Ressortarchiv: Kultur

Auch der Selbstmord ist nett

Auch der Selbstmord ist nett

Oldenburg - Von Johannes Bruggaier. Sollte sich in diesem Debüt das Kommende vorausahnen lassen, so dürfte es am Oldenburgischen Staatstheater demnächst sehr realistisch zur Sache gehen. Peter Hailer, frisch gekürter Oberspielleiter unter dem neuen Intendanten Christian Firmbach, hat sich am Sonntagabend mit einer eigenen Inszenierung von „Alle meine Söhne“ dem Publikum vorgestellt.
Auch der Selbstmord ist nett
Da schwillt die Brust

Da schwillt die Brust

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Der Ethikrat im Deutschen Bundestag hat in der vergangenen Woche für Schlagzeilen gesorgt. Das Inzestverbot sei in seiner gegenwärtigen Form zu überarbeiten, unter bestimmten Bedingungen komme eine Lockerung in Frage.
Da schwillt die Brust
Rückfall in die Theaterprovinz

Rückfall in die Theaterprovinz

Oldenburg - Von Andreas Schnell. Ein bisschen gespannt durfte man ja sein, wie sich das neue Oldenburger Musiktheater anhören würde. Und – nicht zuletzt – wie es aussehen würde. Dass der neue Intendant Christian Firmbach eine vielversprechende Riege von Jungtalenten akquiriert hat, war schließlich unlängst schon bei der Gala zur Spielzeiteröffnung festzustellen gewesen. - Von Andreas Schnell.
Rückfall in die Theaterprovinz
Egoistisch ohne Gier

Egoistisch ohne Gier

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Egoistisch ohne Gier
Bizarr: Mörder Charles Manson als Musical-Star

Bizarr: Mörder Charles Manson als Musical-Star

Hamburg - Mit Charles Manson macht das Thalia-Theater einen verurteilten Mörder zum Helden eines Musicals. Der Inszenierung gelingt es nicht, eine kritische Distanz zu dessen Taten einzunehmen.
Bizarr: Mörder Charles Manson als Musical-Star
Was Jäger treibt

Was Jäger treibt

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Gleich hinter der Tür beginnt der Friedhof. Tonnenschwere Grabplatten aus Blei, mächtige Steine in Grau, hinten im Eck ein monumentales Kreuz. Sie liegen hier alle begraben. Der unglückliche junge Werther. Gregor Samsa, der alte Käfer. Und ach, auch dich müssen wir hier finden, Anna Karenina.
Was Jäger treibt
Schau macht Skulpturen für Kinder erlebbar

Schau macht Skulpturen für Kinder erlebbar

Bremen - Moderne Kunst ist oft abstrakt - und auch für Erwachsene schwer zu verstehen. Greifbar für Kinder wird diese jetzt in einer Ausstellung in der Weserburg. Dort können sie selbst zu Skulpturen werden.
Schau macht Skulpturen für Kinder erlebbar
Wenn das Händel wüsste: Uraufführung der Oper „George“

Wenn das Händel wüsste: Uraufführung der Oper „George“

Hannover - Von Thomas Strünkelnberg. Hand aufs Herz: Wer würde nicht bei einer zeitgenössischen Oper vor allem etwas schräge und unsangliche Klänge erwarten? Da muss erst eine australische Komponistin nach Hannover kommen, um zu zeigen, dass es anders geht.
Wenn das Händel wüsste: Uraufführung der Oper „George“
Regeners Mix aus Schrammelpop und Rumpel-Folk

Regeners Mix aus Schrammelpop und Rumpel-Folk

Berlin / Bremen - Wer von einem neuen Album des Berliner Quartetts Element Of Crime eine grundsätzliche Kursänderung erwartet, hat das Prinzip nicht verstanden. Die Band pflegt ihre Nische, und zu Recht: Schöne Popmusik mit tollen Texten kriegt hierzulande niemand besser hin.
Regeners Mix aus Schrammelpop und Rumpel-Folk
"Man muss selbst spannend finden, was man tut"

"Man muss selbst spannend finden, was man tut"

Berlin / Bremen - Das Umfeld passt perfekt zu Sven Regener: Im traditionsreichen „Café Einstein Stammhaus“ im Westberliner Stadtteil Schöneberg spricht der Sänger von Element Of Crime über das neue Album „Lieblingsfarben und Tiere“, Bremer Dialekt und den Reiz des Wortes „Schwachstromsignalübertragungsweg“.
"Man muss selbst spannend finden, was man tut"
Stachelig in Worpswede

