Ressortarchiv: Kultur

Zunge zeigen

Zunge zeigen

Bremen - Von Rainer BeßlingMan könnte es einen aufopferungsvollen Einsatz für ungetrübte Blicke auf die Kunst nennen. Es ließe sich darin aber auch eine wenig freundliche Geste in Richtung des Ausstellungspublikums sehen. Nicht zuletzt wirft die österreichische Künstlerin Marlene Haring mit ihrer Performance „Lickingglas“ Geschmacksfragen auf.
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Selbstsuche zwischen Familie, Kunst und Politik

Selbstsuche zwischen Familie, Kunst und Politik

Hamburg / Köln - Von Rainer Beßling. Im Jahr 1920 erhält Conrad Felixmüller für das Gemälde „Die Schwangere“ den Großen Staatspreis für Malerei des Freistaats Sachsen. Das mit der Auszeichnung verbundene zweijährige Stipendium in Rom tritt er nicht an. Er erwirkt eine Umwidmung in Studienreisen in die Steinkohlenbergbaureviere des Ruhrgebiets.
Selbstsuche zwischen Familie, Kunst und Politik
Behörden-Wörterbuch: "Kontrollprostituierte" und Co.

Behörden-Wörterbuch: "Kontrollprostituierte" und Co.

Berlin - Unwörter gibt es einige in der deutschen Sprache - vor allem im Beamten-Deutsch. Nun gibt es für alle, die an Wörtern wie "Kontrollprostituierte" verzweifeln ein "Unwörterbuch Behördisch".
Behörden-Wörterbuch: "Kontrollprostituierte" und Co.
Uhrform als Urform

Uhrform als Urform

Bremen - Von Johannes BruggaierDie Welt wohnt im Eingangsbereich der Kunsthalle, und diese Welt ist bunt. Sarah Morris hat sie dort großflächig an die Wand gemalt: Zwar hat sie ihr den portugiesischen Titel „Jadrim Botânico [Rio]“ verpasst, was lediglich auf den Botanischen Garten in Rio de Janeiro verweist. Christoph Grunenberg zufolge aber geht es um weitaus mehr als bloß einen Park in der brasilianischen Metropole. Um Umwelt und Zivilisation nämlich, um Politik und Geschichte: ziemlich alles also, was unsere Wirklichkeit so ausmacht.
Uhrform als Urform
Aktion statt Akademismus

Aktion statt Akademismus

Worpswede - Von Rainer Beßling. In den Herbst- und Wintermonaten wird Worpswede „zeitgenössisch“. Dann schließen sich vier Museen des Künstlerortes zu einem Ausstellungsprojekt zusammen.
Aktion statt Akademismus
Ein perfekter Geschäftsführer: Kaiser Augustus und sein Imperium

Ein perfekter Geschäftsführer: Kaiser Augustus und sein Imperium

Syke - Von Johannes Bruggaier. Niemand vermochte sich dem Einfluss der Supermacht zu entziehen. Von der Mode der Textilbranche bis zur Architektur, von der Literatur bis zum rechten Weg des Glaubens: Es war, als hätten sich sämtliche Völker dieser Welt dieser einen dominanten Kultur verschrieben.
Ein perfekter Geschäftsführer: Kaiser Augustus und sein Imperium
Beatles: Gibt es ein kleines Comeback ?

Beatles: Gibt es ein kleines Comeback ?

