall für Trippel
Eine Lösung für Konzerte in der Lila Eule soll her

Eine Lösung für Konzerte in der Lila Eule soll her

Bremen – Im Konflikt um Lautstärke zwischen einer Nachbarin und dem Bremer Club Lila Eule sucht nun das Stadtamt nach einer Lösung. Wie Stadtamtsleiterin Marita Wessel-Niepel mitteilt, soll eine einvernehmliche Regelung zur Durchführung von Konzerten erreicht werden.
Eine Lösung für Konzerte in der Lila Eule soll her
Angela Merkel der Bühne

Angela Merkel der Bühne

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Alljährlich zum Sängerwettstreit „Eurovision Song Contest“ fühlt der Bremer Komponist Christoph Ogiermann für unsere Zeitung dem deutschen Teilnehmer auf den Zahn.
Angela Merkel der Bühne
Roskilde-Festival spendet 40.000 Euro an Flüchtlingshilfe

Roskilde-Festival spendet 40.000 Euro an Flüchtlingshilfe

Kiel/Roskilde - Die Organisatoren des dänischen Roskilde Festivals haben rund 40 000 Euro an den Förderverein Flüchtlingsrat in Schleswig-Holstein gespendet.
Roskilde-Festival spendet 40.000 Euro an Flüchtlingshilfe
Göttliche Gnade gibt‘s nicht

Göttliche Gnade gibt‘s nicht

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Dass die 1734 entstandene Oper „Oreste“ von Georg Friedrich Händel in keiner großen Händel-Literatur eine Erwähnung findet, ist für den schwedischen Dirigenten und Händel-Spezialisten Olof Boman ein Skandal. Es handelt sich um ein sogenanntes „Pasticcio“, ein Werk, das auf schon entstandener früherer Musik beruht und damit ein in der Barockmusik, besonders aber in der Oper durchaus übliches Verfahren war.
Göttliche Gnade gibt‘s nicht
Rot hält am längsten

Rot hält am längsten

Hannover - Von Jörg Worat. Was ist denn das für eine Ausstellung? Alle Gemälde sind beschädigt, weisen Schwärzungen, Fehlstellen, Risse auf; auf manchen erkennt man so gut wie gar nichts mehr. Gerade das ist hier der Knackpunkt: Wir befinden uns im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover, und diese Arbeiten gehören zur sehr speziellen Schau „Brandbilder“ – als Beitrag zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren.
Rot hält am längsten
„Wir wissen nicht, was wir noch tun sollen“

„Wir wissen nicht, was wir noch tun sollen“

Bremen – Von Pascal Faltermann.  Die Lila Eule darf in der Nacht von Donnerstag auf Freitag weiter die Studentennacht veranstalten und durchgehend öffnen. Das hat das Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche in einem vorläufigen Beschluss festgelegt. Doch die Situation bleibt verfahren.
„Wir wissen nicht, was wir noch tun sollen“
Da hilft auch kein Superheld

Da hilft auch kein Superheld

Hannover - Von Jörg Worat. Viel Rauch wabert da durch den kleinen Raum der Cumberlandschen Bühne. In physischem Sinne wie in übertragenem: So mancherlei bleibt höchst nebelhaft bei der Uraufführung von „Wir sind Günter Wallraff!“.
Da hilft auch kein Superheld
Voll ins Schwarze

Voll ins Schwarze

Hannover - Von Jörg Worat. „Kaum bist du den Vergewaltiger los, kommt ein Hai vorbei. Immer ist irgendwas.“ Das sagt Rebecca, die Hauptfigur in Noah Haidles Stück „The Homemaker (Alles muss glänzen)”. Und bringt damit die Atmosphäre der Handlung ziemlich genau auf den Punkt. Doch, es war ein recht spezieller Abend im Schauspielhaus.
Voll ins Schwarze
Um die Ecke gelobt

Um die Ecke gelobt

Was war? Was wird? Bruggaiers Kulturwochen schauen hin.
Um die Ecke gelobt
Gemälde der Gefühle

Gemälde der Gefühle

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Die Wiedergabe von Wolfgang Amadeus Mozarts „Linzer“ Sinfonie im letzten Philharmonischen Konzert sollte ja sicher kein Hinweise auf Markus Poschners baldigen Weggang nach Linz sein. Trotzdem war die Assoziation unvermeidbar.
Gemälde der Gefühle
Enthüllungsautor Günter Wallraff wird Stoff für die Bühne

