Ressortarchiv: Kultur

Ein Blick für das Vertraute

Ein Blick für das Vertraute

Von Rainer BeßlingVECHTA · Die Titel der Exponate spiegeln die Reiselust des Künstlers: Chicago, Lagos, St. Louis, Dakar, Tel Aviv und auch zweimal Vechta. Eher selten, dass das niedersächsische Mittelzentrum im Zusammenhang mit solchen klangvollen Städtenamen auftaucht.
Ein Blick für das Vertraute
Konzertierte Lobby-Arbeit

Konzertierte Lobby-Arbeit

Bremen - Von Tim Schomacker. Schon hübsch, wenn der Kontrabassist und Bandleader Sebastian Gramss versucht, den Titel der folgenden Komposition ins Englische zu übertragen: „Einhundertneunzig Strophen der gemeinen Singamsel“.
Konzertierte Lobby-Arbeit
Das perfekte Kulturdinner

Das perfekte Kulturdinner

Bremen - Von Tim Schomacker. Gemessen an seiner Größe enthält Israel eine vergleichbar große Menge Welt. Dem Gastland der diesjährigen Konzertmesse „jazzahead!“ war der Eröffnungsabend gewidmet. Sieben Ensembles zeigten im Kulturzentrum Schlachthof und auf der Konzertbühne der Messehalle Ausschnitte aus der aktuellen Produktion aus jazz- und verschiedenen Anrainermusikstilen.
Das perfekte Kulturdinner
Insel der Seligen

Insel der Seligen

Hannover - Von Jörg WoratMehr Schein als Sein: Darum geht es in Jura Soyfers Stück „Astoria“. Das Motto beschreibt allerdings auch recht treffend die Inszenierung des Staatsschauspiels in Hannover, das aus dem Stoff unter der Regie von Jürgen Kuttner eine „Polit-Operette“ namens „Ein Staat, ein guter Staat“ gemacht hat.
Insel der Seligen
Spiel und Spielregeln

Spiel und Spielregeln

Oldenburg - Von Rainer Beßling. Sechs Leinwände liegen nebeneinander. Wie ein Leporello fächert die Installation im Edith-Russ-Haus wirkungsmächtige Sequenzen auf. Tragische Helden kurz vor der Selbsttötung. Ausschnitte aus rund 70 Streifen der Filmgeschichte sind zu sehen, darunter zahlreiche Klassiker.
Spiel und Spielregeln
Gestaltungskunst in der industriellen Fertigung

Gestaltungskunst in der industriellen Fertigung

Bremen - Von Rainer BeßlingBackschüsseln und Gemüseplatten, Vasen und Weingläser – das klingt nicht nach dem Stoff, mit dem sich Bildbände füllen ließen. Wenn solche Gebrauchsgegenstände aber wegweisende gestalterische Innovationen bezeugen und einen Epochenwandel in der industriellen Fertigung belegen, lässt sich mit ihnen eine Menge erzählen.
Gestaltungskunst in der industriellen Fertigung
Die Lust an der Angst

Die Lust an der Angst

Hannover - Von Jörg WoratEine Uraufführung? Ein Shakespeare in Riesenbesetzung? Nein, das hannoversche Staatschauspiel hat sich einen originelleren Einstieg in die nächste Saison ausgedacht – dass am 7. September ausgerechnet „Das Wirtshaus im Spessart“ auf dem Programm stehen würde, hätte wohl kaum jemand vermutet. Nicht die einzige Überraschung bei der Vorstellung des neuen Spielplans.
Die Lust an der Angst
„Cornflake ist Cornflake“

„Cornflake ist Cornflake“

Bremen - Von Johannes BruggaierDer einbeinige Pirat sticht wieder in See: Ian Anderson, der das Flötenspiel nach Storchenart kultiviert hat wie kein Zweiter, meldet sich mit einem neuen Blick auf alte Geschichten zurück. Gemeint ist die Erzählung des Gerald Bostock, Hauptfigur des legendären Albums „Thick as a Brick“ – eingespielt 1972 von der Band Jethro Tull, der Ian Anderson als Frontmann seinen Stempel aufgedrückt hat.
„Cornflake ist Cornflake“
Aber böhmisch muss es sein