Stachelig in Worpswede

Worpswede - Von Johannes Bruggaier. Das waren noch Zeiten, als Künstler aus aller Welt nach Worpswede kamen! Da wurde gewerkelt und diskutiert, gestritten und ausgestellt, und für manche waren die Monate im Moor das Fundament ihrer Karriere – soweit man in der Kunst von so etwas überhaupt sprechen kann.
Stachelig in Worpswede
„Wirres, ekles Gestammel“

„Wirres, ekles Gestammel“

Celle - Von Jörg Worat. „Mehr kann einer nicht geben: Weltklasse“ – so befand der „Studenten-Kurier“. „Ein wirres, ekles Gestammel, ein pathologisches Gekritzel“ – diese Ansicht war in der „Kulturpolitschen Korrespondenz“ nachzulesen. Beide Urteile bezogen sich auf ein und dasselbe Buch, Arno Schmidts 1956 erschienenen Roman „Das steinerne Herz“. Und dass der Autor nicht nur ein höchst umstrittener, sondern auch ein sehr widersprüchlicher Mensch war, macht die Ausstellung „Arno Schmidt 100“ im Celler Bomann-Museum überaus deutlich.
„Wirres, ekles Gestammel“
Weserburg fühlt sich fremdbestimmt

Weserburg fühlt sich fremdbestimmt

Bremen - Von Sabine Komm. 1991 feiert die Kunstszene Europas erstes Sammlermuseum. Die Weserburg Bremen gilt als Superlativ, dort werden wechselnde Werke von Gegenwartskünstlern wie Ai Weiwei, Olafur Elíasson, Mario Merz und Katharina Grosse ausgestellt. Jetzt droht dem Standort das Aus.
Weserburg fühlt sich fremdbestimmt
Einfach schön anzuschauen

Einfach schön anzuschauen

Bremerhaven - Von Wolfgang Denker. Shakespeares „Romeo und Julia“ ist die klassische Liebesgeschichte. Viele Komponisten haben sie verarbeitet: Bellini und Gounod als Oper, Berlioz als sinfonisches Oratorium, Prokofjev als Ballett und Tschaikowsky als Ouvertüre. Und Leonard Bernstein hat mit seiner „West Side Story“ eines der besten Musicals aller Zeiten geschaffen. Das hatte in Bremerhaven zum Spielzeitbeginn eine fulminante Premiere. - Von Wolfgang Denker.
Einfach schön anzuschauen
Gleich wieder da

Gleich wieder da

Hannover - Von Jörg Worat. Achtung: Die folgende Beschreibung eines Theaterabends entspricht ziemlich sicher nicht dem, was Sie bei einem künftigen Besuch desselben Stücks erleben werden. Unfug? Nö, Konzept: Die Uraufführung von Judith Schalanskys „Atlas der abgelegenen Inseln“ in der Cumberlandschen Galerie war kaum nach normalen Maßstäben zu bewerten.
Gleich wieder da
Krieg ist eine dreckige Angelegenheit

Krieg ist eine dreckige Angelegenheit

Hannover - Von Jörg Worat. Riesenjubel im Schauspielhaus, schließlich rhythmisches Klatschen. Doch die da vorne können es nur bedingt genießen – sie haben Mühe, sich bei den Verbeugungen auf den Beinen zu halten, denn die Bühne ist über und über mit Matsch bedeckt. Der Krieg ist nun mal eine dreckige Angelegenheit, und das macht die Premiere von „Im Westen nichts Neues“ nach dem Roman von Erich Maria Remarque sehr deutlich. - Von Jörg Worat.
Krieg ist eine dreckige Angelegenheit
Weiße Ritter kommen nur im Märchen

Weiße Ritter kommen nur im Märchen

Bremen - Von Mareike Bannasch. Das Leben ist kein Spaß für Eva Pogner. Verängstigt kauert sie zu der dröhnenden Melodie der Ouvertüre, die das Orchester spielt, in einer Ecke. Hoch oben auf der Bühne – und nicht im Orchestergraben – werden die Bremer Philharmoniker den ganzen Abend verbringen. Eva umklammert einen weißen Spielzeugritter, während draußen über ihr Leben entschieden wird. Natürlich ohne ihr Mitspracherecht, ihr bleibt nur die Rolle der Zuschauerin.
Weiße Ritter kommen nur im Märchen
Gehüpft und getrampelt

