Ressortarchiv: Kultur

Schluss mit dem Schubladendenken

Schluss mit dem Schubladendenken

Bremen - Von Mareike Bannasch. Wie bei einem kleinen Bäumchen teilen sich die braunen Streben vom Metallstamm. An ihnen wachsen allerdings keine Blätter, sondern die Äste dienen als Bilderhalter. Naja, eigentlich stehen auf ihnen keine Bilder, sondern Postkarten. Die aber auch nicht das zeigen, womit man rechnet: Keine architektonischen Meisterwerke oder schillernde Landschaften, stattdessen Ausstellungsstücke und ihre Präsentation. So viel zu Zuschreibungen.
Schluss mit dem Schubladendenken
Kraft und das Innere in Möbeln

Kraft und das Innere in Möbeln

Bremen - Um den literarischen Nachwuchs zu fördern, vergibt der Bremer Senator für Kultur jährlich zwei Stipendien an Schriftsteller, die ihren Wohnsitz in der Hansestadt oder Bremerhaven haben. In diesem Jahr erhalten Philipp Böhm und Benjamin Tietjen jeweils 2500 Euro, wie es in einer Pressemitteilung des Bremer Literaturkontors heißt. Außerdem haben sie die Möglichkeit, einen vierwöchigen Studienaufenthalt in einer Künstlerwohnung in Berlin zu verbringen.
Kraft und das Innere in Möbeln
Göttinger Jazzfestival so international wie selten zuvor

Göttinger Jazzfestival so international wie selten zuvor

Göttingen - So international wie selten lockt in diesem Jahr das Göttinger Jazzfestival seine Zuhörer an: Solisten und Bigbands aus Europa und Übersee treten vom 7. bis 15. November beim 37. Jazzfestival Göttingen auf.
Göttinger Jazzfestival so international wie selten zuvor
Bestseller-Autoren versteigern Figuren-Namen

Bestseller-Autoren versteigern Figuren-Namen

London - Wer am meisten bietet, taucht als Figur in einem Roman auf. Die Auktion von Bestseller-Autoren wie Ken Follett und Julian Barnes ist für einen guten Zweck.
Bestseller-Autoren versteigern Figuren-Namen
Große Trauerfeier für Siegfried Lenz in Hamburg

Große Trauerfeier für Siegfried Lenz in Hamburg

Hamburg - Freunde, Politiker und Bürger verabschieden Siegfried Lenz: Drei Wochen nach dem Tod des großen Schriftstellers werden im Hamburger Michel 2000 Gäste zur Trauerfeier erwartet.
Große Trauerfeier für Siegfried Lenz in Hamburg
Schleimig in die Chefetage

Schleimig in die Chefetage

Hannover - Von Jörg Worat. Es ist immer eine undankbare Aufgabe, eine Kritik zu schreiben, wenn das Publikum vor Begeisterung rast, der Inszenierung keinerlei handwerklichen Schnitzer anzulasten sind – und doch ein leichtes Unbehagen übrig bleibt. So wie jetzt nach der Premiere von Frank Loessers Musical „How to Succeed in Business Without Really Trying“ aus dem Jahre 1961 an der Staatsoper Hannover.
Schleimig in die Chefetage
Die Qualen der Figuren

Die Qualen der Figuren

Oldenburg - Von Andreas Schnell. Spitze oder nicht? Das war durchaus auch die Frage. War doch Christian Firmbach, neuer Intendant des Oldenburger Staatstheaters, eventuellen Einwänden zur Einführung eines Balletts im tanztheaterseligen Norden mit dem Versprechen begegnet, das bedeute nicht, „dass die Tänzer hier im Tutu den ‚Nussknacker‘ geben“. Antoine Jully zeigte in seiner ersten Premiere als Leiter der Oldenburger Ballett-Compagnie mit seinem zehnköpfigen Ensemble im großen Haus des Staatstheaters dann auch, dass der Schritt vom in die Jahre gekommenen Tanztheater zum ehrwürdigen Begriff Ballett kein künstlerischer Rückschritt sein muss. - Von Andreas Schnell.
Die Qualen der Figuren
Wagemutige Träume

Wagemutige Träume

Bremen - Kulturredakteur Johannes Bruggaier schaut in seiner Kolumne "Bruggaiers Kulturwochen" auf die kommende Woche: Was war, was wird?
Wagemutige Träume
Regen, immer wieder Regen

