Ressortarchiv: Kultur

Brisanter Wechsel im Kunstverein

Brisanter Wechsel im Kunstverein

Bremen - Von Mareike Bannasch. Wechsel an der Spitze: Nach 20 Jahren im Vorstand des Bremer Kunstvereins, dem privaten Träger der Kunsthalle Bremen, endete mit der Mitgliederversammlung am Dienstagabend die Amtszeit des Vorsitzenden Georg Abegg. Der Bremer nutzte laut einer Pressemitteilung die Gelegenheit, um die Arbeit des Kunstvereins Revue passieren zu lassen und auf die Errungenschaften während seiner Zeit als Vorsitzender zurückzublicken. „Ich freue mich sehr, dass unser Kunstverein, heute ein wesentlicher, nicht zu entbehrender Bestandteil unserer bremischen Bürgergesellschaft, ein kultureller Leuchtturm ist“, betonte Abegg. In seine Amtszeit fielen die umfangreichen Um- und Erweiterungsbauten in den Jahren 1996 bis 1998 sowie in den Jahren 2009 bis 2011. Außerdem konnte der Kunstverein laut Mitteilung seine Mitgliederzahl auf mehr als 9000 erhöhen. Damit sei der Bremer Kunstverein mit Abstand der größte Kunstverein in ganz Deutschland. - Von Mareike Bannasch.
Brisanter Wechsel im Kunstverein
Liebesglück statt Weltruhm

Liebesglück statt Weltruhm

Hamburg - HAMBURG
Liebesglück statt Weltruhm
Kultur kennt keinen Fortschritt

Kultur kennt keinen Fortschritt

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Kultur kennt keinen Fortschritt
Gehirn geklaut

Gehirn geklaut

Hannover - Von Jörg Worat. „Gehe ins Irrenhaus lieber Curt, denn das Publikum behauptet Du seiest ins Gehirn geschissen!“ Diese und andere grobe Worte, unterzeichnet mit dem mäßig originellen Pseudonym „Anna Blume“, erreichten Kurt Schwitters brieflich am 17.6.1920. Nun hätte der Künstler das beleidigende Schreiben ja einfach wegwerfen können, doch stand für Schwitters stets die Verwertung vor der Vernichtung. Und was das bedeuten konnte, ist im ersten Teil des auf neun Bände angelegten Projekts „Kurt Schwitters – Alle Texte“ zu verfolgen, der, etwas irritierend, als Band 3 ausgewiesen ist. - Von Jörg Worat.
Gehirn geklaut
Gipfeltreffen europäischer Künstlerkolonien

Gipfeltreffen europäischer Künstlerkolonien

Worpswede - Die Europäische Vereinigung der Künstlerkolonien EuroArt feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Gefeiert wird vom 31. Juli bis 3. August in Worpswede bei Bremen.
Gipfeltreffen europäischer Künstlerkolonien
Loblieder auf die Dilettanten

Loblieder auf die Dilettanten

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Max Brod, wer war das noch mal? Richtig: Franz Kafka. Das heißt, natürlich war Brod nicht Kafka selbst. Er war vielmehr dessen Freund und Förderer. Vor allem aber sein Nachlassverwalter, der sich über den erklärten Willen seines Freundes hinwegsetzte und die gesammelten Werke doch nicht dem Kaminfeuer anheimgab. Ohne Brod hätten wir von Kafka nie erfahren, weshalb heute jeder „Kafka“ meint, der „Brod“ sagt. - Von Johannes Bruggaier.
Loblieder auf die Dilettanten
Einsame Superhelden

Einsame Superhelden

Hannover - In Andreas Gurskys Panorama-Bildern wird der Mensch austauschbar in der Masse. Das gilt für Arbeiterinnen in einer Textilfabrik in Fernost genauso wie für Models auf dem Laufsteg oder Mechaniker beim Boxenstopp in der Formel 1. Eine neue Serie des teuersten Fotokünstlers der Welt rückt dagegen den Einzelnen ins Zentrum.
Einsame Superhelden
Meilenstein zum Gutmenschentum