Gehüpft und getrampelt

Bremen - Von Mareike Bannasch. Zum Ende mussten die Macher des Musikfests doch noch einmal umdisponieren. War bereits Bejun Mehta zu Beginn des Festivals krankheitsbedingt ausgefallen und konnte bei der zweiten Aufführung von Orpheus und Eurydike nicht mehr den trauernden Liebenden geben, traf es am Samstagabend Daniele Gatti.
Gehüpft und getrampelt
Arabische Hypnose

Arabische Hypnose

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Das Organisationsteam des Bremer Musikfests hatte für diesen Abend mit dem tunesischen Oud-Spieler Anouar Brahem „arabischen Jazz“ versprochen und damit ziemlich präzise auf einen in diesen Tagen besonders empfindlichen Nerv gezielt.
Arabische Hypnose
Verspricht, heikel zu werden

Verspricht, heikel zu werden

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Verspricht, heikel zu werden
Schluss mit langsam

Schluss mit langsam

Bremen - Von Mareike Bannasch. Dass dies ein sommerlich-leichter Abend wird, zeigt sich bereits beim Blick aufs Programmheft. „Brazil“ steht dort vor dem Hintergrund der gelb-grünen Flagge. Eine Einladung, sich an lange Sandstrände zu wünschen. Während der Bossa Nova aus dem Radio dröhnt, der im Mittelpunkt eines neuen Albums des französischen Quatour Ebène steht. Nicht allzu überraschend, dass auch die Zuschauer im Bremer BLG-Forum in den Genuss der brasilianischen Musik kommen.
Schluss mit langsam
Unglaubliches Dröhnen

Unglaubliches Dröhnen

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Richard Wagners 1868 uraufgeführter Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ haftet noch immer ihre Vereinnahmung durch die Nazis an: Hitler wollte eine Festaufführung zu seinem Endsieg. Wagner wollte das Stück als Komödie verstanden haben, es spielt im mittelalterlichen Nürnberg.
Unglaubliches Dröhnen
Henry Purcell, amputiert

Henry Purcell, amputiert

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Wir haben in ihm einen Engländer gefunden der mit den größten Meistern des Auslandes auf einer Stufe steht“: Das war 1680 die Meinung des Dichters John Dryden über Henry Purcell (1659-1695). Trotzdem ist der größte Komponist des englischen Barock weitgehend unbekannt geblieben. Ganz sicher liegt das nicht an einer mangelnden künstlerischen Qualität, sondern an der spezifischen Entwicklung der Oper in England. - Von Ute Schalz-Laurenze.
Henry Purcell, amputiert
Der Adel leidet, aber es gibt schlimmere Tragödien

Der Adel leidet, aber es gibt schlimmere Tragödien

Bremen - Von Mareike Bannasch. Mehr Königinnen! So könnte man einen Teil der kommenden Spielzeit der Bremer Shakespeare Company betiteln. Um auch dem vermeidlich schwachen Geschlecht zum großen Auftritt zu verhelfen, wagt sich das Ensemble im März 2015 an „Maria Stuart“. Und geht damit kein kleines Risiko ein. Nicht nur was die Auswahl des Schiller-Klassikers, der sich als etwas zu groß entpuppen könnte, angeht, sondern auch mit der Entscheidung für Petra-Janina Schultz, die das Trauerspiel inszenieren wird. Ihre erste Arbeit, da hätte sich manch einer etwas Leichtgängigeres ausgesucht. Doch Schultz ist es schon seit langem ein Anliegen, dass endlich auch Königinnen die Hauptrolle in den Aufführung spielen. Daher wird sich ihre verkürzte Fassung des Schiller-Klassikers auch vor allem auf die beiden Frauen konzentrieren. „Das Duell zwischen Maria und Elisabeth steht im Vordergrund“, betonte die Neu-Regisseurin während der Jahrespressekonferenz der Shakespeare Company. - Von Mareike Bannasch.
Der Adel leidet, aber es gibt schlimmere Tragödien
Auch die Natur hat ihre Ecken und Kanten

Auch die Natur hat ihre Ecken und Kanten

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Irgendwas stimmt nicht an diesem kleinen Straußenvogel. Sein Hals schwingt sich elegant und stolz in die Höhe, hinten fächert sich breit das Gefieder auf, und unten sorgen zwei Hufe für sicheren Stand. Zwei Hufe? Tatsächlich hat sich der Strauß, zum Kuckuck, zwei braun behaarte Eselsbeine als Gehhilfen ausgesucht. Und was sich da hinten so prächtig auffächert, ist nicht etwa der Federschmuck, wie die Prärie ihn kennt. Es ist vielmehr das Hinterteil eines Hahnes vom Bauernhof. Das Wesen: Es ist ein Hybrid.
Auch die Natur hat ihre Ecken und Kanten
Stundenlang gehämmert