Aber böhmisch muss es sein

Von Wolfgang DenkerBREMERHAVEN · Es wird viel getrunken, getanzt und gerauft in Böhmen. Und geliebt natürlich auch. Marie liebt Hans und Hans liebt Marie. Die soll aber Wenzel heiraten, den Sohn des reichen Grundbesitzers Micha. So wollen es ihre Eltern und der Heiratsvermittler Kecal. Hans verzichtet für 300 Gulden auf Marie, aber unter der Bedingung, dass sie nur den Sohn des Micha heiraten darf. Der kleine Trick dabei: Hans ist der lange verschollen geglaubte Sohn Michas aus erster Ehe.
Aber böhmisch muss es sein
Superbaby, Superman und Supermiez

Superbaby, Superman und Supermiez

Bremen - Von Corinna LaubachMit der Angst ist das so eine Sache. Ignorieren, weglaufen oder sich stellen und sie überwinden? Bei Lisa (Lisa-Marie Fix), da kann sie gar glitzern.
Superbaby, Superman und Supermiez
Tongetümmel

Tongetümmel

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeRoger Norrington ist 79 Jahre alt, was bei den großen Dirigenten nichts heißen will. Die Lebendigkeit, mit der der Brite die Musik im letzten Highlight-Abokonzert der Deutschen Kammerphilharmonie präsentierte, spricht für sich. Trotzdem fragte man sich etwas bang, wie lange man wohl noch derartige Sternstunden – und es war wieder eine – erleben darf.
Tongetümmel
Gefühlswelten in neuem Gewand

Gefühlswelten in neuem Gewand

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Böse und falsch war das, was der Musiksoziologe Theodor W. Adorno über die beiden Komponisten des letzten Philharmonischen Sinfoniekonzertes sagte, nichtsdestotrotz war und ist sein Urteil enorm einflussreich gewesen und wirkt bis heute:
Gefühlswelten in neuem Gewand
40 Jahre Rockgeschichte

40 Jahre Rockgeschichte

Bremen - Von Mareike Bannasch. Zur Begeisterung braucht es an diesem Abend nicht viel: Gerade mal zwei Takte des Liedes „I come in peace“ sind in der Bremer Stadthalle erklungen, und die Menge springt von ihren Sitzen, jubelt und tobt – bei Joe Cocker ist Ekstase augenscheinlich von Beginn an garantiert.
40 Jahre Rockgeschichte
Wandlungen

Wandlungen

Bremen - Von Rainer Beßling. Im größten Spannungsmoment des Abends steht ein älterer Herr in der ersten Reihe des Bremer Schauspielhauses im Fokus.
Wandlungen
Tanz des Bösen

Tanz des Bösen

Oldenburg - Von Corinna Laubach. Dem Mann lag die Selbstinszenierung. Vielleicht wurde der Terrorist Andreas Baader trotz aller verübter Greueltaten im Zuge der RAF auch deshalb als charismatisch bezeichnet.
Tanz des Bösen
Keine Pinguine, keine Pandas, kein Publikum

Keine Pinguine, keine Pandas, kein Publikum

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Breiter sei er durchaus geworden, der neue Spielplan, sagt Michael Börgerding auf der gestrigen Pressekonferenz. Von einem „Kompromiss“ aber wolle er nicht reden, vielmehr von einem „Resultat“.
Keine Pinguine, keine Pandas, kein Publikum
Meister des Manierismus

Meister des Manierismus

Hannover - Von Jörg Worat. Eine Sonderausstellung, die nur einen Raum umfasst – kann sich da der Besuch lohnen? Bei der Schau über Jacopo da Pontormo (1494-1557) im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover auf jeden Fall.
Meister des Manierismus
Spielen befreit

Spielen befreit

Bremen - Von Johannes Bruggaier. Da waren es nur noch acht: Stück für Stück hat die Jury des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst die Anzahl der Nominierungen heruntergeschraubt.
Spielen befreit
Theaterklassiker und Stadterkundungen

Theaterklassiker und Stadterkundungen

Hannover - Von Jörg Worat. 220 Künstler aus 15 Ländern zeigen 84 Vorstellungen an acht Spielorten: Das sind die nackten Zahlen bei der 14. Ausgabe des Festivals „Theaterformen“, das vom 19. bis 30. Juni in Hannover stattfinden wird. Das Programm ist jetzt bekannt gegeben worden.
Theaterklassiker und Stadterkundungen

Intimer Hausmusikabend

Bremen - Von Andreas SchnellIn Europa weckte nicht zuletzt der Film „Oh Brother, Where Art Thou?“ von den Gebrüdern das Interesse an traditioneller amerikanischer Musik. In den USA befasst sich die urbane Boheme schon länger mit mit Bluegrass, Old Time Music, Folk.
Intimer Hausmusikabend
Formen, Licht und Fantasie