Meilenstein zum Gutmenschentum

Syke - Von Mareike Bannasch. „Denn du trägst keine Liebe in dir, nicht für mich und für irgendwen.“ Diese Zeilen werden all jenen bekannt vorkommen, die Ende der 90er-Jahre mitten in der Pubertät steckten. Und für fünf Jungs aus Flensburg, besser bekannt unter dem Namen „Echt“, schwärmten. Verantwortlich für den Text des mit Gold ausgezeichneten Hits der Band war aber nicht der Kopf der Gruppe, Kim Frank, sondern Michel van Dyke. - Von Mareike Bannasch.
Meilenstein zum Gutmenschentum
Der ganz normale Festspiel-Wahnsinn

Der ganz normale Festspiel-Wahnsinn

Bayreuth - Im großen Wagner-Jahr 2013, zum 200. Geburtstag des Komponisten, blickte die Welt noch mehr als sonst auf Bayreuth und seine Festspiele.
Der ganz normale Festspiel-Wahnsinn
Presse für die Front

Presse für die Front

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Im Januar des Jahres 1915 findet der Wiener Architekt Johann Wolf Zeit und Muße, seinem Sohn einen ernsten Rat zu erteilen. Dem Fräulein Nowotny, schreibt er, möge er doch besser keine Briefe mehr senden, weil es doch keinen Zweck habe, „in jemandem vielleicht Hoffnungen zu erwecken, dass einmal eine Heirat daraus wird“.
Presse für die Front
Schweinetod fürs Kaiserreich

Schweinetod fürs Kaiserreich

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Hundert Jahre Erster Weltkrieg, das sind Schlieffenplan und Verdun, der Überfall auf Belgien und der Friedensvertrag von Versailles: weit weg von Bremen und Umgebung. Was der Krieg für Syke, Verden oder Diepholz bedeutete, ist den meisten Einwohnern weit weniger bekannt als etwa die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs.
Schweinetod fürs Kaiserreich
Dynamik des Kitschs

Dynamik des Kitschs

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Dynamik des Kitschs
Kreuz des Damokles

Kreuz des Damokles

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Sie war so etwas wie die Mutter der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, zählte aber letztlich nicht dazu. Sie stand im Schatten ihres Partners Alexej von Jawlensky, aber bei weitem nicht so sehr, dass sie als verkannte Künstlerin gelten müsste. All diese Umstände mögen erklären, weshalb Marianne Werefkin heute eher selten gewürdigt wird.
Kreuz des Damokles
Irrlichternde Free-Jazz-Teilchen

Irrlichternde Free-Jazz-Teilchen

Bremen - Von Andreas Schnell. Es ist schon höchst bemerkenswert, wie beständig The Notwist, die einst das bayrische Dörfchen Weilheim auf die internationale Pop-Landkarte setzten, ihren Weg gehen. Gegründet vor ziemlich genau 25 Jahren, haben sie sich mit jedem neuen Album weiterentwickelt – von einem von Metal und Post Hardcore geprägten Gitarren-Sound hin zu einer komplexen Fusion von zeitgenössischer elektronischer Musik und eingängigen Pop-Songs. Sie sind dabei konsequent „indie“ geblieben, nehmen bis heute im gleichen Studio in der Nähe von Weilheim auf und pflegen ein ausgedehntes Netzwerk von Gleichgesinnten, mit denen sie immer wieder zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen, wie zuletzt Notwist-Bassist mit seinem Jazz-Kollektiv Alien Ensemble. - Von Andreas Schnell.
Irrlichternde Free-Jazz-Teilchen
Zwei Werke des japanischen Künstlers Takuya Oshima gestohlen

Zwei Werke des japanischen Künstlers Takuya Oshima gestohlen

Bremen - Aus einem Lager der Hochschule für Künste im Speicher XI in Bremen wurden zwischen Januar und Mai 2014 zwei Gemälde des Künstlers Takuya Oshima entwendet. Die Polizei warnt vor dem Ankauf der Bilder.
Zwei Werke des japanischen Künstlers Takuya Oshima gestohlen
Irrlichternde Free-Jazz-Teilchen