Stundenlang gehämmert

Bremen - Von Mareike Bannasch. Eine spannende Begegnung im Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz: Vollmundig kündigt das Programmheft am Mittwochabend den ganz großen Wurf an. Und irritiert zunächst einmal, gibt es doch bereits seit langem keine starre Grenze mehr zwischen Jazz und Klassik. Man denke nur an Strawinski oder Ravel. - Von Mareike Bannasch.
Stundenlang gehämmert
Einfach nur hübsch anzusehen

Einfach nur hübsch anzusehen

Bremen - Von Mareike Bannasch. 1978 gegründet, war die Band Joy Division zwei Jahre später bereits wieder Geschichte. Der Selbstmord des Frontmanns Ian Curtis hatte den Traum vom ganz großen Ruhm schnell zunichte gemacht. Dennoch zählt die britische Rockband – auch wenn es nur zwei veröffentlichte Alben gibt – bis heute zu den wegweisenden Gruppen. Als simple Punkrockformation gestartet, ließ Joy Division ziemlich schnell die starren Schranken des Genres hinter sich. Und mischte synthetische Klänge in ihren düsteren und zugleich aggressiven Sound. - Von Mareike Bannasch.
Einfach nur hübsch anzusehen
Im Hobbykeller

Im Hobbykeller

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Ja, möchte man laut ausrufen: So ist es, das Leben in Amerika! Wie ein schnittiger Pontiac im Kinderzimmer. Wie ein Schießgewehr im Bastelkeller. Wie ein Raum voller Leuchtbuchstaben. Als Sohn einer kalifornischen Farmerfamilie hat Jason Rhoades diese Kultur mit der Muttermilch aufgesogen, er hat sie nachempfunden, parodiert und vorausgeahnt. Man könnte sagen: Seine Kunst ist Amerika, Amerika aber ist – in vielerlei Hinsicht – unser Alltag. Genau deshalb geht Rhoades uns etwas an, gerade heute, acht Jahre nach seinem überraschend frühen Tod.
Im Hobbykeller
Ausstellung "Wie Menschen Affen sehen"

Ausstellung "Wie Menschen Affen sehen"

Die Ausstellung "Wie Menschen Affen sehen" ist im Landesmuseum in Braunschweig derzeit zu sehen. Das Museum will mit der Ausstellung das teilweise verzerrte Bild von Menschenaffen geraderücken.
Ausstellung "Wie Menschen Affen sehen"
Mit dem Laser ins Gedächtnis gebrannt

Mit dem Laser ins Gedächtnis gebrannt

London - Von Maik Hanke. Als Sean Connery mit gespreizten Gliedern gefesselt auf der goldenen Tischplatte liegt und ein Laser sich zwischen seinen Beinen durch das Edelmetall in Richtung „Kronjuwelen“ frisst, muss Albert J. Luxford besonders gut hinhören.
Mit dem Laser ins Gedächtnis gebrannt
Oldenburger Museen werden zu Lichtskulpturen

Oldenburger Museen werden zu Lichtskulpturen

Oldenburg - In ungewohntem Licht werden Museen in Oldenburg an diesem Samstag zu später Stunde erstrahlen. Der Künstler Philipp Geist wird die Fassaden vom Horst-Janssen-Museum und Edith-Russ-Haus zur Nacht der Museen in bewegte Lichtskulpturen verwandeln.
Oldenburger Museen werden zu Lichtskulpturen
Krabbelstunde zum hohen C

Krabbelstunde zum hohen C

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Es ist nicht üblich, sich in Rezensionen bei den Veranstaltern zu bedanken. Hier aber muss eine Ausnahme gemacht werden, denn es ist kein Pappenstiel, was dem Musikfest in Kooperation mit der Philharmonischen Gesellschaft gelungen ist: den peruanischen Ausnahmetenor Juan Diego Flórez nach Bremen zu holen.
Krabbelstunde zum hohen C
Entlang der Staatsräson

Entlang der Staatsräson

Hamburg - Von Andreas Schnell. Sie liegen auf dem Boden und sprechen zu uns von einem Bildschirm: Flüchtlinge aus Hamburg sind im Thalia-Theater zu Gast. Nein, sie wohnen nicht dort, aber sie arbeiten an diesem Theater. Obwohl sie als Asylbewerber gar keine Erlaubnis dazu haben. - Von Andreas Schnell.
Entlang der Staatsräson
Beim Lachen tut‘s weh