Formen, Licht und Fantasie

Von Corinna LaubachOLDENBURG · Da ist dieses gewisse Augenzwinkern. Von der ersten Gestik an bis zum letzten Schlussakkord. Die Gesamtsinfonie aus Tanz, Musik und Schauspiel, die das slowenische Ensemble En-Knap mit seiner Choreografie „Ottetto“ bei den Tanztagen präsentiert, ist frisch, frech, häufig überraschend und temporeich.
Formen, Licht und Fantasie
Versuchte Nähe

Versuchte Nähe

Von Rainer BeßlingOLDENBURG · Im Jahr 1959 wurde das Nederlands Dans Theater gegründet. Zur Feier des 50-jährigen Bestehens der international renommierten Compagnie steuerten Sol Léon und Paul Lightfoot 2009 die Choreografie „Studio 2“ bei, eine Hommage an den Probensaal, das kreative Zentrum und den beruflichen Mittelpunkt jedes Tänzers.
Versuchte Nähe
Münzfälschung und Menschenhandel: Wie groß war „der Große“?

Münzfälschung und Menschenhandel: Wie groß war „der Große“?

Bremen - Von Johannes BruggaierDie großen Feiern sind vorbei, die Messe ist gelesen, da zuckelt tatsächlich noch ein Buch zum größten aller preußischen Könige hinterher. „300 Jahre Friedrich II.“ heißt die Studie des Bremer Historikers Holger Böning.
Münzfälschung und Menschenhandel: Wie groß war „der Große“?
Riesen und Zwerge

Riesen und Zwerge

Von Andreas SchnellOLDENBURG · Yvann Alexandre ist ein alter Bekannter. Der Choreograph kommt aus Oldenburgs französischer Partnerstadt Cholet und stellt seine Arbeiten regelmäßig in Oldenburg vor.
Riesen und Zwerge

Revolution ohne Bambi-Blicke

Von Beate BößlOSNABRÜCK · Zum Thema Träume befragt, sagte die Schweizer Sängerin Sophie Hunger 2012 in der RadioBremen-Talkshow, sie seien vielleicht nützlich für ein Reh, das in eine Falle gerate. Wenn es träume, so könne es dadurch vielleicht die Nacht überstehen. Es ist eine recht spezielle Assoziation einer Frau, die gerade 30 Jahre alt geworden ist.
Revolution ohne Bambi-Blicke
Vision ohne Wucht

Vision ohne Wucht

Hannover - Von Ute Schalz-LaurenzeSchon in dem Versroman „Eugen Onegin“ von Alexander Puschkin ist es klar, dass aus der Liebe zwischen Olga und dem Dichter Lenski nichts werden kann: Er benutzt sie für die Projektionen seiner Dichtung.
Vision ohne Wucht
Dirigent Sir Colin Davis (85) gestorben

Dirigent Sir Colin Davis (85) gestorben

London - Sir Colin Davis hielt Musik für die „schönste Erfindung des Menschen“. Jetzt ist der britische Dirigent im Alter von 85 Jahren gestorben. Sein Vermächtnis wird weiterleben.
Dirigent Sir Colin Davis (85) gestorben
Wir sind Körper

Wir sind Körper

Von Corinna LaubachOLDENBURG · Authentisch. Das ist wohl das Wort, das diesen Tänzer, Künstler und Aktivisten für die Kunst am besten beschreibt, ohne abgedroschen zu klingen.
Wir sind Körper
Ein eisiger Winter-Traum

Ein eisiger Winter-Traum

Von Rainer BeßlingOLDENBURG · Eine triste Winterlandschaft. Wohncontainer am Rand der Zivilisation. Der Wind pfeift, Müllbeutel fliegen. Ein Baby jammert unter einer abgewrackten Behausung. Eine Frau stöckelt dem Weinen entgegen. Zuerst scheint sie das Hilfe rufende Kind zu umsorgen, dann häufelt sie es mit Schnee zu. Grabesstille folgt der Verschlingung von Zärtlichkeit und Grausamkeit.
Ein eisiger Winter-Traum

Man lebt nur einmal

Von Corinna LaubachOLDENBURG · Darf‘s ein Scheibchen mehr sein? Nein, bitte gleich die ganze Wurst! Mit klein, klein begnügen sich Gotta Depri, Franck Edmond Yao und Hauke Heumann nicht.
Man lebt nur einmal
Aus Neigung zum Norden