Irrlichternde Free-Jazz-Teilchen

Bremen - Von Andreas Schnell. Es ist schon höchst bemerkenswert, wie beständig The Notwist, die einst das bayrische Dörfchen Weilheim auf die internationale Pop-Landkarte setzten, ihren Weg gehen. Gegründet vor ziemlich genau 25 Jahren, haben sie sich mit jedem neuen Album weiterentwickelt – von einem von Metal und Post Hardcore geprägten Gitarren-Sound hin zu einer komplexen Fusion von zeitgenössischer elektronischer Musik und eingängigen Pop-Songs. Sie sind dabei konsequent „indie“ geblieben, nehmen bis heute im gleichen Studio in der Nähe von Weilheim auf und pflegen ein ausgedehntes Netzwerk von Gleichgesinnten, mit denen sie immer wieder zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen, wie zuletzt Notwist-Bassist mit seinem Jazz-Kollektiv Alien Ensemble. - Von Andreas Schnell.
Irrlichternde Free-Jazz-Teilchen
Glück kostet 200000 Dollar

Glück kostet 200000 Dollar

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Dreißigtausend, das ist ein Wort. Und in Euro handelt es sich um eine der höchsten Preissummen, auf die bildende Künstler in Deutschland hoffen dürfen. Zehn Nominierte sind es aktuell, deren Bewerbungen um den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen ab morgen in der Kunsthalle zu sehen sind.
Glück kostet 200000 Dollar
Gemälde aus Ausstellung gestohlen

Gemälde aus Ausstellung gestohlen

Bremen - Am Montag haben unbekannte Täter während einer Ausstellung im Bürgerhaus Weserterrassen ein Bild des Bremer Künstlers Ulrich Maas entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.
Gemälde aus Ausstellung gestohlen
Betörend bis anstößig - Janssens „Geile Sybillchen“

Betörend bis anstößig - Janssens „Geile Sybillchen“

Oldenburg - Von Irena Güttel. Horst Janssens erotische Fantasien sind kein Geheimnis. In seinen Werken hat er sie vielfach aufgegriffen. Eine Schau in Oldenburg gibt jetzt einen Überblick. Nicht alle Werke werden den Betrachtern gefallen.
Betörend bis anstößig - Janssens „Geile Sybillchen“
Liebeserklärung an Roskilde zwischen Kotzflecken, Kondomen und Konfetti

Liebeserklärung an Roskilde zwischen Kotzflecken, Kondomen und Konfetti

Roskilde - Von Pascal Faltermann. Leere Bierdosen, kaputte Luftmatratzen, angebrochenes Schwarzbrot in einer Tüte und Plastikbesteck liegen zwischen Kotzflecken, Kondomen und Konfetti. Am Zaun riecht es extrem streng nach Urin.
Liebeserklärung an Roskilde zwischen Kotzflecken, Kondomen und Konfetti
Vertragsverlängerung für Katharina Wagner

Vertragsverlängerung für Katharina Wagner

Bayreuth - Katharina Wagner bleibt an der Spitze der Bayreuther Festspiele. Ihr Vertrag wurde bis zum Jahr 2020 verlängert.
Vertragsverlängerung für Katharina Wagner
Bedingt jubelbereit

Bedingt jubelbereit

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Bedingt jubelbereit
„Ein Regisseur ist wie der Bundestrainer“

„Ein Regisseur ist wie der Bundestrainer“

Bremen - Von Mareike Bannasch. Heute Abend erhält Benedikt von Peter gemeinsam mit dem Musiktheater am Bremer Theater den Kurt-Hübner-Preis. Im Gespräch mit unserer Zeitung äußert sich der Opern-Leiter zu Publikumserwartungen, Partituren und den großen Emotionen in der Oper.
„Ein Regisseur ist wie der Bundestrainer“
Förderkreis für Nachwuchssparte

Förderkreis für Nachwuchssparte

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Die Nachwuchssparte des Bremer Theaters erhält einen eigenen Förderkreis. Wie das Theater gestern mitteilte, soll die Einrichtung Freunden des „Jungen Theater Bremen“ eine direkte finanzielle wie ideelle Unterstützung ermöglichen.
Förderkreis für Nachwuchssparte
Die Komik im Nahost-Konflikt

