Ressortarchiv: Kultur

Routine am Rande des Risikos

Routine am Rande des Risikos

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeObschon nun seit der Umbesetzung der ersten Geige beim Berliner Artemis Quartett bereits einige Monate ins Land gegangen sind, ist die Spannung auf die neue Besetzung noch immer groß in den Städten, in denen Artemis noch nicht waren: so nun auch in Bremen bei der letzten Ausgabe der PhilharmonischenKammermusikkonzerte.
Routine am Rande des Risikos
Tücken der Bilderschau

Tücken der Bilderschau

Bremen - Von Rainer BeßlingFünf Tafeln, in monumentalen Hemden und Jacken gehüllt, reihen sich mitten im Ausstellungsraum hintereinander auf. Der eintretende Besucher könnte auf Publikum treffen, das gerade vor der Rückseite der textilen Objekte in die Bildbetrachtung vertieft ist. Dann werden unter den Tafeln Beine sichtbar, die sich mit den Kleidungsstücken zu einem slapstickhaften Anblick verbinden.
Tücken der Bilderschau
In C-Dur und ohne Pomp: Bremer Forscher entdecken Werk von Brahms

In C-Dur und ohne Pomp: Bremer Forscher entdecken Werk von Brahms

Bremen - Von Johannes BruggaierVor seiner Reise nach Bremen im Frühjahr 1871 hatte Johannes Brahms seinem Freund, dem Bremer Musikdirektor Karl Martin Reinthaler einen Brief geschrieben.
In C-Dur und ohne Pomp: Bremer Forscher entdecken Werk von Brahms
„Langweilig – bis Kurt Hübner kam!“

„Langweilig – bis Kurt Hübner kam!“

Bremen - Von Johannes BruggaierAls das Beste am „Bremer Stil“ definierte Kurt Hübner einmal den Umstand, dass es ihn „gar nicht gegeben“ habe. Dafür mutet die derzeitige Würdigung am Theater Bremen ganz schön umfangreich an.
„Langweilig – bis Kurt Hübner kam!“
Auf dem Kopf ist der Himmel ein Abgrund

Auf dem Kopf ist der Himmel ein Abgrund

Hamburg - Von Johannes Bruggaier. Es steckt so viel Dramatik in diesem Text, dass es ihn immer wieder auf die Bühne drängt. Der Schauspieler Philipp Hochmair etwa hat sich seiner schon angenommen, zuletzt auch das Deutsche Theater in Berlin.
Auf dem Kopf ist der Himmel ein Abgrund
Ritueller Akt trifft Ästhetik

Ritueller Akt trifft Ästhetik

Von Rainer BeßlingDELMENHORST · Ein monumentales Auge empfängt den Besucher. Der offensive Auftakt mit Douglas Gordons Fotografie ist Programm: Die Ausstellung „Poesia“ in der Städtischen Galerie Delmenhorst legt es auf aktives Sehen an. Sie fordert eine Wahrnehmung ein, die den Exponaten in ihrer Korrespondenz zu unmittelbarer Wirkung verhilft.
Ritueller Akt trifft Ästhetik
Nur was wirklich bewegt, ist künstlerische Gegenwart

Nur was wirklich bewegt, ist künstlerische Gegenwart

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeZweifellos ein bewegendes Konzert, das letzte Premieren-Abokonzert der Deutschen Kammerphilharmonie, das morgen als Mini-Abokonzert in der Glocke noch einmal zu hören sein wird.
Nur was wirklich bewegt, ist künstlerische Gegenwart
Dan Browns "Inferno"sorgt für Ärger

Dan Browns "Inferno"sorgt für Ärger

Manila - In seinem neuen Roman „Inferno“, der derzeit auf Platz eins der Bestsellerlisten ist, beschreibt Dan Brown Manila als „Tor zur Hölle“. Die Stadtväter finden das überhaupt nicht gut.
Dan Browns "Inferno"sorgt für Ärger
Im Einklang mit dem Alltag

Im Einklang mit dem Alltag

Bremen - Von Rainer Beßling. Die Esskultur hat sich verändert. Dass die Familie zusammen am Tisch sitzt, ist eher die Ausnahme. Mahlzeiten werden meist einsam im Stehen, vor dem Computer oder auf der Couch eingenommen.
Im Einklang mit dem Alltag
Kleinste Teilchen und minimaler Stoffaufwand

Kleinste Teilchen und minimaler Stoffaufwand

Bremen - Von Rainer Beßling„Love Lights“ – wie soll man das übersetzen? Liebeslichter? Liebesleuchten? Liebesglühen? Die Farben in Florian Pelkas Bild, dessen Titel zugleich als Motto für die aktuelle Ausstellung des Berliner Malers in der Bremer Galerie Kramer dient, sind in der Tat warm bis glutvoll. Ein heikles Kolorit in einer gewagten Komposition.
Kleinste Teilchen und minimaler Stoffaufwand