Regen, immer wieder Regen

Bremen - Von Mareike Bannasch. Nass ist‘s in der Welt der Anna Karenina, wo sie auch hinkommt, was auch passiert: Regen, Regen, Regen. Beständig rauscht er im Hintergrund, während sich der Strudel aus Liebe, Hass und Verzweiflung unaufhörlich weiter dreht – und schließlich alles mit sich reißt.
Regen, immer wieder Regen
Das Schwergefühl als Komfortzone

Das Schwergefühl als Komfortzone

Bremen - Von Tim Schomacker. Die Bühne ist linker wie rechter Hand verstärkt durch großformatige Blumenarrangements, die auf Erntedank hinzuweisen scheinen. Doch was wie Garben und kunstvoll drapiertes Gemüse wirkt, ist tatsächlich etwas Orchideenartiges, Landebahnfeuer für eine Starsängerin. Großauftritt. Und zugleich doch irgendwie Erntedank. Schließlich verbindet ein Sammelprogramm, wie es die lettische (aber inzwischen musikbetrieblich längst globalisierte) Mezzosopranistin Elina Garanca am Sonnabend in der Bremer Glocke präsentierte, naturgemäß Enden. Alles ist hier musikalisch und dramaturgisch gewissermaßen auf den permanenten Schluss- und Höhepunkt hin gebaut. Faszinierend lang gehaltene Schlusstöne und knackige Abschlussakkorde am laufenden Meter. Ein ums andere Mal hineinendend in aufbrausende Applauskaskaden. - Von Tim Schomacker.
Das Schwergefühl als Komfortzone
„Uns gibt es die nächsten 100 Jahre“

„Uns gibt es die nächsten 100 Jahre“

Bremen - Von Pascal Faltermann. Viel mehr geht nicht. Die Beatsteaks gehören zu den größten und erfolgreichsten deutschen Rockbands. Warum die Berliner am 14. November zum zweiten Mal nach dem Sommer in Bremen sind, sie eine Vorliebe für Hip-Hop haben und was Zusammenhalt bedeutet, erzählt Bassist Torsten Scholz im Interview.
„Uns gibt es die nächsten 100 Jahre“
Grünes Licht für Suhrkamp-Sanierungsplan

Grünes Licht für Suhrkamp-Sanierungsplan

Berlin - Im jahrelangen Streit um den Suhrkamp Verlag hat das Landgericht Berlin endgültig grünes Licht für den Sanierungsplan des Traditionshauses gegeben.
Grünes Licht für Suhrkamp-Sanierungsplan
Wunder oder Zusammenbruch

Wunder oder Zusammenbruch

London - Von Volker Gebhart. 512 Stunden. Marina Abramovic. Ein Museum ohne Objekte. Ein Publikum ohne Zeit. Und einfach sehen, was passiert – so lauteten die Zutaten für Marina Abramovics jüngste Performance Kunst Arbeit „512 Hours“, die in der Londoner Serpentine Galerie tausende von Besuchern lockte.
Wunder oder Zusammenbruch
Unnennbare Sehnsucht nach dem Anderen

Unnennbare Sehnsucht nach dem Anderen

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Kein Oratorium, keine Oper, kein Musical, kein Schauspiel, keine Operette, aber alles ein bisschen“, meint der Komponist Sebastian Vogel zur bevorstehenden Uraufführung von „Anna Karenina“ am Theater Bremen. Was also erwartet das Publikum mit dem „Musiktheatermaterial für Orchester, Sänger und Schauspieler“?
Unnennbare Sehnsucht nach dem Anderen
Zeugen Dietrichs

Zeugen Dietrichs

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Urs Dietrich hat sich längst verabschiedet, seine Tänzer aber sind noch da: Tomas Bünger, Magali Sander Fett und Miroslaw Zydowicz, einst Mitglieder des vom Schweizer Choreografen geleiteten Bremer Tanztheaters, verweigerten sich nach dem Leitungswechsel im Jahr 2012 dem branchenüblichen Nomadentum und blieben einfach am gewohnten Ort. Es habe ihnen einfach gut gefallen in Bremen, sagt Tomas Bünger, so gut, dass sie der Stadt etwas zurückgeben wollten. - Von Johannes Bruggaier.
Zeugen Dietrichs
"Hype um 'Tannöd' war unwirklich"

"Hype um 'Tannöd' war unwirklich"