London - Es ist eine Vorstellung, die Beatles-Fans wohlige Gänsehaut bereitet: Paul McCartney und Ringo Starr, die überlebenden Beatles, wieder auf einer Bühne. Ein erster Schritt wäre getan.
Beatles: Gibt es ein kleines Comeback ?
Die Gallier starten neu durch

Die Gallier starten neu durch

Berlin - Beim Teutates! An diesem Donnerstag erscheint der neue „Asterix“-Band. Zum ersten Mal wurde der Gallier nicht von seinem Erfinder gezeichnet. Das Experiment ist gut gelungen.
Die Gallier starten neu durch
Spott gegen Spaßbremsen

Spott gegen Spaßbremsen

Bremen - Von Rainer Beßling- Die Formen kennt man von den Großmeistern der plastischen Reduktion, aber auch von Orten kleinbürgerlichen Freizeitvergnügens. Werner Büttner baut ihnen eine Kulisse aus gestischen Farbhieben und platziert die Bildserie mit einem pseudo-akademischen Titel zwischen Tiefsinn, Unsinn und Hintersinn: „Probleme des Minigolfs in der europäischen Malerei“.
Spott gegen Spaßbremsen
Therapeutisches Experiment

Therapeutisches Experiment

Bremen - Von Andreas SchnellZugegeben, es ist eine interessante Überlegung: Warum eigentlich verhalten sich die Figuren in „Romeo und Julia“ so eigentümlich?
Therapeutisches Experiment
Nicht bloß die Speisekarte studiert: Goethes untragisches Leben

Nicht bloß die Speisekarte studiert: Goethes untragisches Leben

Syke - Von Johannes BruggaierNoch eine? Wirklich eine weitere Biografie über den längst rundum ausgeleuchteten Titan der deutschen Geistesgeschichte? Neues, so viel ist sicher, dürfte es zum Leben des Johann Wolfgang von Goethe kaum mehr zu sagen geben. Vielleicht aber Anderes.
Nicht bloß die Speisekarte studiert: Goethes untragisches Leben
Ein Liebesbrief auf Reisen

Ein Liebesbrief auf Reisen

Bremen - Von Jens LaloireWenn über die Flüchtlinge aus Afrika oder den Nahen Osten gesprochen wird, dann geht es dabei vor allem um Zahlen. Fast vergessen scheint, dass sich dahinter Einzelschicksale verbergen – Menschen mit Träumen, Talenten und Berufen. Wir wissen nicht, wie viele Handwerker, Mediziner, Lehrer oder Künstler auf ihrer Flucht statt eines besseren Lebens den Tod fanden.
Ein Liebesbrief auf Reisen
Stellenweise begeisternd

Stellenweise begeisternd

Von Markus WilksHAMBURG · „Verdi im Visier“ – ein spektakuläres Projekt mit drei selten gespielten Verdi-Opern reift derzeit an der Staatsoper Hamburg: Vorgestern hatte die große Chor- und Vaterlandsoper „La battaglia di Legnano“ Premiere, am kommenden Sonntag folgt bereits „I due Foscari“ als intimeres Intermezzo und zwei Wochen später die nächste Choroper „I Lombardi“. Damit investiert kein anderes deutsches Theater so viel Energie in Programme zum Jubiläumsjahr von Britten, Verdi und Wagner wie die Staatsoper Hamburg mit ihrer Intendantin Simone Young.
Stellenweise begeisternd
Mit Sprachwitz und Zeichenkunst gegen das Kaiserreich

Mit Sprachwitz und Zeichenkunst gegen das Kaiserreich

Hannover - Von Wilfried DürkoopDas hannoversche Museum Wilhelm Busch wirft mit Karikaturen aus dem „Simplicissimus“ und einigen Memorabilien Schlaglichter auf Politik und Gesellschaft des ausgehenden Kaiserreichs.
Mit Sprachwitz und Zeichenkunst gegen das Kaiserreich
An den Glauben geglaubt

An den Glauben geglaubt

Von Johannes BruggaierHAMBURG · Wer Hugo von Hofmannsthals Anmerkungen zu seinem „alten Spiel vom Jedermann“ liest, der mag sich nur wundern über die weitgehende Abstinenz dieses Stücks von deutschen Theaterspielplänen. Von einem Geldwesen ist darin die Rede, das sich als „allverfangendes Netz“ erweise, in welchem „ein jeder Reiche der Gläubige und Fronherr jedes Armen ist“: „Der Reiche meint, er rührt keinen Finger, und doch schickt er bei Tag und Nacht Hunderte in den Frondienst.“ Klingt auffallend aktuell, wie eine frühe Vision unserer spätkapitalistischen Weltwirtschaft.
An den Glauben geglaubt
Wesendonck zum Zweiten