Aus Neigung zum Norden

Von Rainer BeßlingOLDENBURG · Wie wichtig dem Schriftsteller das Fotografieren war, zeigt sich an der Verwendung seines ersten Literaturpreisgeldes im Jahr 1950, Lob und Lohn für den Prosaband „Leviathan“. Trotz ärmlicher Lebensumstände kaufte Arno Schmidt eine Rollfilmkamera der Marke Bonafix, mit der er bis in die 60er-Jahre hinein Schwarz-Weiß-Fotos machte.
Aus Neigung zum Norden
Mozart hätte sich gefreut

Mozart hätte sich gefreut

Bremen - Von Ute Schalz-LaurenzeManchmal wundert man sich ja über die Programme des Konzertlebens. Zum Beispiel darüber, dass ein so großartiges Stück wie das Streichquartett in e-Moll von Giuseppe Verdi, das einzige, das der Opernkomponist geschrieben hat, äußerst selten gespielt wird.
Mozart hätte sich gefreut
Romeo rockt

Romeo rockt

Von Rainer BeßlingOLDENBURG · Es beginnt verheißungsvoll. In wechselnden Paar- und Gruppenkonstellationen variieren die Tänzerinnen und Tänzer die berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur samt folgenreicher Familienfehde. Hector Berlioz fasst in der Introduktion seiner dramatischen Sinfonie „Roméo et Juliette“ die Handlung des Shakespeare-Dramas zusammen und schafft damit von Beginn an Raum für die Konzentration auf die emotionalen Kernpunkte der Tragödie.
Romeo rockt
OneRepublic: Umjubeltes Konzert in München

OneRepublic: Umjubeltes Konzert in München

München - OneRepublic hat mit einem umjubelten Konzert im Zenith in München den Startschuss für die Deutschland-Tournee der Band gegeben. Seinen Fans brachte Frontmann Tedder eine Botschaft mit.
OneRepublic: Umjubeltes Konzert in München
Kampflaute eines Tieres

Kampflaute eines Tieres

Bremen - Von Tim Schomacker. Keine Mulde am Kinn. Also nochmal zurück zu den Augen. Die Brauen nachbessern.
Kampflaute eines Tieres

Weltkulturerbin

Bremen - Von Tim Schomacker„Vielleicht haben die meisten von Ihnen ein blondes Mädchen mit sehr kurzen Haaren erwartet“, sagt Mariza. Da sind bereits zwei Drittel des Konzerts absolviert. „Aber ich bin es wirklich.“ Nur diesmal in paillettenbesetzem Kleid – und mit wild um den Kopf geisternden Locken, die einer Soul-Diva zu Ehre gereichen würden.
Weltkulturerbin
Besiegelt

Besiegelt

Bremen - Von Rainer Beßling. In dichter Folge hängen fünf Objekte in der Mitte des Raumes. Jedes für sich stellt eine eigene ornamentale Form dar.
Besiegelt
Große Dröhnung

Große Dröhnung

Von Jörg WoratWOLFSBURG · Das Festival „Movimentos“ erfreut sich großer Beliebtheit. Frühbuchungen sind mittlerweile angesagt, in diesem Jahr geht das Kartenkontingent für etliche Veranstaltungen bereits zur Neige. Das trifft auch auf die Tanzabende zu, die den „Movimentos“-Kern bilden.
Große Dröhnung
Sachliche Strenge mit absurden Blüten

Sachliche Strenge mit absurden Blüten

Von Andreas SchnellBREMERHAVEN · Große Worte mit brisanter Konnotation: „Arbeit macht...“ – da denkt man natürlich sofort an den Faschismus, in dem Arbeit frei machen sollte. Und nun also Glück? Oder ist es eher der Dreiklang: Arbeit, Macht und Glück? Wenn ja, was und wie haben die mit einander zu tun?
Sachliche Strenge mit absurden Blüten
Amerika, wir kommen!

Amerika, wir kommen!

Syke - Von Johannes Bruggaier. Reisebilder im Syker Vorwerk, man mag das zunächst kaum glauben. Es wird doch wohl kein Diavortrag werden? Über die x-te Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn? Für die Kunst jedenfalls dürfte sich das Thema Reise ja erledigt haben – heute, da jeder schon überall gewesen ist.
Amerika, wir kommen!
Hinter den Spiegeln

Hinter den Spiegeln

Bremen - Von Tim SchomackerDer öffentliche Raum wird immer privater. Was weniger mit dem Rückzug der Menschen, die sich in diesem Raum bewegen zu tun hat. Als mit Geld. Und Macht. Was ja im Grunde dasselbe ist – nur eben in einer anderen Sprache. Privatisierungs- oder Verdrängungsprozesse und ähnliche ökonomisch induzierte Entwicklungen (die das Wie und Wo eines Gemeinwesens nachhaltig beeinflussen), ist ein lohnendes Betätigungsfeld für die „Kunst im öffentlichen Raum“.
Hinter den Spiegeln
Variationen des Niedergangs: Als Apollon den Regen abstellte