Beim Lachen tut‘s weh

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Lange nichts mehr von „Element of Crime“ gehört. In den späten neunziger Jahren war die Band mit ihren schwermütigen Texten und elegischen Harmonien nahezu täglich im Rundfunk präsent. Nach der Jahrtausendwende machte dann Frontmann Sven Regener mit Buch- und Filmprojekten auf sich aufmerksam.
Beim Lachen tut‘s weh
Kiez, Konzerte, Kunst und Konferenz

Kiez, Konzerte, Kunst und Konferenz

Hamburg -  Spartenübergreifend hat sich Deutschlands größtes Clubfestival in die Terminkalender der Musikfans und der Musikwirtschaftenden aus aller Welt eingebrannt und ist aus dem internationalen Musikbetrieb nicht mehr wegzudenken.
Kiez, Konzerte, Kunst und Konferenz
Und nochmal den Weibermarsch

Und nochmal den Weibermarsch

Oldenburg - Von Andreas Schnell. Wenn ein neuer Intendant kommt, bringt er meist eine Menge Neues mit. Ensembles werden umgestellt, bisweilen komplett ausgewechselt. Und zumeist geht der Wechsel an der Spitze eines Theaters auch mit einer künstlerischen Neuausrichtung einher. - Von Andreas Schnell.
Und nochmal den Weibermarsch
Beethoven und die Malerei

Beethoven und die Malerei

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Selten gelingen die an sich immer begrüßenswerten Versuche, die Künste miteinander zu verbinden, Aspekte des einen im anderen aufzutun, wie gestern Vormittag.
Beethoven und die Malerei
Das perfekte Gerüst

Das perfekte Gerüst

Bremen - Von Mareike Bannasch. Ein Pianist, zwei Sänger und ein Orchester: So lautet am Samstagabend im BLG-Forum das Erfolgsrezept. Unter dem Motto „Musikfest goes overseas“ stehen Gonzalo Rubalcaba, Laura Mvula und Gregory Porter auf der Bühne – und bescheren den Zuschauern einen herausragenden Abend.
Das perfekte Gerüst
Hoffentlich gut geträumt

Hoffentlich gut geträumt

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Hoffentlich gut geträumt
Wunderbar unperfekt

Wunderbar unperfekt

Hannover - Von Jörn Worat. Ethan Cabon ist kein Tänzer. Und behauptet auch nicht, einer zu sein. Er ist ein 15-Jähriger aus dem bretonischen Dorf Guissény und hat Freude an der Bewegung. Will man das auf einem überregional renommierten Festival wie „Tanztheater international“ inmitten all der hochkarätigen Profitruppen sehen? Ja, unbedingt. - Von Jörn Worat.
Wunderbar unperfekt
Töne als psychisches Leben

Töne als psychisches Leben

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Ein schönes Konzert, eine gute dramaturgische Idee unter dem Titel „Erhabene Trümmer“ – aber trotzdem wollte es nicht so recht hinhauen. Der Tenor Christoph Prégardien, der Pianist Michael Gees und der Schauspieler Udo Samel hatten in der Bremer Glocke einen Abend mit Texten von Johann Wolfgang von Goethe und Goethevertonungen von verschiedenen Komponisten vorbereitet.
Töne als psychisches Leben
Liebe, Tanz und Tod auf Sizilianisch

Liebe, Tanz und Tod auf Sizilianisch

Oldenburg - Von WIlfried Denker. Die Sankt-Paulus-Kathedrale von Mdina befindet sich auf Malta und birgt unermessliche musikalische Schätze, vor allem von sizilianischen Komponisten und Dichtern. Ausgehend von diesem Fundus rückt das Musikfest Bremen bei seinem Gastspiel im Oldenburger Staatstheater wiederentdeckte Barockwerke in den Mittelpunkt. - Von WIlfried Denker.
Liebe, Tanz und Tod auf Sizilianisch
„Beklemmend und stark gespielt“