Enthüllungsautor Günter Wallraff wird Stoff für die Bühne

Hannover - Von Christina Sticht. Seit Jahrzehnten schlüpft Günter Wallraff in Rollen, um gesellschaftliche Missstände anzuprangern. Unter dem Namen Hans Esser heuerte er in den 70ern bei der „Bild“-Zeitung an. Diese Zeit macht das Schauspiel Hannover zum Ausgangspunkt für ein Theaterstück.
Enthüllungsautor Günter Wallraff wird Stoff für die Bühne
Lila Eule darf feiern: Donnerstags wird weiter durchgemacht

Lila Eule darf feiern: Donnerstags wird weiter durchgemacht

Bremen - Von Pascal Faltermann. Die Studentennacht in Bremen lebt weiter! Die Lila Eule darf in der Nacht von Donnerstag auf Freitag durchgehend öffnen. Das Verwaltungsgericht gab am Mittwochnachmittag den vorläufigen Beschluss  heraus. "Wir freuen uns riesig", sagte Michael Pietsch, einer der Besitzer des Nachtclubs. Und fügt an: "Gleichzeitig ziehen aber Gewitterwolken am Horizont auf."
Lila Eule darf feiern: Donnerstags wird weiter durchgemacht
Die Ruhe nach der Spannung

Die Ruhe nach der Spannung

Bremen - Von Andreas Schnell. Spätestens seit Paul Simon wissen wir, dass auch Stille einen Klang hat. Ein Tanzabend, der „Silencio“, Stille, Schweigen, heißt, muss also keineswegs zwingend auch eine ruhige Angelegenheit sein. Daniel Abreus gleichnamige Choreografie scheint das zunächst dennoch so zu sein, zumindest auf den ersten Blick. - Von Andreas Schnell.
Die Ruhe nach der Spannung
Sogwirkung eines Sehnsuchtsortes

Sogwirkung eines Sehnsuchtsortes

Bremen - Von Pascal Faltermann. Der Punk umarmt den Anzugträger, die Stadtamtsleiterin steht zwischen den Kulturschaffenden, Kinder hören mit ihren Eltern Flowin Immo in der Lila Eule beim Rappen zu. 10.000 Besucher zieht die soziale und kulturelle Vielfalt an.
Sogwirkung eines Sehnsuchtsortes
Gut trainiert

Gut trainiert

Was war? Was wird? Bruggaiers Kulturwochen schauen hin.
Gut trainiert
Der neue Adel herrscht mit Augenmaß

Der neue Adel herrscht mit Augenmaß

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Ach, es reicht dann doch auch mal so langsam mit den Romanen auf der Bühne. Am Freitagabend hat das Theater Bremen wieder einmal Prosa in szenisches Spiel umzuwandeln versucht. Es war die dritte Premiere dieser Art hintereinander, drei Romanadaptionen binnen weniger als drei Wochen. Man weiß bald gar nicht mehr, wo man eigentlich noch dramatische Literatur erleben kann, am Theater scheint das jedenfalls nur noch ganz ausnahmsweise der Fall zu sein.
Der neue Adel herrscht mit Augenmaß
#bremenlebt und das Viertel bebt - Teil drei

#bremenlebt und das Viertel bebt - Teil drei

Vom Startschuss im Moments über Konzerte im Eisen, der Lila Eule bis hin zum Abschluss in der Schauburg - die "Das Viertel lebt!"-Nacht in Bildern. Velvetone und Mad Monks rockten die Schauburg, wie es vorher wahrscheinlich noch nie der Fall war in dem Kino. Die Sielwallkreuzung war gegen 22.30 vollgestopft mit Menschen, die Kneipen und Clubs platzten förmlich aus allen Nähten. 
#bremenlebt und das Viertel bebt - Teil drei
Zehntausend strömen in Clubs, Kneipen und auf die Sielwallkreuzung

Zehntausend strömen in Clubs, Kneipen und auf die Sielwallkreuzung

Bremen - Von Pascal Faltermann. Zehntausend Menschen strömten am Freitagabend ins Bremer Viertel. Unter dem Motto „Das Viertel lebt“ hatten Kneipen, Bars und Clubs gemeinsam einen kulturellen und musikalischen Abend veranstaltet. Flo Mega oder Flowin Immo in der Lila Eule, Velvetone oder die Mad Monks in der Schauburg - in jeder der 34 beteiligten Locations spielten Livebands.
Zehntausend strömen in Clubs, Kneipen und auf die Sielwallkreuzung
#bremenlebt und das Viertel bebt - Teil zwei