Sächsische Originale

Von Veit-Mario ThiedeLEIPZIG · Ob Richard Wagner Notiz von Max Klinger und Karl May genommen hat, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber haben sich Klinger und May in ihrem Schaffen mit Wagner beschäftigt. Klinger arbeitete an einem Denkmal für den Meister. Und in Mays Roman „Der Oelprinz“ bezieht sich Kantor Hampel, der eine Oper für drei Theaterabende komponieren will, auf Wagner und den „Ring des Nibelungen“.
Sächsische Originale
Am Zopf aus dem Sumpf

Am Zopf aus dem Sumpf

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Alljährlich zum Sängerwettstreit „Eurovision Song Contest“ fühlt der Bremer Komponist Christoph Ogiermann für unsere Zeitung dem jeweils deutschen Teilnehmer auf den Zahn. Er erledigt, was sich sonst niemand vornehmen mag: Musik, Text und Inszenierung ernst zu nehmen und kritisch zu hinterfragen.
Am Zopf aus dem Sumpf
Die Angst vor dem großen Knall

Die Angst vor dem großen Knall

Hannover - Von Jörg WoratKrawall und Gefühl: Ein wahrhaft zwiespältiger Abend wartete auf die Besucher bei der Premiere von Erich Kästners „Fabian“ in der Cumberlandschen Bühne. Das Staatschauspiel hat das Sittenbild von der Roman- in die Theaterform und vom Erscheinungsjahr 1931 in die Jetztzeit gebracht.
Die Angst vor dem großen Knall

Weserburg bleibt auf dem Teerhof

Bremen - Über Monate beschäftigte eine brisante Standortfrage die Bremer Kunstszene: An welchem Platz wird in Zukunft die Weserburg, das Museum für Moderne Kunst, stehen?
Weserburg bleibt auf dem Teerhof
Knall und Funke

Knall und Funke

Von Rainer BeßlingOLDENBURG · Ihre Kunst ist spektakulär, Funken sprühend und hinterlässt in der Regel Schmauchspuren. Sandra Kranich ist die Pyrotechnikerin der jüngeren deutschen Künstlergeneration. Jetzt zündete sie im Oldenburger Kunstverein ein Feuerwerk. Die Folgen sind malerisch, das Geschehen selbst ist in einem kurzen Video dokumentiert.
Knall und Funke
Klasse des Klangkörpers im solistischen Format

Klasse des Klangkörpers im solistischen Format

Bremen - Von Johannes BruggaierUnterschrieben ist noch nichts, doch der Vertrag scheint nur noch Formsache zu sein: Markus Poschner, Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker, wird sein Engagement voraussichtlich bis zum Jahr 2017 verlängern.
Klasse des Klangkörpers im solistischen Format
Körperbetonte Kunst

Körperbetonte Kunst

Von Rainer BeßlingWALLHÖFEN · Der Blick fällt in den Rücken eines Mannes, der durch einen langgestreckten Raum geht, den Kopf offenbar gesenkt. Der Flur beschreibt einen Bogen, was den Sog in die Tiefe verstärkt.
Körperbetonte Kunst
Brennende Klage

Brennende Klage

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeEin Freund erzählte, er habe nach der Wiedergabe der ersten Sinfonie von Gustav Mahler durch die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Markus Poschner nicht schlafen können.
Brennende Klage
Dan Browns neuer Thriller: Die Welt in Gefahr

Dan Browns neuer Thriller: Die Welt in Gefahr

Köln - In seinem neuen Thriller lässt Dan Brown seinen Romanhelden wieder in Europa los. Die Leser will der Star-Autor mit einer Handlung überzeugen, die für einen großen Teil der Menschheit tödlich enden könnte.
Dan Browns neuer Thriller: Die Welt in Gefahr
Treppe runter

Treppe runter

Hannover - Von Jörg WoratSex & Crime im Opernhaus: Ein „Inferno“ richtet Jörg Mannes mit seiner neuen Choreographie an – so zumindest hat Hannovers Ballettdirektor das Stück genannt, im Untertitel eine „Italo-Revue“. Ein Brückenschlag zwischen einst und jetzt, zwischen Borgia und Bunga-Bunga, zwischen Himmel und Hölle.
Treppe runter
Honorige Punks

Honorige Punks

Bremen - Von Andreas Schnell. Es ist wohl nicht ganz einfach, die Toten Hosen zu sein.
Honorige Punks
Schwingende Bögen und schneidende Riffs: Freibeuter Knopfler in Bremen

Schwingende Bögen und schneidende Riffs: Freibeuter Knopfler in Bremen

Bremen - Von Rainer BeßlingSeine Musik begleite Menschen beim Sex und beim Sterben, sagte Mark Knopfler unlängst in einem Interview. Auch als Kulisse beim Autofahren funktioniere der erdige, aufs Wesentliche reduzierte Sound des Schotten großartig, stellte ein Kritiker fest.
Schwingende Bögen und schneidende Riffs: Freibeuter Knopfler in Bremen
So duftet das Glück