„Beklemmend und stark gespielt“

Oldenburg - Von Klaus Eilers. „Mann, ist das hell hier, ich kann Sie gar nicht sehen“, entfuhr es Torsten Neumann, nachdem er die Bühne erklommen hatte, um das 21. Internationale Filmfest Oldenburg zu eröffnen. Genau wie die auf den Filmfest-Chef gerichteten Scheinwerfer geht der Blick der Filmwelt in diesen Tagen nach Oldenburg. Bei der Eröffnungsgala am Mittwochabend in der kleinen EWE-Arena gab es auf dem roten Teppich zahlreiche Darsteller und andere Filmschaffende zu sehen. Der Eröffnungsfilm „Von jetzt an kein Zurück“ zog die gut 1000 Zuschauer in seinen Bann. - Von Klaus Eilers.
„Beklemmend und stark gespielt“
Die Heroik des Scheiterns

Die Heroik des Scheiterns

Von Andreas SchnellBREMENEs könnte geradezu programmatisch zu verstehen sein, wenn die Schwankhalle die neue Spielzeit erstens nicht in den heimischen Räumen eröffnet, sondern in einem Bunker auf der anderen Seite der Weser, und zweitens mit einem Stück, das erklärtermaßen nach den Möglichkeiten selbstbestimmten Handelns fragt. Nachdem sich schließlich am Buntentorsteinweg in den vergangenen zwölf Monaten das Personalkarussell immer wieder drehte, ließe sich das Bedürfnis nach einem Tapetenwechsel ebenso nachvollziehen wie danach, zurück auf Los zu gehen und zu schauen, welche Möglichkeiten sich von dort aus ergeben.
Die Heroik des Scheiterns
Schauspiel Hannover zeigt Theater-Performance mit Flüchtlingen

Schauspiel Hannover zeigt Theater-Performance mit Flüchtlingen

Hannover - Wie fühlt es sich an, als Flüchtling in ein fremdes Land zu kommen? Mit der Uraufführung von „Tor zur Freiheit“ zeigt das Junge Schauspiel Hannover am Donnerstag (19.00 Uhr) einen Theaterabend, den die Regisseurin Anna Horn mit jugendlichen Zuwanderern erarbeitet hat.
Schauspiel Hannover zeigt Theater-Performance mit Flüchtlingen
Mehr Horn für die Ohr‘n

Mehr Horn für die Ohr‘n

Bremen - Von Mareike Bannasch. Im Jahr 1897 hatten sie genug. Genug von der jahrhundertelangen Dominanz der Streicher in der französischen Kammermusik. Der Moment für eine Revolte war gekommen.
Mehr Horn für die Ohr‘n
Casting bei Königs

Casting bei Königs

Hannover - Von Jörg Worat. Geboren ist sie in Taschkent, begann mit 14 ein Musikstudium in Moskau, zog dann nach Australien, wo sie auch heute lebt. Zwischendurch war sie 13 Jahre lang in Deutschland zugange, davon die meiste Zeit in Hannover, und nun komponiert sie eine Oper über ein englisches Thema: Wer Elena Kats-Chernin als Kosmopolitin bezeichnet, liegt sicherlich nicht verkehrt.
Casting bei Königs
Im emotionalen Perpetuum Mobile

Im emotionalen Perpetuum Mobile

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Das Rätsel lautet: Wer ist gestorben? Seine Lösung liegt für mehrere hundert Seiten griffbereit auf dem Küchentisch einer Frankfurter Wohnung. Gut verpackt in einem schwarz umrandeten Briefumschlag. Gleich zu Beginn des Romans aus dem Briefkasten gefischt: von Hinrich, dem verwitweten Kulturredakteur im Ruhestand, Vater einer angesehenen Kuratorin und Großvater eines angehenden Abiturienten. - Von Johannes Bruggaier.
Im emotionalen Perpetuum Mobile
"Ich bezeichne Homophobie als nackte Dummheit"

"Ich bezeichne Homophobie als nackte Dummheit"

Hamburg - Von Pascal Faltermann. Der Kurzfilm von Kettcar-Frontmann Marcus Wiebusch „Der Tag wird kommen“ zum gleichnamigen Song aus dem Album „Konfetti“ schlägt aktuell hohe Wellen in sozialen Netzwerken und Medien.
"Ich bezeichne Homophobie als nackte Dummheit"
Tonnenschwer

Tonnenschwer

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Vielleicht, so mutmaßte Arnold Schönberg einmal, seien die Rätsel dieser Welt allesamt gelöst, wäre es dem einen oder anderen großen Meister der Tonkunst geglückt, eine Sinfonie Nr. 10 zu schreiben. Es versteht sich von selbst, dass er dabei nicht an Vielschreiber der Früh- und Hochklassik wie Haydn und Mozart dachte, denen Sinfonien noch so leicht von der Hand gingen wie dem Bäcker die Brezeln.
Tonnenschwer