Wesendonck zum Zweiten

Bremen - Von Wolfgang DenkerManchmal treibt die Programmgestaltung schon seltsame Blüten. Auch wenn das musikalische Jahr 2013 besonders im Zeichen von Richard Wagner steht – müssen seine Wesendonck-Lieder innerhalb von zehn Wochen gleich dreimal in der Glocke erklingen?
Wesendonck zum Zweiten
„Blutige Romantik“

„Blutige Romantik“

Von Veit-Mario ThiedeDRESDEN · Der Sieg der antifranzösischen Koalition gegen Napoleon in der Völkerschlacht, die am 14. Oktober 1813 mit dem Reitergefecht bei Liebertwolkwitz begann und fünf Tage später mit der Erstürmung Leipzigs endete, ist Anlass für eine packende Schau in Dresdens Militärhistorischem Museum der Bundeswehr.
„Blutige Romantik“
In der Nähe von Monk und Mingus

In der Nähe von Monk und Mingus

Bremen - Von Rainer BeßlingEine Komposition von Jutta Hipp eröffnet das Album. Ihr Titel „Horacio“ verweist auf Horace Silver und auf die Horatio-Street, in der Hipp in den 1950er-Jahren wohnte.
In der Nähe von Monk und Mingus
Motor der Moderne

Motor der Moderne

Bremen - Von Rainer BeßlingAls sich Bremens Kunsthallen-Direktor Gustav Pauli 1911 der Kritik an seinem Ankauf von van Goghs „Mohnfeld“ stellte, hatte er einen prominenten Fürsprecher. Der Galerist Alfred Flechtheim begrüßte den Erwerb des Bildes und wies die Vorwürfe von Paulis aufgebrachten Kontrahenten zurück, französische Kunst sei im Vergleich zur deutschen zu teuer.
Motor der Moderne
Strategien der Wirtschaftswelt auf dem grünen Rasen

Strategien der Wirtschaftswelt auf dem grünen Rasen

Bremen - Von Rainer Beßling. Fußballfans dürften die Gesichter einiger Spieler vertraut sein. In diesem Outfit haben sie die Sportler auf dem Rasen wohl noch nicht gesehen.
Strategien der Wirtschaftswelt auf dem grünen Rasen
In der Lehre bei den Alten Meistern

In der Lehre bei den Alten Meistern

Fischerhude - Von Detlef VogesWelchen künstlerischen Weg hätte dieses Talent genommen? Die Frage drängt sich auf, wenn man das kurze Leben des Malers Ulrich Modersohn (1913-1943) betrachtet.
In der Lehre bei den Alten Meistern
Ausgestellte Emotionen

Ausgestellte Emotionen

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeWenn die Zuschauer hereinkommen, ist die Bühne (Duri Bischoff) geöffnet: Hotelgänge mit Zimmernummern sind zu sehen. Vielleicht auch eine psychiatrische Anstalt, wie ein Zuschauer meint. Im Sessel sitzt Alcina, eine sexbesessene Frau, die jeden Mann haben muss.
Ausgestellte Emotionen
Ding, Ding

Ding, Ding

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Ein Liederabend mit Musik von Leonard Cohen. Das ist eine gute Idee in diesen Tagen: in einer Zeit, die uns nach der erfolgreich bewältigten Krise zwar raus aus der Depression, dafür aber auch wieder rein in die Dekadenz zu führen scheint.
Ding, Ding
Nicht nur durchgeknallt

Nicht nur durchgeknallt

Hannover - Von Jörg Worat. Da sitzt man nun auf seinem Stühlchen und kann lesen, was auf den Rückenlehnen in der Vorderreihe geschrieben steht.
Nicht nur durchgeknallt
Skurrile Panne bei neuem Bridget-Jones-Buch