München - Mit dem Romandebüt in die Bestsellerlisten: Der Krimi „Tannöd“ machte Andrea Maria Schenkel 2006 bekannt. Vier erfolgreiche Bücher später sieht sich die Autorin immer noch vom Image der „schreibenden Hausfrau“ verfolgt.
"Hype um 'Tannöd' war unwirklich"
Bach, so wie ihn David Fray fühlt

Bach, so wie ihn David Fray fühlt

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Angekündigt waren vier Klavierkonzerte von Johann Sebastian Bach: das wäre ungemein attraktiv in jeder Hinsicht gewesen. Einmal hätte es einen Einblick in die Entwicklung der neuen, soeben von Bach erfundenen Gattung erlaubt, zum anderen hätte es besser gezeigt, wie der Franzose David Fray, der landauf-, landab „Shootingstar oder „Topstar“ genannt wird, den „aufregendsten Bach seit Jahrzehnten“ spielt (so formulierte es ein Kollege). Es blieben zwei Konzerte, die anderen Stücke waren aus den eigenen Reihen gespielte zwei berühmten Violinkonzerte (tadellos gekonnt von Daniel Sepec) und eine explosive Sinfonie des sechs Jahre nach Bachs Tod ästhetisch rebellierenden Sohnes Carl Philipp Emmanuel Bach. - Von Ute Schalz-Laurenze.
Bach, so wie ihn David Fray fühlt

Ende des Hin und Her

Bremen - Von Andreas Schnell. Es scheint, dass das Hin und Her in Sachen Schwankhalle bald zu den Akten gelegt werden kann. Das ist das wichtigste Ergebnis der gestrigen Pressekonferenz in der Schwankhalle zur bereits laufenden Spielzeit. Pirkko Husemann, die diese Spielzeit eigentlich schon mit Stefanie Wenner gestalten sollte, tritt ihr Amt als künstlerische Leiterin des Hauses zum Sommer 2015 an, schon ab Januar wird sie Mitglied im Vorstand sein. Statt Wenner steht ihr ab der kommenden Spielzeit Florian Ackermann zur Seite, der derzeit noch am Lab in Frankfurt die Projektleitung innehat. - Von Andreas Schnell.
Ende des Hin und Her
Die Papageien sind unbedenklich

Die Papageien sind unbedenklich

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Auf der Vorderseite ist ein Gemälde immer noch am Spannendsten. Wer es umdreht, blickt meist nur auf braunen Karton, hier und da ein Klebezettelchen, Bleistiftgekrakel oder Stempelaufdrucke. Seit einiger Zeit jedoch erfährt die so lange verschmähte Rückansicht der Museumsstücke eine ungeahnte Würdigung.
Die Papageien sind unbedenklich
Lüste der Brüste

Lüste der Brüste

Bremen - Von Andreas Schnell. Ein Abend im Halbdunkel. Und schon die Sitzordnung in der Schwankhalle verriet, dass es sich nicht um eine klassische Lyriklesung handeln würde. Christian Redl sitzt ganz links auf der Bühne, in einer Reihe mit den drei Musikern um Vlatko Kucan, die ihn bei seinem Gang durch den bösen Blumengarten begleiten werden.
Lüste der Brüste
Da sitzt jede Bewegung

Da sitzt jede Bewegung

Bremen - Von Mareike Bannasch. Heikles Thema: die Kunst und das Alter. Jopi Heesters schleppte sich noch mit 101 Jahren auf die Bühne, na ja, genauer gesagt wurde er dorthin geschleppt, um fast blind mit wackeliger Stimme ein paar Liedchen zu singen. Würdevoll fand das nicht jeder. Joe Cocker und seine recht lustlosen Auftritte: Man hätte ihm auch zu etwas anderem raten können.
Da sitzt jede Bewegung
Publikum stört

Publikum stört

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Das Wort „Theater“ stammt vom griechischen „Theatron“ ab, jenem Halbrund des Zuschauerraums, das im antiken Schauspiel die kreisförmige Orchestra umschloss.
Publikum stört
Von einem Gipfel zum nächsten

Von einem Gipfel zum nächsten

Bremen - Von Mareike Bannasch. Bekannt machte ihn sein Platz in der zweiten Reihe: Jahrelang unterstützte Manu Katché Künstler wie Peter Gabriel oder Sting mit seinem universellen und außergewöhnlichen Schlagzeugspiel. Immer zwischen den Genres, auf der Suche nach seinem eigenen Stil. Den er auf seinen Soloalben gefunden hat: Dort konzentriert er sich fast ausschließlich auf Jazz – zum Glück, wie der Auftakt seiner Europatournee in der Bremer Glocke eindrucksvoll beweist. - Von Mareike Bannasch.
Von einem Gipfel zum nächsten
Der Bach ist die Quelle

