Ressortarchiv: Kultur

Rein in die Tiefe

Rein in die Tiefe

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Unter dem Titel „The Look of the Sound“ untersucht Katrin Rabus seit 2002, was erstens unter „Musikfilm“ zu verstehen ist, und wie zweitens dessen Repräsentanz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu werten ist.
Rein in die Tiefe
Ohne Bach keine Beatles

Ohne Bach keine Beatles

Was war? Was wird? Bruggaiers Kulturwochen schauen hin.
Ohne Bach keine Beatles
Am Ende dem Sonnenbrand nahe

Am Ende dem Sonnenbrand nahe

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Sonne des Südens“ wurde das letzte Konzert der Bremer Philharmoniker getitelt und die wurde dick aufgetragen: Der russisch-amerikanische Dirigent Mikhail Agrest stürzte sich mit Emotionen pur in die Werke, die uns alle etwas vom Süden erzählen wollten. Zuerst mit der Ouvertüre zu Giacchino Rossinis „Barbier von Sevilla“, die er unerwartet kompakt und fast schwergewichtig spielen ließ. So kennt man das luftige Stück kaum, aber mit einer wahrlich tollen Stretta im Tempo und im Crescendo überzeugte diese Sicht durchaus. Sicher ist die „Symphonie espagnole“ op. 21 von Edouard Lalo eins der schwersten Violinkonzerte überhaupt, ließ sich doch der Komponist vom Teufelsgeiger Pablo de Sarasate beraten, der dann auch die Uraufführung 1875 spielte. - Von Ute Schalz-Laurenze.
Am Ende dem Sonnenbrand nahe
Es gibt ein Recht auf üble Künste

Es gibt ein Recht auf üble Künste

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Terrorangst liegt in der Luft. Den ganzen Tag schon patrouillieren Polizisten mit Maschinengewehren in der Stadt, unweit des Bahnhofs halten sich Notärzte in Rettungswagen bereit. Man hält nach verdächtigen Gestalten Ausschau, nach dunklen Männern mit langen Bärten, in der linken Hand den Koran, in der rechten die Kalaschnikow. Doch dann steht der Terror mitten auf der Bühne des Bremer Theaters und widerlegt alle Erwartungen: blond, weiblich, in hausbackenem Sommerkleid (Betty Freudenberg).
Es gibt ein Recht auf üble Künste