Skurrile Panne bei neuem Bridget-Jones-Buch

London - In den Romanen tappt Bridget Jones von einem Fettnäppfchen ins nächste. Eine Panne, die der beliebten Anti-Heldin würdig wäre, ist jetzt beim Druck des neuen Buches der Bestseller-Figur passiert.
Skurrile Panne bei neuem Bridget-Jones-Buch
Auch hier begann einmal die Moderne

Auch hier begann einmal die Moderne

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Geht es um die Ursprünge der ästhetischen Moderne in der Bildhauerkunst, fallen die Namen Aristide Maillol und Auguste Rodin in auffallender Häufigkeit.
Auch hier begann einmal die Moderne

Herr Schwarz, dringend gesucht

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeDas Design-Studium hatte bislang keinen besonders guten Ruf. Werbung zu lernen, sei keine künstlerische Aufgabe, hieß und heißt es immer wieder.
Herr Schwarz, dringend gesucht
Alice Munro erhält Literaturnobelpreis

Alice Munro erhält Literaturnobelpreis

Oslo - Sie sei die "Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte": Die kanadische Schriftstellerin Alice Munro wird für ihr literarisches Werk mit dem diesjährigen Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Alice Munro erhält Literaturnobelpreis
Irre Geschichte

Irre Geschichte

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Liebesverrückt sind sie alle, die sieben, die auf der Insel der Verführerin Alcina gestrandet sind. Am schlimmsten trifft es Orlando, den die unerfüllte Liebe zu Angelica gar in den Wahnsinn treibt.
Irre Geschichte
Rund um die Welt, mal glasklar, mal schmutzig rau

Rund um die Welt, mal glasklar, mal schmutzig rau

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Sein Instrument gehört zu den meistgespielten der Welt, bei keinem anderen ist die Konkurrenz im Kampf um begehrte Orchesterstellen so groß.
Rund um die Welt, mal glasklar, mal schmutzig rau
„Ferhan ist Liszt, Ferzan ist Chopin“

„Ferhan ist Liszt, Ferzan ist Chopin“

Hannover - Von Jörg Worat. Wer am 24. oder 25. Oktober im Großen Sendesaal beim Konzert der NDR Radiophilharmonie doppelt sieht, muss sich keine Gedanken über eine neue Brille machen und hat auch nicht unbedingt ein Gläschen zuviel gekippt: Die Solistinnen des Abends, Ferhan und Ferzan Önder, sind Zwillinge.
„Ferhan ist Liszt, Ferzan ist Chopin“
„Schiller wäre heute Rap-Fan“

„Schiller wäre heute Rap-Fan“

Hamburg - Von Felix Gutschmidt. Wer das Geld hat, hat die Macht, und wer die Macht hat, bekommt die Frauen. So erklärt Mafia-Boss Tony Montana im Film Scarface 1983 die Welt. Gangsta-Rapper wie Haftbefehl, Bushido und Kollegah leben 30 Jahre später noch immer nach diesem Prinzip.
„Schiller wäre heute Rap-Fan“
„Das Ungeheuer“ bewegt zutiefst

„Das Ungeheuer“ bewegt zutiefst

FRANKFURT/M. · Terézia Mora hat den Deutschen Buchpreis für den besten Roman des Jahres erhalten. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestern Abend in Frankfurt bekannt.
„Das Ungeheuer“ bewegt zutiefst
Regisseur Patrice Chéreau ist tot

Regisseur Patrice Chéreau ist tot

Paris - Der französische Film- und Theaterregisseur Patrice Chéreau ist tot. Er starb am Montag im Alter von 68 Jahren in Paris an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung.
Regisseur Patrice Chéreau ist tot
Deutscher Buchpreis für Terézia Mora