Der Bach ist die Quelle

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Der Bach ist die Quelle
Die Lust am Solo

Die Lust am Solo

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. 2012 war es auf einmal da, das Ensemble für Neue Musik „New Babylon“: ein mutiger Versuch von Komponist und Interpreten, in Norddeutschland ein festes Ensemble zu etablieren. Und nicht nur das: Die Musiker – die meisten Absolventen der Hochschule für Musik in Bremen – versuchen neue Kommunikationsformen mit dem Publikum. Das betrifft einmal die Programmgestaltung.
Die Lust am Solo
Schluss mit den Problemen

Schluss mit den Problemen

Syke - Von Mareike Bannasch. Winston Churchill, der grimmige alte Mann, der am liebsten dicke Zigarren rauchte, Sport und Hitler hasste und bis heute einer der bedeutendsten Literaturnobelpreisträger Großbritanniens ist. Nobelpreisträger? Ja genau, Nobelpreisträger. Und das nicht zu unrecht, wie ein kleines Büchlein mit dem Titel „Zum Zeitvertreib. Vom Lesen und Malen“, im Verlag Hoffmann und Campe erschienen, zeigt. Auf überschaubaren 62 Seiten schreibt Churchill über das Malen und darüber, wie der gequälte Geist beim Griff zum Pinsel entspannt. - Von Mareike Bannasch.
Schluss mit den Problemen
Britischer Journalist Williams leitet Jazzfest Berlin

Britischer Journalist Williams leitet Jazzfest Berlin

Berlin - Der britische Journalist Richard Williams wird ab 2015 künstlerischer Leiter des Jazzfests Berlin. Er löse Bert Noglik ab, der das Festival seit 2012 leitete.
Britischer Journalist Williams leitet Jazzfest Berlin
Queen aus Pappe - Parrs deutsch-britische Impressionen

Queen aus Pappe - Parrs deutsch-britische Impressionen

Hannover - Er hat ein besonderes Gespür für Glamour und Trash: Martin Parr findet seine Motive eher im Supermarkt nebenan als in den Konfliktzonen der Welt. Das Sprengel Museum Hannover zeigt neue Arbeiten des Magnum-Fotografen.
Queen aus Pappe - Parrs deutsch-britische Impressionen
Rauschende Fülle

Rauschende Fülle

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Wenn acht hervorragende Musiker, alle Professoren an bedeutenden Musikhochschulen, sich zum Musizieren zusammentun, heißt das noch lange nicht, dass das Ergebnis so gut wird wie jede Einzelleistung.
Rauschende Fülle
Besuch von einem freien Menschen

Besuch von einem freien Menschen

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Gegen das Geliebtwerden, sagt in diesem Buch ein weiser Mann, „kann man sich nicht wehren“. Muss man ja auch nicht. Geliebtwerden, das will jeder, ob für den Charakter, für die Leistung oder auch nur fürs Aussehen. Schwierig wird es erst, wenn der Liebende sich nicht um Grenzen schert. Wenn er an der Wohnung klingelt, seltsame Briefe schreibt, Nachbarn befragt. Das Glück, geliebt zu werden, wird dann zum Schrecken des Alltags, zu einem Phänomen, das unter dem Begriff „Stalking“ bekannt geworden ist. - Von Johannes Bruggaier.
Besuch von einem freien Menschen
Nicht nur des Müllers Lust

Nicht nur des Müllers Lust

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Was wäre das Wandern ohne die Kunst? Vielleicht immer noch eine ganz nette Sache. Wenn auch ohne Liedchen auf den Lippen und Caspar-David-Friedrich-Assoziationen bei Sonnenuntergang im Gebirge. Was wäre die Kunst ohne das Wandern? Oh weh, das wäre eine trübsinnige Beschäftigung. Denn Kunst ist Ausdruck des Menschseins, der Mensch aber ist ein Rastloser, immer auf der Suche nach dem Glück und manchmal auch auf der Flucht vor dem Unglück. - Von Johannes Bruggaier.
Nicht nur des Müllers Lust
Gefühle unterm Lack