#bremenlebt und das Viertel bebt - Teil zwei

"Das Viertel lebt": Zehntausende Menschen strömten am Freitagabend in das Bremer Viertel um an 34 verschiedenen Orten Live-Musik zu sehen.
#bremenlebt und das Viertel bebt - Teil zwei
Topfdeckel im Dauerfeuer

Topfdeckel im Dauerfeuer

Bremen - Von Mareike Bannasch. Was sind die Potenziale des menschlichen Körpers? Eine Frage, der in diesen Tagen die vierte Ausgabe des Festivals „Baila España“, organisiert von „steptext dance project“ und dem Instituto Cervantes Bremen, nachgeht. Den Anfang der Suche nach den Grenzen der Belastbarkeit macht am Donnerstagabend das spanische Künstlerduo Muriel Romero und Pablo Palacio mit dem zweiten Teil seiner Neural-Narrative-Serie. - Von Mareike Bannasch.
Topfdeckel im Dauerfeuer
Wild wuseln die Einfälle

Wild wuseln die Einfälle

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Auf den Spuren der großen Geiger“ hieß das Programm des vierten Premierenkonzertes der Deutschen Kammerphilharmonie. Der Titel suggeriert natürlich einen roten Faden des Programms, aber das war nicht der Fall, im Gegenteil, da passte nichts zusammen.
Wild wuseln die Einfälle
#bremenlebt und das Viertel bebt

#bremenlebt und das Viertel bebt

Um 19 Uhr sah das Viertel am Freitag noch fast ganz normal aus, gegen 20 Uhr strömten viele Menschen aus Bremen und umzu in Ostertor und Steintor, um 22 Uhr war die Sielwall-Kreuzung endgültig dicht.  Tausende wollten an 34 verschiedenen Orten insgesamt 170 Künstler erleben - von Flowin Immo bis Flo Mega, vom Eisen bis zum Lustigen Schuster.
#bremenlebt und das Viertel bebt
Vom Eisen bis zum lustigen Schuster

Vom Eisen bis zum lustigen Schuster

Bremen – An 34 verschiedenen Orten werden 45 Musiker und Bands, insgesamt 170 Künstler, am Freitag im Bremer Viertel auftreten. Von Flowin Immo bis Flo Mega, vom Eisen bis zum Lustigen Schuster – das Programm in der Übersicht.
Vom Eisen bis zum lustigen Schuster
Früchte der Bühne

Früchte der Bühne

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Diskretion ist bei Vertragsverhandlungen oberstes Gebot. Es sei denn, es stehen Wahlen vor der Tür. Generalintendant Michael Börgerding, so ließ Bremens Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (SPD) gestern im Rahmen der Spielzeit-Pressekonferenz die Öffentlichkeit wissen, werde ganz gewiss seinen nach der kommenden Spielzeit auslaufenden Vertrag verlängern.
Früchte der Bühne
Tausend Details

Tausend Details

Bremen - Von Pascal Faltermann. Ein Fotoprojekt über Gesichter des Viertels, eine herumliegende vergilbte Matratze auf der Straße, Gentrifizierung und der Wandel von Stadtteilen. Die Diskussion um die Club- und Kultur-Problematik in Bremen ist abgeschweift. Anfangs ärgerten sich Kulturschaffende über weniger Konzerte, weniger Raum für Kultur und Musik infolge von Anwohnerbeschwerden. Aber: Es sind nicht nur Clubs im Bremer Viertel betroffen, es geht um das Schaffen von Räumen und Experimentierfeldern in der ganzen Stadt.
Tausend Details
Das Glück der russischen Trampel

Das Glück der russischen Trampel

Syke - Von Mareike Bannasch. Auf den Tag genau 70 Jahre ist es jetzt her, als in Deutschland die Waffen schwiegen. Am 8. Mai 1945 um 23.01 Uhr trat die bedingungslose Kapitulation der Nationalsozialisten an allen Fronten in Kraft – das Ende einer wahnsinnigen Idee von der arischen Weltherrschaft, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hatte. Während die obere Führungsriege der Nazis noch immer auf der Flucht vor den Alliierten durch die Lande irrte, bereits in Kriegsgefangenschaft war oder den denkbar einfachsten Weg, Selbstmord, gewählt hatte, war es nun an der von Gefechten und Vertreibung verunsicherten Bevölkerung, mit ihrer ungewissen Zukunft zurechtzukommen. - Von Mareike Bannasch.
Das Glück der russischen Trampel
Grillmaster Flash lässt Viertel umziehen