Deutscher Buchpreis für Terézia Mora

Frankfurt/Main - Die aus Ungarn stammende Terézia Mora gewinnt Deutschlands wichtigsten Buchpreis. „Das Ungeheuer“ ist ein Fortsetzungsroman. Bereits vor vier Jahren stand sie auf der Long-List.
Deutscher Buchpreis für Terézia Mora
Spreizsprünge nimmt man gerne

Spreizsprünge nimmt man gerne

Hannover - Von Jörg Worat„Ballett und Märchen – das ideale Paar romantischer Vorstellungen entführt den Zuschauer aus seiner engen Welt in eine Sphäre der Schwerelosigkeit und Schönheit.“ So kündigt die hannoversche Staatsoper das neue Ballett „Dornröschen“ an.
Spreizsprünge nimmt man gerne
So muss Wagner klingen

So muss Wagner klingen

Von Markus WilksOLDENBURG · Nun ist das Wagnerjahr doch noch in der Nordwestregion zu spüren. Drei Wochen nach dem Bremer „Holländer“ kam nun in Oldenburg „Tristan und Isolde“ heraus: szenisch äußerlich reduziert, aber im Verlauf der Oper zunehmend packend, musikalisch unbedingt hörenswert.
So muss Wagner klingen
Flirt mit dem Feminismus

Flirt mit dem Feminismus

Bremen - Von Rainer Beßling. Liefert Susanne M. Winterlings Video das programmatische Bild zur aktuellen Ausstellung der Bremer „Gesellschaft für aktuelle Kunst“ (GAK)? Zwei Frauen praktizieren das als Männerritual geltende Armdrücken.
Flirt mit dem Feminismus
US-Bestsellerautor Tom Clancy ist tot

US-Bestsellerautor Tom Clancy ist tot

New York - Der US-Schriftsteller Tom Clancy ist tot. Der Bestsellerautor ist im Alter von 66 Jahren in einem Krankenhaus in Baltimore gestorben.
US-Bestsellerautor Tom Clancy ist tot
Ella muss zurück in die „Unschuld“

Ella muss zurück in die „Unschuld“

Bremen - Ein Streit um Alexander Riemenschneiders Inszenierung des Stückes „Unschuld“ von Dea Loher in Bremen konnte beendet werden. Der Verlag der Autorin und das Theater Bremen haben sich geeinigt, wie beide Seiten gestern bestätigten.
Ella muss zurück in die „Unschuld“
Nachtschatten

Nachtschatten

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Sinfonische Kolosse sind Gustav Mahlers Sinfonien allesamt, die 1905 entstandene Siebente aber ganz besonders. Sie gibt so viele Rätsel auf, dass sie vielleicht darum so selten gespielt wird.
Nachtschatten
Schaum auf der Welle

Schaum auf der Welle

Von Johannes Bruggaier. Er war 21 Jahre alt, da trat er als steckbrieflich gesuchter Rebell die Flucht ins Ausland an. Im Alter von 22 Jahren erlangte er mit einer Arbeit über das Nervensystem bei Fischen seinen Doktortitel. Mit 23 Jahren war er tot.
Schaum auf der Welle
Die Ameise und das Absurde

Die Ameise und das Absurde

Oldenburg - Von Rainer Beßling. Das große Krabbeln kommt in strenger Form daher. In einem Doppelkreuz aus durchsichtigen Röhren tummelt sich eine Kolonie Blattschneideameisen. Außen liegen in Gestalt von Pilzgärten die Wohntrakte, mittig ist der Nahrungsspeicher platziert.
Die Ameise und das Absurde
Braun macht die Sache nicht besser

Braun macht die Sache nicht besser

Hannover - Von Jörg WoratAnton Tschechows „Drei Schwestern“ und Hannover – war da nicht mal was? Richtig, und es ist noch gar nicht so lange her: Jürgen Gosch eröffnete mit diesem Klassiker der Moderne vor Ort die Spielzeit 2005/06 und wurde für seine Interpretation zum renommierten „Berliner Theatertreffen“ eingeladen.
Braun macht die Sache nicht besser