Gefühle unterm Lack

Hannover - Von Jörg Worat. „Ich bin ein Dinosaurier“, sagt Ricarda Roggan irgendwann im Laufe des Gesprächs. Die Fotografin meint mit dieser Selbstbezichtigung keineswegs, dass sie das Hier und Jetzt nicht interessiert – doch ist es tatsächlich fast schon ein Alleinstellungsmerkmal, wenn da jemand mitten im Digital-Boom der analogen Fotografie die Treue hält. Und damit wundersame Werke schafft, wie die phänomenale Ausstellung „Echo“ im Kunstverein Hannover beweist.
Gefühle unterm Lack
Klangrausch und Transparenz

Klangrausch und Transparenz

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Geschickter kann man sich einen „Saisonstart“ wohl kaum vorstellen. Zum einen boten die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Markus Poschner ein fabelhaft interessantes und schlüssiges Programm:
Klangrausch und Transparenz
Frische Luft in der Kleinstadt Hannover

Frische Luft in der Kleinstadt Hannover

Hannover - Von Jörg Worat. Culture Clash im Schauspielhaus: „Volksrepublik Volkswagen“ heißt eine neue Produktion, eine Spurensuche im Reich der Mitte. Als erster westlicher Großkonzern hat sich 1985 VW angeschickt, China zu erobern, offenbar mit Erfolg, sollen dort doch mittlerweile jährlich drei Millionen Autos einen Käufer finden. „China Bilder Import“ Kaegi lautet der etwas geschmäcklerische Untertitel, den Stefan Kaegi seiner theatralen Forschungsarbeit gegeben hat. - Von Jörg Worat.
Frische Luft in der Kleinstadt Hannover
Manchmal glücklich

Manchmal glücklich

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Jede zweite Ehe, heißt es, wird geschieden, und trotzdem wird weiter munter geheiratet.
Manchmal glücklich
Größenwahn hoch zehn

Größenwahn hoch zehn

Bremen - Was war eigentlich los? Was wird wird passieren? Kulturredakteur Johannes Bruggaier schaut in seiner Kolumne "Bruggaiers Kulturwochen" genauer hin.
Größenwahn hoch zehn
Kaiserring 2014 an Wiebke Siem überreicht

Kaiserring 2014 an Wiebke Siem überreicht

Goslar - Wiebke Siem hat einen der weltweit wichtigsten Preise für moderne Kunst erhalten. Die Berliner Künstlerin nahm am Samstag in Goslar den Kaiserring 2014 entgegen. Sie sei sehr glücklich über die Auszeichnung und danke der Stadt Goslar „für diese späte Würdigung“ ihres Lebenswerkes, sagte die 1954 geborene Künstlerin.
Kaiserring 2014 an Wiebke Siem überreicht
Verjagt den Klabautermann

Verjagt den Klabautermann

Bremen - Von Mareike Bannasch. Größer, lauter, bunter: Mit diesen drei Worten lässt sich wohl am besten die Philosophie vieler Musiker zusammenfassen, die aktuell auf den Bühnen der Republik stehen. Wer die Massen in die Konzerthallen bekommen möchte, muss große Geschütze auffahren – oder zumindest LED-Bildschirme. Einen wohltuenden Kontrast dazu bildete der Bremer Auftritt von Reinhard Mey in der Halle sieben.
Verjagt den Klabautermann
Ohne eruptive Auflösung

Ohne eruptive Auflösung

Hamburg - Von Andreas Schnell. Der Meister war ein wenig angeschlagen. Eine Kehlkopfentzündung machte ihm das Sprechen schwer, als Glenn Branca auf Kampnagel in Hamburg seine neuen Kompositionen der Welt vorstellte, die unter dem Titel „Ascension III“ eines Tages auch auf Tonträger das Licht der Welt erblicken sollen. Aber eine Welturaufführung ist natürlich ein ausreichend gewichtiger Anlass für einen Komponisten, die musikalische Leitung auch unter widrigen Umständen zu übernehmen. - Von Andreas Schnell.
Ohne eruptive Auflösung
Sky du Mont kommt als Erzähler in der Rocky Horror Show

Sky du Mont kommt als Erzähler in der Rocky Horror Show

Bremen -  Sky du Mont kann es nicht lassen! Wenn vom 6. bis 11. Januar 2015 mit in Richard O’Brien’s Rocky Horror Show das Kultmusical für vier Tage erneut nach Bremen kommt, wird in der Rolle des Erzählers erstmals der profilierte deutsche Film- und Fernsehschauspieler Sky du Mont zu erleben sein.
Sky du Mont kommt als Erzähler in der Rocky Horror Show
Beatsteaks im Bremer Schlachthof