So duftet das Glück

Bremen - Von Johannes BruggaierAls „das Schöne vergeht“ und „das Vollkommene stirbt“, treibt das in Schillers „Nänie“ sogar den Göttern Tränen in die Augen. Der Tod des Achilleus ist hier gemeint, jenes Helden, der in Troja den großen Hektor bezwang. Dass selbst die Götter Rührung zeigen: Dieses Ideal der Vollkommenheit hat seither schon so mancher zu erreichen versucht – von Alexander dem Großen bis Napoleon. Geglückt ist es niemandem mehr so recht, und doch lebt der Traum in uns fort, der Traum vom „perfekten Menschen“.
So duftet das Glück
Nazi-"Tannhäuser": Operngäste müssen zum Arzt

Nazi-"Tannhäuser": Operngäste müssen zum Arzt

Düsseldorf - Dass Oper die Gesundheit bedroht, kommt wohl selten vor. Die „Tannhäuser“-Inszenierung in Düsseldorf war aber für einige Zuschauer wegen der drastischen Nazi-Szenen zu viel.
Nazi-"Tannhäuser": Operngäste müssen zum Arzt
Nur in der Geburt und im Tod vollendet

Nur in der Geburt und im Tod vollendet

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Am Ende bleiben nur drei Fragen: Warum dauert die Freude so kurz? Warum ist das Glück so launisch? Und warum ist sie gegangen? Gestellt werden sie in Jørgen Leths Kurzfilm „Der perfekte Mensch“ von einem perfekt anmutenden Herrn in Anzug. Wobei mit „Sie“ jene ebenso perfekt anmutende Frau gemeint ist, die den perfekten Mann bis zuletzt noch bezirzt hat.
Nur in der Geburt und im Tod vollendet
"Äpfel" für fast 42 Millionen Dollar versteigert

"Äpfel" für fast 42 Millionen Dollar versteigert

New York - Elf Äpfel auf einer Leinwand. Das berühmte Stilleben "Les Pommes" von Paul Cézanne wurde nun für knapp 42 Millionen Dollar versteigert. Es war nicht das einzige Kunstwerk, das eine enorme Summer erzielte.
"Äpfel" für fast 42 Millionen Dollar versteigert
Leben nach den Wunden

Leben nach den Wunden

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Das albernste Zeug der Welt“ war die gängige zeitgenössische Meinung über Wolfgang Amadeus Mozarts „Cosi fan tutte“.
Leben nach den Wunden
Grafische Kürzel auf dem Weg zum Gewebe

Grafische Kürzel auf dem Weg zum Gewebe

Bremen - Von Rainer Beßling. In einem Blatt lassen sich Teile einer Stadtansicht erkennen. In einem anderen ist eine halbwegs geschlossene Landschaft mit Hügelkette und Horizontlinie zu sehen.
Grafische Kürzel auf dem Weg zum Gewebe
Entspannt im Jetzt

Entspannt im Jetzt

Bremen - Von Tim Schomacker. Machen wir uns nichts vor: Wirkliche Grenzeinreißungen gibt es kaum noch in der Musik. Nahezu alles ist kartographiert. Und das Neue ist eben dabei, endgültig abgelöst zu werden als musikalische Zentralkategorie. Welche dem Neuen in dieser Hinsicht nachfolgt, ist nicht ausgemacht. Im Idealfall führt diese Situation zu Ent- oder Anspannung – die sich klanglich produktiv machen lässt.
Entspannt im Jetzt

Der verkleidete Mensch

Hannover - Von Jörg WoratDie Malerei ist tot? Dann muss man vergessen haben, Jonas Burgert davon in Kenntnis zu setzen. Der Berliner Künstler sorgt jedenfalls zur Zeit in der Kestnergesellschaft in Hannover mit seinen Ölgemälden für Furore.
Der verkleidete Mensch
Nazi-"Tannhäuser" sorgt für Opern-Skandal

Nazi-"Tannhäuser" sorgt für Opern-Skandal

Düsseldorf - „Tannhäuser“ als Nazi-Verbrecher, eine Gaskammer zur berühmten Ouvertüre und brutales Morden auf der Bühne - eine Wagner-Inszenierung löst bei der Premiere in Düsseldorf Empörung aus.
Nazi-"Tannhäuser" sorgt für Opern-Skandal
„Wir bleiben im Wahnsinn“

„Wir bleiben im Wahnsinn“

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. „Cosi fan tutte“, eine der drei großen da Ponte-Opern, heißt im Untertitel „Die Schule der Liebenden“, und der Komponist bezeichnet es als ein „Dramma giocoso“, eine „komische Oper“. Wolfgang Amadeus Mozart schrieb „Cosi“ 1789, in einer Zeit, in der für ihn zunehmend alles dunkler wurde: „Es ist alles kalt für mich – eiskalt“.
„Wir bleiben im Wahnsinn“
Retromania auf einem Bein

Retromania auf einem Bein

Bremen - Von Andreas Schnell. Angeblich hatte Ian Anderson, Kopf und Hauptkomponist der britischen Progressive-Rock-Band Jethro Tull, wenig Freude daran, das 1972 erschienene Album „Thick as a Brick“ in voller Länge live aufzuführen.
Retromania auf einem Bein
Beängstigender Spiegelblick

Beängstigender Spiegelblick

Syke - Von Johannes Bruggaier. Seinem Schöpfer hatte dieses Buch einst zwei Jahre Zuchthaus eingebrockt.
Beängstigender Spiegelblick