Grillmaster Flash lässt Viertel umziehen

Bremen - Grillmaster Flash sieht's pragmatisch. Nicht lang schnacken, sondern packen. Die Umzugskartons. Inhalt: Das Viertel. Der Bremer Musiker lässt in seinem Videobeitrag zum Hashtag #bremenlebt den von Gentrifizierung bedrohten Stadtteil auf das Gelände der ehemaligen Woll-Kämmerei in Blumenthal umsiedeln.
Grillmaster Flash lässt Viertel umziehen
Nur am Bildschirm ein Held

Nur am Bildschirm ein Held

Bremen - Von Mareike Bannasch. Am Computer sind sie alle Helden. Schlagen die blutigsten Schlachten, metzeln auch die bösartigsten Gegener nieder. Was müssen das für Kerle sein, diese tapferen Krieger, denen keine Anstrengung zu groß, kein Feind zu mächtig ist – und die einem niemals auf der Straße begegnen. Ihre Schlachtfelder sind nur die virtuellen Weiten, eine abgeschottete Welt mit begrenztem Zugang. Zumindest bislang. Denn hat es sich Timo Seber zur Aufgabe gemacht, die digitalen Heldentaten in die Realität zu überführen.
Nur am Bildschirm ein Held
Über ein Prince-Konzert zum Eurovision Song Contest

Über ein Prince-Konzert zum Eurovision Song Contest

Wien - Der ESC ist für Florian Wieder trotz immenser Erfahrung als Bühnendesigner eine besondere Herausforderung. Das gilt auch für das Geschehen hinter dem großen „Auge“.
Über ein Prince-Konzert zum Eurovision Song Contest
Am Zapfhahn

Am Zapfhahn

Bremen -  Von Pascal Faltermann. Das Bier ist ausgetrunken, die Nacht neigt sich dem Ende zu, die Stadt wird leise. Im Bremer Heartbreak Hotel ist es noch laut. Der letzte Absacker auf dem Heimweg in den Morgenstunden wird im Regelfall leicht torkelnd in der rot beleuchteten Kneipe getrunken.
Am Zapfhahn
Gequatsche auf der Bühne

Gequatsche auf der Bühne

Was war? Was wird? Bruggaiers Kulturwochen schauen hin.
Gequatsche auf der Bühne
Überleben ist Kopfsache

Überleben ist Kopfsache

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Der Krieg ist eine fremde Welt geworden für dieses Publikum nach 70 Jahren in Frieden. Wie er sich anfühlt, vermag kaum noch jemand zu sagen in diesem Land. Bald ist niemand mehr da, der uns erzählen könnte, wie man ihm begegnen muss, wie man ihn erträgt und vor allem wie man ihn überlebt.
Überleben ist Kopfsache
Bestsellerautorin Ruth Rendell ist tot

Bestsellerautorin Ruth Rendell ist tot

London - Die britische Bestseller-Autorin Ruth Rendell ist tot. Sie starb im Alter von 85 Jahren, wie ihr Verlag Penguin Random House am Samstag bekanntgab.
Bestsellerautorin Ruth Rendell ist tot
Alles laut, alles dick

Alles laut, alles dick

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Viele mögen sich an seine Bremer Rollen erinnert haben, die Klaus Florian Vogt zwischen 2002 und 2005 am Bremer Theater so erfolgreich sang: Max im „Freischütz“, Paul in „Die tote Stadt“ und Lohengrin in Wagners gleichnamiger Oper. - Von Ute Schalz-Laurenze.
Alles laut, alles dick
Roulette im Casino der Ehe

Roulette im Casino der Ehe

Oldenburg - Von Johannes Bruggaier. So richtig schön ist er ja selten, der schönste Tag des Lebens. Das fängt schon damit an, dass er so unbedingt schön werden muss, weil sonst aus der Ehe vielleicht nichts wird. Dann steht man auch noch andauernd unter Beobachtung, jeder Halbsatz, jede Geste wird auf die Goldwaage gelegt – von einer Hochzeitsgesellschaft, die man sich zum größten Teil auch nicht selbst ausgesucht hat. Und schließlich die Spiele! Tortenwettessen, Braut entführen, mit Äpfeln werfen: Das Brautpaar, das nach dieser Tortur tatsächlich noch zu einer klassischen Hochzeitsnacht imstande ist, muss erst erfunden werden.
Roulette im Casino der Ehe