Die Komik im Nahost-Konflikt

Hannover - Von Jörg Worat. Die alte Kultursaison nähert sich dem Ende, die neue wirft ihre Schatten voraus: In Hannover beginnt sie traditionell mit dem Festival „Tanztheater International“, das vom 4. bis zum 13. September 2014 seine 29. Auflage erleben wird. Womöglich von Kritik und Publikum wieder gleichermaßen gewürdigt – im vergangenen Jahr lag die Platzausnutzung bei 98,6 Prozent. Ein Gespräch mit Festivalleiterin Christiane Winter. - Von Jörg Worat.
Die Komik im Nahost-Konflikt
Bloß nicht vom Blatt

Bloß nicht vom Blatt

Hannover - Von Jörg Worat. Ein Dirigent ist eine gottgleiche Gestalt, aristokratisch bis zur Unnahbarkeit? Wer so denkt, hat Andrew Manze noch nicht erlebt. Der neue Chef der NDR-Radiophilharmonie, der zur kommenden Saison als Nachfolger von Eivind Gullberg Jensen durchstartet, versteht es im Gespräch, den Zuhörer spätestens nach zwei Minuten abzuholen – der 49-jährige Brite ist ein erstklassiger Kommunikator.
Bloß nicht vom Blatt
Ins Verderben therapiert

Ins Verderben therapiert

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Wohlhabender Arzt bewahrt Tochter vor den Avancen eines Luftikus. Das war‘s eigentlich schon mit der Inhaltsangabe zu „Washington Square“, einem der bedeutendsten Romane des amerikanischen Schriftstellers Henry James, erstmals veröffentlicht im Jahr 1881. - Von Johannes Bruggaier.
Ins Verderben therapiert
Weserburg-Pläne werden konkreter

Weserburg-Pläne werden konkreter

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Neues vom Bremer Museum Weserburg: Auf einer Sitzung der Kulturdeputation ist gestern eine „gemeinsame Absichtserklärung“ der beiden Institutionen Kunstverein und Neues Museum Weserburg vorgestellt worden.
Weserburg-Pläne werden konkreter
Afrikas unbestiegene Berge

Afrikas unbestiegene Berge

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Hinter der großen Wüste, kurz vor dem atlantischen Ozean ragen ihre mächtigen Felsen empor: die Kong-Berge, die wohl größte Gebirgskette Westafrikas, von James Rennell Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt und seither ein Mythos der Bergsteigerszene. - Von Johannes Bruggaier.
Afrikas unbestiegene Berge
Weit ab vom Klischee

Weit ab vom Klischee

Bremen - Von Andreas Schnell. Die Schönheit afrikanischer Musik wollten sie zeigen, sagte Toumani Diabaté. In Europa gebe es schließlich nur wenig Gutes aus Afrika zu sehen. Recht hatte er. Und die rund eineinhalb Stunden, die er mit seinem Sohn Sidiki musizierte, waren auch wirklich geeignet, die gängigen Afrika-Bilder vergessen zu machen.
Weit ab vom Klischee
Durch die Weltmeere

Durch die Weltmeere

Bremen - Von Mareike Bannasch. Doch bevor sie die Anker lichten, spielen die Musiker die Ouvertüre zu „Fidelio“ – Beethovens einziger Oper. Auch wenn auf den ersten Blick höchstens die Gattung zum Thema des Abends passt, macht die Auswahl des Stückes dann doch Sinn.
Durch die Weltmeere
Geh! Bleib! Was denn nun?

Geh! Bleib! Was denn nun?