Variationen des Niedergangs: Als Apollon den Regen abstellte

Syke - Von Johannes Bruggaier. Es war eine geradezu mustergültige Katastrophe, die im 1. Jahrhundert v. Chr. die griechische Stadt Helike traf. Los ging es wie so oft in der tektonisch brisanten Region um den Golf von Korinth: mit einem Erdbeben.
Variationen des Niedergangs: Als Apollon den Regen abstellte
Tänzer des kubanischen Staatsballetts getürmt

Tänzer des kubanischen Staatsballetts getürmt

Havanna - Sieben junge Tänzer des kubanischen Staatsballetts haben sich während einer Tournee in Mexiko abgesetzt.
Tänzer des kubanischen Staatsballetts getürmt
Die Ducks und die Deutschen

Die Ducks und die Deutschen

Syke - Von Johannes BruggaierZu den Nachteilen dieser Familie zählte schon immer, dass sie uns in Ruhe lassen. Ob Finanzkrise oder Europapolitik: Von den Ducks war dazu nie etwas zu hören.
Die Ducks und die Deutschen
Schiffbruch im Hafen der Ehe

Schiffbruch im Hafen der Ehe

Von Veit-Mario ThiedeBIELEFELD · Der heute etwas aus dem Blick geratene deutsche Symbolismus galt um 1900 als der Inbegriff des modernen Kunstschaffens. Diese realistische Malerei in für damalige Sehgewohnheiten ungewöhnlich bunter Farbgebung beschwört mythologische und märchenhafte Bildwelten, die die Aura des Geheimnisvollen und Unergründlichen umgibt.
Schiffbruch im Hafen der Ehe
Nur wer Tugend trainiert, wird tugendhaft leben

Nur wer Tugend trainiert, wird tugendhaft leben

Syke - Von Johannes BruggaierDer römische Feldherr Sulla war nicht gerade als Feingeist und Förderer der Wissenschaft verschrien, als er im Jahr 86 v. Chr. die Bibliothek des athenischen Buchliebhabers Apellikon plündern ließ. Es ging um Macht statt Erkenntnis, um Demütigung statt Kultur. Weshalb der Diktator nach seiner Heimkehr den mitgebrachten Papyruskram kurzerhand seinem Sohn Faustus schenkte.
Nur wer Tugend trainiert, wird tugendhaft leben
Nur wenige profitieren von der Kälte

Nur wenige profitieren von der Kälte

Hannover - Der lange Winter beschert nur manchen Museen in Niedersachsen und Bremen mehr Besucher. Die Kunsthalle Emden etwa zählte im ersten Quartal diesen Jahres 16 200 Besucher – 2012 waren es im selben Zeitraum nur 10 115 Kunstinteressierte.
Nur wenige profitieren von der Kälte
Kunst ohne Produkt

Kunst ohne Produkt

Bremen - Von Andreas SchnellDie Spannbreite der ästhetischen Ansätze im Tanz am Theater Bremen ließe sich exemplarisch an der Distanz zwischen Akikas gelegentlich trashigem, lautem Stil und Laurent Chétouanes „O“ verdeutlichen, das im Rahmen des Festivals „Theater Bremen tanzt“ auf der Probebühne Kresnik, hoch oben im vierten Stock zu sehen war. Das „O“ steht dabei nicht allein für den Buchstaben oder den Laut, sondern lässt sich auch als Kreissymbol verstehen, das in der minimalistischen Choreographie motivisch immer wieder zu erkennen ist.
Kunst ohne Produkt
Bach zum Zurechthören

Bach zum Zurechthören

Bremen - Von Ute Schalz-Laurenze. Erstmal gute Nachrichten: Der mehr als unglücklichen Akustik des Bremer St. Petri-Domes wird zu Leibe gerückt. Technische Pläne liegen vor und das Geld scheint auch da zu sein.
Bach zum Zurechthören
Wiener Opernchef: Kollaps beim "Parsifal"

Wiener Opernchef: Kollaps beim "Parsifal"

Wien/Basel - Beim Neujahrskonzert begeisterte er mit den Wiener Philharmonikerndie Welt der Klassik. Jetzt sorgte der österreichische Dirigent Welser-Möst mit einem Kreislaufkollaps für Aufsehen.
Wiener Opernchef: Kollaps beim "Parsifal"