Beatsteaks im Bremer Schlachthof

Die Beatsteaks aus Berlin waren am 18. September im Bremer Kulturzentrum Schlachthof zu Gast. Am 14. November kommen sie erneut nach Bremen ins Pier 2.
Beatsteaks im Bremer Schlachthof
Weg sind sie, die Bienen

Weg sind sie, die Bienen

Syke - Von Mareike Bannasch. Was beeinflusst einen Künstler? Menschen oder Stilrichtungen? Und wer verdient überhaupt den Titel Künstler? Eine Antwort auf diese Fragen gibt von Sonntag an die Ausstellung „Dialog-Monolog“ im Syker Vorweg. - Von Mareike Bannasch.
Weg sind sie, die Bienen
Tischbeins Traumbilder

Tischbeins Traumbilder

Oldenburg - Von Johannes Bruggaier. Schwer lastet der Kopf auf der rechten Hand, mutlos, ängstlich senkt sich der Blick auf den kahlen Boden. Im Kamin lodert das Feuer, doch statt Licht bringt es nur Dunkelheit in Raum und Seele dieses vom Kummer gebeugten Melancholikers: einen Schatten nämlich, der sich von seinen Füßen über die Wand bis zur Decke erstreckt – Kontur gewordene Angst, Schreckensbild des Unbewussten. „Der lange Schatten“ lautet der Titel dieses Aquarells, entstanden 1905, in jener Zeit, als ein ganz anderer bereits seinen Schatten warf, nämlich Sigmund Freud. Richtig? - Von Johannes Bruggaier.
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Literatur-Nobelpreis geht an Patrick Modiano

Literatur-Nobelpreis geht an Patrick Modiano

Stockholm - Der Literaturnobelpreis 2014 geht an den Franzosen Patrick Modiano. Das gab die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm bekannt.
Literatur-Nobelpreis geht an Patrick Modiano
Nicht die Kalaschnikow plattmachen

Nicht die Kalaschnikow plattmachen

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Das Politische, sagt Mario von Kelterborn, sei nicht zwangsläufig Bestandteil von Kunst. Schon klar: Wenn man den Begriff der Politik auf den Menschen an sich beziehe, auf sein Wesen, auf sein Handeln, dann sei natürlich alles auf diesem Planeten irgendwie politisch, also auch die Kunst.
Nicht die Kalaschnikow plattmachen
Oder halt schönsaufen

Oder halt schönsaufen

Bremen - Von Mareike Bannasch. Manch einer wird genervt die Augen verdrehen: Schon wieder so ein Artikel, der sich mit Jan Delays Begeisterung für Werder beschäftigt. Gibt es denn nichts Interessanteres an dem Hamburger?
Oder halt schönsaufen
Kohl auf der Buchmesse: Kein Wort zum Ghostwriter

Kohl auf der Buchmesse: Kein Wort zum Ghostwriter

Frankfurt/Main - Helmut Kohl spricht auf der Frankfurter Buchmesse - allerdings sagt er nichts zu den umstrittenen „Kohl-Protokollen“. Er wirbt stattdessen für ein altes Buch zum Mauerfall.
Kohl auf der Buchmesse: Kein Wort zum Ghostwriter
Jan Delay therapiert in der ÖVB-Arena Werder Bremen Fans

Jan Delay therapiert in der ÖVB-Arena Werder Bremen Fans

Jan Delay spielt in der ÖVB-Arena in Bremen und therapiert Werder Bremen Fans. Knapp zwei Stunden spielt der Hamburger Bremen-Fan und gibt zweimal Zugaben. Nach fast jedem Song gibt es eine Ansage zu seinem Lieblingsverein in der Fußball-Bundesliga und Songs wie "Auf St. Pauli brennt noch Licht" oder "Sie kann nicht tanzen". 
Jan Delay therapiert in der ÖVB-Arena Werder Bremen Fans
Logisch leben

Logisch leben

Oldenburg - Von Johannes Bruggaier. Manchmal ist schon das Bühnenbild die halbe Miete: Was für ein großartiges Gerät, das uns in der neuen Produktion des Oldenburgischen Staatstheaters die eineinhalb Stunden versüßt!
Logisch leben
Schriftsteller Siegfried Lenz gestorben

Schriftsteller Siegfried Lenz gestorben

Hamburg - Der Schriftsteller Siegfried Lenz ist tot. Der bedeutende Autor der deutschen Nachkriegsliteratur starb am Dienstag im Alter von 88 Jahren im Kreise der Familie.
Schriftsteller Siegfried Lenz gestorben