Hamburg - Von Ute Schalz-Laurenze. Die ägyptische Königin Orontea liebt den gestrandeten Alidoro. Der liebt ihre Hofdame Silandra, zwischendurch Orontea, dann wieder Silandra, und schließlich wieder Orontea.
Geh! Bleib! Was denn nun?
Historiker Hans-Ulrich Wehler gestorben

Historiker Hans-Ulrich Wehler gestorben

Berlin - Einem breiteren Publikum wurde er durch den "Historiker Streit" aus dem Jahr 1986 bekannt. Der Historiker Hans-Ulrich Wehler ist im Alter von 82 Jahren in Bielefeld gestorben.
Historiker Hans-Ulrich Wehler gestorben
Das Leiden am Lachen

Das Leiden am Lachen

Was war? Was wird? "Bruggaiers Kulturwochen" schauen hin.
Das Leiden am Lachen
Kunst statt Kaugummi

Kunst statt Kaugummi

New York - Von Felix Gutschmidt. Popmusik verkommt immer mehr zu einem Konsumprodukt. Die Menschen hören sie nebenbei – als Taktgeber beim Joggen, im Auto oder zur Untermalung der Geburtstagsparty. Sie vertreibt die Stille wie ein Kaugummi den schlechten Atem. Und wenn das Lied nicht mehr frisch und aufregend klingt, spucken die Menschen es aus und werfen das nächste an.
Kunst statt Kaugummi
Mehrwertsteuersatz für Hörbücher sinkt

Mehrwertsteuersatz für Hörbücher sinkt

Berlin - Bei Hörbüchern gilt künftig ein Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Für Hörspiele und Hörbuch-Downloads dagegen wird weiterhin der volle Satz fällig. Das stößt auf Unverständnis.
Mehrwertsteuersatz für Hörbücher sinkt
"Wir hätten gern Black Sabbath gehabt"

"Wir hätten gern Black Sabbath gehabt"

Wacken - von Michael Krüger. Es soll nach eigener Aussage lauter als die Hölle sein, und wer das bislang nicht geglaubt hat, weil er sich niemals hintrauen würde, kann das nun auch aus dem Kinosessel beurteilen. Sieben Jahre nach „Full Metal Village“ kommt das Wacken Open Air erneut auf die große Leinwand.
"Wir hätten gern Black Sabbath gehabt"
Wuchtiges aus der Hölle

Wuchtiges aus der Hölle

Syke - Von Johannes Bruggaier. Kein Material gebe es, das „so stigmatisiert ist“. Es stecke „in der Schublade für Hausfrauenkunst“. Und in der Kunstwissenschaft komme es deshalb „gar nicht erst vor“. Man möchte bei diesen Worten an Wasserfarben denken oder an Batik. Aber nein, es ist von Keramik die Rede, jenem Material, das noch in der Antike selbstverständlicher Bildträger war, so etwas wie der Urstoff für die abendländische Kunstgeschichte.
Wuchtiges aus der Hölle
Hübner-Preis für Benedikt von Peter

Hübner-Preis für Benedikt von Peter

Bremen - Der Kurt-Hübner-Preis 2014 geht an Benedikt von Peter und das Musiktheater des Bremer Theaters. Das gaben jetzt das Theater und die Bremer Theaterfreunde bekannt, die den Preis bereits seit 1995 ausschreiben. Verbunden mit der Verleihung ist eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 5000 Euro, gestiftet von der Bremer Landesbank.
Hübner-Preis für Benedikt von Peter
Zimmermann gegen Freihandelsabkommen

Zimmermann gegen Freihandelsabkommen

Syke - Von Mareike Bannasch. Ist Kultur eine Ware wie jede andere auch? Betrifft der Abbau von Handelshemmnissen auch die Bremer Theater und Museen? Diese Fragen beantwortet Olaf Zimmermann im Gespräch mit unserer Zeitung. Darin geht der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats nicht nur auf die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP mit den USA ein, sondern äußert sich auch zum Fortschritt des Protests und zur Frage, warum der Vertrag verhindert werden muss.
Zimmermann gegen Freihandelsabkommen
FDP? LOL!

FDP? LOL!

Hannover - Von Jörg Worat. Höchst merkwürdig: Im Foyer des Schauspielhauses hängen Zettel mit der Bitte, die Handys unbedingt anzulassen und auf maximale Lautstärke zu stellen. Zudem liegen Listen aus, in denen man die Nummer seines Mobiltelefons angeben soll, da es sich im Folgenden um eine „interaktive Vorstellung“ handle.
FDP? LOL!